
UNhörbar
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)
Beschreibung
Über Anregungen, Themenwünsche und gern auch Initiativen zur Mitarbeit freuen wir uns jederzeit via https://dgvn.de/podcast.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

UNhörbar #64 – DGVN-Studienreise nach Den Haag
Vorstellung der Gäste
In dieser Sonderfolge von UN-Hörbar sprechen die Völkerrechtlerinnen Gesal und Sabrina über ihre Erfahrungen bei einer Studienreise nach Den Haag, die von der Jungen DGVN organisiert wurde. Beide bringen unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe mit, die ihre Sicht auf internationale Institutionen prägen.
Die Junge DGVN
Die Junge DGVN ist ein bundesweiter Arbeitskreis innerhalb der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, der sich an Mitglieder unter 35 Jahren richtet. Hier können junge Menschen über Projekte diskutieren, Ideen austauschen und Veranstaltungen organisieren.
Erwartungen an die Studienreise
Sabrina und Gesal teilen ihre Erwartungen an die Studienreise, die sowohl fachliche als auch persönliche Aspekte umfassen. Sabrina bringt ihre Verbindung zu Palästina und ihre Forschung zu Völkerstrafrecht ein, während Gesal ihre Erfahrungen in Kamerun und ihre Arbeit in der Assemblée Nationale reflektiert.
Besuche in Den Haag
Die Besucher hatten die Möglichkeit, verschiedene Institutionen zu erkunden, darunter den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Beide Gäste berichten von prägenden Erlebnissen und kritischen Diskussionen, die die Komplexität der internationalen Justiz verdeutlichen.
Kritik an internationalen Institutionen
Die Gäste äußern Bedenken hinsichtlich der Effektivität und der Relevanz internationaler Institutionen, insbesondere in Bezug auf den Palästinakonflikt. Sie reflektieren über die Diskrepanz zwischen den Ansprüchen der Institutionen und den realen Lebensbedingungen betroffener Menschen.
Persönliche Reflexionen
Abschließend teilen Gesal und Sabrina ihre Erkenntnisse und den Einfluss der Reise auf ihre Sichtweise. Sie betonen die Notwendigkeit, das internationale Recht weiterzuentwickeln und kritisieren, dass die UN manchmal die Stimmen des globalen Südens nicht ausreichend repräsentiert.

UNhörbar Basics #11 – Die drei Säulen der UN-Nachhaltigkeit
Einführung in die Nachhaltigkeit
Der Podcast thematisiert die drei Säulen der UN-Nachhaltigkeit, die für eine stabile und zukunftsfähige Entwicklung unerlässlich sind. Diese Säulen sind aus dem Brundtlandbericht von 1987 und der UN-Konferenz in Rio 1992 hervorgegangen.
Ökologische Nachhaltigkeit
Die erste Säule, die ökologische Nachhaltigkeit, betont den Schutz natürlicher Ressourcen und Ökosysteme. Ziel ist es, die Belastungsgrenzen des Planeten nicht zu überschreiten und die Umwelt für zukünftige Generationen zu bewahren. Aktuelle Herausforderungen sind unter anderem Kriege und reduzierte Umweltstandards.
Ökonomische Nachhaltigkeit
Die zweite Säule, die ökonomische Nachhaltigkeit, zielt darauf ab, wirtschaftliche Systeme zu schaffen, die soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung berücksichtigen. Es wird betont, dass Wachstum nicht auf Kosten der Umwelt oder sozialer Ungleichheit gehen darf.
Soziale Nachhaltigkeit
Die dritte Säule, die soziale Nachhaltigkeit, fordert soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und menschenwürdige Lebensbedingungen. Die zunehmende Ungleichheit und gesellschaftliche Spaltung stellen große Herausforderungen dar.
Verknüpfung der Säulen
Die drei Säulen sind untrennbar miteinander verbunden und müssen im Gleichgewicht stehen, um nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Ein Beispiel zeigt, wie ökonomische und ökologische Interessen in Konflikt stehen können, wenn kurzfristige Profite langfristige Schäden verursachen.
UN-Nachhaltigkeitsziele
Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die 2015 verabschiedet wurden, integrieren diese drei Säulen in 17 Zielen. Jedes Ziel adressiert spezifische Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit und zeigt, wie sie miteinander verbunden sind.

UNhörbar #63 – U Thant: Ein UN-Generalsekretär im Schatten der Geschichte
Einführung in U Thants Amtszeit
U Thant, der von 1961 bis 1971 als UN-Generalsekretär diente, hinterließ ein bedeutendes Erbe, indem er die Autorität und Unabhängigkeit des Amtes stärkte. Der Podcast reflektiert über sein Leben und Wirken sowie die Herausforderungen, die er während seiner Amtszeit bewältigte.
Die Kandidatinnen für die Nachfolge
Die Diskussion über die Nachfolge des aktuellen Generalsekretärs Antonio Guterres wird angestoßen, wobei die neuen Kandidatinnen Maria Espinosa und Caroline Rodriguez sowie deren Visionen für die UN vorgestellt werden. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Town Hall, bei der die Kandidatinnen ihre Ideen präsentieren konnten.
U Thants Führungsstil
U Thant zeichnete sich durch eine ruhige und bescheidene Herangehensweise aus. Er setzte auf Beratung und Verhandlungen, anstatt auf konfrontative Maßnahmen. Diese Methode bewies sich insbesondere in Krisen wie der Kubakrise und dem Vietnamkrieg, wo er versuchte, durch Diplomatie und Gespräche Lösungen zu finden.
U Thants Vermächtnis
U Thants Vermächtnis ist die Stabilisierung des UN-Generalsekretariats in einer Zeit des Kalten Krieges. Seine Ansichten über die Rolle der UN als Plattform für internationale Zusammenarbeit und die Notwendigkeit, alle Staaten einzubeziehen, sind heute noch relevant.
Lehren für die Gegenwart
Die Herausforderungen, mit denen U Thant konfrontiert war, sind auch heute aktuell. Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass die UN und ihre Generalsekretäre weiterhin eine zentrale Rolle in der internationalen Diplomatie spielen müssen.