
WIE SPIELST DU DAS? - Der Resi Podcast
Residenztheater München
Beschreibung
Diese titelgebende Frage stellt Intendant Andreas Beck in jeder Folge einer Schauspielerin oder einem Schauspieler des Residenztheater-Ensembles. In lockerer Atmosphäre sprechen sie über die aktuellen Premieren und Rollen der Schauspielenden, aber auch über Werdegang, Eigenarten und persönliche Erfahrungen.
Der Podcast für alle Theaterinteressierten, die mehr über die Schauspieler*innen, Inszenierungen und die Schauspielkunst erfahren wollen.
«Wie spielst du das?» für unterwegs und zu Hause, überall wo es Podcasts gibt.
Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
www.residenztheater.de/spielplan
Im Gespräch: Andreas Beck und Gäste
Redaktion: Lea Unterseer (Staffel 1-3), Benedikt Ronge (Staffel 1-2)
Schnitt: Lea Unterseer, Jan Faßbender
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Chartplatzierungen
Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.
Apple Podcasts
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#35 Wie spielst du das, Max Mayer? LIVE!
Gemeinsame Anfänge und Werkstatttage
Im Gespräch reflektieren zwei Ensemblenutzer ihre langjährige Verbindung, entstanden durch gemeinsame Jahre am Deutschen Schauspielhaus und in Wien. Die Werkstatttage werden als Katalysator beschrieben, der Schreiben und Spiel zusammenführt und zeigt, wie Austausch zwischen Autorinnen, Autoren und Schauspielerinnen das Arbeiten prägt. Die Verwobenheit von Leben, Begegnungen und theaterhistorischen Momenten formt ihr gegenseitiges Verständnis von Rollen und Zusammenarbeit.
Werdegang, Auszeichnungen und Wandel
Es dreht sich um Lebenswege, Veränderungen und die Reaktionen auf Auszeichnungen. Ein Preis wird als zweischneidiges Zeichen gesehen, das Erwartungen schafft und zugleich die Sicht auf das Theater selbst hinterfragt. Der Wandel führt von einer ursprünglichen Besetzungsidee hin zu neuen Projekten, Orten und Kooperationen, wobei persönliche Entscheidungen im Zentrum stehen und kreative Freiräume kritisch betrachtet werden.
Schauspiel als Prozess: Offenheit, Wiederholung und Ventil
Es wird deutlich, dass Schauspiel als unmittelbarer Ausdruck von Gefühl dient und zugleich eine ständige Öffnung für Eindrücke bedeutet. Wiederholung wird nicht als bloße Kopie, sondern als Weg gesehen, Fragen neu zu stellen und aufmerksam zu bleiben. Porosität, das Zulassen von Einflüssen und das Suchen nach einem Zustand der Durchlässigkeit stehen im Zentrum des Arbeitsprozesses.
Rollenvielfalt, Ensembledynamik und Ritualität
Die Bedeutung von Kolleginnen und Kollegen, von gemeinsamem Sinn und von Ritualen vor einer Vorstellung wird betont. Der Austausch mit Regisseurinnen, Regisseuren und dem Ensemble prägt das Arbeiten und ermöglicht kreative Sprünge. Abschließend zeigt sich eine Haltung: Rollen sind wandelbar, die Partnerschaft im Ensemble bleibt konstant, und der Blick richtet sich auf kommende Arbeiten, ohne fixe Vorgaben oder Werbeabsichten.

#34 Wie spielst du das, Niklas Mitteregger?
Bandgründung und Zusammenarbeit
Niklas Mitteregger spricht über die Gründung einer Band mit Nick McCarthy und deren Entwicklung. Er beschreibt, wie Musizieren verbunden mit Freude und gemeinsamem Wachstum funktioniert, einschließlich früher Begegnungen und der Idee, zusammen Musik zu machen. Die Partnerschaft dient als Ausgangspunkt für kreativen Austausch und gegenseitige Inspiration.
Unterschiede zwischen Musik und Theater
Es werden Klarheit über die charakteristischen Formen von Musik und Theater sowie deren unterschiedliche Herangehensweisen beschrieben. Musik wirkt direkt ins Herz, Theater präsentiert komplexe Regieprozesse und eine längere Entstehungszeit, in der Ensemble-Arbeit und Abstimmung im Mittelpunkt stehen.
Werdegang, Proben und Regie
Der Gesprächspartner schildert seinen Weg vom Leistungssport zur Schauspielerei, den Umgang mit Proben und das Offen-Sein für Experimente. Die Zusammenarbeit mit Regisseurinnen wie Alexander Eisenach wird als zentrale Antriebskraft beschrieben, die Figurenentwicklung, Textbearbeitung und zeitgenössische Zugänge beeinflusst.
Künstlerische Perspektiven und Publikum
Vielfältige Rollen innerhalb eines Abends, Beobachtungsgabe und Körperarbeit werden als zentrale Methoden vorgestellt. Der Blick richtet sich auf das Publikum, dessen Reaktionen und die Freude am Wachsen, Ausprobieren und gemeinsamen Erarbeiten von Inszenierungen.

#33 Wie spielst du das, Brigitte Hobmeier?
Einblicke in die Schauspielkunst
Andreas Beck spricht mit Brigitte Hubmeier über ihre Erfahrungen als Schauspielerin, ihre persönliche Reise in die Theaterwelt und ihre Rückkehr nach München. Sie diskutieren über die Bedeutung von Nähe zum Publikum, die Herausforderungen des Theaters und ihre besonderen Erlebnisse am Residenztheater.
Der Marstall und die Theaterlandschaft Münchens
Brigitte beschreibt den Marstall als einen besonderen Ort mit einer einzigartigen Atmosphäre, die sie als sehr wertvoll empfindet. Sie reflektiert über ihre Zeit an verschiedenen Bühnen in München und den Einfluss dieser Erfahrungen auf ihre Karriere.
Der Weg zur Schauspielerin
Hubmeier erzählt von ihrem Werdegang, der von einer Arbeiterfamilie geprägt ist, und wie sie ihren Traum verwirklichte, Schauspielerin zu werden. Sie berichtet von den Kämpfen mit ihren Eltern und dem gesellschaftlichen Druck, der auf ihr lastete.
Die Rolle der Klaus Lemke
In ihrer aktuellen Rolle als Klaus Lemke in „Munich Machine“ spricht Brigitte über die Herausforderungen und Freuden, eine so komplexe Figur zu verkörpern. Sie betont die Notwendigkeit, sich der Figur und ihrer Anarchismus zu nähern und gleichzeitig die Grenzen zwischen Improvisation und dem Text des Stücks zu finden.
München als Theaterstadt
Brigitte reflektiert über die Entwicklung Münchens als Theaterstadt und teilt ihre Meinung über die Veränderungen in der Stadt, die sie als spießiger empfindet als in der Vergangenheit. Sie diskutiert, wie sich diese Veränderungen auf die Theaterkunst und die Freiheit der Schauspieler auswirken.