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ORF Radio Niederösterreich
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

"Nahaufnahme" mit Erika Pluhar
Erika Pluha: Ein Leben in Kunst und Kreativität
Erika Pluha, eine bedeutende Persönlichkeit der österreichischen Kultur, spricht über ihr Leben und ihre Wurzeln. Sie erzählt von ihrem Zuhause in einem alten Haus mit einer reichen Geschichte und der Liebe zu Büchern und dem Schreiben, welches sie als lebensnotwendig bezeichnet. Pluha reflektiert über ihre Kindheit während des Zweiten Weltkriegs und die Entwicklung ihrer Leidenschaft für die Bühne.
Der Weg zur Künstlerin
Pluha beschreibt, wie sie in den frühen Jahren ihres Lebens die Entscheidung traf, keine Kompromisse bei ihrer Karriere einzugehen, auch wenn dies finanziell herausfordernd war. Sie hat immer Wert auf Integrität gelegt und ihre berufliche Laufbahn trotz Schwierigkeiten und Rückschlägen mutig verfolgt.
Persönliche Verluste und deren Verarbeitung
Ein zentraler Punkt in Pluhas Leben war der Verlust ihrer Tochter Anna. Sie teilt ihre Erfahrungen mit Trauer und Verlust und wie das Schreiben ihr half, diese schmerzlichen Erlebnisse zu verarbeiten. Ihre Kunst bleibt ein wichtiger Teil ihres Lebens, um ihre Emotionen und Erinnerungen auszudrücken.
Die Bedeutung von Liebe und Zweisamkeit
Pluha reflektiert auch über ihre Beziehungen und wie sie oft ihre Karriere über ihr Privatleben stellte. Sie erkennt, dass Zweisamkeit nicht immer einfach ist, und betont die Wichtigkeit von Selbstständigkeit und persönlichen Ritualen in ihrem Leben.
Älterwerden und Lebensfreude
Mit 87 Jahren spricht Pluha offen über das Älterwerden und die Herausforderungen, die es mit sich bringt. Sie ist der Überzeugung, dass das Alter nicht das Ende von Lebensfreude bedeutet, sondern dass man weiterhin aktiv und kreativ sein kann. Ihre Liebe zum Leben und zur Kreativität bleibt ungebrochen, und sie teilt mit, dass die Liebe die stärkste Kraft im Leben ist.

"Nahafaufnahme" mit Zirkus Roncalli Gründer Bernhard Paul
Einführung und Begrüßung
Bernhard Paul, der Gründer des Zirkus Roncalli, wird in einem nostalgischen Salonwagen interviewt. Trotz eines gebrochenen Fußes spricht er über seine Erfahrungen und die Herausforderungen, die er in seiner Karriere überwunden hat.
50 Jahre Roncalli
Paul reflektiert über die Premiere seines Zirkus 50 Jahre nach dessen Gründung am Wiener Rathausplatz. Er beschreibt den emotionalen Moment des stehenden Applauses und die Wertschätzung des Publikums, was für ihn eine Art Heilung darstellt.
Der Weg zum Zirkus
Er erzählt von seiner Kindheit in Wilhelmsburg, die von einer schwarz-weißen Welt geprägt war, bis der Zirkus in die Stadt kam. Diese Erfahrung hat seine Leidenschaft für die Zirkuswelt geweckt und ihn inspiriert, selbst einen Zirkus zu gründen.
Sammlerleidenschaft
Paul spricht über seine Leidenschaft für das Sammeln von Erinnerungsstücken, die Geschichte bewahren und die Verbindung zu seiner Kindheit aufrechterhalten. Dies umfasst nicht nur Zirkusmaterialien, sondern auch Alltagsgegenstände aus seiner Jugend.
Das Leben im Zirkus
Er beschreibt das Leben als Zirkusmitarbeiter als bunt und intensiv, mit einem starken Gemeinschaftsgefühl. Paul erklärt, wie wichtig es ist, die Tradition des Zirkus zu bewahren, während er gleichzeitig moderne Werte integriert, wie etwa einen tierfreien Zirkus.
Familie und Zukunft
Paul äußert seine Zufriedenheit mit der Entwicklung seiner Kinder, die ebenfalls im Zirkus aktiv sind. Er stellt klar, dass er keine Probleme hat, Verantwortung abzugeben, da er und seine Kinder eine enge Verbindung und ähnliche Visionen teilen.
Lebensweisheiten
Im Gespräch betont Paul die Wichtigkeit von Familie, Gesundheit und Frieden. Er sieht sich selbst als eine Person, die trotz des Älterwerdens weiterhin aktiv bleiben möchte und offen für Rückkehr zu seinen Wurzeln als Clown ist.

"Nahaufnahme" mit Zirkus Roncalli Gründer Bernhard Paul
Der Gründer von Roncalli
Bernhard Paul, der Gründer des Zirkus Roncalli, reflektiert über seine 50-jährige Karriere in der Zirkuswelt. Er beschreibt, wie er trotz gesundheitlicher Rückschläge, wie einem gebrochenen Fuß, seine Premiere in Wien mit großer Freude und Emotion erlebte.
Kindheitserinnerungen und der Einfluss des Zirkus
Paul teilt nostalgische Erinnerungen aus seiner Kindheit in Wilhelmsburg, wo der Zirkus einen tiefen Eindruck auf ihn hinterließ. Die Farben und die Magie des Zirkus waren für ihn eine Flucht aus der grauen Realität seiner Heimatstadt.
Sammlerleidenschaft und Bewahrung der Geschichte
Seine Leidenschaft für das Sammeln von Erinnerungsstücken zeigt sich in der Gründung eines Museums in Köln. Paul glaubt daran, die Geschichten und Erinnerungen lebendig zu halten und die Vergangenheit zu bewahren.
Die Zukunft des Zirkus
Bernhard Paul beschreibt die Entwicklung des Zirkus Roncalli hin zu einem tierfreien Konzept und betont die Notwendigkeit, sich den veränderten Zeiten anzupassen. Sein Fokus liegt nicht nur auf dem Rückblick, sondern auf der Gestaltung der zukünftigen Zirkuswelt.
Familie und Zusammenarbeit
Er spricht voller Stolz über seine Kinder, die bereits in den Zirkus eingebunden sind, und beschreibt die harmonische Zusammenarbeit und den gemeinsamen kreativen Geist in der Familie. Für Paul ist die Weitergabe von Verantwortung eine Quelle der Freude.
Lebensweisheiten und das Wichtigste im Leben
Abschließend betont er die Bedeutung von Familie, Gesundheit und Frieden als die zentralen Werte seines Lebens. Er bleibt optimistisch und offen für neue Herausforderungen, solange er körperlich und geistig fit ist.