Erbrecht im Gespräch - Kurze[s] Update
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Erbrecht im Gespräch - Kurze[s] Update

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Beschreibung

Was gibt es für Neuigkeiten im Erbrecht? Welche Themen bewegen die Erbrechtler und ihre Mandanten?
Hören Sie genau hin, wenn Rechtsanwalt Dr. Dietmar Kurze diese und weitere Fragen im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen beantwortet.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#30 Die Stiftung in Beratung & Praxis - mit Dr. K. Jan Schiffer

04.08.2026

Einführung in das Thema Stiftungen

Im Podcast wird das Thema Stiftungen behandelt, insbesondere die Unterschiede zwischen verschiedenen Stiftungsformen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen. Dr. Jan Schiffer, ein Experte auf dem Gebiet, erläutert die Struktur und die Herausforderungen bei der Gründung und Verwaltung von Stiftungen.

Unterscheidung der Stiftungsarten

Es gibt rechtsfähige und nicht rechtsfähige Stiftungen. Rechtsfähige Stiftungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in den Landesstiftungsgesetzen geregelt, während nicht rechtsfähige Stiftungen, wie Treuhandstiftungen, weniger reguliert sind. Die Diskussion dreht sich auch um Familienstiftungen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Bedeutung der Bürgerstiftung

Bürgerstiftungen sind eine zunehmend beliebte Form, bei der eine Vielzahl von Menschen gemeinsam Gelder für gemeinnützige Zwecke sammeln. Diese Stiftungen bieten eine hybride Struktur, die Ähnlichkeiten mit Vereinen aufweist und ermöglichen gesellschaftliches Engagement.

Treuhandstiftungen und ihre Risiken

Treuhandstiftungen können einfacher zu gründen sein, jedoch auch Risiken bergen, da der Treuhänder große Kontrolle über das Vermögen hat. Eine klare Regelung im Treuhandvertrag ist entscheidend, um Missbrauch zu vermeiden.

Stiftungsrechtliche Grundlagen

Die Gründung einer Stiftung erfordert eine Satzung und ein Stiftungsgeschäft. Die Stiftungsaufsicht prüft die Lebensfähigkeit der Stiftung, insbesondere die Sicherstellung des Stiftungszwecks und die finanzielle Nachhaltigkeit.

Erbschaft und Pflichtteilsansprüche

Stiftungen sind nicht pflichtteilsfest, was bedeutet, dass Schenkungen an Stiftungen als Pflichtteilsansprüche behandelt werden können. Dies ist ein wichtiger Punkt für Erbrechtler, die Mandanten beraten.

Engagement und Verantwortung bei Stiftungen

Ein starkes Engagement des Stifters ist entscheidend für den Erfolg einer Stiftung. Es wird betont, dass eine Stiftung nicht nur aus steuerlichen Gründen gegründet werden sollte, sondern auch einen klaren Zweck verfolgen muss.

Kritik an Stiftungen

Stiftungen stehen auch in der Kritik, da sie als Mittel der Vermögenskonzentration in der Familie oder zur Umgehung von Steuervorschriften genutzt werden können. Es ist wichtig, Stiftungen mit Bedacht zu gestalten, um Missbrauch zu vermeiden.

Schlussfolgerung

Der Podcast schließt mit der Aufforderung, sich umfassend mit dem Thema Stiftungen auseinanderzusetzen, um deren Potenziale und Herausforderungen richtig zu verstehen. Das Buch von Dr. Jan Schiffer wird als wertvolle Ressource empfohlen.

Einführung in das Thema Stiftungen

Im Podcast wird das Thema Stiftungen behandelt, insbesondere die Unterschiede zwischen verschiedenen Stiftungsformen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen. Dr. Jan Schiffer, ein Experte auf dem Gebiet, erläutert die Struktur und die Herausforderungen bei der Gründung und Verwaltung von Stiftungen.

Unterscheidung der Stiftungsarten

Es gibt rechtsfähige und nicht rechtsfähige Stiftungen. Rechtsfähige Stiftungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in den Landesstiftungsgesetzen geregelt, während nicht rechtsfähige Stiftungen, wie Treuhandstiftungen, weniger reguliert sind. Die Diskussion dreht sich auch um Familienstiftungen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Bedeutung der Bürgerstiftung

Bürgerstiftungen sind eine zunehmend beliebte Form, bei der eine Vielzahl von Menschen gemeinsam Gelder für gemeinnützige Zwecke sammeln. Diese Stiftungen bieten eine hybride Struktur, die Ähnlichkeiten mit Vereinen aufweist und ermöglichen gesellschaftliches Engagement.

Treuhandstiftungen und ihre Risiken

Treuhandstiftungen können einfacher zu gründen sein, jedoch auch Risiken bergen, da der Treuhänder große Kontrolle über das Vermögen hat. Eine klare Regelung im Treuhandvertrag ist entscheidend, um Missbrauch zu vermeiden.

Stiftungsrechtliche Grundlagen

Die Gründung einer Stiftung erfordert eine Satzung und ein Stiftungsgeschäft. Die Stiftungsaufsicht prüft die Lebensfähigkeit der Stiftung, insbesondere die Sicherstellung des Stiftungszwecks und die finanzielle Nachhaltigkeit.

Erbschaft und Pflichtteilsansprüche

Stiftungen sind nicht pflichtteilsfest, was bedeutet, dass Schenkungen an Stiftungen als Pflichtteilsansprüche behandelt werden können. Dies ist ein wichtiger Punkt für Erbrechtler, die Mandanten beraten.

Engagement und Verantwortung bei Stiftungen

Ein starkes Engagement des Stifters ist entscheidend für den Erfolg einer Stiftung. Es wird betont, dass eine Stiftung nicht nur aus steuerlichen Gründen gegründet werden sollte, sondern auch einen klaren Zweck verfolgen muss.

Kritik an Stiftungen

Stiftungen stehen auch in der Kritik, da sie als Mittel der Vermögenskonzentration in der Familie oder zur Umgehung von Steuervorschriften genutzt werden können. Es ist wichtig, Stiftungen mit Bedacht zu gestalten, um Missbrauch zu vermeiden.

Schlussfolgerung

Der Podcast schließt mit der Aufforderung, sich umfassend mit dem Thema Stiftungen auseinanderzusetzen, um deren Potenziale und Herausforderungen richtig zu verstehen. Das Buch von Dr. Jan Schiffer wird als wertvolle Ressource empfohlen.

#29 Erbschaftsteuererklärung - mit Raymond Halaczinsky

07.07.2026

Einführung und Vorstellung

Dietmar Kurze begrüßt den Gast Raymond Halaczinski, einen erfahrenen Rechtsanwalt und ehemaligen Ministerialrat, der sich auf Erbschafts- und Schenkungssteuer spezialisiert hat. Halaczinski hat ein umfassendes Buch zu diesem Thema veröffentlicht, das nun in der fünften Auflage vorliegt.

Erbschaftsteuererklärung

Halaczinski gibt Einblicke in die Abgabe der Erbschaftsteuererklärung. Er erklärt, dass es keine allgemeine Erklärungspflicht gibt und dass die Anzeige des Erwerbs von bestimmten Faktoren abhängt, wie z.B. ob eine Behörde den Erwerb meldet. Es wird auch betont, dass Fehler bei der Abgabe der Erklärung zu langen Verjährungsfristen führen können.

Internationale Aspekte und Steuerpflicht

Das Gespräch behandelt auch internationale Aspekte der Erbschaftsteuer. Halaczinski erklärt, dass Ausländer, die in Deutschland leben, die gleichen Steuerpflichten wie Inländer haben, und dass die Steuerpflicht an den Wohnsitz gebunden ist. Auch die Wegzugssteuer wird angesprochen.

Freibeträge und Vermächtnisse

Das Thema Freibeträge, insbesondere der Versorgungsfreibetrag, wird erläutert. Halaczinski erklärt, unter welchen Umständen dieser Freibetrag gewährt wird und wie Vermächtnisse steuerlich behandelt werden. Es wird betont, dass der Vermächtnisnehmer eine eigene Steuerpflicht hat.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Abschließend wird die laufende Normenkontrollklage bezüglich der Erbschaftsteuer beim Bundesverfassungsgericht angesprochen. Halaczinski äußert seine Einschätzung zur zukünftigen Rechtsprechung und den möglichen Auswirkungen auf die Steuerpraxis.

Einführung und Vorstellung

Dietmar Kurze begrüßt den Gast Raymond Halaczinski, einen erfahrenen Rechtsanwalt und ehemaligen Ministerialrat, der sich auf Erbschafts- und Schenkungssteuer spezialisiert hat. Halaczinski hat ein umfassendes Buch zu diesem Thema veröffentlicht, das nun in der fünften Auflage vorliegt.

Erbschaftsteuererklärung

Halaczinski gibt Einblicke in die Abgabe der Erbschaftsteuererklärung. Er erklärt, dass es keine allgemeine Erklärungspflicht gibt und dass die Anzeige des Erwerbs von bestimmten Faktoren abhängt, wie z.B. ob eine Behörde den Erwerb meldet. Es wird auch betont, dass Fehler bei der Abgabe der Erklärung zu langen Verjährungsfristen führen können.

Internationale Aspekte und Steuerpflicht

Das Gespräch behandelt auch internationale Aspekte der Erbschaftsteuer. Halaczinski erklärt, dass Ausländer, die in Deutschland leben, die gleichen Steuerpflichten wie Inländer haben, und dass die Steuerpflicht an den Wohnsitz gebunden ist. Auch die Wegzugssteuer wird angesprochen.

Freibeträge und Vermächtnisse

Das Thema Freibeträge, insbesondere der Versorgungsfreibetrag, wird erläutert. Halaczinski erklärt, unter welchen Umständen dieser Freibetrag gewährt wird und wie Vermächtnisse steuerlich behandelt werden. Es wird betont, dass der Vermächtnisnehmer eine eigene Steuerpflicht hat.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Abschließend wird die laufende Normenkontrollklage bezüglich der Erbschaftsteuer beim Bundesverfassungsgericht angesprochen. Halaczinski äußert seine Einschätzung zur zukünftigen Rechtsprechung und den möglichen Auswirkungen auf die Steuerpraxis.

#28 Sozialhilfe und Erbrecht - mit Dr. Gudrun Doering-Striening

02.06.2026

Einführung und Hintergrund

In der Unterhaltung wird die Kollegin Dr. Gudrun Strini vorgestellt, die in Essen mit einer Kanzlei tätig ist und sich in Bereichen wie Sozialrecht, Familienrecht und Erbrecht engagiert. Es wird auf ihre Veröffentlichungen hingewiesen, darunter Arbeiten zu Sozialhilfe, Elternunterhalt sowie Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Der Austausch betont ihren Weg durch verschiedene Rechtsgebiete und ihre aktive Rolle als Referentin und Autorin.

Schnittstellen von Sozialrecht und Erbrecht

Es wird erklärt, wie Sozialrecht und Erbrecht interagieren, insbesondere bei Erbenhaftung, Vermögen und Einkommen. Drei Säulen des Sozialrechts werden beschrieben: Sozialversicherung, Entschädigungsrecht und nachrangige Leistungssysteme. Die Bedeutung von Schonvermögen, echten und unechten Erbenhaftungen sowie Grenzfragen bei Leistungen wird differenziert betrachtet.

Pflegekosten, Schenkungen und Gestaltungen

Das Gespräch behandelt die Auswirkungen von Schenkungen auf Sozialleistungen, die zehnjährige Tilgungsfrist und Möglichkeiten wie Nießbrauch oder Wohnungsrecht. Es wird erläutert, wie diese Gestaltungen bei der Ermittlung von Einkommen oder Vermögen für Sozialleistungen berücksichtigt werden und welche Fallstricke auftreten können, etwa bei Betreuungsverfahren oder Grundbuchfragen.

Behindertentestament und Seniorenrechtstag

Zum Behindertentestament wird auf die juristischen Schwierigkeiten hingewiesen, insbesondere wie sozialrechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen und welche Gefahren bei der Finanzierung von Leistungen entstehen. Schließlich wird der Seniorenrechtstag als Schnittstellenveranstaltung beschrieben, inklusive der Organisation durch die Referentin und dem regionalen Veranstaltungsrahmen.

Einführung und Hintergrund

In der Unterhaltung wird die Kollegin Dr. Gudrun Strini vorgestellt, die in Essen mit einer Kanzlei tätig ist und sich in Bereichen wie Sozialrecht, Familienrecht und Erbrecht engagiert. Es wird auf ihre Veröffentlichungen hingewiesen, darunter Arbeiten zu Sozialhilfe, Elternunterhalt sowie Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Der Austausch betont ihren Weg durch verschiedene Rechtsgebiete und ihre aktive Rolle als Referentin und Autorin.

Schnittstellen von Sozialrecht und Erbrecht

Es wird erklärt, wie Sozialrecht und Erbrecht interagieren, insbesondere bei Erbenhaftung, Vermögen und Einkommen. Drei Säulen des Sozialrechts werden beschrieben: Sozialversicherung, Entschädigungsrecht und nachrangige Leistungssysteme. Die Bedeutung von Schonvermögen, echten und unechten Erbenhaftungen sowie Grenzfragen bei Leistungen wird differenziert betrachtet.

Pflegekosten, Schenkungen und Gestaltungen

Das Gespräch behandelt die Auswirkungen von Schenkungen auf Sozialleistungen, die zehnjährige Tilgungsfrist und Möglichkeiten wie Nießbrauch oder Wohnungsrecht. Es wird erläutert, wie diese Gestaltungen bei der Ermittlung von Einkommen oder Vermögen für Sozialleistungen berücksichtigt werden und welche Fallstricke auftreten können, etwa bei Betreuungsverfahren oder Grundbuchfragen.

Behindertentestament und Seniorenrechtstag

Zum Behindertentestament wird auf die juristischen Schwierigkeiten hingewiesen, insbesondere wie sozialrechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen und welche Gefahren bei der Finanzierung von Leistungen entstehen. Schließlich wird der Seniorenrechtstag als Schnittstellenveranstaltung beschrieben, inklusive der Organisation durch die Referentin und dem regionalen Veranstaltungsrahmen.