
Nicht im Netz
Joerg Nicht
Beschreibung
Mit meinen Gästen diskutiere ich verschiedene Aspekte von Sozialen Medien. Ausgangspunkt für mich ist das (einst fotosoziale) Netzwerk Instagram, das sich inzwischen zu einem komplexen Sozialen Medium gewandelt hat. Wie ist ein solcher Veränderungsprozess zu bewerten? Oder können Soziale Medien nur bestehen, wenn sie sich permanent verändern, um nicht das Schicksal von MySpace zu erleiden?
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
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S2 | EP 1 - Jochen Overbeck: Über‘s Reisen schreiben heißt, von Menschen zu erzählen.
Werdegang und Fokus des Reisejournalismus
Der Gesprächspartner ist seit Jahren als freier Journalist tätig, der zunächst Musikjournalismus betreib, zunehmend aber Reise- und Design- sowie Essenthemen in Redaktionen betreut. Reisen werden organic zu einem festen Standbein, neben der Arbeit über Musik und Design. Begegnungen mit Menschen stehen im Zentrum, denn Geschichten entstehen erst durch menschliche Perspektiven. Oldtimer-Fotografie verbindet beide Leidenschaften und dient als spezifischer, visueller Zugang zu Orten und Kulturen.
Arbeitsweise, Vorbereitung und Haltung auf Reisen
Die Vorbereitung basiert auf Recherche, Bildrecherche, Gesprächen mit Menschen vor Ort und dem Austausch mit Fremdenverkehrsverbänden. Es geht darum, lebendige Geschichten durch Interviews und Begegnungen zu ermöglichen. Gruppenreisen bieten Struktur, individuelle Reisen ermöglichen flexiblere Gestaltung. Journalismus bleibt kritisch, doch ökonomische Zwänge beeinflussen Themenwahl; dennoch wählt der Autor Ziele aus, die ihn persönlich interessieren und authentische Einblicke ermöglichen.
Musik, Kultur und soziale Perspektiven
Musik begleitet Reisen als integraler Bestandteil der Kultur und des Erlebens. Konzerte, Festivals und lokale Klanglandschaften dienen als Fenster zur Lebenswelt eines Ortes. Der Austausch mit Menschen vor Ort, inklusive spontaner Momente, formt die Erzählung. So entstehen Verbindungen zwischen Musik, Identität und regionaler Kultur, die sich in Texten, Fotos und Social-Mapings widerspiegeln.
Begegnungen, Fotografie und Auto-Kultur
Eine wiederkehrende Leidenschaft ist das Fotografieren von Oldtimern in ihrem natürlichen Umfeld. Die Begegnung mit Besitzern und Enthusiasten eröffnet persönliche Geschichten hinter den Fahrzeugen. Städte, Lagen und Menschen liefern narrative Anker, während Fotografien als Notizen dienen und Textbausteine inspirieren. Reisen werden durch solche Begegnungen lebendig, bieten Erzählstoff und verbinden visuelle Eindrücke mit kulturellen Beobachtungen.

Zu Gast: Helin Bereket – Warum man sich nicht nicht vor der Kamera zeigen kann
