Projekt­management & PMO
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Projekt­management & PMO

Tina Ciotola, Johann Strasser, Dr. Thomas Henkelmann und Gäste

Beschreibung

Alle 2 Wochen hören Sie im TPG Podcast Projektmanagement eine neue Episode mit wertvollem Praxiswissen zu den Themen PMO, Projekt-, Programm-, Portfolio- und Ressourcenmanagement. Lernen Sie von Interviews mit erfahrenen Personen aus der PM-Praxis.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#163 Zombie Scrum verstehen: Symptome, Ursachen und Ansatzpunkte für Veränderung

21.04.2026
Mit Tina Ciotola und Johannes Schartau Scrum ist in vielen Unternehmen angekommen – als Standard, als Versprechen, als Hoffnungsträger. Und trotzdem erleben viele von Ihnen eine irritierende Diskrepanz: Die Rituale laufen, die Rollen sind benannt, die Termine stehen. Aber Wirkung entsteht zu selten. Statt schneller Lernschleifen gibt es Meeting-Routine. Statt echten Produktfortschritt gibt es Aktivität. Und statt Klarheit entsteht häufig das Gefühl: „Wir machen Scrum – aber es fühlt sich nicht lebendig an.“ Genau dafür gibt es ein drastisches, aber hilfreiches Bild: Zombie Scrum. Scrum sieht von außen intakt aus – aber das, was es eigentlich leisten soll, bleibt aus. Heute geht es darum, woran Sie Zombie Scrum erkennen, warum es so hartnäckig entsteht – und wie Sie darüber sprechen können, ohne in Schuldzuweisungen oder Methodenstreit zu geraten. Dazu spreche ich heute mit Johannes Schartau. Johannes hat vor einigen Jahren den Zombie Scrum Survival Guide auf Englisch mitveröffentlicht – und wir haben damals schon einmal über Zombie Scrum gesprochen. Jetzt ist das Buch auf Deutsch erschienen, inklusive zusätzlicher Experimente in der deutschen Ausgabe. Das ist ein guter Anlass, neu draufzuschauen: Was hat sich in Organisationen verändert – und welche Muster sind erstaunlich stabil geblieben? Jetzt Reinhören! Sprungmarken: 00:00 Intro 01:45 Was versteht man unter Zombie-Scrum? 02:53 Warum eine deutsche Ausgabe? 05:25 Welche Schwerpunkte behandelt das Buch? 11:06 Wie entsteht Zombie-Scrum? 16:07 Typischer Zielkonflikt 18:17 Wo wird Scrum unnötigerweise eingesetzt? 20:06 Komplex vs. Kompliziert 24:54 Wie merke ich, dass das Scrum-Herz schlägt? 28:59 3 typische Signale für Zombie-Scrum 35:35 Nähe zum Stakeholder ist das A und O 38:18 Was ist möglich, was nicht? 40:55 Unbequeme Wahrheit 42:48 Tipps für die Führungsebene 45:47 Zwangsjacke Budgetierung? Relevante Links: Alte Folge zur englischen Ausgabe (Feb 2021): https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/zombie-scrum/ Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier: Website: https://bit.ly/3yevJD3 Blog: https://bit.ly/3yk8kzU Youtube-Kanal: https://bit.ly/3ykEn2Q
Mit Tina Ciotola und Johannes Schartau

Scrum ist in vielen Unternehmen angekommen – als Standard, als Versprechen, als Hoffnungsträger. Und trotzdem erleben viele von Ihnen eine irritierende Diskrepanz: Die Rituale laufen, die Rollen sind benannt, die Termine stehen. Aber Wirkung entsteht zu selten. Statt schneller Lernschleifen gibt es Meeting-Routine. Statt echten Produktfortschritt gibt es Aktivität. Und statt Klarheit entsteht häufig das Gefühl: „Wir machen Scrum – aber es fühlt sich nicht lebendig an.“

Genau dafür gibt es ein drastisches, aber hilfreiches Bild: Zombie Scrum. Scrum sieht von außen intakt aus – aber das, was es eigentlich leisten soll, bleibt aus. Heute geht es darum, woran Sie Zombie Scrum erkennen, warum es so hartnäckig entsteht – und wie Sie darüber sprechen können, ohne in Schuldzuweisungen oder Methodenstreit zu geraten.

Dazu spreche ich heute mit Johannes Schartau. Johannes hat vor einigen Jahren den Zombie Scrum Survival Guide auf Englisch mitveröffentlicht – und wir haben damals schon einmal über Zombie Scrum gesprochen. Jetzt ist das Buch auf Deutsch erschienen, inklusive zusätzlicher Experimente in der deutschen Ausgabe. Das ist ein guter Anlass, neu draufzuschauen: Was hat sich in Organisationen verändert – und welche Muster sind erstaunlich stabil geblieben?

Jetzt Reinhören!


Sprungmarken:

00:00 Intro 01:45 Was versteht man unter Zombie-Scrum?
02:53 Warum eine deutsche Ausgabe?
05:25 Welche Schwerpunkte behandelt das Buch?
11:06 Wie entsteht Zombie-Scrum?
16:07 Typischer Zielkonflikt
18:17 Wo wird Scrum unnötigerweise eingesetzt?
20:06 Komplex vs. Kompliziert
24:54 Wie merke ich, dass das Scrum-Herz schlägt?
28:59 3 typische Signale für Zombie-Scrum
35:35 Nähe zum Stakeholder ist das A und O
38:18 Was ist möglich, was nicht?
40:55 Unbequeme Wahrheit
42:48 Tipps für die Führungsebene
45:47 Zwangsjacke Budgetierung?


Relevante Links:

Alte Folge zur englischen Ausgabe (Feb 2021): https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/zombie-scrum/


Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier:

Website: https://bit.ly/3yevJD3

Blog: https://bit.ly/3yk8kzU

Youtube-Kanal: https://bit.ly/3ykEn2Q

#162 Datengetriebene Entscheidungen im Projekt: Methoden, Erfahrungen und Praxis

07.04.2026
Mit Johann Strasser und Jochen Geißer Daten sind heute überall verfügbar – in Tools, Berichten, Dashboards und Projektlisten. Trotzdem werden viele Entscheidungen noch immer aus dem Bauch heraus getroffen. Nicht, weil Daten fehlen, sondern weil sie zu spät, zu selten oder in der falschen Form genutzt werden. Denn Daten allein lösen noch kein Problem – entscheidend ist, wann sie erhoben werden, wie regelmäßig man sie betrachtet und ob die richtigen Menschen zur richtigen Zeit darauf zugreifen können. Gerade in einer Projektwelt, in der immer mehr Vorhaben parallel laufen und Abhängigkeiten zwischen Projekten zunehmen, wird das zu einer echten Herausforderung. Entscheidungen können heute oft nicht mehr bis zum nächsten Lenkungsausschuss warten. Unternehmen brauchen Frühwarnsysteme – Mechanismen, die zeigen, wenn Projekte vom Kurs abweichen, bevor aus einer Entscheidung ein akutes Problem wird. Doch wie baut man so ein datenbasiertes Steuerungssystem eigentlich auf? Welche Daten sind wirklich relevant? Wie oft sollten sie erhoben werden – täglich, wöchentlich oder monatlich? Und wie schafft man eine Kultur, in der Daten nicht nur gesammelt, sondern tatsächlich genutzt werden, um bessere Entscheidungen zu treffen? Genau darüber sprechen in dieser Episode Johann Strasser und Jochen Geißer. Sie diskutieren, warum datengetriebene Entscheidungen in modernen Projektlandschaften immer wichtiger werden, wie einfache Frühwarnmechanismen aussehen können – und warum am Ende nicht nur Tools, sondern auch Prozesse und Menschen eine entscheidende Rolle spielen. Unbedingt reinhören! 🎧 Sprungmarken: 00:00 Intro 02:06 People, Process, Tools – warum Daten allein nicht reichen 02:44 Warum Projekte ein Frühwarnsystem brauchen 03:50 Der unterschätzte Faktor: Regelmäßigkeit 06:41 Wie oft sollte man Projektdaten wirklich erfassen? 09:42 Das einfachste Projekt-Frühwarnsystem überhaupt 12:26 Der entscheidende Punkt: Trends statt Momentaufnahmen 14:03 Bauchgefühl oder Daten – was entscheidet wirklich? 18:17 Projektampeln: Wie viel Automatik ist sinnvoll? 22:30 Ohne gute Daten keine guten Entscheidungen 27:23 Warum Ist-Stunden der Schlüssel zur Projektsteuerung sind 36:05 Arbeiten Unternehmen oft an den falschen Projekten? 40:07 Warum Visualisierung bessere Entscheidungen ermöglicht 42:38 Fazit: Wie datengetriebene Entscheidungen wirklich funktionieren 45:56 Outro Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier: Website: https://bit.ly/3yevJD3 Blog: https://bit.ly/3yk8kzU Youtube-Kanal: https://bit.ly/3ykEn2Q
Mit Johann Strasser und Jochen Geißer

Daten sind heute überall verfügbar – in Tools, Berichten, Dashboards und Projektlisten. Trotzdem werden viele Entscheidungen noch immer aus dem Bauch heraus getroffen. Nicht, weil Daten fehlen, sondern weil sie zu spät, zu selten oder in der falschen Form genutzt werden. Denn Daten allein lösen noch kein Problem – entscheidend ist, wann sie erhoben werden, wie regelmäßig man sie betrachtet und ob die richtigen Menschen zur richtigen Zeit darauf zugreifen können.

Gerade in einer Projektwelt, in der immer mehr Vorhaben parallel laufen und Abhängigkeiten zwischen Projekten zunehmen, wird das zu einer echten Herausforderung. Entscheidungen können heute oft nicht mehr bis zum nächsten Lenkungsausschuss warten. Unternehmen brauchen Frühwarnsysteme – Mechanismen, die zeigen, wenn Projekte vom Kurs abweichen, bevor aus einer Entscheidung ein akutes Problem wird.

Doch wie baut man so ein datenbasiertes Steuerungssystem eigentlich auf? Welche Daten sind wirklich relevant? Wie oft sollten sie erhoben werden – täglich, wöchentlich oder monatlich? Und wie schafft man eine Kultur, in der Daten nicht nur gesammelt, sondern tatsächlich genutzt werden, um bessere Entscheidungen zu treffen?

Genau darüber sprechen in dieser Episode Johann Strasser und Jochen Geißer. Sie diskutieren, warum datengetriebene Entscheidungen in modernen Projektlandschaften immer wichtiger werden, wie einfache Frühwarnmechanismen aussehen können – und warum am Ende nicht nur Tools, sondern auch Prozesse und Menschen eine entscheidende Rolle spielen.

Unbedingt reinhören! 🎧


Sprungmarken:

00:00 Intro 02:06 People, Process, Tools – warum Daten allein nicht reichen 02:44 Warum Projekte ein Frühwarnsystem brauchen 03:50 Der unterschätzte Faktor: Regelmäßigkeit 06:41 Wie oft sollte man Projektdaten wirklich erfassen? 09:42 Das einfachste Projekt-Frühwarnsystem überhaupt 12:26 Der entscheidende Punkt: Trends statt Momentaufnahmen 14:03 Bauchgefühl oder Daten – was entscheidet wirklich? 18:17 Projektampeln: Wie viel Automatik ist sinnvoll? 22:30 Ohne gute Daten keine guten Entscheidungen 27:23 Warum Ist-Stunden der Schlüssel zur Projektsteuerung sind 36:05 Arbeiten Unternehmen oft an den falschen Projekten? 40:07 Warum Visualisierung bessere Entscheidungen ermöglicht 42:38 Fazit: Wie datengetriebene Entscheidungen wirklich funktionieren 45:56 Outro


Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier:

Website: https://bit.ly/3yevJD3

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#161 Entscheidungstechniken: Wie Tempo, Risiko und Verantwortung zusammengehen

24.03.2026
Interview mit Tina Ciotola und Tobias Lienhard Entscheidungen sind der Moment, in dem Führung wirklich sichtbar wird. Und trotzdem liegen auf Entscheiderebene oft genau die Entscheidungen am längsten. Nicht, weil niemand zuständig wäre – sondern weil die Hoffnung im Raum steht: Wenn wir nur noch etwas besser analysieren, wird die Entscheidung automatisch besser. In der Realität passiert häufig das Gegenteil. Während das Gefühl von Sicherheit langsam steigt, läuft die Uhr. Optionen verfallen. Marktfenster schließen. Teams verlieren Orientierung. Und irgendwann ist „Nicht entscheiden“ die eigentliche Entscheidung – nur ohne bewusst gewählte Konsequenzen. Genau hier liegt die Spannung: Entscheiden heißt immer, Ungewissheit auszuhalten. In dieser Folge wollen wir deshalb nicht über perfekte Entscheidungen sprechen, sondern über handlungsfähige Entscheidungen: Wie viel Analyse ist genug? Wo endet Sorgfalt – und wo beginnt Selbstberuhigung? Und wie gelingt der Spagat zwischen Tempo und Risiko, ohne in Aktionismus zu kippen? Viel Spaß beim Zuhören! Sprungmarken: 00:00 Intro 02:15 Woran merkt man, dass es stagniert 03:31 Was sind die häufigsten Denkfehler wenn es um gute Entscheidungen geht 05:11 Welche Entscheidungen bleiben gerne liegen? 06:07 Analyse vs. Entscheidungsparalyse 09:12 Wo ist die Schnittstelle zur Vermeidung? 11:42 Was wenn ich nicht allein entscheide? 16:49 Der Einfluss der Unternehmenskultur auf Entscheidungen 20:57 Was ist eine gute Entscheidung per Definition? 27:59 Beispiel für eine zu schnelle Entscheidung 29:28 Tipps, wenn Diskussionen zu nichts führen 32:34 Verliebt in die eigene Entscheidung - das Experiment 43:17 Experten-Intuition vs. allgemeiner Intuition 45:33 Die Münzwurfmethode: direkt die Intuition anzapfen 49:39 Letzter Tipp: Zeitlimit setzen + Daumenregeln 54:11 Fazit Relevante Links: 42 Entscheidungsfindung revolutionieren: Liberating Structures: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/entscheidungsfindung-mit-liberating-structures/ 40 Entscheidungstechniken im Projektumfeld – Beispiele & Tipps: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/entscheidungstechniken-im-projektumfeld/ Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier: Website: https://bit.ly/3yevJD3 Blog: https://bit.ly/3yk8kzU Youtube-Kanal: https://bit.ly/3ykEn2Q
Interview mit Tina Ciotola und Tobias Lienhard

Entscheidungen sind der Moment, in dem Führung wirklich sichtbar wird. Und trotzdem liegen auf Entscheiderebene oft genau die Entscheidungen am längsten. Nicht, weil niemand zuständig wäre – sondern weil die Hoffnung im Raum steht: Wenn wir nur noch etwas besser analysieren, wird die Entscheidung automatisch besser.

In der Realität passiert häufig das Gegenteil. Während das Gefühl von Sicherheit langsam steigt, läuft die Uhr. Optionen verfallen. Marktfenster schließen. Teams verlieren Orientierung. Und irgendwann ist „Nicht entscheiden“ die eigentliche Entscheidung – nur ohne bewusst gewählte Konsequenzen.

Genau hier liegt die Spannung: Entscheiden heißt immer, Ungewissheit auszuhalten. In dieser Folge wollen wir deshalb nicht über perfekte Entscheidungen sprechen, sondern über handlungsfähige Entscheidungen: Wie viel Analyse ist genug? Wo endet Sorgfalt – und wo beginnt Selbstberuhigung? Und wie gelingt der Spagat zwischen Tempo und Risiko, ohne in Aktionismus zu kippen?

Viel Spaß beim Zuhören!


Sprungmarken:

00:00 Intro
02:15 Woran merkt man, dass es stagniert
03:31 Was sind die häufigsten Denkfehler wenn es um gute Entscheidungen geht
05:11 Welche Entscheidungen bleiben gerne liegen?
06:07 Analyse vs. Entscheidungsparalyse
09:12 Wo ist die Schnittstelle zur Vermeidung?
11:42 Was wenn ich nicht allein entscheide?
16:49 Der Einfluss der Unternehmenskultur auf Entscheidungen
20:57 Was ist eine gute Entscheidung per Definition?
27:59 Beispiel für eine zu schnelle Entscheidung
29:28 Tipps, wenn Diskussionen zu nichts führen
32:34 Verliebt in die eigene Entscheidung - das Experiment
43:17 Experten-Intuition vs. allgemeiner Intuition
45:33 Die Münzwurfmethode: direkt die Intuition anzapfen
49:39 Letzter Tipp: Zeitlimit setzen + Daumenregeln

54:11 Fazit

Relevante Links:

42 Entscheidungsfindung revolutionieren: Liberating Structures: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/entscheidungsfindung-mit-liberating-structures/

40 Entscheidungstechniken im Projektumfeld – Beispiele & Tipps: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/entscheidungstechniken-im-projektumfeld/


Weitere Informationen zu Projekt-, Portfolio-, Ressourcenmanagement finden Sie hier:

Website: https://bit.ly/3yevJD3

Blog: https://bit.ly/3yk8kzU

Youtube-Kanal: https://bit.ly/3ykEn2Q