Zeit für Gender
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Zeit für Gender

Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies (Universität Paderborn)

Beschreibung

"Zeit für Gender" ist der Podcast des Zentrums für Geschlechterstudien (ZG) der Universität Paderborn: Hier sprechen wir über aktuelle, wissenschaftliche Zusammenhänge rund um die Themen Geschlecht, Feminismus und Gender Studien.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#45/2 Eco-Equi­ty: Ge­mein­sam für ei­ne nach­hal­ti­ge Zu­kunft

06.10.2025

Einführung in die Fachstelle GFOWISS

Susanne Richter, Soziologin und Geschlechterforscherin, stellt die Fachstelle GFOWISS an der Uni Paderborn vor, die Forschende unterstützt, Geschlechteraspekte in ihren Projekten zu integrieren. Sie reflektiert einen Fehler aus der vorherigen Episode und kündigt neue Veranstaltungen an, darunter ein DoktorandInnen-Kolloquium und ein Argumentationstraining für Gender-Themen.

Nachhaltigkeit und Geschlechterforschung

Die heutige Episode präsentiert eine Vorlesungsaufzeichnung zur Ringvorlesung UPB for Future, die Nachhaltigkeit thematisiert. Richter hebt die interdisziplinäre Relevanz von Geschlechteraspekten hervor und verknüpft diese mit Nachhaltigkeitszielen, insbesondere dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit der UN.

Interdependenzen von Gleichstellung und Nachhaltigkeit

Der Vortrag betont die gegenseitige Abhängigkeit von Gleichstellung und Nachhaltigkeit, indem er auf konkrete Beispiele aus verschiedenen Bereichen eingeht, wie der Mobilität, dem Konsumverhalten und der sozialen Gerechtigkeit. Diese Themen sind nicht nur miteinander verbunden, sondern auch entscheidend für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.

Forschungsansätze und Herausforderungen

Die Referentinnen, darunter Dr. Annika Hegemann und Dr. Larissa Eickemann, diskutieren die Herausforderungen der Geschlechterforschung in der Nachhaltigkeit, wobei sie auf strukturelle Ungleichheiten und die Notwendigkeit der Integration von Geschlechterperspektiven in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen hinweisen.

Schlussfolgerung und Ausblick

Der Vortrag schließt mit einem Aufruf zur stärkeren Berücksichtigung von Geschlechteraspekten in der Forschung und der Gesellschaft. Die Referentinnen betonen die Notwendigkeit von Netzwerken und strukturellen Veränderungen, um Gleichstellung und Nachhaltigkeit gemeinsam voranzutreiben.

Einführung in die Fachstelle GFOWISS

Susanne Richter, Soziologin und Geschlechterforscherin, stellt die Fachstelle GFOWISS an der Uni Paderborn vor, die Forschende unterstützt, Geschlechteraspekte in ihren Projekten zu integrieren. Sie reflektiert einen Fehler aus der vorherigen Episode und kündigt neue Veranstaltungen an, darunter ein DoktorandInnen-Kolloquium und ein Argumentationstraining für Gender-Themen.

Nachhaltigkeit und Geschlechterforschung

Die heutige Episode präsentiert eine Vorlesungsaufzeichnung zur Ringvorlesung UPB for Future, die Nachhaltigkeit thematisiert. Richter hebt die interdisziplinäre Relevanz von Geschlechteraspekten hervor und verknüpft diese mit Nachhaltigkeitszielen, insbesondere dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit der UN.

Interdependenzen von Gleichstellung und Nachhaltigkeit

Der Vortrag betont die gegenseitige Abhängigkeit von Gleichstellung und Nachhaltigkeit, indem er auf konkrete Beispiele aus verschiedenen Bereichen eingeht, wie der Mobilität, dem Konsumverhalten und der sozialen Gerechtigkeit. Diese Themen sind nicht nur miteinander verbunden, sondern auch entscheidend für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.

Forschungsansätze und Herausforderungen

Die Referentinnen, darunter Dr. Annika Hegemann und Dr. Larissa Eickemann, diskutieren die Herausforderungen der Geschlechterforschung in der Nachhaltigkeit, wobei sie auf strukturelle Ungleichheiten und die Notwendigkeit der Integration von Geschlechterperspektiven in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen hinweisen.

Schlussfolgerung und Ausblick

Der Vortrag schließt mit einem Aufruf zur stärkeren Berücksichtigung von Geschlechteraspekten in der Forschung und der Gesellschaft. Die Referentinnen betonen die Notwendigkeit von Netzwerken und strukturellen Veränderungen, um Gleichstellung und Nachhaltigkeit gemeinsam voranzutreiben.

#44/1 Geschlechteraspekte im Blick! Neue Unterstützung für Forschende, Geschlecht in ihren Vorhaben zu berücksichtigen

11.07.2025

Einführung in Geschlechteraspekte in der Forschung

Der Podcast behandelt die Wichtigkeit von Geschlechteraspekten in der Forschung. Dr. Susanne Richter und Dr. Lisa Krall, beide Forschungskoordinatorinnen, diskutieren, wie Geschlechterdimensionen in Forschungsprojekten berücksichtigt werden können, um die Qualität und Relevanz der wissenschaftlichen Arbeit zu erhöhen.

Ziele der GFU-Wiss-Projekte

Die GFU-Wiss-Projekte an der Universität Paderborn zielen darauf ab, Geschlechteraspekte in allen Forschungsbereichen zu integrieren. Dies geschieht durch Unterstützung, Beratung und verschiedene Veranstaltungsformate, um intersektionale Geschlechterperspektiven zu fördern.

Interdisziplinarität und Zusammenarbeit

Der Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen ist zentral für die Geschlechterforschung. Die Sprecherinnen betonen, dass die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten nicht nur für Gender-Studien relevant ist, sondern auch in Naturwissenschaften und anderen Fachrichtungen von Bedeutung sein kann.

Praktische Beispiele und Relevanz

Der Podcast führt konkrete Beispiele an, wie die Vernachlässigung von Geschlechteraspekten in der Forschung zu gravierenden gesellschaftlichen Problemen führen kann, wie etwa in der Medizin oder Automobilindustrie. Diese Probleme verdeutlichen die Notwendigkeit, Geschlecht und weitere Diversitätsaspekte in der Forschung zu berücksichtigen.

Einladung zur Teilnahme und Vernetzung

Die Koordinatorinnen laden Forschende ein, sich aktiv an den Projekten zu beteiligen und ihre eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse einzubringen. Es gibt zahlreiche Ressourcen und Veranstaltungen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Geschlechteraspekte in der Forschung zu schärfen.

Einführung in Geschlechteraspekte in der Forschung

Der Podcast behandelt die Wichtigkeit von Geschlechteraspekten in der Forschung. Dr. Susanne Richter und Dr. Lisa Krall, beide Forschungskoordinatorinnen, diskutieren, wie Geschlechterdimensionen in Forschungsprojekten berücksichtigt werden können, um die Qualität und Relevanz der wissenschaftlichen Arbeit zu erhöhen.

Ziele der GFU-Wiss-Projekte

Die GFU-Wiss-Projekte an der Universität Paderborn zielen darauf ab, Geschlechteraspekte in allen Forschungsbereichen zu integrieren. Dies geschieht durch Unterstützung, Beratung und verschiedene Veranstaltungsformate, um intersektionale Geschlechterperspektiven zu fördern.

Interdisziplinarität und Zusammenarbeit

Der Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen ist zentral für die Geschlechterforschung. Die Sprecherinnen betonen, dass die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten nicht nur für Gender-Studien relevant ist, sondern auch in Naturwissenschaften und anderen Fachrichtungen von Bedeutung sein kann.

Praktische Beispiele und Relevanz

Der Podcast führt konkrete Beispiele an, wie die Vernachlässigung von Geschlechteraspekten in der Forschung zu gravierenden gesellschaftlichen Problemen führen kann, wie etwa in der Medizin oder Automobilindustrie. Diese Probleme verdeutlichen die Notwendigkeit, Geschlecht und weitere Diversitätsaspekte in der Forschung zu berücksichtigen.

Einladung zur Teilnahme und Vernetzung

Die Koordinatorinnen laden Forschende ein, sich aktiv an den Projekten zu beteiligen und ihre eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse einzubringen. Es gibt zahlreiche Ressourcen und Veranstaltungen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Geschlechteraspekte in der Forschung zu schärfen.

#43 Sprachliche Konstitution heteronormativer Familienmodelle in der Conni-Pixibuchreihe – mit Stine Dyck

07.05.2025

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Zeit für Gender" des Zentrums für Geschlechterstudien an der Universität Paderborn bietet Einblicke in verschiedene Themen der Geschlechterforschung. Der Fokus liegt auf der Präsentation von Masterarbeiten der AbsolventInnen, die sich mit Genderfragen befassen.

Vorstellung der Gästin

Oksana Ehrmin begrüßt Sine Düg, die sich in ihrer Masterarbeit mit der Conny-Kinderbuchreihe aus einer heteronormativen Perspektive beschäftigt hat. Ihre Arbeit trägt den Titel "Staubsaugen mit Mama und Gärtnern mit Papa" und untersucht die sprachliche Konstruktion heteronormativer Familienmodelle.

Werdegang von Sine Düg

Sine Düg hat einen interdisziplinären Hintergrund in Gender Studies und hat sich entschieden, an der Universität zu bleiben, um ihre Promotion im Bereich Genderlinguistik zu beginnen. Ihr Interesse an Geschlechterfragen begleitet sie seit Beginn ihres Studiums.

Forschungsfrage und Methodik

Die Forschungsfrage Dugs zielt darauf ab, wie Geschlecht in Kinderliteratur sprachlich verhandelt wird. Sie verwendet sowohl quantitative als auch qualitative Methoden zur Analyse der Conny-Bücher, um Muster in der Sprache und den Geschlechterrollen zu identifizieren.

Ergebnisse der Analyse

Düg berichtet von erschreckenden Ergebnissen: Connys Mama wird fast ausschließlich mit Care-Arbeit assoziiert, während der Vater in der Erzählung abwesend ist, was stereotype Geschlechterrollen verstärkt. Die Analyse zeigt, wie tief verwurzelte Geschlechterstereotypen in populärer Kinderliteratur existieren.

Bedeutung der Ergebnisse

Die Ergebnisse sind wichtig, um die gesellschaftlichen Normen und Werte zu hinterfragen, die in der Kinderliteratur vermittelt werden. Düg plädiert dafür, diese Strukturen sichtbar zu machen, um darüber sprechen und Veränderungen anstoßen zu können.

Ausblick auf die Dissertation

In ihrer Dissertation plant Düg, die Fragestellung zu erweitern und Freundschaftskonzeptionen in Kinder- und Jugendliteratur zu untersuchen. Sie möchte zudem die Ergebnisse für Lehrkräfte und den Literaturkanon nutzbar machen, um geschlechtergerechte Perspektiven zu fördern.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit einem Aufruf an die ZuhörerInnen, sich aktiv mit Kinderliteratur auseinanderzusetzen und Geschlechterfragen im Alltag zu thematisieren. Düg ermutigt dazu, die eigene Forschung zu wagen und den eigenen Interessen zu folgen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Zeit für Gender" des Zentrums für Geschlechterstudien an der Universität Paderborn bietet Einblicke in verschiedene Themen der Geschlechterforschung. Der Fokus liegt auf der Präsentation von Masterarbeiten der AbsolventInnen, die sich mit Genderfragen befassen.

Vorstellung der Gästin

Oksana Ehrmin begrüßt Sine Düg, die sich in ihrer Masterarbeit mit der Conny-Kinderbuchreihe aus einer heteronormativen Perspektive beschäftigt hat. Ihre Arbeit trägt den Titel "Staubsaugen mit Mama und Gärtnern mit Papa" und untersucht die sprachliche Konstruktion heteronormativer Familienmodelle.

Werdegang von Sine Düg

Sine Düg hat einen interdisziplinären Hintergrund in Gender Studies und hat sich entschieden, an der Universität zu bleiben, um ihre Promotion im Bereich Genderlinguistik zu beginnen. Ihr Interesse an Geschlechterfragen begleitet sie seit Beginn ihres Studiums.

Forschungsfrage und Methodik

Die Forschungsfrage Dugs zielt darauf ab, wie Geschlecht in Kinderliteratur sprachlich verhandelt wird. Sie verwendet sowohl quantitative als auch qualitative Methoden zur Analyse der Conny-Bücher, um Muster in der Sprache und den Geschlechterrollen zu identifizieren.

Ergebnisse der Analyse

Düg berichtet von erschreckenden Ergebnissen: Connys Mama wird fast ausschließlich mit Care-Arbeit assoziiert, während der Vater in der Erzählung abwesend ist, was stereotype Geschlechterrollen verstärkt. Die Analyse zeigt, wie tief verwurzelte Geschlechterstereotypen in populärer Kinderliteratur existieren.

Bedeutung der Ergebnisse

Die Ergebnisse sind wichtig, um die gesellschaftlichen Normen und Werte zu hinterfragen, die in der Kinderliteratur vermittelt werden. Düg plädiert dafür, diese Strukturen sichtbar zu machen, um darüber sprechen und Veränderungen anstoßen zu können.

Ausblick auf die Dissertation

In ihrer Dissertation plant Düg, die Fragestellung zu erweitern und Freundschaftskonzeptionen in Kinder- und Jugendliteratur zu untersuchen. Sie möchte zudem die Ergebnisse für Lehrkräfte und den Literaturkanon nutzbar machen, um geschlechtergerechte Perspektiven zu fördern.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit einem Aufruf an die ZuhörerInnen, sich aktiv mit Kinderliteratur auseinanderzusetzen und Geschlechterfragen im Alltag zu thematisieren. Düg ermutigt dazu, die eigene Forschung zu wagen und den eigenen Interessen zu folgen.