In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen
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In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen

Arbeiterkammer Wien

Beschreibung

Verteilung der Arbeit, Entwicklung der Einkommen, Schieflagen in der Gesellschaft, soziale Sicherheit: Wir bringen Sozialpolitik und kritische Gesellschaftsanalysen ins Gespräch.

Wie steht es um die Entwicklung des Wohlstands in Österreich – und wird er gerecht verteilt? Warum wird der Sozialstaat angegriffen – und welche Verbesserungen bräuchte es eigentlich? Vor welchen Herausforderungen steht unsere Arbeitswelt – und wie können wir sie gerecht gestalten?

Wir sprechen über Fakten, Positionen, Forderungen und Perspektiven für eine gerechtere und bessere Gesellschaft in Österreich. Dabei blicken wir auch über den nationalen Tellerrand und nehmen internationale Best Practice-Beispiele in den Fokus.

Ein Podcast von Arbeiterkammer Wien, ÖGB-Verlag, Wissenschaftsnetzwerk „Diskurs“ und dem Ineq-Institut der WU Wien.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#37 Jugendmonitor – mit Magdalena Schwarz und Martina Zandonella

22.09.2026
Eine Ausbildung abschließen, einen Beruf finden, auf eigenen Beinen stehen: Von jungen Menschen wird viel erwartet. Gleichzeitig beginnen sie ihr Erwachsenenleben in einer Zeit, die von Pandemie, Teuerung und politischen Krisen geprägt ist. Der AK-Jugendmonitor zeigt: Junge Menschen sind keine einheitliche Generation. Der größte Unterschied verläuft entlang ihrer sozialen und finanziellen Lage. Wie viel Geld zur Verfügung steht, prägt, welche Ausbildung möglich ist, wie sicher Arbeit und Wohnen sind, wie es jungen Menschen psychisch geht und wie zuversichtlich sie in die Zukunft blicken. Warum müssen Bildungspläne am Geld scheitern? Was erwarten junge Menschen von guter Arbeit? Was braucht es für leistbares Wohnen, psychische Gesundheit und echte politische Beteiligung? Und warum sehen viele ihre persönliche Zukunft optimistischer als die Zukunft Österreichs? Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Magdalena Schwarz, Leiterin des Teams Jugendbildung und Vermittlung in der Abteilung Lehrausbildung und Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien, sowie mit Martina Zandonella, Sozialwissenschaftlerin bei Foresight und Autorin der Studie.

Eine Ausbildung abschließen, einen Beruf finden, auf eigenen Beinen stehen: Von jungen Menschen wird viel erwartet. Gleichzeitig beginnen sie ihr Erwachsenenleben in einer Zeit, die von Pandemie, Teuerung und politischen Krisen geprägt ist.

Der AK-Jugendmonitor zeigt: Junge Menschen sind keine einheitliche Generation. Der größte Unterschied verläuft entlang ihrer sozialen und finanziellen Lage. Wie viel Geld zur Verfügung steht, prägt, welche Ausbildung möglich ist, wie sicher Arbeit und Wohnen sind, wie es jungen Menschen psychisch geht und wie zuversichtlich sie in die Zukunft blicken.

Warum müssen Bildungspläne am Geld scheitern? Was erwarten junge Menschen von guter Arbeit? Was braucht es für leistbares Wohnen, psychische Gesundheit und echte politische Beteiligung? Und warum sehen viele ihre persönliche Zukunft optimistischer als die Zukunft Österreichs?

Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Magdalena Schwarz, Leiterin des Teams Jugendbildung und Vermittlung in der Abteilung Lehrausbildung und Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien, sowie mit Martina Zandonella, Sozialwissenschaftlerin bei Foresight und Autorin der Studie.

#36 Fehlzeiten – mit Christine Mayrhuber und Wolfgang Panhölzl

31.08.2026
14,7 Krankenstandstage im Jahresdurchschnitt. Diese Zahl kann je nach politischer Absicht ganz unterschiedlich gelesen werden: als Beleg für steigende Belastungen oder als Kostenfaktor für Unternehmen. Wie haben sich die Fehlzeiten in Österreich langfristig verändert? Welche Erkrankungen prägen das Geschehen? Warum sind Arbeiter:innen weiterhin deutlich länger im Krankenstand als Angestellte? Weshalb haben Frauen inzwischen mehr Krankenstandstage als Männer? Und was bedeutet eine alternde Erwerbsbevölkerung für Betriebe, Sozialversicherung und Pensionssystem? Der Fehlzeitenreport stellt dafür eine umfassende Datengrundlage bereit. Die politische Frage beginnt allerdings dort, wo die Statistik endet: Was müssen Unternehmen, Gesundheitssystem und Sozialstaat tun, damit Beschäftigte gesund bleiben, nach Erkrankungen an den Arbeitsplatz zurückkehren können und nicht zwischen Arztpraxis, Krankenkasse, Betrieb und Arbeitsmarktservice verloren gehen? Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl mit Christine Mayrhuber, der stellvertretenden Direktorin des WIFO und Vorsitzenden der Alterssicherungskommission, sowie mit Wolfgang Panhölzl, dem Leiter der Abteilung Sozialversicherung der Arbeiterkammer Wien.

14,7 Krankenstandstage im Jahresdurchschnitt. Diese Zahl kann je nach politischer Absicht ganz unterschiedlich gelesen werden: als Beleg für steigende Belastungen oder als Kostenfaktor für Unternehmen.

Wie haben sich die Fehlzeiten in Österreich langfristig verändert? Welche Erkrankungen prägen das Geschehen? Warum sind Arbeiter:innen weiterhin deutlich länger im Krankenstand als Angestellte? Weshalb haben Frauen inzwischen mehr Krankenstandstage als Männer? Und was bedeutet eine alternde Erwerbsbevölkerung für Betriebe, Sozialversicherung und Pensionssystem?

Der Fehlzeitenreport stellt dafür eine umfassende Datengrundlage bereit. Die politische Frage beginnt allerdings dort, wo die Statistik endet: Was müssen Unternehmen, Gesundheitssystem und Sozialstaat tun, damit Beschäftigte gesund bleiben, nach Erkrankungen an den Arbeitsplatz zurückkehren können und nicht zwischen Arztpraxis, Krankenkasse, Betrieb und Arbeitsmarktservice verloren gehen?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl mit Christine Mayrhuber, der stellvertretenden Direktorin des WIFO und Vorsitzenden der Alterssicherungskommission, sowie mit Wolfgang Panhölzl, dem Leiter der Abteilung Sozialversicherung der Arbeiterkammer Wien.

#35 EU-Semester – mit Julia Wegerer und Nikolai Soukup

17.08.2026
Mehr Kinderbetreuung. Mehr Investitionen in Klima und Digitalisierung. Mehr Wettbewerbsfähigkeit. Mehr Rüstungsausgaben. Aber bitte: Weniger Schulden und enge Fiskalregeln. Willkommen im Europäischen Semester und den länderspezifischen Empfehlungen der EU-Kommission. Wie verbindlich sind sie? Warum lassen sich Fiskalregeln härter durchsetzen als soziale Ziele? Kann die EU bei Arbeitszeit, Mindestlöhnen oder Plattformarbeit tatsächlich gemeinsame Standards setzen? Was passiert, wenn Fördergelder an Reformauflagen geknüpft werden? Und wie müsste ein Europäisches Semester aussehen, das nicht nur Märkte und Defizite, sondern Wohlstand, Armutsbekämpfung und demokratische Mitbestimmung ernst nimmt? Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl mit Julia Wegerer und Nikolai Soukup von der Arbeiterkammer Wien.

Mehr Kinderbetreuung. Mehr Investitionen in Klima und Digitalisierung. Mehr Wettbewerbsfähigkeit. Mehr Rüstungsausgaben. Aber bitte: Weniger Schulden und enge Fiskalregeln. Willkommen im Europäischen Semester und den länderspezifischen Empfehlungen der EU-Kommission.

Wie verbindlich sind sie? Warum lassen sich Fiskalregeln härter durchsetzen als soziale Ziele? Kann die EU bei Arbeitszeit, Mindestlöhnen oder Plattformarbeit tatsächlich gemeinsame Standards setzen? Was passiert, wenn Fördergelder an Reformauflagen geknüpft werden? Und wie müsste ein Europäisches Semester aussehen, das nicht nur Märkte und Defizite, sondern Wohlstand, Armutsbekämpfung und demokratische Mitbestimmung ernst nimmt?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl mit Julia Wegerer und Nikolai Soukup von der Arbeiterkammer Wien.