Fachdidaktik für die Praxis
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Fachdidaktik für die Praxis

QUA-LiS NRW

Beschreibung

In diesem Podcast von der QUA-LiS NRW kommen ausgewiesene Expertinnen und Experten der fachdidaktischen Forschung zu Wort. Sie erzählen von ihren eigenen Schulerfahrungen, berichten über die neuere fachdidaktische Entwicklung ihres Fachs und geben Einblick in ihre Forschungsaktivitäten. Ein Podcast, der sich nicht nur an Schulleitungen und Lehrkräfte richtet, sondern an alle, die sich für fachdidaktische Fragen interessieren.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Fachdidaktik Geschichte: Nicola Brauch

12.05.2026

Kernpraxis und zentrale Aspekte

Die Gesprächspartnerin betont, dass kontroverse Diskussionen auf Augenhöhe und eine konsequente Quellenarbeit zentrale Merkmale guten Geschichtsunterrichts sind. Die Lehrkraft fungiert als Moderatorin, und Lernorte sollen angstfrei Debatten ermöglichen. Historisches Lernen soll demokratieorientiert sein, ohne dabei reflexionslose Vermittlung von Fakten zu ermöglichen. Historisches Wissen wird als Grundlage für gegenwartsbezogene Bezüge verstanden, während politische Instrumentalisierung kritisch hinterfragt wird.

Methoden, Emotionen und Perspektiven

Als wirksame Zugänge gelten Planspiele und Classroom-Discussion, die Realweltbezüge ins Klassenzimmer holen und emotionale Phasen rationalisieren helfen. Emotionen spielen eine bedeutsame Rolle im Fach Geschichte. Der europäische Referenzrahmen für demokratische Kultur bündelt Werte und Kompetenzen, wodurch Lernprozesse besser auf die Förderung von Demokratie ausgerichtet werden. Forschungsfelder fordern mehr evidenzbasierte Ergebnisse, insbesondere zur Wirksamkeit bestimmter Methoden.

Digitale Medien, Aufgaben und Lernkultur

Digitale Medien bieten exemplarische Lernpfade, sollten aber die Informationsfülle nicht überfordern. Lernzeitfenster für Übung, Kommunikation und Reflexion bleiben wichtig. Die Arbeitsauftragskultur muss von Leitfragen bis zu Schlussurteilen klar nachvollziehbar gestaltet werden, um historisch-kritische Kompetenzen zu fördern. Kritische Quellenauswahl und multiperspektivische Anregungen helfen, Verzerrungen zu vermeiden und Lernaufträge sinnstiftend zu gestalten.

Lehrkräftekompetenzen und Zukunft des Fachs

Wesentliche Kompetenzen umfassen geschichtstheoretische Einsichten, fachwissenschaftliche Methodenkompetenz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lerngruppen ist zentral, ebenso wie die Orientierung an gesellschaftlich relevanten Fragen. Zukünftig ist eine Stärkung der Relevanz von Geschichte für Gegenwart und Zukunft nötig, um das Fach demokratieorientiert, wissenschaftlich fundiert und geschichtsbewusst weiterzuentwickeln.

Kernpraxis und zentrale Aspekte

Die Gesprächspartnerin betont, dass kontroverse Diskussionen auf Augenhöhe und eine konsequente Quellenarbeit zentrale Merkmale guten Geschichtsunterrichts sind. Die Lehrkraft fungiert als Moderatorin, und Lernorte sollen angstfrei Debatten ermöglichen. Historisches Lernen soll demokratieorientiert sein, ohne dabei reflexionslose Vermittlung von Fakten zu ermöglichen. Historisches Wissen wird als Grundlage für gegenwartsbezogene Bezüge verstanden, während politische Instrumentalisierung kritisch hinterfragt wird.

Methoden, Emotionen und Perspektiven

Als wirksame Zugänge gelten Planspiele und Classroom-Discussion, die Realweltbezüge ins Klassenzimmer holen und emotionale Phasen rationalisieren helfen. Emotionen spielen eine bedeutsame Rolle im Fach Geschichte. Der europäische Referenzrahmen für demokratische Kultur bündelt Werte und Kompetenzen, wodurch Lernprozesse besser auf die Förderung von Demokratie ausgerichtet werden. Forschungsfelder fordern mehr evidenzbasierte Ergebnisse, insbesondere zur Wirksamkeit bestimmter Methoden.

Digitale Medien, Aufgaben und Lernkultur

Digitale Medien bieten exemplarische Lernpfade, sollten aber die Informationsfülle nicht überfordern. Lernzeitfenster für Übung, Kommunikation und Reflexion bleiben wichtig. Die Arbeitsauftragskultur muss von Leitfragen bis zu Schlussurteilen klar nachvollziehbar gestaltet werden, um historisch-kritische Kompetenzen zu fördern. Kritische Quellenauswahl und multiperspektivische Anregungen helfen, Verzerrungen zu vermeiden und Lernaufträge sinnstiftend zu gestalten.

Lehrkräftekompetenzen und Zukunft des Fachs

Wesentliche Kompetenzen umfassen geschichtstheoretische Einsichten, fachwissenschaftliche Methodenkompetenz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lerngruppen ist zentral, ebenso wie die Orientierung an gesellschaftlich relevanten Fragen. Zukünftig ist eine Stärkung der Relevanz von Geschichte für Gegenwart und Zukunft nötig, um das Fach demokratieorientiert, wissenschaftlich fundiert und geschichtsbewusst weiterzuentwickeln.

Fachdidaktik Musik: Daniel Mark Eberhard

18.12.2025

Einführung und Background von Daniel Mark Eberhardt

Der Podcast begrüßt Daniel Mark Eberhardt, Professor für Musikpädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Eberhardt beschreibt sich als vielseitig interessiert, von seiner Familienrolle bis zu seiner Leidenschaft für Musik und Wildwasser-Kajak. Er reflektiert über seine Schulzeit, in der er eine Diskrepanz zwischen seiner musikalischen Leidenschaft und dem restriktiven Musikunterricht erlebte.

Musikalische Förderung und Unterrichtserfahrungen

Eberhardt diskutiert die Bedeutung der außerschulischen musikalischen Förderung und stellt fest, dass einige Schüler trotz fehlender Förderung autodidaktisch erfolgreich sein können. Er betont, dass der Musikunterricht die Lernenergie der Schüler aufgreifen sollte, anstatt diese zu straffen.

Schülerwünsche im Musikunterricht

Die subjektiven Wünsche der Schüler sollten im Musikunterricht berücksichtigt werden, sind aber nicht der alleinige Maßstab. Eberhardt argumentiert, dass der Unterricht oft an den Interessen der Schüler vorbeigeht, was insbesondere im Fach Musik problematisch ist, da Musik eine hohe Relevanz im Leben der Schüler hat.

Partizipation und Authentizität im Unterricht

Eberhardt hebt hervor, dass der Musikunterricht partizipativ gestaltet werden sollte, um authentisch auf die kulturellen und musikalischen Hintergründe der Schüler einzugehen. Dies beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Musikformen wie Hip-Hop.

Kompetenzen von Musiklehrkräften

Die Kompetenzen von Musiklehrkräften sind entscheidend für den Erfolg des Unterrichts. Eberhardt betont, dass es nicht nur ums Alter geht, sondern um die Haltung und das Engagement der Lehrkräfte, um verschiedene Musikstile und Kulturen zu integrieren.

Umgang mit Unterrichtsstörungen

Eberhardt spricht über die Komplexität von Unterrichtsstörungen im Musikunterricht und die Notwendigkeit, sowohl die Schüler als auch die Rahmenbedingungen zu betrachten. Er gibt praktische Tipps für den Umgang mit Störungen und hebt die Bedeutung der Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler hervor.

Notenschrift und digitale Entwicklungen

Die Diskussion über die Notwendigkeit des Notenlesens wird geführt, wobei Eberhardt eine kritische Distanz einnimmt. Er sieht die Notenschrift als Teil des Unterrichts, die jedoch anwendungsorientiert vermittelt werden sollte, besonders in Anbetracht digitaler Möglichkeiten.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass eine ganzheitliche Bildung, die auch künstlerische und ästhetische Aspekte umfasst, wichtig ist, um den Musikunterricht zukunftsfähig zu gestalten. Eberhardt sieht Herausforderungen in der Bildungspolitik, die das Fach Musik bedrohen könnten.

Einführung und Background von Daniel Mark Eberhardt

Der Podcast begrüßt Daniel Mark Eberhardt, Professor für Musikpädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Eberhardt beschreibt sich als vielseitig interessiert, von seiner Familienrolle bis zu seiner Leidenschaft für Musik und Wildwasser-Kajak. Er reflektiert über seine Schulzeit, in der er eine Diskrepanz zwischen seiner musikalischen Leidenschaft und dem restriktiven Musikunterricht erlebte.

Musikalische Förderung und Unterrichtserfahrungen

Eberhardt diskutiert die Bedeutung der außerschulischen musikalischen Förderung und stellt fest, dass einige Schüler trotz fehlender Förderung autodidaktisch erfolgreich sein können. Er betont, dass der Musikunterricht die Lernenergie der Schüler aufgreifen sollte, anstatt diese zu straffen.

Schülerwünsche im Musikunterricht

Die subjektiven Wünsche der Schüler sollten im Musikunterricht berücksichtigt werden, sind aber nicht der alleinige Maßstab. Eberhardt argumentiert, dass der Unterricht oft an den Interessen der Schüler vorbeigeht, was insbesondere im Fach Musik problematisch ist, da Musik eine hohe Relevanz im Leben der Schüler hat.

Partizipation und Authentizität im Unterricht

Eberhardt hebt hervor, dass der Musikunterricht partizipativ gestaltet werden sollte, um authentisch auf die kulturellen und musikalischen Hintergründe der Schüler einzugehen. Dies beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Musikformen wie Hip-Hop.

Kompetenzen von Musiklehrkräften

Die Kompetenzen von Musiklehrkräften sind entscheidend für den Erfolg des Unterrichts. Eberhardt betont, dass es nicht nur ums Alter geht, sondern um die Haltung und das Engagement der Lehrkräfte, um verschiedene Musikstile und Kulturen zu integrieren.

Umgang mit Unterrichtsstörungen

Eberhardt spricht über die Komplexität von Unterrichtsstörungen im Musikunterricht und die Notwendigkeit, sowohl die Schüler als auch die Rahmenbedingungen zu betrachten. Er gibt praktische Tipps für den Umgang mit Störungen und hebt die Bedeutung der Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler hervor.

Notenschrift und digitale Entwicklungen

Die Diskussion über die Notwendigkeit des Notenlesens wird geführt, wobei Eberhardt eine kritische Distanz einnimmt. Er sieht die Notenschrift als Teil des Unterrichts, die jedoch anwendungsorientiert vermittelt werden sollte, besonders in Anbetracht digitaler Möglichkeiten.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass eine ganzheitliche Bildung, die auch künstlerische und ästhetische Aspekte umfasst, wichtig ist, um den Musikunterricht zukunftsfähig zu gestalten. Eberhardt sieht Herausforderungen in der Bildungspolitik, die das Fach Musik bedrohen könnten.

Fachdidaktik Sport: Sabine Reuker

24.09.2025

Einführung in den Podcast

Im Podcast diskutieren Johanna Gesang und Oliver Geister mit Sabine Reuker, einer Professorin an der Deutschen Sporthochschule in Köln, über die Bedeutung von Diversität im Sportunterricht und die Entwicklung von Lehrmethoden.

Persönliche Erfahrungen von Sabine Reuker

Reuker teilt ihre Erfahrungen als Schülerin, die häufig die Schule wechselte, und hebt hervor, wie der Sportunterricht ihr half, soziale Kontakte zu knüpfen und ihre Begeisterung für Sport zu entwickeln.

Veränderungen im Sportunterricht

Der Sportunterricht hat sich weiterentwickelt, hin zu einem kompetenzorientierten Ansatz, der nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch soziale Kompetenzen berücksichtigt.

Diversitätssensibler Sportunterricht

Reuker erklärt, dass diversitätssensibler Unterricht darauf abzielt, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen und eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, wobei didaktische und reflexive Ansätze kombiniert werden.

Individualisierung und Leistungsprinzip

Der Podcast diskutiert die Balance zwischen Individualisierung und Leistungsorientierung im Sportunterricht und betont, dass beide Ansätze miteinander verbunden werden können.

Klassenmanagement im Sportunterricht

Reuker beschreibt die Herausforderungen des Klassenmanagements im Sportunterricht, insbesondere bei differenzierten Unterrichtsformen, und betont die Wichtigkeit von Beobachtungs- und Reflexionsfähigkeiten bei Lehrkräften.

Umgang mit Unterrichtsstörungen

Störungen im Unterricht können sowohl negativ als auch positiv sein. Reuker ermutigt Lehrer dazu, Störungen als Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu sehen und präventiv zu agieren.

Disziplin im Sportunterricht

Reuker betont die Notwendigkeit von Regeln im Sportunterricht, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, und empfiehlt, gemeinsam mit den Schülern Regeln aufzustellen.

Beziehungsorientiertes Klassenmanagement

Ein gutes Klassenmanagement sollte eine Balance zwischen Nähe und Distanz zu den Schülern schaffen, um ein vertrauensvolles Lernumfeld zu fördern.

Technologie im Sportunterricht

Reuker diskutiert die Rolle von Technologie und KI im Sportunterricht und hebt die Chancen und Herausforderungen hervor, die mit deren Integration verbunden sind.

Schlüsselmerkmale guten Sportunterrichts

Guter Sportunterricht zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schüler etwas Neues lernen, aktiv teilnehmen und Freude an Bewegung haben.

Einführung in den Podcast

Im Podcast diskutieren Johanna Gesang und Oliver Geister mit Sabine Reuker, einer Professorin an der Deutschen Sporthochschule in Köln, über die Bedeutung von Diversität im Sportunterricht und die Entwicklung von Lehrmethoden.

Persönliche Erfahrungen von Sabine Reuker

Reuker teilt ihre Erfahrungen als Schülerin, die häufig die Schule wechselte, und hebt hervor, wie der Sportunterricht ihr half, soziale Kontakte zu knüpfen und ihre Begeisterung für Sport zu entwickeln.

Veränderungen im Sportunterricht

Der Sportunterricht hat sich weiterentwickelt, hin zu einem kompetenzorientierten Ansatz, der nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch soziale Kompetenzen berücksichtigt.

Diversitätssensibler Sportunterricht

Reuker erklärt, dass diversitätssensibler Unterricht darauf abzielt, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen und eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, wobei didaktische und reflexive Ansätze kombiniert werden.

Individualisierung und Leistungsprinzip

Der Podcast diskutiert die Balance zwischen Individualisierung und Leistungsorientierung im Sportunterricht und betont, dass beide Ansätze miteinander verbunden werden können.

Klassenmanagement im Sportunterricht

Reuker beschreibt die Herausforderungen des Klassenmanagements im Sportunterricht, insbesondere bei differenzierten Unterrichtsformen, und betont die Wichtigkeit von Beobachtungs- und Reflexionsfähigkeiten bei Lehrkräften.

Umgang mit Unterrichtsstörungen

Störungen im Unterricht können sowohl negativ als auch positiv sein. Reuker ermutigt Lehrer dazu, Störungen als Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu sehen und präventiv zu agieren.

Disziplin im Sportunterricht

Reuker betont die Notwendigkeit von Regeln im Sportunterricht, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, und empfiehlt, gemeinsam mit den Schülern Regeln aufzustellen.

Beziehungsorientiertes Klassenmanagement

Ein gutes Klassenmanagement sollte eine Balance zwischen Nähe und Distanz zu den Schülern schaffen, um ein vertrauensvolles Lernumfeld zu fördern.

Technologie im Sportunterricht

Reuker diskutiert die Rolle von Technologie und KI im Sportunterricht und hebt die Chancen und Herausforderungen hervor, die mit deren Integration verbunden sind.

Schlüsselmerkmale guten Sportunterrichts

Guter Sportunterricht zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schüler etwas Neues lernen, aktiv teilnehmen und Freude an Bewegung haben.