Die gute Gesellschaft
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Die gute Gesellschaft

Bent-Erik Scholz

Beschreibung

Die gute Gesellschaft – Der Interview-Podcast mit Bent-Erik Scholz verspricht offene Gespräche,„good vibes“ und den Perspektivwechsel. Eine wöchentliche Dosis Empathie und Austausch auf der Suche nach einer Welt, in der wir alle ein bisschen besser miteinander umgehen.

Die Gäste sind mal Prominente, mal ganz normale Menschen, sie kommen aus dem Kulturbetrieb, dem Handwerk, der Politik, der Wissenschaft. Was sie eint: Sie haben interessante Geschichten zu erzählen und betrachten die Welt aus ihrer ganz eigenen Perspektive.

Neue Folgen gibt’s jeden Donnerstag überall, wo es Podcasts gibt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#53: Ulrike Guérot über den Ukrainekrieg und die Republik Europa

25.06.2026

Krypto und die aktuelle gesellschaftliche Lage

Der Podcast beginnt mit der Beobachtung, dass viele Menschen plötzlich zu Krypto-Experten geworden sind, selbst in Berufen, in denen man dies nicht erwarten würde, wie bei einem Friseur. Dies wird als Teil einer breiteren Diskussion über die gesellschaftlichen Herausforderungen und den Einfluss des Ukrainekriegs und der geopolitischen Spannungen wahrgenommen.

Die Rolle Ulrike Guérots

Der Gastgeber Bent-Erik Scholz spricht mit Ulrike Guérot, einer Politikwissenschaftlerin, die sich intensiv mit dem Thema Europa beschäftigt hat. Sie diskutieren ihren Status in der akademischen Gemeinschaft und deren Distanzierung von ihr, was auf den politischen Diskurs und die Polarisierung in der Gesellschaft hinweist.

Hybride Kriegsführung und neue Bedrohungen

Guérot betont, dass der Krieg des 21. Jahrhunderts hybride Bedrohungen beinhaltet, wie Cyberangriffe und Misinformation. Sie hinterfragt die Definition von Krieg und die sich ändernden Kriegsführungsstrategien, insbesondere den Einsatz von Drohnen und Biowaffen.

Europäische Sicherheitsarchitektur

Guérot diskutiert die Veränderungen in der europäischen Sicherheitsarchitektur und die Aufrüstung Deutschlands und Europas, die vor dem Ukrainekrieg begonnen hat. Sie hinterfragt, wie der Gedanke an Frieden im europäischen Projekt mit der Realität militärischer Aufrüstung in Konflikt steht.

Der Einfluss der USA

Die Gesprächspartner analysieren den Einfluss der USA auf den Ukrainekrieg und die geopolitischen Spannungen. Guérot argumentiert, dass die Amerikaner von einem Abnutzungskrieg zwischen Russland und der Ukraine profitieren und dass Europa die Hauptlast trägt.

Die Frage nach Frieden und Diplomatie

Im weiteren Verlauf wird die Herausforderung der Diplomatie in der aktuellen Situation erörtert. Guérot äußert, dass es an der Zeit sei, die Verhandlungen zu intensivieren und den Dialog mit Russland zu suchen, da die europäische und internationale Sicherheit auf dem Spiel steht.

Rolle der Medien und öffentliche Wahrnehmung

Abschließend wird thematisiert, wie die Medien und die öffentliche Wahrnehmung die Diskussion über den Krieg prägen. Guérot kritisiert die einseitige Berichterstattung und den Mangel an kritischen Stimmen in der Debatte.

Krypto und die aktuelle gesellschaftliche Lage

Der Podcast beginnt mit der Beobachtung, dass viele Menschen plötzlich zu Krypto-Experten geworden sind, selbst in Berufen, in denen man dies nicht erwarten würde, wie bei einem Friseur. Dies wird als Teil einer breiteren Diskussion über die gesellschaftlichen Herausforderungen und den Einfluss des Ukrainekriegs und der geopolitischen Spannungen wahrgenommen.

Die Rolle Ulrike Guérots

Der Gastgeber Bent-Erik Scholz spricht mit Ulrike Guérot, einer Politikwissenschaftlerin, die sich intensiv mit dem Thema Europa beschäftigt hat. Sie diskutieren ihren Status in der akademischen Gemeinschaft und deren Distanzierung von ihr, was auf den politischen Diskurs und die Polarisierung in der Gesellschaft hinweist.

Hybride Kriegsführung und neue Bedrohungen

Guérot betont, dass der Krieg des 21. Jahrhunderts hybride Bedrohungen beinhaltet, wie Cyberangriffe und Misinformation. Sie hinterfragt die Definition von Krieg und die sich ändernden Kriegsführungsstrategien, insbesondere den Einsatz von Drohnen und Biowaffen.

Europäische Sicherheitsarchitektur

Guérot diskutiert die Veränderungen in der europäischen Sicherheitsarchitektur und die Aufrüstung Deutschlands und Europas, die vor dem Ukrainekrieg begonnen hat. Sie hinterfragt, wie der Gedanke an Frieden im europäischen Projekt mit der Realität militärischer Aufrüstung in Konflikt steht.

Der Einfluss der USA

Die Gesprächspartner analysieren den Einfluss der USA auf den Ukrainekrieg und die geopolitischen Spannungen. Guérot argumentiert, dass die Amerikaner von einem Abnutzungskrieg zwischen Russland und der Ukraine profitieren und dass Europa die Hauptlast trägt.

Die Frage nach Frieden und Diplomatie

Im weiteren Verlauf wird die Herausforderung der Diplomatie in der aktuellen Situation erörtert. Guérot äußert, dass es an der Zeit sei, die Verhandlungen zu intensivieren und den Dialog mit Russland zu suchen, da die europäische und internationale Sicherheit auf dem Spiel steht.

Rolle der Medien und öffentliche Wahrnehmung

Abschließend wird thematisiert, wie die Medien und die öffentliche Wahrnehmung die Diskussion über den Krieg prägen. Guérot kritisiert die einseitige Berichterstattung und den Mangel an kritischen Stimmen in der Debatte.

#52: Frédéric Schwilden über Ideologie, Identität und Hedonismus

30.04.2026

Mode, Identität und Selbstinszenierung

Im Gespräch wird Kleidung als Ausdrucksmittel und als Mittel zur Selbstgestaltung beschrieben. Es geht um das ständige Ausprobieren, Rollenwechsel und das Erfinden einer bürgerlichen Identität jenseits von Herkunft oder Berufen. Kleidung dient als Kommunikationssignal, ermöglicht Nähe oder Distanz und kann zugleich als Kunstform verstanden werden. Das Verhältnis von Stil, Provokation und persönlicher Haltung zeigt, wie individuell Identität durch äußere Zeichen modelliert wird.

Moral, Öffentlichkeit und Meinungsfreiheit

Es entsteht eine Debatte über moralische Autoritäten, Normen und den Einfluss von Gesellschaft/Medien auf individuelle Überzeugungen. Moral wird als Potenzial zur Herrschaft wahrgenommen, während Recht und Verfassung als stabilere Orientierung gelten. Der Diskurs berührt Fragen von Zivilcourage, Meinungsfreiheit und der Umgang mit extremistischen Tendenzen, wobei kritisch hinterfragt wird, welche Äußerungen legitim sind und welche Zensurmaßnahmen gerechtfertigt erscheinen.

Kunst, Kultur und Politik

Die Grenze zwischen Kunstfreiheit und politischer Botschaft wird ausgelotet. Kunst wird als legitimer Gegenentwurf zur Regierungs- oder Marktlogik gesehen, doch zugleich als potenziell manipulativ oder kommerzialisiert. Popkultur kann Politikerinnen und Politik nahbar machen, birgt aber die Gefahr der Instrumentalisierung. Der Gesprächspartner plädiert für Offenheit, Argumentation und differenzierte Sichtweisen statt vereinfachter Positionen.

Gesellschaft, Erziehung und Wertevermittlung

Der Austausch betont Menschlichkeit, Empathie und Reflexion als zentrale Werte. Erziehung der Kinder soll auf Wohlwollen, Respekt und Verständnis beruhen, ohne starre Zielvorgaben. Liebe, Freiheit des individuellen Werdens und die Bereitschaft, andere Ansichten zu akzeptieren, stehen im Vordergrund. Das Leben wird als Prozess verstanden, in dem man über Gedanken statt über äußere Merkmale definiert wird.

Mode, Identität und Selbstinszenierung

Im Gespräch wird Kleidung als Ausdrucksmittel und als Mittel zur Selbstgestaltung beschrieben. Es geht um das ständige Ausprobieren, Rollenwechsel und das Erfinden einer bürgerlichen Identität jenseits von Herkunft oder Berufen. Kleidung dient als Kommunikationssignal, ermöglicht Nähe oder Distanz und kann zugleich als Kunstform verstanden werden. Das Verhältnis von Stil, Provokation und persönlicher Haltung zeigt, wie individuell Identität durch äußere Zeichen modelliert wird.

Moral, Öffentlichkeit und Meinungsfreiheit

Es entsteht eine Debatte über moralische Autoritäten, Normen und den Einfluss von Gesellschaft/Medien auf individuelle Überzeugungen. Moral wird als Potenzial zur Herrschaft wahrgenommen, während Recht und Verfassung als stabilere Orientierung gelten. Der Diskurs berührt Fragen von Zivilcourage, Meinungsfreiheit und der Umgang mit extremistischen Tendenzen, wobei kritisch hinterfragt wird, welche Äußerungen legitim sind und welche Zensurmaßnahmen gerechtfertigt erscheinen.

Kunst, Kultur und Politik

Die Grenze zwischen Kunstfreiheit und politischer Botschaft wird ausgelotet. Kunst wird als legitimer Gegenentwurf zur Regierungs- oder Marktlogik gesehen, doch zugleich als potenziell manipulativ oder kommerzialisiert. Popkultur kann Politikerinnen und Politik nahbar machen, birgt aber die Gefahr der Instrumentalisierung. Der Gesprächspartner plädiert für Offenheit, Argumentation und differenzierte Sichtweisen statt vereinfachter Positionen.

Gesellschaft, Erziehung und Wertevermittlung

Der Austausch betont Menschlichkeit, Empathie und Reflexion als zentrale Werte. Erziehung der Kinder soll auf Wohlwollen, Respekt und Verständnis beruhen, ohne starre Zielvorgaben. Liebe, Freiheit des individuellen Werdens und die Bereitschaft, andere Ansichten zu akzeptieren, stehen im Vordergrund. Das Leben wird als Prozess verstanden, in dem man über Gedanken statt über äußere Merkmale definiert wird.

#51: Christine Prayon über konformes Kabarett und ihren Impfschaden

02.04.2026

Was darf Satire?

Satire darf alles, solange sie im Einklang mit moralischen Kodizes steht, die die Kabarettistin Christine Prayon in sich trägt. Sie glaubt, dass eine klare Ansprache des Publikums und die Fähigkeit, deren Verstand zu appellieren, essenziell sind, um die Gesellschaft nicht zu verlieren.

Der Wandel des Kabaretts

Prayon diskutiert die Rolle des Kabaretts als Stimme der Vernunft und die Vermischung von Satire und Journalismus. Sie sieht, dass Satiriker zunehmend journalistische Aufgaben übernehmen, um Lücken im Journalismus zu füllen.

Ambivalenz und Mut in der Gesellschaft

Christine Prayon betont die Wichtigkeit, Dinge ambivalent zu betrachten und nicht in Schwarz-Weiß-Kategorisierungen zu verfallen. Die Angst vor falschen Positionierungen führt zu einem Mangel an Mut, sich kritisch zu äußern.

Politische Wahrnehmung und Kritik

Der Podcast thematisiert die systemkritische Wahrnehmung von Kabarett und die Schwierigkeiten, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestehen. Prayon spricht über die Herausforderungen, mit denen Satiriker konfrontiert sind, wenn sie sich gegen den Mainstream stellen.

Die Auswirkungen der Impfung

Christine Prayon berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen mit Impfnebenwirkungen, die sie in ihrer Karriere beeinflusst haben. Ihre kritische Haltung zur Corona-Politik führte zu einem Rückzug von der Heute-Show und zur Auseinandersetzung mit ihrer Gesundheit.

Die Suche nach einer guten Gesellschaft

Abschließend reflektiert Prayon über die Notwendigkeit von Solidarität und gemeinschaftlichem Handeln, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sie fordert, nicht in Spaltungen zu verfallen, sondern zusammenzuarbeiten.

Was darf Satire?

Satire darf alles, solange sie im Einklang mit moralischen Kodizes steht, die die Kabarettistin Christine Prayon in sich trägt. Sie glaubt, dass eine klare Ansprache des Publikums und die Fähigkeit, deren Verstand zu appellieren, essenziell sind, um die Gesellschaft nicht zu verlieren.

Der Wandel des Kabaretts

Prayon diskutiert die Rolle des Kabaretts als Stimme der Vernunft und die Vermischung von Satire und Journalismus. Sie sieht, dass Satiriker zunehmend journalistische Aufgaben übernehmen, um Lücken im Journalismus zu füllen.

Ambivalenz und Mut in der Gesellschaft

Christine Prayon betont die Wichtigkeit, Dinge ambivalent zu betrachten und nicht in Schwarz-Weiß-Kategorisierungen zu verfallen. Die Angst vor falschen Positionierungen führt zu einem Mangel an Mut, sich kritisch zu äußern.

Politische Wahrnehmung und Kritik

Der Podcast thematisiert die systemkritische Wahrnehmung von Kabarett und die Schwierigkeiten, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestehen. Prayon spricht über die Herausforderungen, mit denen Satiriker konfrontiert sind, wenn sie sich gegen den Mainstream stellen.

Die Auswirkungen der Impfung

Christine Prayon berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen mit Impfnebenwirkungen, die sie in ihrer Karriere beeinflusst haben. Ihre kritische Haltung zur Corona-Politik führte zu einem Rückzug von der Heute-Show und zur Auseinandersetzung mit ihrer Gesundheit.

Die Suche nach einer guten Gesellschaft

Abschließend reflektiert Prayon über die Notwendigkeit von Solidarität und gemeinschaftlichem Handeln, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sie fordert, nicht in Spaltungen zu verfallen, sondern zusammenzuarbeiten.