Vom Frieden her....
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Vom Frieden her....

FBF-Nürnberg

Beschreibung

Ein Podcast über streitbaren Frieden
Unsere Gesellschaft steht vor vielfältigen sozialen, ökologischen und politischen Herausforderungen. Um die Welt in der wir leben werteorientiert zu gestalten, benötigt es einen konstruktiven Umgang mit den Konflikten die uns umgeben. Uns treibt die Frage um: Wie kann Frieden aktiv gestaltet werden?
Wir nähern uns in verschiedenen Formaten diesem Thema:
Interviews - Was haben die unterschiedlichsten Personen aus der Zivilgesellschaft zum Thema Frieden und gesellschaftlicher Wandel zu sagen?
Dialoge - Hier wird es persönlich: Wir tauschen uns aus über unser Verständnis von Frieden und Konflikten.
Input - Wie vielschichtig ist Frieden? Wir erläutern euch inhaltliche Hintergründe des ATCC-Ansatzes.

Frieden ist konfliktreich und steht vor vielen Herausforderungen. Damit wollen wir uns intensiver beschäftigen - und freuen uns über Austausch dazu mit euch!

Durch den Podcast begleiten euch Karl-Heinz Bittl-Weiler, Tim Weber, Norina Möller und Anna Feulner.
Unterstützt uns gerne durch eure Spenden, das Teilen von Folgen oder durch eure Abbonements.

Spendenkonto: DE43 5206 0410 0003 5003 49, Stichwort ...vom Frieden her... info(at)fbf-nuernberg.de






Intro/Outro: Simon Lauinger




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Intro/Outro: Simon Lauinger

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

vom Frieden her 48: Wildfrieden

26.05.2026

Gedanken zum Krieg und zum Wildfrieden

Der Gesprächsrahmen setzt einen stilleren Blick auf weltweite Konflikte. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege wird das Gedicht über Wildfrieden als eine linse verwendet, die über blinde Empörung hinausblickt und nach einer Vision sucht, die das Feld für neue Möglichkeiten öffnet.

Gegnerschaft, Feindschaft und Dialog

Es wird argumentiert, dass Gegnerschaft eine notwendige Voraussetzung für Dialog bleibt, Feindschaft jedoch zerstörerisch wirkt. Offenheit, Ambivalenz und der Mut, auch unscharfe Positionen zu benennen, bilden den Kern einer Friedensbewegung, die Raum für Auseinandersetzung statt Ausschluss schafft.

Wildfrieden als Praxisfeld

Wildfrieden wird als lebendige Haltung beschrieben, in der Unvorhersehbarkeit, Spontaneität und Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren möglich sind. Beispiele aus Lernformaten, Kunst und gemeinschaftlicher Organisierung zeigen, wie Dialog und Kooperation neue Wege jenseits festgefahrener Debatten ermöglichen können.

Persönliche Haltung und Zukunftsraum

Es geht um innere Offenheit, das Zulassen von Unsicherheit und das Wagnis, andere Perspektiven zu hören. Der Bezug zur Geburt einer Tochter wird als Metapher für Neuanfang und Verantwortungsübernahme genutzt, wobei die Frage nach Handlungen in der Gegenwart im Mittelpunkt bleibt.

Gedanken zum Krieg und zum Wildfrieden

Der Gesprächsrahmen setzt einen stilleren Blick auf weltweite Konflikte. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege wird das Gedicht über Wildfrieden als eine linse verwendet, die über blinde Empörung hinausblickt und nach einer Vision sucht, die das Feld für neue Möglichkeiten öffnet.

Gegnerschaft, Feindschaft und Dialog

Es wird argumentiert, dass Gegnerschaft eine notwendige Voraussetzung für Dialog bleibt, Feindschaft jedoch zerstörerisch wirkt. Offenheit, Ambivalenz und der Mut, auch unscharfe Positionen zu benennen, bilden den Kern einer Friedensbewegung, die Raum für Auseinandersetzung statt Ausschluss schafft.

Wildfrieden als Praxisfeld

Wildfrieden wird als lebendige Haltung beschrieben, in der Unvorhersehbarkeit, Spontaneität und Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren möglich sind. Beispiele aus Lernformaten, Kunst und gemeinschaftlicher Organisierung zeigen, wie Dialog und Kooperation neue Wege jenseits festgefahrener Debatten ermöglichen können.

Persönliche Haltung und Zukunftsraum

Es geht um innere Offenheit, das Zulassen von Unsicherheit und das Wagnis, andere Perspektiven zu hören. Der Bezug zur Geburt einer Tochter wird als Metapher für Neuanfang und Verantwortungsübernahme genutzt, wobei die Frage nach Handlungen in der Gegenwart im Mittelpunkt bleibt.

vom Frieden her 47: Bürgerräte

08.05.2026

Prinzipien und Herkunft von Bürgerräten

Bürgerräte werfen politische Fragen in einen deliberativen Rahmen, basieren auf Losverfahren und informierten Diskussionen. Ursprünge liegen in der antiken Losdemokratie, moderne Experimente entstanden seit den 1960er/70er Jahren. Irland dient als Leuchtturmbeispiel für Verknüpfung mit Referenden und Verfassungsänderungen. In Deutschland gibt es eine Wachstumskurve dieser Formate, mit unterschiedlichen Verfahren und Ausprägungen auf kommunaler bis Bundesebene. Der Kern liegt in Beteiligung, Verantwortung und Vertrauen in den Prozess.

Praxis und Umsetzung in Projekten

In Deutschland wurden über Jahre hinweg verschiedene Formate erprobt, darunter nationale und Wahlkreis‑Modelle. Beteiligte arbeiten mit offen gesetzten Schwerpunkten; Themen werden nicht von vornherein festgelegt, sondern von den Teilnehmenden mitbestimmt. Beteiligte erhalten Inputs von Expertinnen und Experten; zentrale Zielsetzung bleibt eine hohe Mitgestaltung, weniger eine unmittelbare politische Umsetzung. Die Verzahnung mit aktuellen Prozessen ist ein wiederkehrendes Lernfeld.

Ablauf, Rekrutierung und Atmosphäre

Der Tag eines Wahlkreistages folgt einem klaren Ablauf: vorbereitendes Los, wertschätzende Aufnahme, Einstiegsrunde, Kleingruppenarbeit und abschließende Diskussion mit Abgeordneten. Eine besondere Rekrutierungsmethode setzt auf aufsuchende Kontaktaufnahme statt bloßer Einladung, um Diversität sicherzustellen. Teilnehmerinnen erleben demokratische Teilhabe als legitimierendes Erlebnis, während Moderation und wechselnde Kleingruppen Polarisierung vorbeugen und eine respektvolle Alltagsdemokratie fördern.

Perspektiven, Skalierung und Lernprozesse

Langfristig streben Initiativen eine institutionelle Verankerung als Standardformat an, das unabhängig organisiert bleibt. Evaluierung zeigt positive Effekte auf Selbstwirksamkeit und Vertrauen, doch reale politische Umsetzung bleibt begrenzt. Vielfalt und wechselnde Gruppenzusammensetzung verhindern dominierende Extreme und stärken die Mitte. Lernen erfolgt durch iteratives Ausprobieren, Transparenz und offen gehaltene Zielsetzungen, sodass auch herausfordernde Positionen in Dialog treten können.

Prinzipien und Herkunft von Bürgerräten

Bürgerräte werfen politische Fragen in einen deliberativen Rahmen, basieren auf Losverfahren und informierten Diskussionen. Ursprünge liegen in der antiken Losdemokratie, moderne Experimente entstanden seit den 1960er/70er Jahren. Irland dient als Leuchtturmbeispiel für Verknüpfung mit Referenden und Verfassungsänderungen. In Deutschland gibt es eine Wachstumskurve dieser Formate, mit unterschiedlichen Verfahren und Ausprägungen auf kommunaler bis Bundesebene. Der Kern liegt in Beteiligung, Verantwortung und Vertrauen in den Prozess.

Praxis und Umsetzung in Projekten

In Deutschland wurden über Jahre hinweg verschiedene Formate erprobt, darunter nationale und Wahlkreis‑Modelle. Beteiligte arbeiten mit offen gesetzten Schwerpunkten; Themen werden nicht von vornherein festgelegt, sondern von den Teilnehmenden mitbestimmt. Beteiligte erhalten Inputs von Expertinnen und Experten; zentrale Zielsetzung bleibt eine hohe Mitgestaltung, weniger eine unmittelbare politische Umsetzung. Die Verzahnung mit aktuellen Prozessen ist ein wiederkehrendes Lernfeld.

Ablauf, Rekrutierung und Atmosphäre

Der Tag eines Wahlkreistages folgt einem klaren Ablauf: vorbereitendes Los, wertschätzende Aufnahme, Einstiegsrunde, Kleingruppenarbeit und abschließende Diskussion mit Abgeordneten. Eine besondere Rekrutierungsmethode setzt auf aufsuchende Kontaktaufnahme statt bloßer Einladung, um Diversität sicherzustellen. Teilnehmerinnen erleben demokratische Teilhabe als legitimierendes Erlebnis, während Moderation und wechselnde Kleingruppen Polarisierung vorbeugen und eine respektvolle Alltagsdemokratie fördern.

Perspektiven, Skalierung und Lernprozesse

Langfristig streben Initiativen eine institutionelle Verankerung als Standardformat an, das unabhängig organisiert bleibt. Evaluierung zeigt positive Effekte auf Selbstwirksamkeit und Vertrauen, doch reale politische Umsetzung bleibt begrenzt. Vielfalt und wechselnde Gruppenzusammensetzung verhindern dominierende Extreme und stärken die Mitte. Lernen erfolgt durch iteratives Ausprobieren, Transparenz und offen gehaltene Zielsetzungen, sodass auch herausfordernde Positionen in Dialog treten können.

vom Frieden her 46: Die ATCC-Ausbildungen aus Sicht der beiden Ausbilder*innen

06.04.2026

Einführung in die Ausbildung

Die Episode behandelt die Ausbildung zur Beraterin und Trainerin im Kontext der Konfliktbearbeitung. Die Hosts Norina und Tim begrüßen die Ausbilder Karin und Karl-Heinz, die Einblicke in die lebendige Gestaltung der Ausbildung geben und deren Entwicklung über die Jahre diskutieren.

Erfahrungen der Ausbilder

Karl-Heinz beschreibt, wie sich die Dynamik in den Gruppen über die Ausbildungszeit verändert. Er betont die Bedeutung von Beziehung und Vertrauen, die sich im Verlauf der Ausbildung entwickeln. Karin teilt ihre persönliche Reise zur Ausbilderin und hebt hervor, dass auch herausfordernde Diskussionen in der Gruppe wichtig sind, um Lernprozesse zu fördern.

Einfluss von Krisen auf die Ausbildung

Die Auswirkungen von Krisen, insbesondere während der Corona-Pandemie, werden thematisiert. Es wird festgestellt, dass die Themen und Anliegen der Teilnehmer sich verändert haben, wobei ein verstärkter Fokus auf politische und gesellschaftliche Fragestellungen zu beobachten ist.

Entwicklung der Teilnehmer

Die Ausbilder reflektieren über den Fortschritt der Teilnehmer und deren Integration des Gelernten in unterschiedliche berufliche Kontexte, von der Bildungsarbeit bis hin zu sozialpolitischen Initiativen. Es wird betont, dass viele Absolventen ihre Erfahrungen aktiv in ihren Bereichen umsetzen und die Ausbildung nachhaltig prägt.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit einem Aufruf an die Zuhörer, sich über die angebotenen Ausbildungen zu informieren und die Möglichkeit zu nutzen, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu werden. Die Hosts und Gäste bedanken sich und laden die Zuhörer ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Einführung in die Ausbildung

Die Episode behandelt die Ausbildung zur Beraterin und Trainerin im Kontext der Konfliktbearbeitung. Die Hosts Norina und Tim begrüßen die Ausbilder Karin und Karl-Heinz, die Einblicke in die lebendige Gestaltung der Ausbildung geben und deren Entwicklung über die Jahre diskutieren.

Erfahrungen der Ausbilder

Karl-Heinz beschreibt, wie sich die Dynamik in den Gruppen über die Ausbildungszeit verändert. Er betont die Bedeutung von Beziehung und Vertrauen, die sich im Verlauf der Ausbildung entwickeln. Karin teilt ihre persönliche Reise zur Ausbilderin und hebt hervor, dass auch herausfordernde Diskussionen in der Gruppe wichtig sind, um Lernprozesse zu fördern.

Einfluss von Krisen auf die Ausbildung

Die Auswirkungen von Krisen, insbesondere während der Corona-Pandemie, werden thematisiert. Es wird festgestellt, dass die Themen und Anliegen der Teilnehmer sich verändert haben, wobei ein verstärkter Fokus auf politische und gesellschaftliche Fragestellungen zu beobachten ist.

Entwicklung der Teilnehmer

Die Ausbilder reflektieren über den Fortschritt der Teilnehmer und deren Integration des Gelernten in unterschiedliche berufliche Kontexte, von der Bildungsarbeit bis hin zu sozialpolitischen Initiativen. Es wird betont, dass viele Absolventen ihre Erfahrungen aktiv in ihren Bereichen umsetzen und die Ausbildung nachhaltig prägt.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit einem Aufruf an die Zuhörer, sich über die angebotenen Ausbildungen zu informieren und die Möglichkeit zu nutzen, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu werden. Die Hosts und Gäste bedanken sich und laden die Zuhörer ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.