Feminismus mit Vorsatz - der Podcast rund um feministische Perspektiven
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Feminismus mit Vorsatz - der Podcast rund um feministische Perspektiven

Laura Vorsatz

Beschreibung

Im Feminismus mit Vorsatz Podcast möchte ich mich und damit auch dich Stück für Stück mit feministischem Denken und Handeln vertraut machen. Der Podcast soll eine Einführung sein, eine Art Reise, bei der ich dich an die Hand nehmen möchte. Dafür werde ich Feminist*innen fragen, ohne selbst gleich alles wissen zu müssen.Achtung: Feminismus mit Vorsatz ist ein unabhängiger Podcast. Kein großes Label, keine Redaktion im Rücken. Deshalb kann die feministische Reise nur mit deiner Unterstützung weitergehen! Das geht via Direktüberweisung an DE70110101015771294175 (beste Option für mich!), PayPal (monatliche Unterstützung), PayPal (einmalige Unterstützung) oder Substack. 1000Dank für deinen Support! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

58 - Feministische Romane für freie Sommertage

16.07.2026

Einführung und Buchvorstellungen

In dieser Episode dreht sich alles um feministische Romantipps für entspannte Sommertage. Die Host Laura hat Zuhörer und Gäste nach ihren Empfehlungen gefragt, um inspirierende und fesselnde Geschichten vorzustellen, die sich mit feministischen und intersektionalen Werten beschäftigen.

Buchbesprechungen

Die Empfehlungen reichen von Elizabeth Gilberts "City of Girls", das in den 1940er Jahren spielt und eine junge Frau in der Theaterwelt von New York beschreibt, bis hin zu "Sommer und so" von Rebecca Martin, das die Lebensrealitäten einer Drehbuchautorin in mehreren europäischen Städten beleuchtet. Auch Dalia de la Cerda's "Reservoir Bitches" wird besprochen, welches die Geschichten mexikanischer Frauen thematisiert und dabei Gewalt und Unterdrückung behandelt.

Psychologische Aspekte und Familienthemen

Ein weiteres Highlight ist "Das achte Leben für Brilka" von Nino Haratyschwili, ein umfangreicher Roman über Frauenschicksale in Georgien, der auch politische und familiäre Verflechtungen beleuchtet. Lynn empfiehlt "Chins" von Fatma Aydemir, das die Herausforderungen einer kurdischen Gastarbeiterfamilie in Deutschland thematisiert.

Schlaf und Identität in der Literatur

Mariella Georg spricht über "Der längste Schlaf" von Melanie Rabe, einen Thriller, der sich mit Schlaflosigkeit und psychologischen Themen beschäftigt und auch rassismuskritische Perspektiven einfließen lässt. Schließlich wird "Es kommt" von Christiane Rösinger empfohlen, ein Buch, das Geschlechterrollen umkehrt und neue Perspektiven aufzeigt.

Abschluss und Ausblick

Laura bedankt sich bei den Zuhörern für ihre Empfehlungen und reflektiert über die inspirierenden Geschichten, die die Episode hervorgebracht hat. Sie kündigt eine Sommerpause an, bevor der Podcast im September mit neuen Themen zurückkehrt.

Einführung und Buchvorstellungen

In dieser Episode dreht sich alles um feministische Romantipps für entspannte Sommertage. Die Host Laura hat Zuhörer und Gäste nach ihren Empfehlungen gefragt, um inspirierende und fesselnde Geschichten vorzustellen, die sich mit feministischen und intersektionalen Werten beschäftigen.

Buchbesprechungen

Die Empfehlungen reichen von Elizabeth Gilberts "City of Girls", das in den 1940er Jahren spielt und eine junge Frau in der Theaterwelt von New York beschreibt, bis hin zu "Sommer und so" von Rebecca Martin, das die Lebensrealitäten einer Drehbuchautorin in mehreren europäischen Städten beleuchtet. Auch Dalia de la Cerda's "Reservoir Bitches" wird besprochen, welches die Geschichten mexikanischer Frauen thematisiert und dabei Gewalt und Unterdrückung behandelt.

Psychologische Aspekte und Familienthemen

Ein weiteres Highlight ist "Das achte Leben für Brilka" von Nino Haratyschwili, ein umfangreicher Roman über Frauenschicksale in Georgien, der auch politische und familiäre Verflechtungen beleuchtet. Lynn empfiehlt "Chins" von Fatma Aydemir, das die Herausforderungen einer kurdischen Gastarbeiterfamilie in Deutschland thematisiert.

Schlaf und Identität in der Literatur

Mariella Georg spricht über "Der längste Schlaf" von Melanie Rabe, einen Thriller, der sich mit Schlaflosigkeit und psychologischen Themen beschäftigt und auch rassismuskritische Perspektiven einfließen lässt. Schließlich wird "Es kommt" von Christiane Rösinger empfohlen, ein Buch, das Geschlechterrollen umkehrt und neue Perspektiven aufzeigt.

Abschluss und Ausblick

Laura bedankt sich bei den Zuhörern für ihre Empfehlungen und reflektiert über die inspirierenden Geschichten, die die Episode hervorgebracht hat. Sie kündigt eine Sommerpause an, bevor der Podcast im September mit neuen Themen zurückkehrt.

57 - Sterben als Feminist*in - Die letzte Care-Arbeit

18.06.2026

Feministisch Sterben

Der Podcast beleuchtet die Thematik des Sterbens aus einer feministischen Perspektive. Laura diskutiert, ob alles einen feministischen Ansatz haben sollte und findet Freude daran, Tabuthemen wie Sterben und Bestattung zu betrachten. Sie hinterfragt die Rollenbilder, die mit diesen Themen verknüpft sind, und stellt fest, dass oft Frauen die Care-Arbeit rund um den Tod übernehmen, während Männer häufig pragmatische Entscheidungen treffen.

Das Gespräch mit Tara Marder

Bestatterin Tara Marder teilt ihre Erfahrungen und Ansichten zur Bestattungskultur. Sie erzählt, dass sie versucht, den Verstorbenen mit Respekt zu behandeln, und dass sie den Hinterbliebenen Raum gibt, um ihre Trauer zu leben. Tara betont, wie wichtig es ist, den Menschen in ihrer Trauer zur Seite zu stehen und individuelle Wünsche zu respektieren.

Rituale und Feminismus

Laura und Tara diskutieren neue Rituale und die Rolle von Traditionen in der Bestattung. Tara erzählt von einer besonders berührenden Beerdigung eines Kindes, bei der die Angehörigen gemeinsam bastelten, um den Verlust zu verarbeiten. Feministisch Sterben bedeutet, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und Wünsche klar zu kommunizieren, um Selbstbestimmung und Wertschätzung zu fördern.

Gesellschaftliche Perspektiven

Die Diskussion beleuchtet auch, wie gesellschaftliche Erwartungen und patriarchale Strukturen nach dem Tod weiterwirken. Tara beschreibt, dass viele Frauen während der Trauer um ihren verstorbenen Ehemann auch Gefühle der Freiheit empfinden, die oft verborgen bleiben. Sie ermutigt Frauen, ihre Wünsche zu äußern und sich nicht von gesellschaftlichen Normen leiten zu lassen.

Feministisch leben und sterben

Am Ende des Gesprächs wird deutlich, dass feministisch Sterben nicht nur bedeutet, Entscheidungen selbst zu treffen, sondern auch, die eigene Lebensweise zu reflektieren und zu hinterfragen, was wirklich wichtig ist. Ein bewusster Umgang mit dem Thema Tod kann helfen, im Leben klarer zu werden und den Moment zu schätzen.

Feministisch Sterben

Der Podcast beleuchtet die Thematik des Sterbens aus einer feministischen Perspektive. Laura diskutiert, ob alles einen feministischen Ansatz haben sollte und findet Freude daran, Tabuthemen wie Sterben und Bestattung zu betrachten. Sie hinterfragt die Rollenbilder, die mit diesen Themen verknüpft sind, und stellt fest, dass oft Frauen die Care-Arbeit rund um den Tod übernehmen, während Männer häufig pragmatische Entscheidungen treffen.

Das Gespräch mit Tara Marder

Bestatterin Tara Marder teilt ihre Erfahrungen und Ansichten zur Bestattungskultur. Sie erzählt, dass sie versucht, den Verstorbenen mit Respekt zu behandeln, und dass sie den Hinterbliebenen Raum gibt, um ihre Trauer zu leben. Tara betont, wie wichtig es ist, den Menschen in ihrer Trauer zur Seite zu stehen und individuelle Wünsche zu respektieren.

Rituale und Feminismus

Laura und Tara diskutieren neue Rituale und die Rolle von Traditionen in der Bestattung. Tara erzählt von einer besonders berührenden Beerdigung eines Kindes, bei der die Angehörigen gemeinsam bastelten, um den Verlust zu verarbeiten. Feministisch Sterben bedeutet, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und Wünsche klar zu kommunizieren, um Selbstbestimmung und Wertschätzung zu fördern.

Gesellschaftliche Perspektiven

Die Diskussion beleuchtet auch, wie gesellschaftliche Erwartungen und patriarchale Strukturen nach dem Tod weiterwirken. Tara beschreibt, dass viele Frauen während der Trauer um ihren verstorbenen Ehemann auch Gefühle der Freiheit empfinden, die oft verborgen bleiben. Sie ermutigt Frauen, ihre Wünsche zu äußern und sich nicht von gesellschaftlichen Normen leiten zu lassen.

Feministisch leben und sterben

Am Ende des Gesprächs wird deutlich, dass feministisch Sterben nicht nur bedeutet, Entscheidungen selbst zu treffen, sondern auch, die eigene Lebensweise zu reflektieren und zu hinterfragen, was wirklich wichtig ist. Ein bewusster Umgang mit dem Thema Tod kann helfen, im Leben klarer zu werden und den Moment zu schätzen.

56 - How to Demo: In 3 Tagen zur Großdemo für Collien Fernandes. Mit dem feminist fight club

21.05.2026

Ausgangspunkt und Dynamik der Demo

Der Fall Colleen Fernandes löste eine schnelle, spontane Demonstration aus. Ausgehend von einer Medienrecherche entstand eine Großkundgebung, die von vielen Aktivistinnen in kurzer Zeit organisiert wurde. Die Gruppe betonte, dass kein formeller Hintergrund nötig ist, um eine Demo zu initiieren, und zeigte, wie gemeinschaftlicher Wille konkrete Straßenmobilisierung schaffen kann. Die Erfahrung verdeutlicht, wie kollektives Engagement in Krisenzeiten zu sichtbaren Protestformen führt.

Fünf zentrale Schritte zur Demo

1) Machtcapital erkennen: Jeder hat das Recht, eine Versammlung anzumelden. 2) Nicht allein handeln: Ein Team aus Mitstreiterinnen sorgt für breiten Rückenwind. 3) Fundament legen: Datum, Ort, Route, Technik, Ordnungsleitung und Aufgaben verteilen. 4) Reichweite schaffen: Social Media, Pressekontakte und Reichweiten-Trägerinnen nutzen. 5) Spaß und Sustenance: Gemeinschaft stärken, Pausen beachten und Unterstützung untereinander sichern.

Praktische Umsetzung und Rollen

Technik mobilisieren, Orgas kontaktieren, eine Versammlungsleitung bestimmen und Ansprechpartnerinnen festlegen. Ordnerinnen koordinieren Sicherheit, auf Auflagen achten und Zwischenfälle deeskalieren. Die Anmeldung erfolgt 48 Stunden vor der Demo; vorab abspricht man Kontakt zur Polizei. Die Organisation nutzt vorhandene Ressourcen, bittet lokale Vereine um Unterstützung und klärt, wer für Bühnenprogramm, Musik und Moderation zuständig ist.

Aufbau, Risiken und Nachklang

Der Überblick über Kosten, Technik, Transport und Verpflegung zeigt, dass Demos oft ehrenamtlich getragen werden. Offene Kommunikation, gegenseitige Rücksicht und das gemeinsame Erleben von Kraft und Verbund stärken die Motivation. Die Gruppe betont, dass Transparenz und Schutz vor Angriffen wichtig sind, ebenso wie das Sichtbarmachen von Unterstützung durch Freundinnen, Familie und die Gemeinschaft.

Ausgangspunkt und Dynamik der Demo

Der Fall Colleen Fernandes löste eine schnelle, spontane Demonstration aus. Ausgehend von einer Medienrecherche entstand eine Großkundgebung, die von vielen Aktivistinnen in kurzer Zeit organisiert wurde. Die Gruppe betonte, dass kein formeller Hintergrund nötig ist, um eine Demo zu initiieren, und zeigte, wie gemeinschaftlicher Wille konkrete Straßenmobilisierung schaffen kann. Die Erfahrung verdeutlicht, wie kollektives Engagement in Krisenzeiten zu sichtbaren Protestformen führt.

Fünf zentrale Schritte zur Demo

1) Machtcapital erkennen: Jeder hat das Recht, eine Versammlung anzumelden. 2) Nicht allein handeln: Ein Team aus Mitstreiterinnen sorgt für breiten Rückenwind. 3) Fundament legen: Datum, Ort, Route, Technik, Ordnungsleitung und Aufgaben verteilen. 4) Reichweite schaffen: Social Media, Pressekontakte und Reichweiten-Trägerinnen nutzen. 5) Spaß und Sustenance: Gemeinschaft stärken, Pausen beachten und Unterstützung untereinander sichern.

Praktische Umsetzung und Rollen

Technik mobilisieren, Orgas kontaktieren, eine Versammlungsleitung bestimmen und Ansprechpartnerinnen festlegen. Ordnerinnen koordinieren Sicherheit, auf Auflagen achten und Zwischenfälle deeskalieren. Die Anmeldung erfolgt 48 Stunden vor der Demo; vorab abspricht man Kontakt zur Polizei. Die Organisation nutzt vorhandene Ressourcen, bittet lokale Vereine um Unterstützung und klärt, wer für Bühnenprogramm, Musik und Moderation zuständig ist.

Aufbau, Risiken und Nachklang

Der Überblick über Kosten, Technik, Transport und Verpflegung zeigt, dass Demos oft ehrenamtlich getragen werden. Offene Kommunikation, gegenseitige Rücksicht und das gemeinsame Erleben von Kraft und Verbund stärken die Motivation. Die Gruppe betont, dass Transparenz und Schutz vor Angriffen wichtig sind, ebenso wie das Sichtbarmachen von Unterstützung durch Freundinnen, Familie und die Gemeinschaft.