Mikas Matrix
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Mikas Matrix

Bascha Mika

Beschreibung

Willkommen in Mikas Matrix! Hier herrscht ein feministischer Blick auf die Politik und kein Platz für Ignoranz. Bascha Mika stellt sich streitbar diskussionsfreudigen Männern des Patriarchats entgegen. In intensiven Gesprächen mit klugen Gästen wird der laute Ruf des Feminismus gepflegt. Ja, wir sprechen sogar über Frauen! Witzig und wütend, jeden zweiten Freitag. Der Podcast für jene, die das Unerwartete erwarten. Eine interessante Fahrt ins Unbekannte - weichen Sie nicht aus!

Folgt Bascha Mika auch über Instagram und seht Hintergründe zu ihrem Podcast "Mikas Matrix": https://www.instagram.com/mikasMatrix/?__d=11

Mikas Matrix ist ein Podcast von FUNKE.
Credit Foto: Gaby Gerster/laif

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#66 Wenn Mütter ihre Kinder verlieren

04.09.2026

Einführung in das Thema

Der Podcast diskutiert die schwierige Situation von Müttern, die versuchen, ihre Kinder vor gewalttätigen Vätern zu schützen. Oft wird ihr Schutzverhalten gegen sie verwendet, und sie werden als manipulative Mütter dargestellt, was zu tragischen Entscheidungen in Familiengerichten führt.

Die Rolle der Gerichte

Gerichte treffen häufig Entscheidungen, die dem Kindeswohl schaden, indem sie Müttern, die sich gegen Gewalt wehren, die Kinder entziehen. Diese Mütter verlieren oft den Kampf um das Sorgerecht, obwohl sie die Hauptbezugspersonen ihrer Kinder sind.

Bindung und Kindeswille

Die Bindung zwischen Mutter und Kind wird als entscheidend angesehen, doch wird der Kindeswille oft nicht ernst genommen. Kinder sind emotional zerrissen und können unter Druck von beiden Elternteilen stehen, was ihre wahren Wünsche kompliziert macht.

Manipulation und Glaubwürdigkeit

Die Vorstellung, dass Mütter ihre Kinder manipulieren, um den Kontakt zum Vater zu verhindern, basiert auf überholten Theorien, die von einigen Väterrechtsgruppen propagiert werden. Diese Sichtweise führt dazu, dass Mütter nicht geglaubt werden, wenn sie vor Gewalt warnen.

Die Gefahren für Kinder

Die Zwangstrennung von der Mutter kann für Kinder traumatische Folgen haben, da sie oft in instabile Umgebungen gelangen. Die Bindungserfahrungen in den ersten Lebensjahren sind entscheidend für die psychische Gesundheit der Kinder.

Strukturen im Familienrecht

Das System ist von einer patriarchalen Sichtweise geprägt, die Mütter in ihrer Rolle als Hauptbezugspersonen nicht ernst nimmt. Es gibt eine Dringlichkeit für Veränderungen in der Ausbildung von Richtern und Sozialarbeitern, um die Bedürfnisse von Kindern und Müttern besser zu berücksichtigen.

Feministische Perspektiven und Lösungen

Der Podcast fordert eine Stärkung der Kinderrechte und eine Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Frauen und Kindern in Gerichtsverfahren. Es wird betont, dass das Wohl der Kinder über den Rechten der Eltern stehen sollte.

Einführung in das Thema

Der Podcast diskutiert die schwierige Situation von Müttern, die versuchen, ihre Kinder vor gewalttätigen Vätern zu schützen. Oft wird ihr Schutzverhalten gegen sie verwendet, und sie werden als manipulative Mütter dargestellt, was zu tragischen Entscheidungen in Familiengerichten führt.

Die Rolle der Gerichte

Gerichte treffen häufig Entscheidungen, die dem Kindeswohl schaden, indem sie Müttern, die sich gegen Gewalt wehren, die Kinder entziehen. Diese Mütter verlieren oft den Kampf um das Sorgerecht, obwohl sie die Hauptbezugspersonen ihrer Kinder sind.

Bindung und Kindeswille

Die Bindung zwischen Mutter und Kind wird als entscheidend angesehen, doch wird der Kindeswille oft nicht ernst genommen. Kinder sind emotional zerrissen und können unter Druck von beiden Elternteilen stehen, was ihre wahren Wünsche kompliziert macht.

Manipulation und Glaubwürdigkeit

Die Vorstellung, dass Mütter ihre Kinder manipulieren, um den Kontakt zum Vater zu verhindern, basiert auf überholten Theorien, die von einigen Väterrechtsgruppen propagiert werden. Diese Sichtweise führt dazu, dass Mütter nicht geglaubt werden, wenn sie vor Gewalt warnen.

Die Gefahren für Kinder

Die Zwangstrennung von der Mutter kann für Kinder traumatische Folgen haben, da sie oft in instabile Umgebungen gelangen. Die Bindungserfahrungen in den ersten Lebensjahren sind entscheidend für die psychische Gesundheit der Kinder.

Strukturen im Familienrecht

Das System ist von einer patriarchalen Sichtweise geprägt, die Mütter in ihrer Rolle als Hauptbezugspersonen nicht ernst nimmt. Es gibt eine Dringlichkeit für Veränderungen in der Ausbildung von Richtern und Sozialarbeitern, um die Bedürfnisse von Kindern und Müttern besser zu berücksichtigen.

Feministische Perspektiven und Lösungen

Der Podcast fordert eine Stärkung der Kinderrechte und eine Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Frauen und Kindern in Gerichtsverfahren. Es wird betont, dass das Wohl der Kinder über den Rechten der Eltern stehen sollte.

#65 Sozialabbau – wie lange wollen Frauen noch stillhalten? Gespräch mit Yasmin Fahimi

21.08.2026

Einleitung zur Sozialstaatsdiskussion

Im Podcast wird die aktuelle Situation des Sozialstaates in Deutschland thematisiert, insbesondere in Bezug auf die Einsparungen der Bundesregierung bei Gesundheit, Pflege und Rente. Diese Reformen treffen vor allem Frauen, die häufig in prekäreren finanziellen Verhältnissen leben und viel unbezahlte Sorgearbeit leisten.

Interview mit Yasmin Fahimi

Bascha Mika spricht mit Yasmin Fahimi, der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), über die Auswirkungen der Sparmaßnahmen. Fahimi kritisiert die Politik der Bundesregierung, die soziale Kürzungen als Reformen tarnt, und betont, dass dies überwiegend Frauen betrifft. Sie fordert eine ehrliche Debatte über die tatsächlichen Auswirkungen dieser Maßnahmen.

Die Herausforderungen in der Pflege

Die Pflegesituation wird als besonders kritisch hervorgehoben. Vorgeschlagene Änderungen, wie strengere Voraussetzungen für Pflegegrade und weniger finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige, belasten vor allem Frauen, die oft die Hauptlast der Pflegearbeit tragen.

Rentenpolitik und Altersarmut

Fahimi erläutert, dass Frauen in der Rentenpolitik benachteiligt werden, da ihre Sorgearbeit nicht ausreichend anerkannt wird. Die geplante Einführung einer Kapitalrente wird als problematisch angesehen, da sie bestehende Ansprüche relativiert und Frauen, die ohnehin weniger verdienen, weiter benachteiligt.

Elterngeld- und Unterhaltsvorschussreformen

Die geplanten Kürzungen beim Elterngeld und Unterhaltsvorschuss werden als Rückschritt in der Gleichstellung bewertet. Besonders alleinerziehende Mütter stehen vor neuen Herausforderungen, da finanzielle Unterstützung verringert werden soll.

Mobilisierung und Protest

Fahimi und Mika betonen die Notwendigkeit, Frauen zu mobilisieren und auf die Straße zu gehen, um gegen die ungerechten Reformen zu protestieren. Der DGB plant bundesweite Demonstrationen und möchte die Anliegen der Frauen in der politischen Diskussion stärker vertreten.

Fazit

Der Podcast schließt mit einem Appell an die Hörerinnen, sich für ihre Rechte einzusetzen und die gesellschaftliche Debatte über die Herausforderungen, die Frauen im sozialen Bereich betreffen, aktiv zu gestalten.

Einleitung zur Sozialstaatsdiskussion

Im Podcast wird die aktuelle Situation des Sozialstaates in Deutschland thematisiert, insbesondere in Bezug auf die Einsparungen der Bundesregierung bei Gesundheit, Pflege und Rente. Diese Reformen treffen vor allem Frauen, die häufig in prekäreren finanziellen Verhältnissen leben und viel unbezahlte Sorgearbeit leisten.

Interview mit Yasmin Fahimi

Bascha Mika spricht mit Yasmin Fahimi, der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), über die Auswirkungen der Sparmaßnahmen. Fahimi kritisiert die Politik der Bundesregierung, die soziale Kürzungen als Reformen tarnt, und betont, dass dies überwiegend Frauen betrifft. Sie fordert eine ehrliche Debatte über die tatsächlichen Auswirkungen dieser Maßnahmen.

Die Herausforderungen in der Pflege

Die Pflegesituation wird als besonders kritisch hervorgehoben. Vorgeschlagene Änderungen, wie strengere Voraussetzungen für Pflegegrade und weniger finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige, belasten vor allem Frauen, die oft die Hauptlast der Pflegearbeit tragen.

Rentenpolitik und Altersarmut

Fahimi erläutert, dass Frauen in der Rentenpolitik benachteiligt werden, da ihre Sorgearbeit nicht ausreichend anerkannt wird. Die geplante Einführung einer Kapitalrente wird als problematisch angesehen, da sie bestehende Ansprüche relativiert und Frauen, die ohnehin weniger verdienen, weiter benachteiligt.

Elterngeld- und Unterhaltsvorschussreformen

Die geplanten Kürzungen beim Elterngeld und Unterhaltsvorschuss werden als Rückschritt in der Gleichstellung bewertet. Besonders alleinerziehende Mütter stehen vor neuen Herausforderungen, da finanzielle Unterstützung verringert werden soll.

Mobilisierung und Protest

Fahimi und Mika betonen die Notwendigkeit, Frauen zu mobilisieren und auf die Straße zu gehen, um gegen die ungerechten Reformen zu protestieren. Der DGB plant bundesweite Demonstrationen und möchte die Anliegen der Frauen in der politischen Diskussion stärker vertreten.

Fazit

Der Podcast schließt mit einem Appell an die Hörerinnen, sich für ihre Rechte einzusetzen und die gesellschaftliche Debatte über die Herausforderungen, die Frauen im sozialen Bereich betreffen, aktiv zu gestalten.

#64 Queer unter Druck: „Es gibt keinen sicheren Ort“

07.08.2026

Christopher Street Day und der Anschlag in Berlin

Der Christopher Street Day ist ein Fest der Freiheit und der Liebe, doch in Berlin wurde er zum Schauplatz eines tödlichen Anschlags, der die queere Community weltweit unter Druck setzt. Es wird diskutiert, wie gefährlich es heutzutage ist, queer oder trans zu sein, und warum autoritäre Regime Geschlecht und sexuelle Orientierung politisch instrumentalisieren.

Gespräch mit Julia Erd

Julia Erd, Geschäftsführerin von ILGA World, spricht über die Herausforderungen, mit denen queere Menschen konfrontiert sind, und die Notwendigkeit, für ihre Rechte einzutreten. Sie betont, dass es keinen wirklich sicheren Ort für LSBTI-Menschen gibt, nicht einmal in Berlin. Der Anschlag hat das Bewusstsein für diese Gefährdungen geschärft.

Politische Unterstützung und Herausforderungen

Die Unterstützung der queeren Community in Berlin schwankt mit den Regierungen, und gegenwärtige Haushaltskürzungen bedrohen bestehende Infrastruktur. Julia erläutert, dass es eine lange Tradition der Diskriminierung gibt, die sich auch in aktuellen politischen Debatten widerspiegelt.

Internationale Perspektive und ILGA World

Die Organisation ILGA World setzt sich global für die Rechte von LSBTI-Menschen ein. Julia beschreibt die prekäre Lage von queeren Menschen in Ländern, wo ihre Identität kriminalisiert wird. In vielen Regionen, insbesondere in Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum, sind queere Menschen extremen Risiken ausgesetzt.

Gesellschaftliche Auswirkungen von Gewalt und Diskriminierung

Die ständige Bedrohung führt zu gravierenden psychischen und sozialen Folgen für queere Menschen. Julia hebt hervor, dass insbesondere Transfrauen in Lateinamerika häufig Opfer von Gewalt werden, während auch in Deutschland queere Jugendliche oft von ihren Familien abgelehnt werden.

Sichtbarkeit und soziale Veränderungen

Sichtbarkeit ist entscheidend für den Kampf um Rechte. Julia argumentiert, dass ohne Sichtbarkeit kein politischer Einfluss und damit keine Veränderung möglich ist. Die Geschichte der LSBTI-Bewegung zeigt jedoch auch Fortschritte, wie die Ehe für alle in Deutschland.

Positive Entwicklungen

Abschließend wird auf die positiven Fortschritte für queere und trans Menschen hingewiesen, sowohl in Deutschland als auch international. Trotz der Herausforderungen gibt es eine wachsende Bewegung für die Rechte von LSBTI-Menschen, die zeigt, dass Veränderungen möglich sind.

Christopher Street Day und der Anschlag in Berlin

Der Christopher Street Day ist ein Fest der Freiheit und der Liebe, doch in Berlin wurde er zum Schauplatz eines tödlichen Anschlags, der die queere Community weltweit unter Druck setzt. Es wird diskutiert, wie gefährlich es heutzutage ist, queer oder trans zu sein, und warum autoritäre Regime Geschlecht und sexuelle Orientierung politisch instrumentalisieren.

Gespräch mit Julia Erd

Julia Erd, Geschäftsführerin von ILGA World, spricht über die Herausforderungen, mit denen queere Menschen konfrontiert sind, und die Notwendigkeit, für ihre Rechte einzutreten. Sie betont, dass es keinen wirklich sicheren Ort für LSBTI-Menschen gibt, nicht einmal in Berlin. Der Anschlag hat das Bewusstsein für diese Gefährdungen geschärft.

Politische Unterstützung und Herausforderungen

Die Unterstützung der queeren Community in Berlin schwankt mit den Regierungen, und gegenwärtige Haushaltskürzungen bedrohen bestehende Infrastruktur. Julia erläutert, dass es eine lange Tradition der Diskriminierung gibt, die sich auch in aktuellen politischen Debatten widerspiegelt.

Internationale Perspektive und ILGA World

Die Organisation ILGA World setzt sich global für die Rechte von LSBTI-Menschen ein. Julia beschreibt die prekäre Lage von queeren Menschen in Ländern, wo ihre Identität kriminalisiert wird. In vielen Regionen, insbesondere in Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum, sind queere Menschen extremen Risiken ausgesetzt.

Gesellschaftliche Auswirkungen von Gewalt und Diskriminierung

Die ständige Bedrohung führt zu gravierenden psychischen und sozialen Folgen für queere Menschen. Julia hebt hervor, dass insbesondere Transfrauen in Lateinamerika häufig Opfer von Gewalt werden, während auch in Deutschland queere Jugendliche oft von ihren Familien abgelehnt werden.

Sichtbarkeit und soziale Veränderungen

Sichtbarkeit ist entscheidend für den Kampf um Rechte. Julia argumentiert, dass ohne Sichtbarkeit kein politischer Einfluss und damit keine Veränderung möglich ist. Die Geschichte der LSBTI-Bewegung zeigt jedoch auch Fortschritte, wie die Ehe für alle in Deutschland.

Positive Entwicklungen

Abschließend wird auf die positiven Fortschritte für queere und trans Menschen hingewiesen, sowohl in Deutschland als auch international. Trotz der Herausforderungen gibt es eine wachsende Bewegung für die Rechte von LSBTI-Menschen, die zeigt, dass Veränderungen möglich sind.