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Beschreibung

Ausgewählte Features nehmen Sie mit in das riesige Themenspektrum der Kultur, vom Blick in die Geschichte bis zu hochaktuellen Fragen unserer Zeit, vom Wissenschafts- bis zum Lifestyle-Thema – lassen Sie sich inspirieren!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ich komme und gehe wieder – das wundersame Leben des Joachim Ringelnatz

07.08.2026
Joachim Ringelnatz, der 1883 als Hans Bötticher in Wurzen geboren wurde, war Sachse, Seemann, Dichter, Maler und Kabarettist. Als Schöpfer des Kuttel-Daddeldu, als Verfasser skurriler Nonsens-Verse und bewegender Gedichte, wird er bis heute geliebt und bei vielen Gelegenheiten zitiert.Kaum der Schule entronnen, von der er schreibt: "Keines der Lehrfächer regte mich an. Ich war in allen schlecht", zieht er nach Hamburg und bald treibt ihn das Fernweh in einem Segelschiff um die Welt. Als der Krieg beginnt, meldet er sich freiwillig, wird Kommandant eines Minensuchbootes und eröffnet in den Gefechtspausen eine Tierschau. Um die Person des Mannes mit dem Vogelgesicht ranken sich zahlreiche Legenden. Erzählt werden sie vom Seemann Hanns H. Schlünz, von Muschelkalks Schwester und von Lilly Uhl, der die Spielnachmittage mit Ringelnatz bis heute unvergessen geblieben sind. Und alles fügt sich zu dem Bild eines ungewöhnlichen Mannes, der sich den Luxus bewahrt hatte, die Welt mit kindlicher Unvoreingenommenheit zu betrachten und dessen scheinbar heitere Verse politisch genug waren, um von den Nationalsozialisten verboten zu werden.Feature von Wolfgang KnapeProduktion: MDR 2002Verfügbar bis 15. November 2026

Strawalde oder mach Dich an dein sündiges Leben

20.07.2026

Der Einfluss von Jürgen Böttcher-Strawalde

Jürgen Böttcher, bekannt als Strawalde, ist ein bedeutender Künstler der DDR, dessen Werke zensiert wurden, aber heute international anerkannt sind. Seine Filme und Bilder reflektieren die Realität und die Herausforderungen seiner Zeit, und er hat zahlreiche Preise für seine Kunst erhalten.

Erinnerungen und Begegnungen

Der Erzähler berichtet von persönlichen Erinnerungen an Strawalde und deren erste Begegnung, die tiefgreifende Eindrücke hinterließ. Die Kunst und das Leben von Strawalde sind eng miteinander verwoben und spiegeln seine Erfahrungen in einer von Repression geprägten Gesellschaft wider.

Der künstlerische Prozess

Strawalde beschreibt, wie er in einer Zeit der Zensur und des politischen Drucks seine künstlerische Stimme fand. Trotz der Herausforderungen blieb er seiner Kunst treu und entwickelte einen einzigartigen Stil, der sowohl Malerei als auch Film umfasst.

Gesellschaftliche Reflexionen

Seine Werke und Gedanken sind durchdrungen von einer kritischen Reflexion über die deutsche Geschichte und die Bedingungen in der DDR. Strawalde thematisiert die Widersprüche der Gesellschaft und die politischen Verhältnisse, die seine Kunst prägten.

Würdigung und Anerkennung

Der Künstler erhielt erst spät die Anerkennung, die ihm gebührte, nachdem die Mauer fiel. Sein Schaffen wird heute in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt, und er hat bedeutende Ehrungen erhalten.

Die Rolle der Kunst im Leben

Strawalde sieht Kunst als ein Mittel zur Bewältigung von Erfahrungen und zur Kommentierung der Welt. Seine Arbeiten sind Ausdruck eines tiefen Verständnisses für die menschliche Existenz und die Komplexität des Lebens.

Der Einfluss von Jürgen Böttcher-Strawalde

Jürgen Böttcher, bekannt als Strawalde, ist ein bedeutender Künstler der DDR, dessen Werke zensiert wurden, aber heute international anerkannt sind. Seine Filme und Bilder reflektieren die Realität und die Herausforderungen seiner Zeit, und er hat zahlreiche Preise für seine Kunst erhalten.

Erinnerungen und Begegnungen

Der Erzähler berichtet von persönlichen Erinnerungen an Strawalde und deren erste Begegnung, die tiefgreifende Eindrücke hinterließ. Die Kunst und das Leben von Strawalde sind eng miteinander verwoben und spiegeln seine Erfahrungen in einer von Repression geprägten Gesellschaft wider.

Der künstlerische Prozess

Strawalde beschreibt, wie er in einer Zeit der Zensur und des politischen Drucks seine künstlerische Stimme fand. Trotz der Herausforderungen blieb er seiner Kunst treu und entwickelte einen einzigartigen Stil, der sowohl Malerei als auch Film umfasst.

Gesellschaftliche Reflexionen

Seine Werke und Gedanken sind durchdrungen von einer kritischen Reflexion über die deutsche Geschichte und die Bedingungen in der DDR. Strawalde thematisiert die Widersprüche der Gesellschaft und die politischen Verhältnisse, die seine Kunst prägten.

Würdigung und Anerkennung

Der Künstler erhielt erst spät die Anerkennung, die ihm gebührte, nachdem die Mauer fiel. Sein Schaffen wird heute in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt, und er hat bedeutende Ehrungen erhalten.

Die Rolle der Kunst im Leben

Strawalde sieht Kunst als ein Mittel zur Bewältigung von Erfahrungen und zur Kommentierung der Welt. Seine Arbeiten sind Ausdruck eines tiefen Verständnisses für die menschliche Existenz und die Komplexität des Lebens.

Max hat es schön – Lotte und Max Pechstein in der Südsee

29.06.2026

Max und Lotte Pechstein in der Südsee

Max Pechstein, ein bedeutender deutscher Maler, reiste 1914 mit seiner Frau Lotte in die Südsee, um seinen Traum vom Malerparadies auf der Insel Palau zu verwirklichen. Doch der Erste Weltkrieg führte zu unerwarteten Komplikationen, als die japanische Armee den Archipel besetzte. In ihren Tagebüchern schildern die Pechsteins ihre Erfahrungen und Herausforderungen während dieser turbulenten Zeit.

Vorbereitung und Reise

Die Reisevorbereitungen begannen intensiv im Spätherbst 1913, inspiriert durch Pechsteins Wunsch, die Südsee zu erkunden, ähnlich wie Gauguin auf Tahiti. Trotz finanzieller Schwierigkeiten konnte er mit Hilfe seines Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt die Reise antreten, die sie durch verschiedene Städte bis nach Palau führte.

Kulturelle Erlebnisse und Herausforderungen

Auf Palau angekommen, begegneten die Pechsteins einer fremden Kultur und mussten sich anpassen. Während Max die Kunst und die Einheimischen dokumentierte, kämpfte Lotte oft mit Einsamkeit und der Isolation des Lebens auf der Insel. Ihre Tagebücher geben einen tiefen Einblick in die kolonialen Strukturen und die damit verbundenen Herausforderungen.

Der Krieg und seine Folgen

Mit dem Ausbruch des Krieges verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Pechsteins dramatisch. Die japanische Besatzung und der Verlust der deutschen Kolonialherrschaft führten zu einem Rückzug aus ihrem erträumten Paradies. Die Pechsteins mussten bald die Insel verlassen und kehrten nach Deutschland zurück, wo sie mit den Folgen des Krieges und der gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert wurden.

Nachwirkungen und künstlerisches Erbe

Nach ihrer Rückkehr hatte Max Pechstein Erfolg mit seinen Südsee-Gemälden, die als exotisch und faszinierend wahrgenommen wurden. Trotz persönlicher und finanzieller Rückschläge blieb er ein bedeutender Künstler der modernen Kunstszene, während die Erinnerungen an Palau und die damit verbundenen Erlebnisse einen prägenden Einfluss auf sein Werk ausübten.

Max und Lotte Pechstein in der Südsee

Max Pechstein, ein bedeutender deutscher Maler, reiste 1914 mit seiner Frau Lotte in die Südsee, um seinen Traum vom Malerparadies auf der Insel Palau zu verwirklichen. Doch der Erste Weltkrieg führte zu unerwarteten Komplikationen, als die japanische Armee den Archipel besetzte. In ihren Tagebüchern schildern die Pechsteins ihre Erfahrungen und Herausforderungen während dieser turbulenten Zeit.

Vorbereitung und Reise

Die Reisevorbereitungen begannen intensiv im Spätherbst 1913, inspiriert durch Pechsteins Wunsch, die Südsee zu erkunden, ähnlich wie Gauguin auf Tahiti. Trotz finanzieller Schwierigkeiten konnte er mit Hilfe seines Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt die Reise antreten, die sie durch verschiedene Städte bis nach Palau führte.

Kulturelle Erlebnisse und Herausforderungen

Auf Palau angekommen, begegneten die Pechsteins einer fremden Kultur und mussten sich anpassen. Während Max die Kunst und die Einheimischen dokumentierte, kämpfte Lotte oft mit Einsamkeit und der Isolation des Lebens auf der Insel. Ihre Tagebücher geben einen tiefen Einblick in die kolonialen Strukturen und die damit verbundenen Herausforderungen.

Der Krieg und seine Folgen

Mit dem Ausbruch des Krieges verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Pechsteins dramatisch. Die japanische Besatzung und der Verlust der deutschen Kolonialherrschaft führten zu einem Rückzug aus ihrem erträumten Paradies. Die Pechsteins mussten bald die Insel verlassen und kehrten nach Deutschland zurück, wo sie mit den Folgen des Krieges und der gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert wurden.

Nachwirkungen und künstlerisches Erbe

Nach ihrer Rückkehr hatte Max Pechstein Erfolg mit seinen Südsee-Gemälden, die als exotisch und faszinierend wahrgenommen wurden. Trotz persönlicher und finanzieller Rückschläge blieb er ein bedeutender Künstler der modernen Kunstszene, während die Erinnerungen an Palau und die damit verbundenen Erlebnisse einen prägenden Einfluss auf sein Werk ausübten.