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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Recklinghausen
B90 Die Grünen Recklinghausen
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Staffel 3 Folge #9 - Auf ein grünes Wort zum Fairen Handel
Einführung in den fairen Handel in Recklinghausen
Der Ausschuss für Fairtrade in Recklinghausen setzt sich für die Stärkung des fairen Handels in der Stadt ein. Die Bedeutung von Fairness wird durch Vergleiche zu Sportarten unterstrichen, in denen Fairness essenziell ist. Recklinghausen ist offiziell als Fairtrade-Stadt anerkannt, was durch das Engagement von Ehrenamtlichen im Fachforum Fairtrade Town erreicht wurde.
Vorstellung der Gesprächspartner
Peter Möller und Björn Schmidt-Freischüler sind engagierte Mitglieder des Fachforums. Peter hat über 60 Jahre Erfahrung im Bereich fairer Handel, während Björn seit 2010 aktiv ist. Beide teilen ihre Motivation und die Herausforderungen, die sie in ihrer Arbeit erleben.
Herausforderungen und Erfolge der Fairtrade-Bewegung
Die Teilnehmer sprechen über die Notwendigkeit, neue Aktive zu gewinnen, insbesondere jüngere Generationen, um das Engagement für fairen Handel weiter auszubauen. Zudem wird über die Kriterien für den Titel Fairtrade Town und die erfolgreiche Rezertifizierung von Recklinghausen diskutiert.
Geplante Aktivitäten und Veranstaltungen
Im September finden die bundesweiten Fairtrade-Wochen statt, in deren Rahmen verschiedene Aktionen in Recklinghausen geplant sind, darunter ein faires Frühstück und Marktstände. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, die Veranstaltungen aktiv zu unterstützen.
Zukunftsperspektiven und Wünsche
Die Gesprächspartner äußern den Wunsch, die Zahl der fairen Kitas in Recklinghausen zu erhöhen und die christlichen Kirchen für den Fairtrade-Gedanken zu gewinnen. Zudem wird betont, wie wichtig die Sichtbarkeit der Fairtrade-Initiativen für die Gemeinschaft ist.

Staffel 3 Folge #8 - Auf ein grünes Wort mit AufbruchKlimaVest zur Mobilitätswende
Vorstellung der Gäste
In dieser Episode sind Volker Schäfer-Beckenbach, Fraktionsvorsitzender, und Tobias Klöcker von der Arbeitsgruppe Mobilität der Initiative Aufbruch Klima West zu Gast. Sie diskutieren über die Herausforderungen und Fortschritte in der Mobilitätswende in Recklinghausen.
Engagement in der Mobilität
Tobias Klöcker erläutert die Aktivitäten der AG Klimafreundliche Mobilität, die sich mit Anträgen an die Stadtverwaltung für eine bessere Radinfrastruktur einsetzen. Trotz einiger Erfolge wie der Verbesserung von Stadt-Stadt-Verbindungen gibt es weiterhin unzureichende Fortschritte bei bestehenden Anträgen.
Fahrradfreundliche Stadt und Herausforderungen
Recklinghausen wurde 2003 zur fahrradfreundlichen Stadt ernannt, doch es bestehen weiterhin Mängel, insbesondere im Stadtinneren, wo Fahrradstraßen oft fragmentiert sind. Klöcker und Schäfer-Beckenbach betonen die Notwendigkeit eines zusammenhängenden Radwegenetzes.
Öffentlicher Nahverkehr und E-Mobilität
Die Stadt hat einige Fortschritte in der E-Ladeinfrastruktur gemacht, bleibt jedoch hinter anderen Städten zurück. Der ÖPNV wird als gut bewertet, aber die Ticketpreise sind hoch und könnten gesenkt werden, um den Umstieg auf den Bus attraktiver zu gestalten.
Zusammenarbeit mit der Politik
Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wird als positiv wahrgenommen, es gibt jedoch Verbesserungspotential bei der Bearbeitung von Bürgeranträgen. Der Austausch zwischen der AG und der Politik könnte effizienter gestaltet werden.
Ziele für eine lebenswertere Stadt
Klöcker und Schäfer-Beckenbach teilen eine Vision von Recklinghausen als lebenswerter Stadt mit mehr Raum für Begegnung und weniger für Autos. Sie setzen sich für nachhaltige Veränderungen und eine bessere Lebensqualität für die Bürger ein.

Staffel 3 Folge #7 - Auf ein grünes Wort mit AufbruchKlimaVest zur Energiewende
Einführung und Gesprächspartnerin
Die umweltpolitische Sprecherin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Recklinghausen begrüßt Antje Vollpart, die in der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien der Bürgerbewegung Aufbruch Klima West aktiv ist. Das Gespräch dreht sich um das Engagement für Umwelt- und Klimathemen in Recklinghausen.
Gründung von Aufbruch Klima West
Aufbruch Klima West wurde 2021 gegründet, nachdem verschiedene Gruppen, die bei Klimademos in Recklinghausen aktiv waren, beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung eines Forderungskatalogs für Klimaschutz in der Stadt.
Forderungen und Leitgedanken
Die zentrale Forderung von Aufbruch Klima West ist die Umsetzung des Klimakonzepts der Stadt Recklinghausen, insbesondere durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern und eine aktivere Rolle der Stadtwerke in der Energiewende. Zudem wird auch die Artenvielfalt thematisiert.
Arbeitsgruppen und Organisation
Die Organisation besteht aus verschiedenen Arbeitsgruppen, darunter die AG Erneuerbare Energien und die AG Mobilität. Diese Gruppen treffen sich regelmäßig, um Projekte zu planen und durchzuführen. Zudem wird die Bedeutung von Social Media hervorgehoben, um jüngere Bürger zu erreichen.
Aktuelle Situation der erneuerbaren Energien
In Recklinghausen gibt es Fortschritte bei der Installation von Photovoltaikanlagen, jedoch wird die Stadt als zu langsam wahrgenommen. Die Zusammenarbeit mit Bürgerenergiegenossenschaften wird als notwendig erachtet, um die Energiewende voranzutreiben.
Kontakt und Zusammenarbeit mit der Politik
Der Austausch mit der Kommunalpolitik erfolgt regelmäßig, beispielsweise durch Bürgeranträge und Einladungen zu Veranstaltungen. Die Gruppe betont die Wichtigkeit, Klimaschutz auf die politische Agenda zu setzen.
Wünsche an die Kommunalpolitik
Es wird gewünscht, dass alle politischen Akteure Klimaschutz ernst nehmen und langfristige Lösungen anstreben. Zudem wird ein verstärkter Einsatz von Bürgerbeteiligung und innovative Ansätze bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen angeregt.
Schlussfolgerung und Zukunftsausblick
Das Gespräch endet mit der Betonung der Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement in der Politik und dem Aufruf, aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuarbeiten.