
Wir sind Spritzguss.
WITTMANN
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 30: Mehr Effizienz im Schüttguthandling
Einführung in die Granulatversorgung
Im Podcast wird die Effizienz der Granulatversorgung im Spritzgussbetrieb thematisiert. Frank Sperber von Elasto und Alexander Pich von Wittmann-Battenfeld diskutieren die Vorteile einer zentralen Materialversorgungsanlage, die kürzlich installiert wurde und 30 Maschinen in Sulzbach bedient.
Die Rolle von Elasto
Elasto ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit 45 Jahren Spritzgussprodukte in Deutschland herstellt. Die Produktpalette reicht von Alltagsgegenständen bis zu technischen Teilen, wobei Effizienz und Qualität entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind.
Effizienzsteigerungen durch zentrale Materialversorgung
Die Installation der neuen Materialversorgungsanlage hat signifikante Effizienzsteigerungen gebracht. Vorher wurde das Granulat ineffizient mit Containern befüllt, jetzt können mehrere Materialtypen einfach umgeschaltet werden, was den Personalaufwand reduziert und Ressourcen spart.
Herausforderungen und Anforderungen an die neue Anlage
Die Planung der Anlage erforderte intensive Abstimmungen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt werden. Der Austausch von Ideen und eine gute Kommunikation zwischen den Teams waren entscheidend.
Regionalität und Service
Elasto legt Wert auf lokale Partner, was nicht nur Kostenvorteile, sondern auch besseren Service und Unterstützung bei Problemen bietet. Dies ist in einer Branche, die zunehmend auf Nachhaltigkeit und Effizienz achtet, besonders wichtig.
Futuristische Ausblicke und Trends
Die Gesprächsteilnehmer prognostizieren, dass die Digitalisierung in der Materialversorgung zunehmen wird, mit einem Fokus auf die Integration in MES-Systeme, um die Effizienz weiter zu steigern. Automatisierung und Robotik spielen ebenfalls eine zentrale Rolle in der zukünftigen Entwicklung.

Folge 29: Automatisierung fallender Teile
Einführung in die Automatisierung der Produktion
Im Podcast wird die Notwendigkeit der Automatisierung in der Produktion von fallenden Teilen erörtert. Der Fokus liegt darauf, wie man Montagesysteme autonom gestalten kann, um Produktionsverluste zu minimieren, insbesondere in Zeiten von Fachkräftemangel.
Die Bedeutung von fallenden Teilen
Fallende Teile sind solche, die nicht manuell über Handlingsysteme entnommen werden. Der Podcast diskutiert Beispiele aus der Elektronikindustrie und anderen Bereichen, um das breite Spektrum dieser Teile aufzuzeigen.
Herausforderungen in der Automatisierung
Die Experten erläutern, dass viele Unternehmen zwar in der Automatisierung beginnen, jedoch oft nur isolierte Lösungen implementieren, ohne die gesamte Prozesskette zu optimieren. Das führt zu Ineffizienzen und einem Mangel an Fachkräften.
Zusammenarbeit der Unternehmen
Sechs Unternehmen arbeiten zusammen, um eine ganzheitliche Lösung zu bieten, die alle Aspekte der Produktion abdeckt, von der Materialversorgung bis zur Qualitätsprüfung. Die Expertise der Partner wird hervorgehoben, um die Automatisierung voranzutreiben.
Technologietag zur Präsentation der Lösungen
Am Allgäuer Technologietag wird demonstriert, wie die Partnerunternehmen autonom und wirtschaftlich produzieren können. Die Veranstaltung soll als Plattform dienen, um Innovationen und neue Technologien zu präsentieren.
Schlussfolgerung zur Zukunft der Produktion
Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu sichern. Die Partner betonen die Wichtigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden und Prozesse zu optimieren.

Folge 28: Gasinnendrucktechnologie
Gasinnendrucktechnik als Gestaltungselement und Fertigungsknüpfung
In dem Gespräch geht es um gasunterstützte Spritzgießtechnologien, konkret um Gasinnendruckverfahren. Durch das Einbringen eines inerten Gases in die Schmelze lassen sich Hohlräume erzeugen, Oberflächen optimieren und Materialeinsparungen realisieren. Die Technik wird als Möglichkeit beschrieben, Bauteile stabiler und optisch sauberer zu gestalten, während ein einziges Werkzeug genutzt wird. Die Technologie wird als Bestandteil einer breiten Spritzgusskompetenz betrachtet, die Verarbeiter bei der Produktion unterstützt.
Anwendungsfelder, Vorteile und Praxisbeispiele
Zu den typischen Einsatzgebieten zählen Griffanwendungen, dickwandige Teile und Teile mit hohen optischen Anforderungen wie Bügel für Mülleimer oder Landmaschinenbauteile. Sichtteile und Oberflächenqualität stehen im Vordergrund, ebenso Gewichtseinsparungen. Ein Beispiel zeigt, wie eine Bauteilgruppe durch Innenhohlenbildung stabiler und ansprechender wird, oft mit einem einzigen Werkzeug und reduzierten Nacharbeiten.
Zusammenarbeit, Entwicklung und Werkzeugauslegung
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Werkzeugbauern und Technologieanbietern wird betont. Von der Machbarkeitsstudie bis zur Bemusterung im Technikum wird ein ganzheitliches Paket angeboten, inklusive Simulationen, ROI-Berechnungen und Nachverfolgung bis zur Serienreife. Die Auslegung von Werkzeugen wird in frühen Projektphasen gemeinsam geplant, um Prozessfenster zu erweitern und Nacharbeiten zu reduzieren.
Weg in die Praxis: Evaluation, Netzwerke und Zukunftsaussichten
Für Verarbeiter gilt: früh Kontakt zu Anbietern suchen, Bauteilparameter prüfen und Prototypen testen. Netzwerkarbeit, Schulungen und Technikum-Workshops helfen beim Einstieg. Zukünftige Entwicklungen umfassen weitere Prozessoptimierungen, neue Kühl- und Temperierkonzepte sowie digitale Tools zur Datennutzung und KI-gestützten Evaluierung. Die Technologie wird als nachhaltig und wirtschaftlich attraktiv beschrieben, wenn sinnvoll in Projekten eingesetzt.