
Berta & Gamma
Verein «Helvetia spricht»
Beschreibung
Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma» bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für ganze Generationen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
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Folge 51: Michaela Silvestri: «Ich habe jeden Tag Angst, aber ich lasse mich davon nicht beeinflussen»
Einleitung zum Podcast
Der Podcast «Berta und Gamma» beleuchtet die Geschichten von Ostschweizer Frauen und bietet neue Ideen, Vorstellungen und Vorbilder für kommende Generationen. In dieser Episode spricht Katharina Mistakidis mit Michaela Silvestri über ihren Werdegang und ihre Erfahrungen im Alterszentrum Roter Wiesn-Geiss.
Lebensverändernde Erfahrungen im Altersheim
Michaela Silvestri erläutert, wie ihre Arbeit im Alterszentrum ihren Blick auf das Leben verändert hat. Sie beschreibt, dass die Arbeit mit älteren Menschen sie sensibilisiert hat für die Vergänglichkeit des Lebens und dass sie durch den Kontakt mit den Bewohnern viel über die menschliche Natur lernt. Sie betont die Wichtigkeit der Kommunikation und des persönlichen Kontakts im Umgang mit den Bewohnern.
Früheres Berufsleben im Open Air St. Gallen
Vor ihrer Tätigkeit im Alterszentrum arbeitete Michaela beim Open Air St. Gallen, wo sie durch persönliche Verbindungen und eine Leidenschaft für Musik in die Veranstaltungsorganisation eintrat. Sie erlebte, wie man ein großes Event plant und durchführt und lernte, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten. Diese Erfahrung prägte sie sowohl organisatorisch als auch menschlich.
Die Herausforderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Die Geburt ihres Sohnes brachte Michaela dazu, ihre berufliche Ausrichtung zu überdenken. Sie spürt den Druck, als Mutter und berufstätige Frau zu harmonisieren, was sie zu einer Zäsur in ihrer Karriere führte. Dennoch betrachtet sie die Entscheidung, ihre Karriere zugunsten der Mutterschaft zu verändern, als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.
Aktuelle Rolle und Führungsstil
Als Institutionsleiterin im Alterszentrum hat Michaela die Aufgabe übernommen, die Organisation zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Sie hat einen partizipativen Führungsstil etabliert, der auf Zusammenarbeit und Kommunikation setzt, um eine positive Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter zu schaffen.
Ausblick und persönliche Reflexion
Michaela reflektiert darüber, wie sie sich im Alter von 80 Jahren fühlen möchte und ermutigt jüngere Menschen, Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Sie hebt hervor, wie wichtig es ist, sich selbst zu zeigen und offen für neue Erfahrungen zu sein.
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Folge 50: Andrea Schöb: «Ich bin auch im übertragenen Sinn eine Brandlöscherin»
Einführung in den Podcast
Im Podcast "Berta & Gamma" stehen Ostschweizer Frauen und ihre Geschichten im Mittelpunkt. Rosi Hörle führt durch die Episode mit Andrea Schöb, der Leiterin Intervention bei der Gebäudeversicherung St. Gallen und höchsten Feuerwehrfrau des Kantons.
Andrea Schöb und ihre Rolle
Andrea Schöb erläutert ihre prägende Verbindung zur Feuerwehr und erklärt, wie ihre Arbeit bei der Gebäudeversicherung mit dem Brandschutz zusammenhängt. Sie betont die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten in der Feuerwehr, die lange Zeit männlich geprägt waren.
Feuerwehr und Gebäudeversicherung
Sie beschreibt das "Löschdreieck" (Zündenergie, Zündstoff, Sauerstoff) und vergleicht es mit dem Konzept der Gebäudeversicherung, das ebenfalls auf Sicherheit und Schutz ausgerichtet ist. Schöb erläutert die finanziellen Verbindungen zwischen Versicherung und Feuerwehr und ihre Verantwortung in der Ausbildung und Unterstützung der Feuerwehren im Kanton.
Aktuelle Herausforderungen
Aktuell beschäftigt sich Schöb mit dem Thema Waldbrandgefahr und den Auswirkungen des Klimawandels, was sie als wachsendes Problem betrachtet. Sie spricht über die strategische Herangehensweise ihrer Behörde an diese Herausforderungen.
Persönliche Erfahrungen und Engagement
Als Feuerwehrfrau und Kantonsrätin erklärt Schöb, wie sie Politik und Feuerwehr kombiniert. Sie erzählt von ihrem Werdegang, ihrer Leidenschaft für die Feuerwehr und dem gesellschaftlichen Engagement, insbesondere für Frauen und Kinder, sowie für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.
Rückblick und Ausblick
Schöb reflektiert über ihre Kindheit und die Bedeutung ihrer Familie, während sie gleichzeitig einen Blick in die Zukunft wagt, um ihre Familie und ihre Werte fortzuführen. Sie spricht über ihre Pläne für die Zeit im Alter und ihre Hoffnungen für die nächste Generation in Bezug auf den Brandschutz und die Technik.
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Folge 49: Charlotte Küng-Bless: «Meine Wut nenne ich den heiligen Trotz!»
Einführung in den Podcast
Der Podcast Bertha & Gamma beleuchtet die Geschichten und Perspektiven von Frauen aus der Ostschweiz. In einem inspirierenden Gespräch stellt Rosi Hörle die Seelsorgerin Charlotte Küng-Bless vor, die über ihre Erfahrungen und ihre Rolle in der katholischen Kirche spricht.
Charlotte Küng-Bless: Beruf und Engagement
Charlotte Küng-Bless, Seelsorgerin und Religionslehrerin, teilt ihre Erfahrungen als Frau in einer von Männern dominierten Kirche. Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen sakramental wirken können, und reflektiert über die Herausforderungen, die mit ihrem Engagement verbunden sind.
Familienleben und Einfluss der Eltern
Charlotte spricht über ihr Familienleben, ihre Kindheit in Luzern und den Einfluss ihrer engagierten Eltern. Ihre Mutter und ihr Vater, beide aktiv in der Gemeinschaft, prägten ihr Engagement für das Gemeinwohl und die Musik, die eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielt.
Glaube und Berufung
Charlotte beschreibt ihren Weg zum Glauben, der nicht immer geradlinig war. Ihre kritische Auseinandersetzung mit der Kirche führte sie schließlich zu einer tiefen Verbindung mit ihrem Glauben und der Entscheidung, Theologie zu studieren.
Diskriminierung in der Kirche
Im Gespräch wird die Diskriminierung von Frauen in der katholischen Kirche thematisiert. Charlotte äußert ihren Unmut über patriarchale Strukturen und den fehlenden Einfluss von Frauen in Entscheidungsprozesse.
Utopien und Zukunftsvisionen
Charlotte teilt ihre Utopien für die Kirche, darunter den Mut, die Kirche neu zu denken, regionale Unterschiede zu berücksichtigen und eine Sprache zu finden, die für alle verständlich ist.
Schlussgedanken
Das Gespräch endet mit einer Reflexion über die persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die Charlotte motivieren, sich weiterhin für Gleichheit und Gerechtigkeit einzusetzen. Ihre Botschaft ist inspirierend und ermutigend, unabhängig von der eigenen Religionszugehörigkeit.