
Schampar digital
Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Design trifft Medizin. Digitale Werkzeuge für die Intensivstation
Einführung in KI im Gesundheitswesen
Im Podcast wird die Rolle von KI im Gesundheitswesen thematisiert, insbesondere in der Intensivmedizin. Anina Gehwiller, Designforscherin, erläutert, wie KI-gestützte Systeme die Arbeit im Spital unterstützen können, insbesondere durch die Optimierung von Datenverarbeitung und Benutzeroberflächen.
Herausforderungen im Gesundheitswesen
Gehwiller spricht über die vielfältigen Probleme im Gesundheitswesen, darunter Personalmangel und die Notwendigkeit, digitale Technologien menschenzentriert zu gestalten. Ihr Ziel ist es, die Bedürfnisse des Pflegepersonals und der Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.
Aktuelle Projekte und Innovationen
Ein zentrales Projekt von Gehwiller ist ICDATIM, das KI nutzt, um das Monitoring auf der Neurintensivstation zu verbessern. Ziel ist es, die Informationsflüsse zu optimieren, um schneller Entscheidungen treffen zu können und die Belastung des Personals zu reduzieren.
KIs Rolle im Entscheidungsprozess
Die Diskussion beleuchtet die Unterstützung, die KI im Entscheidungsprozess bieten kann, ohne die menschliche Verantwortung zu untergraben. Gehwiller betont die Notwendigkeit, dass medizinisches Personal weiterhin eine zentrale Rolle in der Entscheidungsfindung spielt, auch wenn KI als Unterstützung dient.
Ängste und ethische Überlegungen
Es wird auch auf Ängste eingegangen, die Mitarbeiter im Gesundheitswesen haben könnten, wenn sie sich zu sehr auf KI verlassen. Die Notwendigkeit eines klaren ethischen Rahmens für die Verwendung autonomer KI-Systeme wird hervorgehoben.
Zukunftsausblick
Abschließend wird über die Zukunft des Gesundheitswesens spekuliert, in der KI eine bedeutende Rolle spielen wird, jedoch die menschliche Interaktion und Entscheidungsfindung weiterhin im Vordergrund stehen sollten.

Unheimlich praktisch: Daten zwischen Komfort und Kontrolle
Gefahren durch biometrische Daten und Alltagsinformationen
Eine Stimme oder das Gesicht können mithilfe von KI-Technologien geklont werden, wodurch sich eine Person als jemand anderes ausgeben könnte. Bereits wenige unbeachtete Daten aus Videos oder Sprachnachrichten reichen aus, um eine Identität zu imitieren. Insgesamt zeigen Beispiele, wie leicht persönliche Daten missbraucht oder zur Täuschung genutzt werden können, auch innerhalb der Schweiz.
Datenmenge im Alltag und ihre sensiblen Arten
Geodaten, Stimmen und Verhaltensspuren bilden in Kombination ein detailliertes Bild einer Person. Routen, Aufenthaltsorte, Einkaufsmuster und medizinische Hinweise liefern Hinweise auf Identität, Gewohnheiten und Lebensumstände. Durch Verknüpfung solcher Daten entstehen umfassende Profile, die kommerziell genutzt oder missbraucht werden können.
Risiken, Chancen und Akteure im Datenschutz
Neben Vorteilen wie zielgerichteterer Dienste existieren Risiken wie politische Beeinflussung, Erpressung und gezielte Manipulation. Große Tech-Unternehmen sowie Data Brokers sammeln und verknüpfen Daten in umfangreichen Datensätzen. Sprach- und KI-Tools können Inhalte verknüpfen und so persönlichere Profile erstellen, auch mithilfe von engen Beziehungen zu Dritten.
Zukunftsperspektiven und persönliche Grenzziehungen
Es zeichnen sich zwei Strömungen ab: schnelle, wettbewerbsorientierte Modellentwicklung einer globalen Perspektive versus europäische Fokussierung auf verantwortungsvolle KI, Privatsphäre und Sicherheit. Eine zunehmende Sensibilität für Privatsphäre steht neben praktischer Abhängigkeit von Technik. Bewusste Entscheidungen darüber, welche Apps genutzt werden und wo Daten gespeichert werden, gewinnen an Bedeutung.

Vom C64 zum Chatbot. Technologie im Klassenzimmer
Historische Einführung und frühe Schulcomputer
Die Erzählung beleuchtet, wie Computer schrittweise ins Klassenzimmer kamen, zunächst in den achtziger Jahren, als Lehrkräfte sich mit der neuen Technologie anfreundeten, oft mehr als Gedankenspiel denn als praxistaugliches Werkzeug. Die Geräte standen meist ungenutzt herum, während Lernende wenig mehr tun konnten als einfache Anwendungen auszuprobieren. Die Begeisterung traf auf eine Realität, in der Computer didaktisch kaum einsetzbar schienen, aber ein Fundament für kommende Entwicklungen legten.
Strukturen, Abhängigkeiten und technologische Dynamik
In der Debatte entsteht ein Bild von umfangreichen Bemühungen, Computerbildung durch Netzwerke aus Informatikern, Lehrpersonen und Behörden voranzutreiben. Öffentliche Programme und Projekte wurden gestartet, während die wirtschaftliche Bedeutung wuchs. Gleichzeitig entwickelten sich Abhängigkeiten von großen Technologieanbietern, die verlässlich erscheinen und Infrastruktur bei hohem Nutzeraufkommen sichern. Diese Verflechtungen beeinflussen Entscheidungen auf Schul- und Gemeindebene stark.
Medienbildung und Informatik im schweizerischen Unterricht
Der Gesprächspartner erläutert, wie der Lehrplan 21 medienbildung und informatik integriert denkt, ohne zwei Fächer gegeneinander abzusetzen. Kompetenzen reichen von technischer Anwendung über Reflexion bis hin zu kreativem Gestalten. Technologien verändern sich rasch, doch zentrale Herausforderungen bleiben: Recherchestrategien, Überprüfung von Informationen und die Anpassung von Unterricht an aktuelle Entwicklungen, ohne Lehrinhalte zu verlieren.
Ausblick: Lehrpersonen, Gestaltungskompetenz und verantwortungsbewusster Umgang
Lehrkräfte sollen nah an der Mediennutzung der Schülerinnen und Schüler bleiben, gleichzeitig Abstand gewinnen, um neue Technologien sinnvoll einzubringen. Der Fokus liegt darauf, gesunden Umgang, Selbstregulation und reflektierte Nutzung zu fördern, statt Technologien um ihrer selbst willen zu integrieren. Die Sicht auf KI und Chatbots wird als Teil einer größeren Lernlandschaft verstanden, deren sinnvolle Gestaltung im Zentrum steht.