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Beschreibung

Wir denken laut nach. Über Gott, das Leben und populäre Kunst. Wir halten Ausschau nach dem Schönen, ergründen das Unergründliche und versuchen, das Staunen nicht zu verlernen. Alle zwei Wochen hauen wir in die Tasten, veröffentlichen einen Blog und versuchen so, etwas davon in Worte zu fassen.

Hier lesen wir dir vor. Etwas vorgelesen zu bekommen: Ein Gefühl, das an die eigenen Kindertage und von Bettkanten aus erzählte Abenteuer erinnert. Es liest jeweils die Autorin oder der Autor des Blogs.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Listed Lives – Tiago Gysel

25.06.2026

Die Bedeutung von Listen

Der Erzähler reflektiert über seine Neigung, Listen zu erstellen, die ihm Halt geben und ihm helfen, seine melancholischen Gedanken zur Vergänglichkeit des Lebens zu strukturieren. Diese Listen, sei es für Konzerte oder Restaurantempfehlungen, ermöglichen ihm eine Art der Selbstorganisation und fördern gleichzeitig seine Kreativität.

Die Ausstellung im Musée Visionnaire

Im Musée Visionnaire in Zürich wird seit Juni eine Ausstellung präsentiert, die die künstlerische Auseinandersetzung mit Listen thematisiert. Besucher sind eingeladen, eigene Listen beizusteuern, was die dynamische Natur der Ausstellung unterstreicht. Künstler wie Dominique Bondy und Hermann Reinfrank veranschaulichen, wie persönliche Routinen und Alltagsgegenstände in Kunst verwandelt werden können.

Engagement für Gleichstellung

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Kunstfigur Hulda Zwingli, die auf die Unterrepräsentation von Frauen in der Kunst hinweist. Dies zeigt, wie Listen nicht nur zur Ordnung, sondern auch zur Reflexion von Machtstrukturen dienen können. Die Ausstellung wird bis zum 20. Dezember fortgeführt und bietet einen Raum für persönliche und kollektive Erfahrungen.

Die Bedeutung von Listen

Der Erzähler reflektiert über seine Neigung, Listen zu erstellen, die ihm Halt geben und ihm helfen, seine melancholischen Gedanken zur Vergänglichkeit des Lebens zu strukturieren. Diese Listen, sei es für Konzerte oder Restaurantempfehlungen, ermöglichen ihm eine Art der Selbstorganisation und fördern gleichzeitig seine Kreativität.

Die Ausstellung im Musée Visionnaire

Im Musée Visionnaire in Zürich wird seit Juni eine Ausstellung präsentiert, die die künstlerische Auseinandersetzung mit Listen thematisiert. Besucher sind eingeladen, eigene Listen beizusteuern, was die dynamische Natur der Ausstellung unterstreicht. Künstler wie Dominique Bondy und Hermann Reinfrank veranschaulichen, wie persönliche Routinen und Alltagsgegenstände in Kunst verwandelt werden können.

Engagement für Gleichstellung

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Kunstfigur Hulda Zwingli, die auf die Unterrepräsentation von Frauen in der Kunst hinweist. Dies zeigt, wie Listen nicht nur zur Ordnung, sondern auch zur Reflexion von Machtstrukturen dienen können. Die Ausstellung wird bis zum 20. Dezember fortgeführt und bietet einen Raum für persönliche und kollektive Erfahrungen.

Wie laut darf Stille sein? – Daniel Gut

27.05.2026

Ironie und Wahrnehmung von Stille

Ein Moment der Stille wird energetisch durch Hintergrundmusik begleitet, wodurch der ursprüngliche Gedanke der Ruhe ins Wackeln kommt. Die Frage nach der Echtheit von Stille entsteht aus der Beobachtung, dass persönliche Reaktionen und Erwartungen variieren. Die Darstellung von Stille wird somit als Beobachtung statt als Norm beschrieben.

Vielfalt und Grenzbereiche der Stille

Stille ist kein absoluter Zustand; Dezibelwerte zeigen, dass selbst als leise empfundene Momente von Wahrnehmung beeinflusst sind. Geräusche, Umgebungsbedingungen und technische Räume formen das Gefühl, wodurch Stille als relationaler Zustand wahrgenommen wird, der nicht endgültig definiert wird.

Gesellschaftliche Perspektiven auf Stille

Medienkultur und Alltag zeigen eine Ambivalenz gegenüber Stille: Nicht nur persönliche Pausen, sondern auch Krisenlagen verändern das Verlangen nach Stille. In sichereren Kontexten wird Stille oft als Erholungsraum wahrgenommen, während in Krisen berührende stille Momente Frieden oder Waffenstillstand symbolisieren.

Geschichte, Sprache und Formulierungen

Schweigeminuten haben historische Wurzeln und variieren kulturell in Länge und Bedeutung. Die Sprache greift Stille vielfältig auf, von stillen Bildern bis hin zu stillen Zeiten mit Versen. Rechtschreibung verändert, wie Stillleben geschrieben wird, und damit auch die Form der ruhigen Darstellung in Texten.

Ironie und Wahrnehmung von Stille

Ein Moment der Stille wird energetisch durch Hintergrundmusik begleitet, wodurch der ursprüngliche Gedanke der Ruhe ins Wackeln kommt. Die Frage nach der Echtheit von Stille entsteht aus der Beobachtung, dass persönliche Reaktionen und Erwartungen variieren. Die Darstellung von Stille wird somit als Beobachtung statt als Norm beschrieben.

Vielfalt und Grenzbereiche der Stille

Stille ist kein absoluter Zustand; Dezibelwerte zeigen, dass selbst als leise empfundene Momente von Wahrnehmung beeinflusst sind. Geräusche, Umgebungsbedingungen und technische Räume formen das Gefühl, wodurch Stille als relationaler Zustand wahrgenommen wird, der nicht endgültig definiert wird.

Gesellschaftliche Perspektiven auf Stille

Medienkultur und Alltag zeigen eine Ambivalenz gegenüber Stille: Nicht nur persönliche Pausen, sondern auch Krisenlagen verändern das Verlangen nach Stille. In sichereren Kontexten wird Stille oft als Erholungsraum wahrgenommen, während in Krisen berührende stille Momente Frieden oder Waffenstillstand symbolisieren.

Geschichte, Sprache und Formulierungen

Schweigeminuten haben historische Wurzeln und variieren kulturell in Länge und Bedeutung. Die Sprache greift Stille vielfältig auf, von stillen Bildern bis hin zu stillen Zeiten mit Versen. Rechtschreibung verändert, wie Stillleben geschrieben wird, und damit auch die Form der ruhigen Darstellung in Texten.

Eine Idee vom Tag – Jonathan Schmidt

13.05.2026

Utopien geben Orientierung und Antrieb

Utopien liefern gemeinschaftliche Zukunftsbilder und große Ziele, die Sinn, Orientierung und Fortschritt ermöglichen. Ohne solche Visionen droht ein Vakuum, das Frustration, Zynismus und Konflikte begünstigen kann. Vergangene Fortschritte wie geringere Armut, bessere Gesundheit oder mehr Sicherheit stehen oft im Zusammenhang mit kollektiven Visionen, die Menschen motivieren, Energie in konstruktiven Wandel zu lenken.

Die Idee vom Tag als pragmatisches Prinzip

Aus einem Austausch über einen Musiker wird eine einfache Praxis abgeleitet: Ziele zu wahren Balance zwischen Beruflichem und Privatem, Freiheit und Notwendigem. An einem Tag wird beobachtet, wie der Ablauf passt, ohne Verbissenheit, und am Ende bleibt ein Gefühl von Zufriedenheit. So entsteht eine achtsame Orientierung, die Ruhe und Vorwärtsdrang verbindet.

Individuelle Utopien als fortlaufende Projekte

Aus dem Gespräch ergibt sich das Bild einer persönlichen Utopie, die in Richtung einer friedlicheren Welt führt. Diese Vision bleibt in kleinen Schritten verankert, während man täglich daran arbeitet, Frieden in seinem Umfeld zu stiften. Das stärkt Gelassenheit und ein sanftes Tempo des Vorwärtskommens, ohne Druck.

Reflexion über das eigene Ziel

Unabhängig von der konkreten Vorstellung geht es darum, eine Richtung zu finden, die Sinn stiftet und Energie freisetzt. Welche Idee vom Tag gibt Halt und Richtung, ohne starre Vorgaben? Die Antwort wird als fortwährende Frage verstanden, die Raum für Wandel und persönliche Entwicklung lässt.

Utopien geben Orientierung und Antrieb

Utopien liefern gemeinschaftliche Zukunftsbilder und große Ziele, die Sinn, Orientierung und Fortschritt ermöglichen. Ohne solche Visionen droht ein Vakuum, das Frustration, Zynismus und Konflikte begünstigen kann. Vergangene Fortschritte wie geringere Armut, bessere Gesundheit oder mehr Sicherheit stehen oft im Zusammenhang mit kollektiven Visionen, die Menschen motivieren, Energie in konstruktiven Wandel zu lenken.

Die Idee vom Tag als pragmatisches Prinzip

Aus einem Austausch über einen Musiker wird eine einfache Praxis abgeleitet: Ziele zu wahren Balance zwischen Beruflichem und Privatem, Freiheit und Notwendigem. An einem Tag wird beobachtet, wie der Ablauf passt, ohne Verbissenheit, und am Ende bleibt ein Gefühl von Zufriedenheit. So entsteht eine achtsame Orientierung, die Ruhe und Vorwärtsdrang verbindet.

Individuelle Utopien als fortlaufende Projekte

Aus dem Gespräch ergibt sich das Bild einer persönlichen Utopie, die in Richtung einer friedlicheren Welt führt. Diese Vision bleibt in kleinen Schritten verankert, während man täglich daran arbeitet, Frieden in seinem Umfeld zu stiften. Das stärkt Gelassenheit und ein sanftes Tempo des Vorwärtskommens, ohne Druck.

Reflexion über das eigene Ziel

Unabhängig von der konkreten Vorstellung geht es darum, eine Richtung zu finden, die Sinn stiftet und Energie freisetzt. Welche Idee vom Tag gibt Halt und Richtung, ohne starre Vorgaben? Die Antwort wird als fortwährende Frage verstanden, die Raum für Wandel und persönliche Entwicklung lässt.