
UND AUS. Wer ans Jenseits glaubt, ist trotzdem tot!
Martin Prein & Alexandra Luthwig
Beschreibung
Also wie leben wir damit, dass wir wissen mit Sicherheit tot sein zu werden? Haben wir wirklich keine Angst vor dem Tod, wenn wir unserem Gegenüber wissen lassen „der Tod gehört zum Leben“? Warum lügen die meisten Grabsteine und woher stammt in uns das Gruseln, müssten wir in dunkler Nacht, alleine einen Toten anfassen? Woher der Ekel vor Verwesung? Wozu die vielen Rituale rund um den Tod und war früher der Umgang mit dem Tod wirklich viel natürlicher.
Was und wieviel machen wir uns eigentlich selbst vor, flüchten uns in beruhigende Illusionen, wenn es um unseren eigenen Tod und den Tod unserer Geliebten geht?
Als Thanatologe, Notfallpsychologe und ehemaliger Bestatter kann Prein auf eine breite Palette an Erfahrungen mit dem Tod zurückgreifen und stellt sich gemeinsam mit der ORF Redakteurin Alexandra Luthwig die Frage, wie wir mit dem Tod so tun und leben. Ihre Gespräche führen sie von Angoraunterhosen und Leichengift über Einblicke in unsere Angst- und Ekelkultur, hinein in Omas Wohnzimmer, wo es mit Sicherheit spukt und vom Friedhof in Nachbars Vorgarten, wo dieser gerne verbrannt werden möchte.
Es entsteht ein Streifzug durch sämtliche wissenschaftliche Fachgebiete, immer bemüht sich den tiefsitzenden und vor allem menschlichen Aspekten in angenehmer Gesprächsatmosphäre zu nähern.
Wir freuen uns sehr über (Sprach-)Nachrichten, Fragen, Geschichten, …unter undaus@gmx.net
Mehr über Martin Prein und weitere Angebote auf www.martinprein.at
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#29 LEBENSZEICHEN
Einleitung und Rückblick
Der Podcast behandelt das Thema Tod und Leben mit Thanatologe Martin Prein und Redakteurin Alexandra Ludwig. Nach einer längeren Pause kehren sie zurück und reflektieren über die Gründe für ihre Abwesenheit, darunter persönliche Herausforderungen und die Notwendigkeit für kreative Schaffenspausen.
Die Wahrnehmung von Ich und Tod
Das Gespräch thematisiert die komplexe Beziehung zwischen dem Ich-Bewusstsein und dem Tod. Es wird erörtert, wie unser Verständnis von Leben und Tod von kulturellen Denktraditionen geprägt ist und dass wir oft in einer Schwarz-Weiß-Denke gefangen sind. Der Tod wird als Konzept betrachtet, das uns dazu anregt, unser Leben bewusster zu leben.
Der Einfluss von Beziehungen
Ein Beispiel aus Martins Leben verdeutlicht, wie sich das Ich eines Menschen durch Krankheiten wie Demenz verändern kann. Die Diskussion endet mit der Frage, was das Ich wirklich ausmacht und wie es sich im Laufe der Zeit verändert, was zu einem tieferen Verständnis für die Vergänglichkeit des Lebens führt.
Die Suche nach Sinn
Abschließend wird darüber gesprochen, wie die Suche nach dem Sinn des Lebens möglicherweise eine Illusion ist, die auf falschen Fragestellungen basiert. Die Idee, dass der Sinn des Lebens darin besteht, die Fragen nach dem Sinn nicht mehr zu stellen, wird zitiert, was den Zuhörern eine neue Perspektive auf das Leben und den Tod bietet.

#28 GESCHÄFT MIT DER ANGST
Einführung in den Podcast
Der Podcast behandelt Themen rund um den Tod und das Leben, moderiert von Martin Prein, einem Thanatologen und Bestsellerautor, zusammen mit Redakteurin Alexandra Ludwig.
Angst und Glaube
Diskutiert wird, wie Menschen durch Angst, insbesondere die Angst vor dem Tod, anfällig für Manipulationen werden. Ein aktuelles Beispiel ist eine Frau, die sich als Wahrsagerin ausgab und Menschen um Millionen Euro betrog, indem sie ihnen versprach, den Tod ihrer Angehörigen abzuwenden.
Psychologische Aspekte von Angst
Martin Prein erklärt, dass die Bewirtschaftung menschlicher Ängste die Quelle großer Macht ist und dass viele Menschen trotz rationaler Denkweise in einem magischen Denken verhaftet sind.
Religion und Esoterik in Krisenzeiten
Die Diskussion beleuchtet, dass in Krisenzeiten, wie während Pandemien oder Kriegen, Menschen vermehrt zu Religionen und esoterischen Praktiken greifen, um Antworten und Sicherheit zu finden.
Wissenschaft und Ohnmachtskompetenz
Die Wissenschaft wird als ein Mittel dargestellt, das Unsicherheiten aushält, während die Komplexität des Lebens oft zu einer Sehnsucht nach Eindeutigkeit führt. Die Fähigkeit, in Unsicherheit zu leben, wird als wichtige Kompetenz hervorgehoben.
Verantwortung und Manipulation
Die selbsternannte Schamanin wird als Beispiel für die perfide Kombination von Angst und Verantwortung dargestellt, die es ermöglicht, Menschen zu manipulieren und ihnen Geld zu entziehen.
