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Radio Radieschen

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Wir erzählen Geschichten, die ihr so noch nicht gehört habt – von Menschen, die so noch nicht zu Wort gekommen sind. Unser Feature-Format „Hörfeld“ verbindet Hörspiel, Dokumentation und Reportage.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kein Zurück: Fürs Klima ins Gefängnis

06.09.2025

Freilassung und Protest

Afra wird aus dem Polizeianhaltezentrum entlassen, nachdem sie Zettel unterschrieben hat. Ihre Mitbewohnerin Laila, die aktiv in der Klimabewegung ist, reflektiert ihre Erlebnisse und den Druck, den Protest zu leisten. Sie haben an Straßenblockaden teilgenommen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen, und müssen dafür immer wieder ins Gefängnis.

Aktivismus und ziviler Ungehorsam

Laila und Afra schildern, wie sie durch ihre Protestaktionen gegen Gesetze verstoßen haben und die Strafen nicht bezahlen können. Dies führt dazu, dass sie regelmäßig ins Gefängnis müssen. Laila erklärt, dass sie trotz der Herausforderungen und der gesellschaftlichen Isolation hinter ihrem Engagement steht.

Hintergrund und Motivation

Die beiden Aktivistinnen diskutieren ihre Kindheit und den Einfluss, den die Klimakrise auf ihre Entscheidung hatte, aktiv zu werden. Laila erzählt, dass sie bereits in der Schule von der drohenden Klimakrise erfuhr und sich dann mit der letzten Generation zusammenschloss, um etwas zu bewirken.

Die Realität der Haft

Laila beschreibt ihre Erfahrungen im Polizeianhaltezentrum und die psychischen Belastungen, die damit verbunden sind. Sie reflektiert über die Bedingungen und den emotionalen Stress, den die Haft mit sich bringt, sowie die ständigen rechtlichen Auseinandersetzungen.

Gesellschaftliche Reaktionen und Widerstand

Die Reaktionen der Gesellschaft auf ihre Protestaktionen sind gemischt; Laila sieht die Großkonzerne und die Regierung als Hauptverantwortliche für die Klimakrise. Sie und ihre Mitstreiterinnen sind entschlossen, durch ihre Aktionen maximale Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz zu erzeugen.

Die Zukunft des Aktivismus

Trotz der Schwierigkeiten und der wiederholten Haftstrafen sind Laila und Afra weiterhin engagiert und optimistisch. Sie betonen die Notwendigkeit, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen und sich nicht von der Gesellschaft abkapseln zu lassen.

Freilassung und Protest

Afra wird aus dem Polizeianhaltezentrum entlassen, nachdem sie Zettel unterschrieben hat. Ihre Mitbewohnerin Laila, die aktiv in der Klimabewegung ist, reflektiert ihre Erlebnisse und den Druck, den Protest zu leisten. Sie haben an Straßenblockaden teilgenommen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen, und müssen dafür immer wieder ins Gefängnis.

Aktivismus und ziviler Ungehorsam

Laila und Afra schildern, wie sie durch ihre Protestaktionen gegen Gesetze verstoßen haben und die Strafen nicht bezahlen können. Dies führt dazu, dass sie regelmäßig ins Gefängnis müssen. Laila erklärt, dass sie trotz der Herausforderungen und der gesellschaftlichen Isolation hinter ihrem Engagement steht.

Hintergrund und Motivation

Die beiden Aktivistinnen diskutieren ihre Kindheit und den Einfluss, den die Klimakrise auf ihre Entscheidung hatte, aktiv zu werden. Laila erzählt, dass sie bereits in der Schule von der drohenden Klimakrise erfuhr und sich dann mit der letzten Generation zusammenschloss, um etwas zu bewirken.

Die Realität der Haft

Laila beschreibt ihre Erfahrungen im Polizeianhaltezentrum und die psychischen Belastungen, die damit verbunden sind. Sie reflektiert über die Bedingungen und den emotionalen Stress, den die Haft mit sich bringt, sowie die ständigen rechtlichen Auseinandersetzungen.

Gesellschaftliche Reaktionen und Widerstand

Die Reaktionen der Gesellschaft auf ihre Protestaktionen sind gemischt; Laila sieht die Großkonzerne und die Regierung als Hauptverantwortliche für die Klimakrise. Sie und ihre Mitstreiterinnen sind entschlossen, durch ihre Aktionen maximale Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz zu erzeugen.

Die Zukunft des Aktivismus

Trotz der Schwierigkeiten und der wiederholten Haftstrafen sind Laila und Afra weiterhin engagiert und optimistisch. Sie betonen die Notwendigkeit, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen und sich nicht von der Gesellschaft abkapseln zu lassen.

Investigatives Theater - zwischen Fakt und Fiktion

05.07.2025

Einführung in das investigative Theater

Investigatives Theater verbindet Journalismus mit Theater und hat sich als ein spannendes Format etabliert, das sowohl Fakten als auch Fiktion auf der Bühne thematisiert. Ein Beispiel dafür ist das Stück "Die Redaktion", das sich mit dem OMV-Skandal auseinandersetzt und durch die Zusammenarbeit von Journalistinnen und Theatermacherinnen entsteht.

Definition und Entstehung

Investigatives Theater wird als eine Mischung aus investigativ-journalistischer Arbeit und Bühnenarbeit beschrieben, bei der journalistische Themen in theatergerechter Form präsentiert werden. Ashwin Sankolkar, Investigativjournalist, betont, dass es wichtig ist, die Grenze zwischen Journalismus und Theater klar zu definieren und dass der Begriff "Investigatives Theater" nicht die gesamte Komplexität der Zusammenarbeit erfasst.

Zusammenarbeit zwischen Dossier und Volkstheater

Die Partnerschaft zwischen der Investigativplattform Dossier und dem Volkstheater begann 2019 und zielte darauf ab, journalistische Recherchen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Durch die Zusammenarbeit entstanden mehrere Stücke, die sowohl faktentreu als auch fiktionalisiert sind, wobei die Transparenz über die verwendeten Informationen wichtig ist.

Faktentreue und Fiktion

In den Stücken wird oft zwischen Fakt und Fiktion unterschieden, wobei fiktive Elemente klar gekennzeichnet werden. Der Fokus liegt darauf, die Glaubwürdigkeit der journalistischen Recherchen zu wahren, während gleichzeitig die künstlerische Freiheit gewahrt bleibt. Die Dramaturginnen des Instituts für Medienpolitik und Theater betonen, dass ihre Arbeit auf einem soliden Faktenfundament basiert, auch wenn sie fiktive Rahmenbedingungen einführen.

Missstände aufdecken und unterhalten

Investigatives Theater hat die Aufgabe, Missstände aufzuzeigen und komplexe Themen verständlich zu machen. Es bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, die oft in der schnelllebigen Medienlandschaft untergehen. Die Form des Theaters ermöglicht eine tiefere emotionale Verbindung und ein besseres Verständnis der behandelten Themen.

Kritik und Herausforderungen

Trotz des Erfolgs des Formats gibt es Skepsis und Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Erwartungen des Publikums an Theater und Journalismus. Die Transparenz über die Quellen und die Absichten der Theatermacher ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und die Integrität beider Disziplinen zu wahren.

Fazit

Das investigative Theater hat sich als wertvolles Format etabliert, das sowohl informieren als auch unterhalten kann. Es bietet eine Plattform, um wichtige gesellschaftliche Themen zu beleuchten und das Publikum zu sensibilisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Journalismus und Theater scheint eine vielversprechende Zukunft zu haben.

Einführung in das investigative Theater

Investigatives Theater verbindet Journalismus mit Theater und hat sich als ein spannendes Format etabliert, das sowohl Fakten als auch Fiktion auf der Bühne thematisiert. Ein Beispiel dafür ist das Stück "Die Redaktion", das sich mit dem OMV-Skandal auseinandersetzt und durch die Zusammenarbeit von Journalistinnen und Theatermacherinnen entsteht.

Definition und Entstehung

Investigatives Theater wird als eine Mischung aus investigativ-journalistischer Arbeit und Bühnenarbeit beschrieben, bei der journalistische Themen in theatergerechter Form präsentiert werden. Ashwin Sankolkar, Investigativjournalist, betont, dass es wichtig ist, die Grenze zwischen Journalismus und Theater klar zu definieren und dass der Begriff "Investigatives Theater" nicht die gesamte Komplexität der Zusammenarbeit erfasst.

Zusammenarbeit zwischen Dossier und Volkstheater

Die Partnerschaft zwischen der Investigativplattform Dossier und dem Volkstheater begann 2019 und zielte darauf ab, journalistische Recherchen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Durch die Zusammenarbeit entstanden mehrere Stücke, die sowohl faktentreu als auch fiktionalisiert sind, wobei die Transparenz über die verwendeten Informationen wichtig ist.

Faktentreue und Fiktion

In den Stücken wird oft zwischen Fakt und Fiktion unterschieden, wobei fiktive Elemente klar gekennzeichnet werden. Der Fokus liegt darauf, die Glaubwürdigkeit der journalistischen Recherchen zu wahren, während gleichzeitig die künstlerische Freiheit gewahrt bleibt. Die Dramaturginnen des Instituts für Medienpolitik und Theater betonen, dass ihre Arbeit auf einem soliden Faktenfundament basiert, auch wenn sie fiktive Rahmenbedingungen einführen.

Missstände aufdecken und unterhalten

Investigatives Theater hat die Aufgabe, Missstände aufzuzeigen und komplexe Themen verständlich zu machen. Es bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, die oft in der schnelllebigen Medienlandschaft untergehen. Die Form des Theaters ermöglicht eine tiefere emotionale Verbindung und ein besseres Verständnis der behandelten Themen.

Kritik und Herausforderungen

Trotz des Erfolgs des Formats gibt es Skepsis und Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Erwartungen des Publikums an Theater und Journalismus. Die Transparenz über die Quellen und die Absichten der Theatermacher ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und die Integrität beider Disziplinen zu wahren.

Fazit

Das investigative Theater hat sich als wertvolles Format etabliert, das sowohl informieren als auch unterhalten kann. Es bietet eine Plattform, um wichtige gesellschaftliche Themen zu beleuchten und das Publikum zu sensibilisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Journalismus und Theater scheint eine vielversprechende Zukunft zu haben.

Da können wir Ihnen auch nicht weiterhelfen. Staatenlose in Österreich.

22.04.2024
Was bedeutet es, keine Staatsbürgerschaft zu haben; also staatenlos zu sein? Weltweit sind mehr als 10 Millionen Menschen von Staatenlosigkeit betroffen. Allein in Österreich leben laut Melderegister über 20.000 Menschen mit ungeklärter, unbekannter oder gar keiner Staatsbürgerschaft. Was für andere selbstverständlich ist, kann für Staatenlose zum unüberwindbaren Problem werden: eine SIM-Karte zu aktivieren oder ein Bankkonto zu eröffnen. Ein Feature von Johanna Hirzberger und Vincent Leb.