
Der lange Atem - Der Atempodcast einer Physiotherapeutin
Brigitte Schmailzl
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

082 - Selbstwirksamkeit: Du machst den Unterschied!
Einführung in die Selbstwirksamkeit
In dieser Episode wird das Konzept der Selbstwirksamkeit behandelt, das die Überzeugung beschreibt, dass eigenes Handeln einen Unterschied macht. Claudia Wiesmeier, eine erfahrene Kommunikationswissenschaftlerin, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und wie sie ihre Atemprobleme durch Selbstwirksamkeit überwinden konnte.
Persönliche Erfahrungen mit Atemproblemen
Claudia berichtet von ihren Schwierigkeiten mit chronischem Husten und Atemnot, die sie dazu führten, die Physiotherapie in Anspruch zu nehmen. Ihre Reise zeigt, wie wichtig es ist, aktiv an der eigenen Gesundheit zu arbeiten und Selbsthilfestrategien zu entwickeln.
Vier Säulen der Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit basiert auf vier wesentlichen Erfahrungen: 1) Eigene Erfolge, 2) Beobachtungen von anderen, 3) Verbale Überzeugungsarbeit und 4) Emotionale Reaktionen. Diese Elemente helfen dabei, Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
Die Rolle der Gesundheitskommunikation
Die Diskussion hebt die Bedeutung der Gesundheitskommunikation hervor. Ärzte und Therapeuten sollten Patienten dabei unterstützen, Informationen einzuordnen und zu reflektieren, um die Selbstwirksamkeit zu fördern. Hierbei ist es entscheidend, das Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Veränderung zu stärken.
Fazit zur Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Bestandteil bei der Bewältigung von Herausforderungen. Sie erfordert intrinsische Motivation und die Bereitschaft, aktiv an der eigenen Gesundheit zu arbeiten. Claudia betont, dass der Weg zur Gesundheit nicht nur von äußeren Faktoren abhängig ist, sondern auch von der eigenen Einstellung und dem Handeln.

081 - CO2 Toleranz Teil 2 Praktische Anwendung
Einführung in CO2-Toleranz
In dieser Shorty-Folge wird das Thema CO2-Toleranz vertieft, insbesondere in Bezug auf funktionelle Atemstörungen und Stress. Brigitte Schmalzel, eine erfahrene Sport- und Atemphysiotherapeutin, erklärt, dass nicht mehr Atmen immer besser ist und dass es wichtig ist, zwischen verschiedenen Atemmustern und den Bedürfnissen der Patienten zu differenzieren.
Stress und seine Auswirkungen auf die Atmung
Stress hat direkte Auswirkungen auf das Atemmuster. Aktive Nervensystemreaktionen können zu einer erhöhten Atemfrequenz und zu einer Empfindlichkeit gegenüber CO2 führen, was bei gestressten Menschen oft zu Hyperventilation führt. Brigitte erläutert, dass viele Menschen unbewusst auf Stress mit einer erhöhten Atmung reagieren, was die CO2-Toleranz beeinträchtigen kann.
Die Bedeutung der CO2-Toleranz
Eine gute CO2-Toleranz ist entscheidend für eine ruhige Atmung, eine bessere Sauerstoffabgabe und eine höhere Belastbarkeit im Sport. Menschen mit niedriger CO2-Toleranz erleben oft Atemnot und Stress, obwohl der Sauerstoffgehalt im Blut normal ist. Brigitte hebt hervor, dass diese Toleranz trainierbar ist und dass Übungen helfen können, das Atemverhalten zu regulieren.
Praktische Übungen zur Verbesserung der CO2-Toleranz
Brigitte gibt praktische Tipps zur Verbesserung der CO2-Toleranz, einschließlich Atempause und Atemwahrnehmung. Sie ermutigt dazu, das eigene Atemverhalten zu beobachten und zu lernen, wie man in stressigen Situationen ruhig bleibt.
Zusammenfassung und Ausblick
Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass die CO2-Toleranz ein Zusammenspiel von Atemmuster, Nervensystem und individueller Wahrnehmung ist. Brigitte ermutigt die Zuhörer, die vorgestellten Konzepte auszuprobieren und ihre eigene Atmung zu beobachten, um ein besseres Verständnis für ihre eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln. Das Ziel ist es, eine entspannte und regulierte Atmung zu fördern.

080 - Globuli oder Glauben? – Homöopathie bei Atemwegsinfekten
Einführung in die Homöopathie
Im Podcast wird die Rolle der Homöopathie bei Atemwegsinfekten, insbesondere bei Kindern, diskutiert. Brigitte Schmeizel, eine erfahrene Atemphysiotherapeutin, spricht mit Dr. Mäzigrit Kruse, einer Kinderärztin, die sich intensiv mit homöopathischen Ansätzen in der Kinderheilkunde beschäftigt. Die Diskussion beleuchtet die Mechanismen der Homöopathie und deren Anwendung in der modernen Medizin.
Die Grundlagen der Homöopathie
Dr. Kruse erklärt, dass Homöopathie eine Reiz- und Regulationstherapie ist, die auf der Ähnlichkeitsregel basiert: Ähnliches wird durch Ähnliches behandelt. Sie beschreibt, wie diese Therapieform das Potenzial hat, den Körper zur Selbstregulation zu stimulieren und auf individuelle Symptome des Patienten abgestimmt wird.
Praktische Erfahrungen und Studien
Die beiden sprechen über verschiedene klinische Erfahrungen, einschließlich einer Studie zu Mittelohrentzündungen, die zeigt, dass homöopathische Behandlungen bei akuten Erkrankungen effektiv sein können. Dr. Kruse teilt auch persönliche Erlebnisse, die ihre Überzeugung von der Wirksamkeit der Homöopathie bestärken.
Die Rolle des Homöopathen
Die Bedeutung einer gründlichen Anamnese und der Auswahl des richtigen Einzelmittels wird betont. Dr. Kruse hebt hervor, dass die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein des Homöopathen entscheidend sind für den Erfolg der Behandlung.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit dem Gedanken, dass Homöopathie ein wertvoller Bestandteil der modernen Medizin sein kann, besonders in Kombination mit konventionellen Methoden. Zuhörer werden ermutigt, sich über geeignete homöopathische Ärzte zu informieren, um die Möglichkeiten dieser Therapieform zu erkunden.