Patient im Mittelpunkt! Über neue Wege im Gesundheitswesen.
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Patient im Mittelpunkt! Über neue Wege im Gesundheitswesen.

Christoph Lohfert Stiftung

Beschreibung

In diesem Podcast sprechen Tanja Brunner und Julia Hauck mit Expert:innen über die verschiedenen Aspekte von Patientenorientierung und Patient Empowerment. Neben aktuellen Entwicklungen in Medizin und Gesundheitswesen gehen wir auf die ausgezeichneten Lohfert-Preis-Projekte ein. Unsere Ausgangsfrage basiert dabei stets auf dem "Medizinischen Prinzip" des Stifters Dr. Christoph Lohfert: Wie steht´s mit den drei K: Kommunikation, Koordination und Kooperation?

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Von der Intensivstation zurück ins Leben: Nicolas Paul über die PICS-Ambulanz an der Charité

02.09.2026

Herausforderungen in der Nachsorge

Patienten, die nach einer Intensivbehandlung nach Hause entlassen werden, stehen vor der Herausforderung, ihre Versorgung selbst zu koordinieren. In Deutschland ist die ambulante Versorgung fragmentiert, was dazu führt, dass Patientinnen und Patienten auf die Unterstützung ihrer Hausärzte angewiesen sind. Kommt es zu einem Wohnortwechsel oder anderen Veränderungen, kann diese Koordination scheitern.

Die PIX-Ambulanz

Die PIX-Ambulanz der Charité Universitätsmedizin Berlin ist die erste spezialisierte Anlaufstelle für Patienten mit dem Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS). Sie bietet Unterstützung bei Beschwerden, die nach einer intensivmedizinischen Behandlung auftreten können. Prof. Dr. Nikolaus Paul und sein Team begleiten Patienten bei der Rückkehr ins Leben und bieten eine umfassende Diagnostik und Therapieplanung.

Das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS)

PICS betrifft viele Patienten, die nach einer Intensivbehandlung an kognitiven, emotionalen und körperlichen Beschwerden leiden. Diese können Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen und Muskelschwäche umfassen. Die PIX-Ambulanz bietet eine koordinierte Behandlung, um Patienten in allen drei Domänen zu unterstützen.

Kooperationsansatz und Zukunft

Die PIX-Ambulanz arbeitet eng mit anderen Fachrichtungen und Gesundheitsdienstleistern zusammen, um eine ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten. Zukünftige Entwicklungen umfassen die Digitalisierung des Angebots, um Patienten ortsunabhängig zu erreichen und die Versorgung flächendeckend zu verbessern.

Herausforderungen in der Nachsorge

Patienten, die nach einer Intensivbehandlung nach Hause entlassen werden, stehen vor der Herausforderung, ihre Versorgung selbst zu koordinieren. In Deutschland ist die ambulante Versorgung fragmentiert, was dazu führt, dass Patientinnen und Patienten auf die Unterstützung ihrer Hausärzte angewiesen sind. Kommt es zu einem Wohnortwechsel oder anderen Veränderungen, kann diese Koordination scheitern.

Die PIX-Ambulanz

Die PIX-Ambulanz der Charité Universitätsmedizin Berlin ist die erste spezialisierte Anlaufstelle für Patienten mit dem Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS). Sie bietet Unterstützung bei Beschwerden, die nach einer intensivmedizinischen Behandlung auftreten können. Prof. Dr. Nikolaus Paul und sein Team begleiten Patienten bei der Rückkehr ins Leben und bieten eine umfassende Diagnostik und Therapieplanung.

Das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS)

PICS betrifft viele Patienten, die nach einer Intensivbehandlung an kognitiven, emotionalen und körperlichen Beschwerden leiden. Diese können Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen und Muskelschwäche umfassen. Die PIX-Ambulanz bietet eine koordinierte Behandlung, um Patienten in allen drei Domänen zu unterstützen.

Kooperationsansatz und Zukunft

Die PIX-Ambulanz arbeitet eng mit anderen Fachrichtungen und Gesundheitsdienstleistern zusammen, um eine ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten. Zukünftige Entwicklungen umfassen die Digitalisierung des Angebots, um Patienten ortsunabhängig zu erreichen und die Versorgung flächendeckend zu verbessern.

Maximilian Roederstein von OnkoPass: Wie eine digitale Begleitung ambulante Krebstherapien sicherer macht

09.07.2026

Integration von Kliniken und Patienten

Der Podcast diskutiert die Notwendigkeit, Kliniker und Patienten in der Krebsbehandlung zusammenzuführen, um Informationen effizienter auszutauschen und den Behandlungsprozess zu optimieren. Die digitale Plattform Oncopass zielt darauf ab, eine einheitliche Patient Journey zu schaffen, die beide Seiten unterstützt.

Vorteile der Digitalisierung

Die Implementierung von Oncopass reduziert den administrativen Aufwand, beseitigt veraltete Methoden wie Fax und Post-its und bietet Brustkrebspatientinnen mehr Orientierung sowie schnellere Unterstützung bei Symptomen. Die App ermöglicht eine strukturierte Kommunikation über Therapiefortschritte und Laborwerte.

Patientenbegleitung und Rückmeldungen

Oncopass bietet Patientinnen eine digitale Begleitung, die Sicherheit und Unterstützung zwischen Klinikbesuchen gewährleistet. Positive Rückmeldungen zeigen, dass Patienten sich durch die App besser informiert und begleitet fühlen, was zu einer höheren Akzeptanz führt.

Studien und Zukunftsperspektiven

Die Machbarkeitsstudie mit 50 Teilnehmerinnen in Tübingen war erfolgreich und zeigt das Potenzial von Oncopass, Zeit und Ressourcen im Behandlungsprozess zu sparen. Zukünftige Pläne umfassen die Ausweitung der Plattform auf weitere Kliniken und die Weiterentwicklung der digitalen Lösungen im Gesundheitswesen.

Integration von Kliniken und Patienten

Der Podcast diskutiert die Notwendigkeit, Kliniker und Patienten in der Krebsbehandlung zusammenzuführen, um Informationen effizienter auszutauschen und den Behandlungsprozess zu optimieren. Die digitale Plattform Oncopass zielt darauf ab, eine einheitliche Patient Journey zu schaffen, die beide Seiten unterstützt.

Vorteile der Digitalisierung

Die Implementierung von Oncopass reduziert den administrativen Aufwand, beseitigt veraltete Methoden wie Fax und Post-its und bietet Brustkrebspatientinnen mehr Orientierung sowie schnellere Unterstützung bei Symptomen. Die App ermöglicht eine strukturierte Kommunikation über Therapiefortschritte und Laborwerte.

Patientenbegleitung und Rückmeldungen

Oncopass bietet Patientinnen eine digitale Begleitung, die Sicherheit und Unterstützung zwischen Klinikbesuchen gewährleistet. Positive Rückmeldungen zeigen, dass Patienten sich durch die App besser informiert und begleitet fühlen, was zu einer höheren Akzeptanz führt.

Studien und Zukunftsperspektiven

Die Machbarkeitsstudie mit 50 Teilnehmerinnen in Tübingen war erfolgreich und zeigt das Potenzial von Oncopass, Zeit und Ressourcen im Behandlungsprozess zu sparen. Zukünftige Pläne umfassen die Ausweitung der Plattform auf weitere Kliniken und die Weiterentwicklung der digitalen Lösungen im Gesundheitswesen.

Patient Journey sichtbar machen: Visuelle Therapiepläne in der Krebsmedizin

25.06.2026

Einführung in visuelle Therapiepläne

Im Gespräch wird deutlich, dass einfache visuelle Hilfsmittel, wie Zeitstrahlen, in der Krebsmedizin kaum genutzt werden, obwohl sie das Verständnis und die Therapieadhärenz der Patienten erheblich verbessern könnten. Anhand eines Projekts des Uniklinikums Dresden wird erläutert, wie visuelle Therapiezeitpläne den Patienten helfen, den Verlauf ihrer Behandlung besser zu verstehen.

Projektleiterin Dr. Helena Jambor

Frau Dr. Helena Jambor, Projektleiterin und assoziierte Professorin für Datenvisualisierung, erläutert die Bedeutung dieser visuellen Hilfsmittel und deren Implementierung in der Patientenkommunikation. Sie betont, dass visuelle Aufklärung den Patienten nicht nur hilft, die Behandlungsschritte zu verstehen, sondern auch das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit vermittelt.

Vorteile der visuellen Hilfen

Die Verwendung von visuellen Therapiezeitplänen verbessert das Verständnis der Patienten. Studien zeigen, dass mehr als 90 Prozent der Patienten ihre Behandlung dank dieser Pläne besser verstehen. Dies führt zu einer höheren Therapieadhärenz und weniger Notfällen. Die Pläne werden sowohl von Ärzten als auch von Pflegekräften genutzt, um Informationen effektiv zu kommunizieren.

Austausch und Weiterentwicklung

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und medizinischem Personal entwickelt, um sicherzustellen, dass die Pläne den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten entsprechen. Die Pläne sind flexibel und können an Änderungen in der Therapie angepasst werden.

Zukunftsperspektiven

Für die Skalierung des Projekts sind finanzielle Mittel erforderlich, um die visuelle Unterstützung in anderen Kliniken zu implementieren. Die Hoffnung besteht, dass visuelle Hilfen in der medizinischen Kommunikation zukünftig eine Standardpraxis werden, was die Effizienz und das Patientenverständnis erheblich steigern könnte.

Einführung in visuelle Therapiepläne

Im Gespräch wird deutlich, dass einfache visuelle Hilfsmittel, wie Zeitstrahlen, in der Krebsmedizin kaum genutzt werden, obwohl sie das Verständnis und die Therapieadhärenz der Patienten erheblich verbessern könnten. Anhand eines Projekts des Uniklinikums Dresden wird erläutert, wie visuelle Therapiezeitpläne den Patienten helfen, den Verlauf ihrer Behandlung besser zu verstehen.

Projektleiterin Dr. Helena Jambor

Frau Dr. Helena Jambor, Projektleiterin und assoziierte Professorin für Datenvisualisierung, erläutert die Bedeutung dieser visuellen Hilfsmittel und deren Implementierung in der Patientenkommunikation. Sie betont, dass visuelle Aufklärung den Patienten nicht nur hilft, die Behandlungsschritte zu verstehen, sondern auch das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit vermittelt.

Vorteile der visuellen Hilfen

Die Verwendung von visuellen Therapiezeitplänen verbessert das Verständnis der Patienten. Studien zeigen, dass mehr als 90 Prozent der Patienten ihre Behandlung dank dieser Pläne besser verstehen. Dies führt zu einer höheren Therapieadhärenz und weniger Notfällen. Die Pläne werden sowohl von Ärzten als auch von Pflegekräften genutzt, um Informationen effektiv zu kommunizieren.

Austausch und Weiterentwicklung

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und medizinischem Personal entwickelt, um sicherzustellen, dass die Pläne den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten entsprechen. Die Pläne sind flexibel und können an Änderungen in der Therapie angepasst werden.

Zukunftsperspektiven

Für die Skalierung des Projekts sind finanzielle Mittel erforderlich, um die visuelle Unterstützung in anderen Kliniken zu implementieren. Die Hoffnung besteht, dass visuelle Hilfen in der medizinischen Kommunikation zukünftig eine Standardpraxis werden, was die Effizienz und das Patientenverständnis erheblich steigern könnte.