Schlagbaum - Der Zollpodcast aus Münster
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Schlagbaum - Der Zollpodcast aus Münster

Ulrich Möllenhoff

Beschreibung

Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zum Hören. Im Zwiegespräch zusätzlich zum Infoletter erklären die Rechtsanwälte Dr. Ulrich Möllenhoff und Almuth Barkam die rechtlichen Neuentwicklungen und praktischen Auswirkungen in Ein- und Ausfuhr.Hintergründe zu seltsamen Zusammenhängen, wenn sich auf höchster Ebene ausgetragene Handelsstreitigkeiten über die Subventionen für Flugzeugbauer auf die Preise von Marmelade und süße Kekse in den USA auswirken. Von der „große Politik“ bis hin zu praktischen Fällen in der Import- und Exportabwicklung aus der täglichen Praxis der Gastgeber sowie von spannenden Gästen. Verfolgen Sie die „besonderen“ Fälle aus der Praxis, die zum Schmunzeln anregen, wie das in Russland verschwundene Pferd Namens Horst, die aber trotzdem einer rechtlichen und praktischen Lösung bedürfen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#11 Zollreform - mit Patrick Nieveler

20.03.2026

Einleitung und aktuelles Wetter

Im Gespräch wird die Freude über das sonnige Wetter und den bevorstehenden Sommer zum Ausdruck gebracht, bevor das Thema der Zollreform angesprochen wird.

Stand der Zollreform

Die Zollreform steht derzeit in den Trilogverhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Europäischem Rat. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Vorschlägen der Kommission und des Rates, was die Unsicherheit über den Zeitrahmen für die Reform verstärkt.

Herausforderungen der Zollreform

Die aktuelle Zollgesetzgebung, der Union-Zoll-Kodex, soll umfassend überarbeitet werden. Ein zentrales Ziel ist die Schaffung einer einheitlichen IT-Infrastruktur für Zollverfahren in der EU, da die bestehenden Systeme fragmentiert sind und die Effizienz beeinträchtigen.

Datenschutz und Datenhub

Die Einführung eines zentralen Datenhubs für zollrelevante Daten wirft Fragen zum Datenschutz auf. Es besteht die Sorge, dass die zentrale Speicherung sensibler Daten Risiken birgt, während die gegenwärtige Praxis oft nicht ausreichend hinterfragt wird.

Prozessvereinfachungen

Die Reform sieht vor, dass die Zollanmeldung in ihrer bisherigen Form abgeschafft wird, was zu einer Vereinfachung der Prozesse führen könnte. Die Unternehmen müssen jedoch darauf vorbereitet sein, ihre Datenqualität zu verbessern.

E-Commerce und neue Regelungen

Im E-Commerce-Bereich wird die Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro diskutiert, um die Abfertigung von Kleinsendungen zu optimieren. Die Verantwortung der Plattformen soll ebenfalls gestärkt werden.

Unternehmensvorbereitung auf die Reform

Unternehmen sollten ihre Zollprozesse und Datenqualität kritisch hinterfragen, um sich auf die bevorstehenden Änderungen vorzubereiten. Schulungen und Informationsangebote werden als notwendig erachtet, um die Mitarbeitenden fit für die neuen Anforderungen zu machen.

Einleitung und aktuelles Wetter

Im Gespräch wird die Freude über das sonnige Wetter und den bevorstehenden Sommer zum Ausdruck gebracht, bevor das Thema der Zollreform angesprochen wird.

Stand der Zollreform

Die Zollreform steht derzeit in den Trilogverhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Europäischem Rat. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Vorschlägen der Kommission und des Rates, was die Unsicherheit über den Zeitrahmen für die Reform verstärkt.

Herausforderungen der Zollreform

Die aktuelle Zollgesetzgebung, der Union-Zoll-Kodex, soll umfassend überarbeitet werden. Ein zentrales Ziel ist die Schaffung einer einheitlichen IT-Infrastruktur für Zollverfahren in der EU, da die bestehenden Systeme fragmentiert sind und die Effizienz beeinträchtigen.

Datenschutz und Datenhub

Die Einführung eines zentralen Datenhubs für zollrelevante Daten wirft Fragen zum Datenschutz auf. Es besteht die Sorge, dass die zentrale Speicherung sensibler Daten Risiken birgt, während die gegenwärtige Praxis oft nicht ausreichend hinterfragt wird.

Prozessvereinfachungen

Die Reform sieht vor, dass die Zollanmeldung in ihrer bisherigen Form abgeschafft wird, was zu einer Vereinfachung der Prozesse führen könnte. Die Unternehmen müssen jedoch darauf vorbereitet sein, ihre Datenqualität zu verbessern.

E-Commerce und neue Regelungen

Im E-Commerce-Bereich wird die Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro diskutiert, um die Abfertigung von Kleinsendungen zu optimieren. Die Verantwortung der Plattformen soll ebenfalls gestärkt werden.

Unternehmensvorbereitung auf die Reform

Unternehmen sollten ihre Zollprozesse und Datenqualität kritisch hinterfragen, um sich auf die bevorstehenden Änderungen vorzubereiten. Schulungen und Informationsangebote werden als notwendig erachtet, um die Mitarbeitenden fit für die neuen Anforderungen zu machen.

#10 What's new 2026? - Rückblick auf ein spannendes Jahresupdate

13.03.2026

Einführung und Teilnehmer

Im zehnten Schlagbaum-Podcast begrüßen die Moderatoren Almut Barkam und Maximilian Pohl, der neu im Team ist. Das Hauptthema des Podcasts ist ein Rückblick auf intensive Jahresupdates zu Zoll und Außenwirtschaft.

Jahresupdate und Vorträge

Die Moderatoren haben in den letzten drei Monaten gemeinsam an Vorträgen gearbeitet, die die Änderungen in Zoll, Außenwirtschaft, Umsatzsteuer und Nachhaltigkeit zusammenfassen. Insgesamt wurden 20 Veranstaltungen durchgeführt, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben.

Wichtige Themen im Zollrecht

Der Podcast behandelt zentrale Themen wie Zolltarif und Zollwert, insbesondere die Herausforderungen bei der Bewertung von kostenlosen Beistellungen, die bei der Produktion im Ausland zur Anwendung kommen. Zudem wird die Zollreform angesprochen, die unter anderem neue Regelungen für E-Commerce beinhaltet.

Änderungen bei Präferenzabkommen

Die neuen Ursprungsregeln im Rahmen des Pan-Euro-Med-Abkommens sind seit Jahresbeginn 2026 in Kraft, was die Voraussetzungen für Unternehmen zur Ursprungsbestimmung vereinfacht. Der Podcast hebt die Bedeutung dieser Änderungen für Unternehmen hervor.

Nachhaltigkeitsregeln und Lieferketten

Die Moderatoren diskutieren die neuen EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit, insbesondere den CO2-Grenzausgleich (CBAM) und die EU-Deforestation Regulation. Änderungen in den Anforderungen für Unternehmen werden erläutert, um die Einhaltung zu erleichtern.

Außenwirtschaft und Embargovorschriften

Ein zentrales Thema sind die Embargovorschriften, insbesondere die Risikoermittlung im Kontext des Russland-Embargos. Die Moderatoren betonen die Notwendigkeit für Unternehmen, Risiken bei der Lieferung in Drittländer zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Abschluss und Ausblick

Die Moderatoren schließen mit der Aussicht auf zukünftige Veranstaltungen und betonen die kontinuierliche Relevanz der Themen für Unternehmen in der Zoll- und Außenwirtschaft. Sie freuen sich auf weitere Diskussionen und die Möglichkeit, zukünftige Entwicklungen zu beleuchten.

Einführung und Teilnehmer

Im zehnten Schlagbaum-Podcast begrüßen die Moderatoren Almut Barkam und Maximilian Pohl, der neu im Team ist. Das Hauptthema des Podcasts ist ein Rückblick auf intensive Jahresupdates zu Zoll und Außenwirtschaft.

Jahresupdate und Vorträge

Die Moderatoren haben in den letzten drei Monaten gemeinsam an Vorträgen gearbeitet, die die Änderungen in Zoll, Außenwirtschaft, Umsatzsteuer und Nachhaltigkeit zusammenfassen. Insgesamt wurden 20 Veranstaltungen durchgeführt, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben.

Wichtige Themen im Zollrecht

Der Podcast behandelt zentrale Themen wie Zolltarif und Zollwert, insbesondere die Herausforderungen bei der Bewertung von kostenlosen Beistellungen, die bei der Produktion im Ausland zur Anwendung kommen. Zudem wird die Zollreform angesprochen, die unter anderem neue Regelungen für E-Commerce beinhaltet.

Änderungen bei Präferenzabkommen

Die neuen Ursprungsregeln im Rahmen des Pan-Euro-Med-Abkommens sind seit Jahresbeginn 2026 in Kraft, was die Voraussetzungen für Unternehmen zur Ursprungsbestimmung vereinfacht. Der Podcast hebt die Bedeutung dieser Änderungen für Unternehmen hervor.

Nachhaltigkeitsregeln und Lieferketten

Die Moderatoren diskutieren die neuen EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit, insbesondere den CO2-Grenzausgleich (CBAM) und die EU-Deforestation Regulation. Änderungen in den Anforderungen für Unternehmen werden erläutert, um die Einhaltung zu erleichtern.

Außenwirtschaft und Embargovorschriften

Ein zentrales Thema sind die Embargovorschriften, insbesondere die Risikoermittlung im Kontext des Russland-Embargos. Die Moderatoren betonen die Notwendigkeit für Unternehmen, Risiken bei der Lieferung in Drittländer zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Abschluss und Ausblick

Die Moderatoren schließen mit der Aussicht auf zukünftige Veranstaltungen und betonen die kontinuierliche Relevanz der Themen für Unternehmen in der Zoll- und Außenwirtschaft. Sie freuen sich auf weitere Diskussionen und die Möglichkeit, zukünftige Entwicklungen zu beleuchten.

#9 Allgemeingenehmigungen ... wenn's schnell gehen soll ...

15.02.2026

Einleitung und Vorstellung der Gäste

Ulrich Möllner begrüßt die Zuhörer und stellt die Gäste Sabine Schröder und Patrick Liebler vor. Es wird darauf hingewiesen, dass die Diskussion auf praktischen Aspekten der Exportkontrolle basieren wird.

Thema Exportkontrolle und Genehmigungen

Das Hauptthema der Episode sind die Anträge und Genehmigungen beim Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es wird erklärt, dass Unternehmen für bestimmte Waren und Technologien, die auf der EU-Dual-Use-Verordnung gelistet sind, Genehmigungen beantragen müssen.

Praktische Abläufe im Großkonzern

Sabine erläutert, wie Genehmigungsgeschäfte in einem Großkonzern ablaufen, einschließlich interner Prüfungen und der Notwendigkeit, Anträge sorgfältig zu dokumentieren. Der Prozess wird als komplex und zeitaufwendig beschrieben.

Auskunftsanträge beim BAFA

Es wird diskutiert, wie Unternehmen Auskunftsanträge stellen können, um Klarheit über die Genehmigungspflicht ihrer Waren zu erhalten. Diese Anträge können jedoch zeitaufwendig sein und in der Praxis vor allem für kleinere Unternehmen relevant sein.

Allgemeingenehmigungen

Patrick und Sabine sprechen über die neuen allgemeinen Genehmigungen, die am 30. Januar eingeführt wurden. Diese ermöglichen eine schnellere Abwicklung von Ausfuhrvorgängen, da keine Einzelgenehmigungen mehr beantragt werden müssen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Rechtliche Aspekte und Herausforderungen

Die Diskussion hebt die rechtlichen Herausforderungen und die Notwendigkeit hervor, die jeweils aktuellen Vorschriften zu beachten. Es wird betont, dass Unternehmen sicherstellen müssen, dass sie die Anforderungen der allgemeinen Genehmigungen verstehen und einhalten.

Praxisbeispiele und Erfahrungen

Die Sprecher teilen praktische Erfahrungen und Beispiele aus der Beratungspraxis, um die Herausforderungen und Abläufe bei der Beantragung von Genehmigungen und Auskünften zu verdeutlichen. Es wird betont, wie wichtig es ist, vollständige Antragsunterlagen einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Themen, die in kommenden Episoden behandelt werden sollen, einschließlich neuer Sanktionspakete und der stetigen Notwendigkeit, sich in der Exportkontrolle zu informieren.

Einleitung und Vorstellung der Gäste

Ulrich Möllner begrüßt die Zuhörer und stellt die Gäste Sabine Schröder und Patrick Liebler vor. Es wird darauf hingewiesen, dass die Diskussion auf praktischen Aspekten der Exportkontrolle basieren wird.

Thema Exportkontrolle und Genehmigungen

Das Hauptthema der Episode sind die Anträge und Genehmigungen beim Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es wird erklärt, dass Unternehmen für bestimmte Waren und Technologien, die auf der EU-Dual-Use-Verordnung gelistet sind, Genehmigungen beantragen müssen.

Praktische Abläufe im Großkonzern

Sabine erläutert, wie Genehmigungsgeschäfte in einem Großkonzern ablaufen, einschließlich interner Prüfungen und der Notwendigkeit, Anträge sorgfältig zu dokumentieren. Der Prozess wird als komplex und zeitaufwendig beschrieben.

Auskunftsanträge beim BAFA

Es wird diskutiert, wie Unternehmen Auskunftsanträge stellen können, um Klarheit über die Genehmigungspflicht ihrer Waren zu erhalten. Diese Anträge können jedoch zeitaufwendig sein und in der Praxis vor allem für kleinere Unternehmen relevant sein.

Allgemeingenehmigungen

Patrick und Sabine sprechen über die neuen allgemeinen Genehmigungen, die am 30. Januar eingeführt wurden. Diese ermöglichen eine schnellere Abwicklung von Ausfuhrvorgängen, da keine Einzelgenehmigungen mehr beantragt werden müssen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Rechtliche Aspekte und Herausforderungen

Die Diskussion hebt die rechtlichen Herausforderungen und die Notwendigkeit hervor, die jeweils aktuellen Vorschriften zu beachten. Es wird betont, dass Unternehmen sicherstellen müssen, dass sie die Anforderungen der allgemeinen Genehmigungen verstehen und einhalten.

Praxisbeispiele und Erfahrungen

Die Sprecher teilen praktische Erfahrungen und Beispiele aus der Beratungspraxis, um die Herausforderungen und Abläufe bei der Beantragung von Genehmigungen und Auskünften zu verdeutlichen. Es wird betont, wie wichtig es ist, vollständige Antragsunterlagen einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Themen, die in kommenden Episoden behandelt werden sollen, einschließlich neuer Sanktionspakete und der stetigen Notwendigkeit, sich in der Exportkontrolle zu informieren.