Re: Nachhaltige Hochschulen
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Re: Nachhaltige Hochschulen

DG HochN - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen e.V.

Beschreibung

Hallo und Willkommen!
In diesem Podcast geht es um die Transformation der deutschen Hochschullandschaft auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG HochN) tritt in Dialog mit Expertinnen und Experten über die komplexen Herausforderungen im Hochschulsystem. Tauchen Sie ein und hören Sie von Best Practice Beispielen, Erfahrungen, Visionen, Projekten sowie innovativen Ideen deutscher Hochschulen auf ihren Transformationspfaden.

Dieser Podcast richtet sich an alle mit Interesse am Thema Nachhaltigkeit im Hochschulsystem, also z.B. Studierende, Lehrende, Forschende oder Verwaltungsmitarbeitende. Oder Sie sind neugierig einen Einblick in die Abläufe von Universitäten und Hochschulen zu gewinnen? Dann sind Sie hier genau richtig.

Spannenden Dialoge beleuchten wichtige Elemente der Transformationsprozesse. Dabei stehen Themen im Fokus wie: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Klimaneutralität, Campus Gestaltung, Reallabore, Treibhausgasbilanzierung, Biodiversität und die sich entwickelnde Kultur der Nachhaltigkeit. Auch die im Forschungsprojekt HochN entwickelten Inhalte aus den Handlungsfelder Forschung, Lehre, Betrieb, Transfer, und Governance werden mit beteiligten Wissenschtler:innen diskutiert.

Dieser Podcast wird iniitieirt von der DG HochN. Ein deutschlandweit agierender Verein mit dem Ziel, gemeinsam in einem starken Netzwerk durch kollegialen Austausch und fachliche Diskussionen in Hubs die Sustainable Development Goals (SDGs) der UN zu stärken. Dabei wird der Whole Institution Approach verfolgt und durch eine lebhafte Community das Hochschulsystem näher zusammengebracht. Die Initiative dieses Podcasts entspringt dem Projekt traNHSform, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA).

Auf viele neue Gedanken!
Bis zur nächsten Folge – Team DG HochN

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge #28:  Mutterschaft und Wissenschaft – Wie (un-)vereinbar ist das?

12.08.2026

Einführung in das Thema Mutterschaft und Wissenschaft

Im Podcast wird die Notwendigkeit eines Austauschs für Mütter in der Wissenschaft hervorgehoben, da es kaum sichtbare Mütter in diesem Bereich gibt. Die Gastgeberin Carla Wemken spricht mit Dr. Lena Eckert und Dr. Sarah Czerny über ihr Netzwerk, das 2021 gegründet wurde, um persönliche Erfahrungen zu teilen und Chancengerechtigkeit zu fördern.

Entstehung des Netzwerks

Dr. Eckert und Dr. Czerny erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen als Mütter in der Wissenschaft und der Entstehung des Netzwerks, das einen Raum für Austausch schaffen soll. Die Gründung wurde durch das Gefühl motiviert, dass Mutterschaft in der Wissenschaft ein Tabu ist.

Strukturelle Ungleichheiten

Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ungleichheiten, die Mütter im Wissenschaftsbetrieb erfahren, und den sogenannten "Motherhood Penalty", der sich negativ auf die Karrierechancen von Wissenschaftlerinnen auswirkt. Es wird betont, dass diese Themen nicht nur Mütter, sondern die gesamte Gesellschaft betreffen.

Verbindung zwischen Care-Arbeit und Nachhaltigkeit

Die Gastgeberinnen argumentieren, dass Chancengerechtigkeit und Care-Arbeit zentrale Pfeiler der Nachhaltigkeit sind und dass ohne eine gerechte Verteilung von Fürsorgearbeit keine nachhaltige Entwicklung möglich ist.

Bedarfe der Mütter und Institutionen

Es wird der Bedarf an Austausch und Sichtbarkeit des Themas innerhalb der Institutionen hervorgehoben. Mütter benötigen Unterstützung und Raum, um ihre Erfahrungen zu teilen und sichtbar zu machen, wie normalisierte Diskriminierung im Wissenschaftsbetrieb aussieht.

Aktiv werden und das Netzwerk unterstützen

Die Zuhörer werden eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen, an Workshops teilzunehmen oder das Netzwerk durch Spenden zu unterstützen. Die Verbindung zwischen individueller und struktureller Unterstützung wird als zentral für den Erfolg des Netzwerks hervorgehoben.

Einführung in das Thema Mutterschaft und Wissenschaft

Im Podcast wird die Notwendigkeit eines Austauschs für Mütter in der Wissenschaft hervorgehoben, da es kaum sichtbare Mütter in diesem Bereich gibt. Die Gastgeberin Carla Wemken spricht mit Dr. Lena Eckert und Dr. Sarah Czerny über ihr Netzwerk, das 2021 gegründet wurde, um persönliche Erfahrungen zu teilen und Chancengerechtigkeit zu fördern.

Entstehung des Netzwerks

Dr. Eckert und Dr. Czerny erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen als Mütter in der Wissenschaft und der Entstehung des Netzwerks, das einen Raum für Austausch schaffen soll. Die Gründung wurde durch das Gefühl motiviert, dass Mutterschaft in der Wissenschaft ein Tabu ist.

Strukturelle Ungleichheiten

Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ungleichheiten, die Mütter im Wissenschaftsbetrieb erfahren, und den sogenannten "Motherhood Penalty", der sich negativ auf die Karrierechancen von Wissenschaftlerinnen auswirkt. Es wird betont, dass diese Themen nicht nur Mütter, sondern die gesamte Gesellschaft betreffen.

Verbindung zwischen Care-Arbeit und Nachhaltigkeit

Die Gastgeberinnen argumentieren, dass Chancengerechtigkeit und Care-Arbeit zentrale Pfeiler der Nachhaltigkeit sind und dass ohne eine gerechte Verteilung von Fürsorgearbeit keine nachhaltige Entwicklung möglich ist.

Bedarfe der Mütter und Institutionen

Es wird der Bedarf an Austausch und Sichtbarkeit des Themas innerhalb der Institutionen hervorgehoben. Mütter benötigen Unterstützung und Raum, um ihre Erfahrungen zu teilen und sichtbar zu machen, wie normalisierte Diskriminierung im Wissenschaftsbetrieb aussieht.

Aktiv werden und das Netzwerk unterstützen

Die Zuhörer werden eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen, an Workshops teilzunehmen oder das Netzwerk durch Spenden zu unterstützen. Die Verbindung zwischen individueller und struktureller Unterstützung wird als zentral für den Erfolg des Netzwerks hervorgehoben.

Folge #27: GenderFUTURE in MINT – Nachhaltigkeit als Türöffner für Frauen* in MINT-Studiengängen

01.07.2026

Einführung in das Thema

Die Diskussion über nicht-traditionelle Studierendengruppen, insbesondere Frauen und diverse Identitäten in MINT-Studiengängen, wird zunehmend gesellschaftlich anerkannt. Host Carla Wehmken spricht mit Professorin Dr. Susanne Maria Weber über das Projekt Gender Future und die Rolle von Nachhaltigkeit als Türöffner für diese Gruppen.

Das Gender Future Projekt

Das Projekt wird von der RWTH Aachen und der Philips-Universität Marburg geleitet und zielt darauf ab, Gendergerechtigkeit in MINT-Studiengängen durch nachhaltige Ansätze zu fördern. Es werden Innovationslabore durchgeführt, um die Hochschulkulturen und -strukturen zu analysieren und zu verbessern.

Nachhaltigkeit in MINT-Studiengängen

Nachhaltigkeit wird als Schlüssel zur Steigerung der Diversität in MINT-Studiengängen betrachtet. Studiengänge mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit ziehen signifikant mehr Frauen und diverse Studierende an. Das Potenzial der sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit wird ebenfalls betont.

Herausforderungen und Veränderungen

Die Studie beleuchtet bestehende Herausforderungen wie den Male Gaze und die Notwendigkeit, Hochschulkulturen zu öffnen. Es wird festgestellt, dass Studierende oft das Gefühl haben, nicht ausreichend gehört zu werden und dass ihre Anliegen nicht ernst genommen werden.

Ergebnisse und Ausblick

Ein Leitfaden mit konkreten Handlungsempfehlungen wurde erstellt. Die Forschung zeigt, dass Veränderungen in den Hochschulkulturen möglich sind, jedoch oft hinderliche Strukturen bestehen. Der Dialog zwischen Studierenden und Hochschule soll intensiviert werden, um die Diversität zu fördern und die Studierendenzahlen zu erhöhen.

Einführung in das Thema

Die Diskussion über nicht-traditionelle Studierendengruppen, insbesondere Frauen und diverse Identitäten in MINT-Studiengängen, wird zunehmend gesellschaftlich anerkannt. Host Carla Wehmken spricht mit Professorin Dr. Susanne Maria Weber über das Projekt Gender Future und die Rolle von Nachhaltigkeit als Türöffner für diese Gruppen.

Das Gender Future Projekt

Das Projekt wird von der RWTH Aachen und der Philips-Universität Marburg geleitet und zielt darauf ab, Gendergerechtigkeit in MINT-Studiengängen durch nachhaltige Ansätze zu fördern. Es werden Innovationslabore durchgeführt, um die Hochschulkulturen und -strukturen zu analysieren und zu verbessern.

Nachhaltigkeit in MINT-Studiengängen

Nachhaltigkeit wird als Schlüssel zur Steigerung der Diversität in MINT-Studiengängen betrachtet. Studiengänge mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit ziehen signifikant mehr Frauen und diverse Studierende an. Das Potenzial der sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit wird ebenfalls betont.

Herausforderungen und Veränderungen

Die Studie beleuchtet bestehende Herausforderungen wie den Male Gaze und die Notwendigkeit, Hochschulkulturen zu öffnen. Es wird festgestellt, dass Studierende oft das Gefühl haben, nicht ausreichend gehört zu werden und dass ihre Anliegen nicht ernst genommen werden.

Ergebnisse und Ausblick

Ein Leitfaden mit konkreten Handlungsempfehlungen wurde erstellt. Die Forschung zeigt, dass Veränderungen in den Hochschulkulturen möglich sind, jedoch oft hinderliche Strukturen bestehen. Der Dialog zwischen Studierenden und Hochschule soll intensiviert werden, um die Diversität zu fördern und die Studierendenzahlen zu erhöhen.

Folge #26: SunRise Lab – Konflikte und Kommunikation in Reallaboren

03.06.2026

Konflikte als Räume für Beziehung und Verständnis

In Reallaboren zeigen Konflikte, dass Personen gemeinsam an Beziehungen arbeiten und unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Die Diskussionen offenbaren, wie Fachsprache, Abstraktheit und normative Ziele Missverständnisse erzeugen können. Moderation wird zur zentralen Aufgabe, Konflikte transparent zu moderieren, um gemeinsame Grundlagen zu finden und Missverständnisse sichtbar zu machen.

Hauptkonflikte: Transformation, Werte und Sprache

Fallbeispiele zeigen Spannungen um ökologische Transformation, soziale Verträglichkeit und die unterschiedlichen Erwartungen von Studierenden, Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft. Wortbedeutungen in interdisziplinären Teams können zu Irritationen führen, wenn Begriffe wie Nachhaltigkeit unterschiedlich verstanden werden. Konflikte entstehen oft aus Angst, Vorurteilen und dem Gefühl, soziale Folgen nicht ausreichend berücksichtigen zu können.

Umgang mit Gefühlen und Ambiguität

Gefühle wie Angst, Wut, Trauer oder Enttäuschung prägen Diskussionen, sodass rein faktenbasierte Argumente oft nicht ausreichen. Ambiguitätskompetenzen – die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit zu akzeptieren und dennoch in Dialog zu treten – werden als zentrale Moderations- und Lernkompetenz erkannt, um Räume offen zu halten und Empathie zu fördern.

Lehren für künftige Reallabore

Für neue Reallabore gilt: Konflikte als Lernchance verstehen, Zeit für Reflektion gewähren und Rollen klar verhandeln. Es braucht Methoden zur Gefühlsmoderation, klare Moderationsrollen und eine Balance zwischen Transparenz, Offenheit und Realitätsnähe. Zudem sollten Belastungen der Beteiligten beachtet werden, um Burnout-Risiken zu vermeiden und nachhaltige Dialogkulturen zu unterstützen.

Konflikte als Räume für Beziehung und Verständnis

In Reallaboren zeigen Konflikte, dass Personen gemeinsam an Beziehungen arbeiten und unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Die Diskussionen offenbaren, wie Fachsprache, Abstraktheit und normative Ziele Missverständnisse erzeugen können. Moderation wird zur zentralen Aufgabe, Konflikte transparent zu moderieren, um gemeinsame Grundlagen zu finden und Missverständnisse sichtbar zu machen.

Hauptkonflikte: Transformation, Werte und Sprache

Fallbeispiele zeigen Spannungen um ökologische Transformation, soziale Verträglichkeit und die unterschiedlichen Erwartungen von Studierenden, Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft. Wortbedeutungen in interdisziplinären Teams können zu Irritationen führen, wenn Begriffe wie Nachhaltigkeit unterschiedlich verstanden werden. Konflikte entstehen oft aus Angst, Vorurteilen und dem Gefühl, soziale Folgen nicht ausreichend berücksichtigen zu können.

Umgang mit Gefühlen und Ambiguität

Gefühle wie Angst, Wut, Trauer oder Enttäuschung prägen Diskussionen, sodass rein faktenbasierte Argumente oft nicht ausreichen. Ambiguitätskompetenzen – die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit zu akzeptieren und dennoch in Dialog zu treten – werden als zentrale Moderations- und Lernkompetenz erkannt, um Räume offen zu halten und Empathie zu fördern.

Lehren für künftige Reallabore

Für neue Reallabore gilt: Konflikte als Lernchance verstehen, Zeit für Reflektion gewähren und Rollen klar verhandeln. Es braucht Methoden zur Gefühlsmoderation, klare Moderationsrollen und eine Balance zwischen Transparenz, Offenheit und Realitätsnähe. Zudem sollten Belastungen der Beteiligten beachtet werden, um Burnout-Risiken zu vermeiden und nachhaltige Dialogkulturen zu unterstützen.