Schloss Freudenberg / Jörg`s Gespräche zum Schloss
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Schloss Freudenberg / Jörg`s Gespräche zum Schloss

Jörg Brandt

Beschreibung

In diesem Podcast geht es das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens in Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Es geht um die Idee, Gedanken, Stationen, Menschen und Begegnungen mit Menschen die dort sind, dort waren oder dort sein könnten. Ausgehend von einem Thema führe ich Gespräche, tausche mich aus, sammle Eindrücke und lasse Perspektiven zu Wort kommen, nicht wissenschaftlich sondern Sichtweisen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Das Oloid Teil 2 oder Umstülpung bewegt

21.07.2026

Die Performance "Umstülpung bewegt"

Die Performance ist eine Hommage an Paul Schatz und beleuchtet seine Ideen zur Umstülpung. Sie thematisiert Übergänge zwischen verschiedenen Zuständen, unterstützt durch Texte von Schatz und musikalische Konzepte von Hans-Peter Jahn. Vera Koppelhehl und Martin Güperz geben einen akustischen Einblick in ihre Arbeit und die Entdeckung des Oloids durch Schatz im Jahr 1929.

Paul Schatz und seine Entdeckungen

Paul Schatz entdeckte das Gesetz der Umstülpung, das er als Brücke zwischen unterschiedlichen Dimensionen beschreibt. Seine Gedanken sind geprägt von tiefen emotionalen Erfahrungen und einer Verbindung zu Geometrie und Mathematik, die er als heilig ansieht. Schatz' Ansatz zur Umstülpung basiert auf klaren Denkvorgängen und Vorstellungskraft.

Vera Koppelhehls Perspektive

Vera Koppelhehl ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Eurythmietherapeutin, die sich mit der Bewegungskunst beschäftigt. Sie sieht die Eurythmie als Möglichkeit, Denken in Bewegung zu bringen und die Umstülpung erfahrbar zu machen. Ihre Arbeit zielt darauf ab, die Konzepte von Schatz durch kreative und bewegte Ansätze zu vermitteln.

Die Rolle der Eurythmie

Eurythmie wird als sichtbare Sprache beschrieben, die es ermöglicht, Geometrie und Bewegung zu verbinden. Koppelhehl erklärt, dass Eurythmie eine Kunstform ist, die sowohl therapeutisch als auch künstlerisch wirkt und die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos erforscht. Sie sieht in der Eurythmie eine Methode, um die Umstülpung zu verstehen.

Zukünftige Projekte

Vera Koppelhehl und Martin Küpperz planen weitere Projekte, darunter die Eröffnung eines Kunstzeitraums in Basel, der Bewegung und Bewusstsein fördert. Sie wollen weiterhin die Ideen von Paul Schatz in ihrer Kunst umsetzen und die Umstülpung als kreativen Prozess in verschiedenen Kontexten erfahrbar machen.

Die Performance "Umstülpung bewegt"

Die Performance ist eine Hommage an Paul Schatz und beleuchtet seine Ideen zur Umstülpung. Sie thematisiert Übergänge zwischen verschiedenen Zuständen, unterstützt durch Texte von Schatz und musikalische Konzepte von Hans-Peter Jahn. Vera Koppelhehl und Martin Güperz geben einen akustischen Einblick in ihre Arbeit und die Entdeckung des Oloids durch Schatz im Jahr 1929.

Paul Schatz und seine Entdeckungen

Paul Schatz entdeckte das Gesetz der Umstülpung, das er als Brücke zwischen unterschiedlichen Dimensionen beschreibt. Seine Gedanken sind geprägt von tiefen emotionalen Erfahrungen und einer Verbindung zu Geometrie und Mathematik, die er als heilig ansieht. Schatz' Ansatz zur Umstülpung basiert auf klaren Denkvorgängen und Vorstellungskraft.

Vera Koppelhehls Perspektive

Vera Koppelhehl ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Eurythmietherapeutin, die sich mit der Bewegungskunst beschäftigt. Sie sieht die Eurythmie als Möglichkeit, Denken in Bewegung zu bringen und die Umstülpung erfahrbar zu machen. Ihre Arbeit zielt darauf ab, die Konzepte von Schatz durch kreative und bewegte Ansätze zu vermitteln.

Die Rolle der Eurythmie

Eurythmie wird als sichtbare Sprache beschrieben, die es ermöglicht, Geometrie und Bewegung zu verbinden. Koppelhehl erklärt, dass Eurythmie eine Kunstform ist, die sowohl therapeutisch als auch künstlerisch wirkt und die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos erforscht. Sie sieht in der Eurythmie eine Methode, um die Umstülpung zu verstehen.

Zukünftige Projekte

Vera Koppelhehl und Martin Küpperz planen weitere Projekte, darunter die Eröffnung eines Kunstzeitraums in Basel, der Bewegung und Bewusstsein fördert. Sie wollen weiterhin die Ideen von Paul Schatz in ihrer Kunst umsetzen und die Umstülpung als kreativen Prozess in verschiedenen Kontexten erfahrbar machen.

Naturfreundehaus Heidehäuschen 3.0

30.06.2026

Geschichte des Naturfreundehauses

Das Naturfreundehaus in der Nähe des Schlosses Freudenberg hat eine lange Geschichte, die Arno Enzmann während einer Martinetveranstaltung ausführlich darstellt. Die Gründung der Naturfreunde in Wiesbaden geht auf das Jahr 1912 zurück, mit dem Ziel, den arbeitenden Menschen den Zugang zur Natur zu ermöglichen.

Ursprung der Naturfreunde

Die Naturfreunde-Bewegung entstand ursprünglich in Österreich und setzte sich für die Erholung und Bildung der Arbeiter ein. Karl Renner prägte den Gedanken, dass kein Stück der Erde uns gehört, was die Werte der Bewegung unterstrich. Diese Ideen führten zu einem politischen Bewusstsein und zur Gründung zahlreicher Naturfreundehäuser in Deutschland.

Entwicklung des Heidehäuschens

Das Heidehäuschen, das 1928 eröffnet wurde, war ursprünglich ein reines Vereinshaus, das sich im Laufe der Zeit zu einem Selbstversorgerhaus mit Übernachtungsmöglichkeiten entwickelte. Es spiegelt die Anpassung der Naturfreunde an gesellschaftliche Veränderungen wider und bietet heute Platz für zahlreiche Aktivitäten.

Politische Dimension

Die Naturfreunde waren während des Nationalsozialismus Teil eines unterschwelligen Widerstands und hielten ihre Treffen illegal ab. Dies zeigt, dass die Bewegung eng mit der Arbeiterbewegung verbunden war und sich trotz der politischen Repressionen gehalten hat.

Herausforderungen und Zukunft

Enzmann thematisiert die aktuellen Herausforderungen der Naturfreunde, insbesondere den Rückgang der Jugendarbeit und die Notwendigkeit, moderne Angebote zu schaffen, um relevant zu bleiben. Die Zukunft der Naturfreunde steht auf der Kippe, doch der Grundgedanke der Freiheit und des Wanderns bleibt zentral.

Geschichte des Naturfreundehauses

Das Naturfreundehaus in der Nähe des Schlosses Freudenberg hat eine lange Geschichte, die Arno Enzmann während einer Martinetveranstaltung ausführlich darstellt. Die Gründung der Naturfreunde in Wiesbaden geht auf das Jahr 1912 zurück, mit dem Ziel, den arbeitenden Menschen den Zugang zur Natur zu ermöglichen.

Ursprung der Naturfreunde

Die Naturfreunde-Bewegung entstand ursprünglich in Österreich und setzte sich für die Erholung und Bildung der Arbeiter ein. Karl Renner prägte den Gedanken, dass kein Stück der Erde uns gehört, was die Werte der Bewegung unterstrich. Diese Ideen führten zu einem politischen Bewusstsein und zur Gründung zahlreicher Naturfreundehäuser in Deutschland.

Entwicklung des Heidehäuschens

Das Heidehäuschen, das 1928 eröffnet wurde, war ursprünglich ein reines Vereinshaus, das sich im Laufe der Zeit zu einem Selbstversorgerhaus mit Übernachtungsmöglichkeiten entwickelte. Es spiegelt die Anpassung der Naturfreunde an gesellschaftliche Veränderungen wider und bietet heute Platz für zahlreiche Aktivitäten.

Politische Dimension

Die Naturfreunde waren während des Nationalsozialismus Teil eines unterschwelligen Widerstands und hielten ihre Treffen illegal ab. Dies zeigt, dass die Bewegung eng mit der Arbeiterbewegung verbunden war und sich trotz der politischen Repressionen gehalten hat.

Herausforderungen und Zukunft

Enzmann thematisiert die aktuellen Herausforderungen der Naturfreunde, insbesondere den Rückgang der Jugendarbeit und die Notwendigkeit, moderne Angebote zu schaffen, um relevant zu bleiben. Die Zukunft der Naturfreunde steht auf der Kippe, doch der Grundgedanke der Freiheit und des Wanderns bleibt zentral.

Der Seelenraum

01.04.2026

Der Seelenraum im Schloss Freudenberg

Prof. Dr. Adrian Begmann und Matthias Schenk haben den Großen Saal im Schloss Freudenberg in einen "Seelenraum" verwandelt, um Momente echter Begegnung zu schaffen. Dieses Experiment zielt darauf ab, herauszufinden, wann und wie die Seele zwischen Menschen erscheint, ohne definitive Lösungen zu bieten, sondern durch offene Fragen und kreative Interaktionen.

Die Rolle der Seele

Begmann beschreibt die Seele als paradox und ungreifbar, im Gegensatz zu Körper und Geist, die klare Gesetzmäßigkeiten haben. Die Seele zeigt sich in Fragen und Herausforderungen des Lebens und ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Existenz. Begmann betont, dass die Seele nicht festgelegt werden kann, sondern immer im Wandel ist.

Philosophische Ansätze zur Seele

Die Diskussion über die Seele umfasst verschiedene philosophische Ansätze, die Fragen nach der Herkunft des Lebens, der Essenz der Seele und der menschlichen Freiheit behandeln. Diese Fragen sind zeitlos und werden von Philosophen seit Jahrhunderten erörtert.

Praktische Anwendungen im Unternehmenskontext

Begmann erklärt, dass Unternehmen seelische Erscheinungen sind, die sich in ihrer Kultur und den Beziehungen ihrer Mitglieder manifestieren. Führung bedeutet, sich selbst und andere im Einklang mit der Seele zu führen, was durch horizontale statt vertikale Führungsansätze erreicht wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel aus der Unternehmensberatung zeigt, wie durch persönliche Fragen und Dialoge in einem Sparkassenfusionierungsprozess die Mitarbeiter aktiviert wurden, um ihre Ideen und Impulse einzubringen. Dies führte zu einer positiven Veränderung in der Unternehmenskultur und zu einem höheren Engagement.

Veränderungsprozesse

Begmann betont, dass nachhaltige Veränderungen in Organisationen nur dann gelingen, wenn die Menschen aktiv in den Prozess eingebunden sind. Der Dialog und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen sind entscheidend, um Widerstände zu überwinden und die Seele der Organisation zu stärken.

Die Bedeutung der Anthroposophie

Für Begmann ist die Anthroposophie ein hilfreiches Konzept, um ein tieferes Verständnis für die seelischen Qualitäten des Menschen zu entwickeln. Sie unterstützt die Idee, dass die Seele geschult werden kann und dass individuelle Entwicklung in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielt.

Der Seelenraum im Schloss Freudenberg

Prof. Dr. Adrian Begmann und Matthias Schenk haben den Großen Saal im Schloss Freudenberg in einen "Seelenraum" verwandelt, um Momente echter Begegnung zu schaffen. Dieses Experiment zielt darauf ab, herauszufinden, wann und wie die Seele zwischen Menschen erscheint, ohne definitive Lösungen zu bieten, sondern durch offene Fragen und kreative Interaktionen.

Die Rolle der Seele

Begmann beschreibt die Seele als paradox und ungreifbar, im Gegensatz zu Körper und Geist, die klare Gesetzmäßigkeiten haben. Die Seele zeigt sich in Fragen und Herausforderungen des Lebens und ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Existenz. Begmann betont, dass die Seele nicht festgelegt werden kann, sondern immer im Wandel ist.

Philosophische Ansätze zur Seele

Die Diskussion über die Seele umfasst verschiedene philosophische Ansätze, die Fragen nach der Herkunft des Lebens, der Essenz der Seele und der menschlichen Freiheit behandeln. Diese Fragen sind zeitlos und werden von Philosophen seit Jahrhunderten erörtert.

Praktische Anwendungen im Unternehmenskontext

Begmann erklärt, dass Unternehmen seelische Erscheinungen sind, die sich in ihrer Kultur und den Beziehungen ihrer Mitglieder manifestieren. Führung bedeutet, sich selbst und andere im Einklang mit der Seele zu führen, was durch horizontale statt vertikale Führungsansätze erreicht wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel aus der Unternehmensberatung zeigt, wie durch persönliche Fragen und Dialoge in einem Sparkassenfusionierungsprozess die Mitarbeiter aktiviert wurden, um ihre Ideen und Impulse einzubringen. Dies führte zu einer positiven Veränderung in der Unternehmenskultur und zu einem höheren Engagement.

Veränderungsprozesse

Begmann betont, dass nachhaltige Veränderungen in Organisationen nur dann gelingen, wenn die Menschen aktiv in den Prozess eingebunden sind. Der Dialog und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen sind entscheidend, um Widerstände zu überwinden und die Seele der Organisation zu stärken.

Die Bedeutung der Anthroposophie

Für Begmann ist die Anthroposophie ein hilfreiches Konzept, um ein tieferes Verständnis für die seelischen Qualitäten des Menschen zu entwickeln. Sie unterstützt die Idee, dass die Seele geschult werden kann und dass individuelle Entwicklung in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielt.