Von A bis HolZ
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proHolz Austria

Beschreibung

Von A bis HolZ ist der Podcast von proholz Austria. In diesem Podcast geht es um die großen und die kleinen Fragen rund um den Werkstoff Holz und das Bauen mit Holz.

proHolz Austria liefert Fakten und Infos zu Wald, Holz und Klima und unterstützt mit Bauwissen die Anwendung des klimafreundlichen Baustoffs Holz.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#15 – Holz und Denkmalschutz

28.01.2026

Einführung in Holz und Denkmalschutz

In dieser Episode wird das Thema Holzbau und Denkmalschutz behandelt, wobei historische Bauwerke wie der Dachstuhl aus dem Jahr 1299 in Wien und die Seeklause in Hallstatt im Mittelpunkt stehen. Die Podcast-Moderatoren diskutieren nicht nur den Erhalt dieser Gebäude, sondern auch die Möglichkeiten ihrer Anpassung an moderne Nutzungen.

Gespräch mit Stadtlabor-Architekten

Die Moderatoren sprechen mit den Architekten Barbara Lanz und Martin Mutschlechner über ihre Erfahrungen mit der Sanierung alter Bauernhäuser in Tirol und Südtirol. Sie erläutern, wie die Bestimmung des Alters des verwendeten Holzes einen wichtigen Bestandteil ihrer Forschungsarbeit darstellt, insbesondere durch Dendrochronologie.

Dendrochronologie und ihre Bedeutung

Barbara Lanz erklärt Dendrochronologie, die Methode zur Altersbestimmung von Holz anhand von Jahrringen. Diese Informationen sind entscheidend für die Forschung und können den emotionalen Wert eines Hauses erhöhen, da sie eine Geschichte erzählen.

Umgang mit Denkmalschutz

Die Architekten betonen, dass das Verständnis der historischen Bauteile für Umbauten wichtig ist. Auch wenn manche Bauherren Vorbehalte gegenüber dem Denkmalschutz haben, versuchen die Experten, durch Wissensvermittlung und Förderungen die Zusammenarbeit zu fördern.

Emotionale Bindung und Handwerk

Die emotionale Bindung der Besitzer zu alten Gebäuden wird hervorgehoben. Die Handwerker müssen über spezielle Fähigkeiten verfügen, um die historischen Techniken zu erhalten. Der Umbau erfordert ein gewisses Maß an Respekt und Liebe zum alten Bauwerk.

Nachhaltigkeit und Lehren aus der Vergangenheit

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass viele der alten Bauweisen nachhaltige Prinzipien beinhalten. Die einfache Bauweise und die Möglichkeit zur Selbstreparatur sind zentrale Aspekte, die auch in modernen Bauprojekten berücksichtigt werden sollten.

Einführung in Holz und Denkmalschutz

In dieser Episode wird das Thema Holzbau und Denkmalschutz behandelt, wobei historische Bauwerke wie der Dachstuhl aus dem Jahr 1299 in Wien und die Seeklause in Hallstatt im Mittelpunkt stehen. Die Podcast-Moderatoren diskutieren nicht nur den Erhalt dieser Gebäude, sondern auch die Möglichkeiten ihrer Anpassung an moderne Nutzungen.

Gespräch mit Stadtlabor-Architekten

Die Moderatoren sprechen mit den Architekten Barbara Lanz und Martin Mutschlechner über ihre Erfahrungen mit der Sanierung alter Bauernhäuser in Tirol und Südtirol. Sie erläutern, wie die Bestimmung des Alters des verwendeten Holzes einen wichtigen Bestandteil ihrer Forschungsarbeit darstellt, insbesondere durch Dendrochronologie.

Dendrochronologie und ihre Bedeutung

Barbara Lanz erklärt Dendrochronologie, die Methode zur Altersbestimmung von Holz anhand von Jahrringen. Diese Informationen sind entscheidend für die Forschung und können den emotionalen Wert eines Hauses erhöhen, da sie eine Geschichte erzählen.

Umgang mit Denkmalschutz

Die Architekten betonen, dass das Verständnis der historischen Bauteile für Umbauten wichtig ist. Auch wenn manche Bauherren Vorbehalte gegenüber dem Denkmalschutz haben, versuchen die Experten, durch Wissensvermittlung und Förderungen die Zusammenarbeit zu fördern.

Emotionale Bindung und Handwerk

Die emotionale Bindung der Besitzer zu alten Gebäuden wird hervorgehoben. Die Handwerker müssen über spezielle Fähigkeiten verfügen, um die historischen Techniken zu erhalten. Der Umbau erfordert ein gewisses Maß an Respekt und Liebe zum alten Bauwerk.

Nachhaltigkeit und Lehren aus der Vergangenheit

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass viele der alten Bauweisen nachhaltige Prinzipien beinhalten. Die einfache Bauweise und die Möglichkeit zur Selbstreparatur sind zentrale Aspekte, die auch in modernen Bauprojekten berücksichtigt werden sollten.

#14 – Mehr Holz im Wiener Wohnbau

01.12.2025

WienWood Auszeichnung

In Wien wurde der WienWood Preis verliehen, der herausragende Holzbauten prämiert. In diesem Jahr wurden vier Preise, drei Anerkennungen und ein Sonderpreis vergeben. Die Jury hob hervor, dass Holz im urbanen Raum zunehmend als konstruktiver Baustoff anerkannt wird, äußerte jedoch den Wunsch nach mehr Schulprojekten und großvolumigen Wohnbauten.

Regina Freimiller-Sörlinger und das Wodem Projekt

Regina Freimiller-Sörlinger, Architektin des ausgezeichneten Wohnbaus Wodem, sprach über die Herausforderungen beim Bau in einer städtischen Umgebung. Der mehrgeschossige Wohnbau aus Brettsperrholz bietet 85 Wohnungen und kombiniert innovative Architektur mit funktionalen Details. Die Genehmigungen für den Holzbau stellten eine große Herausforderung dar.

Herausforderungen und Lösungen im Holzbau

Freimiller-Sörlinger erläuterte, dass viele technische Details, wie Brandschutzlösungen, neu entwickelt werden mussten. Der Holzbau erfordert spezifische Planungen und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten, um die Anforderungen zu erfüllen.

Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Die Architektin betonte die Notwendigkeit von standardisierten Details im Holzbau und wünscht sich mehr Unterstützung für innovative Materialien. Sie sieht die Entwicklung des Holzbaus in Wien als positiv, hat jedoch Bedenken hinsichtlich des Kostendrucks und der Rückkehr zu konventionellen Bauweisen.

Wohnbaumprogramm der Stadt Wien

Das Wohnbaumprogramm der Stadt Wien fördert gezielt den Holzbau im mehrgeschossigen Wohnbau. Es sollen Pilotprojekte in Holz- und Hybridbauweise entstehen, um die Akzeptanz und das Wissen über Holz zu stärken.

Schlussfolgerungen

Freimiller-Sörlinger schloss das Gespräch mit dem Wunsch ab, dass Holzbau in Wien selbstverständlich wird und als Teil der städtischen Baustruktur anerkannt wird. Nachhaltigkeit sollte integraler Bestandteil des Bauens sein, nicht nur ein nachträglicher Gedanke.

WienWood Auszeichnung

In Wien wurde der WienWood Preis verliehen, der herausragende Holzbauten prämiert. In diesem Jahr wurden vier Preise, drei Anerkennungen und ein Sonderpreis vergeben. Die Jury hob hervor, dass Holz im urbanen Raum zunehmend als konstruktiver Baustoff anerkannt wird, äußerte jedoch den Wunsch nach mehr Schulprojekten und großvolumigen Wohnbauten.

Regina Freimiller-Sörlinger und das Wodem Projekt

Regina Freimiller-Sörlinger, Architektin des ausgezeichneten Wohnbaus Wodem, sprach über die Herausforderungen beim Bau in einer städtischen Umgebung. Der mehrgeschossige Wohnbau aus Brettsperrholz bietet 85 Wohnungen und kombiniert innovative Architektur mit funktionalen Details. Die Genehmigungen für den Holzbau stellten eine große Herausforderung dar.

Herausforderungen und Lösungen im Holzbau

Freimiller-Sörlinger erläuterte, dass viele technische Details, wie Brandschutzlösungen, neu entwickelt werden mussten. Der Holzbau erfordert spezifische Planungen und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten, um die Anforderungen zu erfüllen.

Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Die Architektin betonte die Notwendigkeit von standardisierten Details im Holzbau und wünscht sich mehr Unterstützung für innovative Materialien. Sie sieht die Entwicklung des Holzbaus in Wien als positiv, hat jedoch Bedenken hinsichtlich des Kostendrucks und der Rückkehr zu konventionellen Bauweisen.

Wohnbaumprogramm der Stadt Wien

Das Wohnbaumprogramm der Stadt Wien fördert gezielt den Holzbau im mehrgeschossigen Wohnbau. Es sollen Pilotprojekte in Holz- und Hybridbauweise entstehen, um die Akzeptanz und das Wissen über Holz zu stärken.

Schlussfolgerungen

Freimiller-Sörlinger schloss das Gespräch mit dem Wunsch ab, dass Holzbau in Wien selbstverständlich wird und als Teil der städtischen Baustruktur anerkannt wird. Nachhaltigkeit sollte integraler Bestandteil des Bauens sein, nicht nur ein nachträglicher Gedanke.

#13 – Holzbau in London

17.09.2025

Einleitung zum modernen Holzbau

In Europa werden zunehmend ganze Quartiere aus Holz errichtet, was vor einigen Jahren noch als undenkbar galt. Ein Beispiel dafür ist die ökologische Mustersiedlung in München. Der erste neungeschossige Wohnbau in Holzbauweise, Murrell Groove in London, wurde 2008 fertiggestellt und gilt als wegweisend für den Holzbau.

Die Rolle von Architekten und innovativen Ansätzen

Architekt Andrew Waugh von Worcestleton spricht über die Herausforderungen und Chancen, die der Holzbau in London bietet. Er beschreibt, wie ein Umdenken von traditionellen Materialien wie Ziegel und Beton hin zu nachhaltigen und vorgefertigten Lösungen notwendig ist, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Wichtige Projekte und deren Bedeutung

Der Dawson Works-Projekt in London, das 2017 abgeschlossen wurde, ist ein weiteres bedeutendes Beispiel für den Holzbau. Es war das größte CLT-Gebäude der Welt und zeigte, dass Holz als Alternative zu traditionellen Baustoffen wie Beton und Stahl fungieren kann.

Herausforderungen und Qualität im Bauwesen

Die Bauindustrie in Großbritannien hat mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. Waugh betont die Bedeutung von Vorfertigung, um die Bauqualität zu verbessern. Trotz der Herausforderungen, die durch Vorurteile gegenüber Holz und die Komplikationen nach der Grenfell-Tragödie entstanden sind, bleibt er optimistisch für die Zukunft des Holzbaus.

Nachhaltigkeit und der Weg nach vorne

Waugh diskutiert die Notwendigkeit, die Herkunft des Holzes zu berücksichtigen, da viele Materialien importiert werden müssen. Er sieht jedoch Fortschritte in der Politik und dem Bewusstsein für nachhaltige Baupraktiken, auch wenn der Weg noch lang ist. Der Glaube an die Notwendigkeit, unsere Städte in Zukunft hauptsächlich aus Holz zu bauen, bleibt stark.

Einleitung zum modernen Holzbau

In Europa werden zunehmend ganze Quartiere aus Holz errichtet, was vor einigen Jahren noch als undenkbar galt. Ein Beispiel dafür ist die ökologische Mustersiedlung in München. Der erste neungeschossige Wohnbau in Holzbauweise, Murrell Groove in London, wurde 2008 fertiggestellt und gilt als wegweisend für den Holzbau.

Die Rolle von Architekten und innovativen Ansätzen

Architekt Andrew Waugh von Worcestleton spricht über die Herausforderungen und Chancen, die der Holzbau in London bietet. Er beschreibt, wie ein Umdenken von traditionellen Materialien wie Ziegel und Beton hin zu nachhaltigen und vorgefertigten Lösungen notwendig ist, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Wichtige Projekte und deren Bedeutung

Der Dawson Works-Projekt in London, das 2017 abgeschlossen wurde, ist ein weiteres bedeutendes Beispiel für den Holzbau. Es war das größte CLT-Gebäude der Welt und zeigte, dass Holz als Alternative zu traditionellen Baustoffen wie Beton und Stahl fungieren kann.

Herausforderungen und Qualität im Bauwesen

Die Bauindustrie in Großbritannien hat mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. Waugh betont die Bedeutung von Vorfertigung, um die Bauqualität zu verbessern. Trotz der Herausforderungen, die durch Vorurteile gegenüber Holz und die Komplikationen nach der Grenfell-Tragödie entstanden sind, bleibt er optimistisch für die Zukunft des Holzbaus.

Nachhaltigkeit und der Weg nach vorne

Waugh diskutiert die Notwendigkeit, die Herkunft des Holzes zu berücksichtigen, da viele Materialien importiert werden müssen. Er sieht jedoch Fortschritte in der Politik und dem Bewusstsein für nachhaltige Baupraktiken, auch wenn der Weg noch lang ist. Der Glaube an die Notwendigkeit, unsere Städte in Zukunft hauptsächlich aus Holz zu bauen, bleibt stark.