Orte und Worte
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Orte und Worte

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Beschreibung

Der Bücherpodcast vom rbb. Ein Buch, ein Ort, eine Begegnung: Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren über ganz persönliche Themen, ihre aktuellen Bücher, das Schreiben und die kreative Arbeit.
Unsere Hosts Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn und Stephan Ozsváth verabreden sich an Orten, die wichtig sind als Schauplatz oder zur Inspiration, mit dem Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg.
Alle Tipps, Empfehlungen und Orte findet Ihr in den Beschreibungen und Shownotes der Podcast Folgen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mit Angelika Klüssendorf in der rbb Dachlounge

15.10.2026
Es ist die absolute Horrorvorstellung für Angelika Klüssendorf: Aus Versehen eine Wespe zu verschlucken. Immer schon warnt sie jeden in ihrem Umfeld davor, nicht ungeprüft aus geöffneten Getränkedosen zu trinken. Aus dieser Angst ist nun die Anfangsszene ihres neuen Romans "Trost" geworden. Ziemlich abrupt versetzt die in Mecklenburg lebende Schriftstellerin ihre Hauptfigur ins Koma. Es ist das Jahr 2022, die Corona-Pandemie hallt nach, der russische Angriffskrieg auf die ganze Ukraine beginnt. Ritas Angehörige sind überfordert und suchen Trost auf ganz unterschiedliche Weise. Wo die Autorin Trost findet und wie sie ihre Bücher schreibt, erzählt sie Nadine hoch oben in unserem "Wohnzimmer", der rbb Dachlounge im 14. Stock. Das Buch Angelika Klüssendorf: "Trost", Piper, 208 Seiten, 24,00 Euro. Die Bücher, über die Nadine und Angelika Klüssendorf sonst noch sprechen: Angelika empfiehlt J.D. Salinger: "Neun Erzählungen", aus dem amerikanischen Englisch von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 15,00 Euro. Nadine empfiehlt Lutz Rathenow: "Zangengeburt. Gedichte aus einem anderen Jahrtausend", Verlag Ralf Liebe, 20,00 Euro. Die Autorin Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, aufgewachsen in Leipzig, 1985 aus der DDR ausgereist, veröffentlicht seit 1990 Erzählbände und wurde vor allem für ihre autofiktionale Roman-Trilogie "Mädchen", "April" und "Jahre später" von Kritik und Publikum gefeiert. "Trost" ist ihr sechster Roman. Der Ort Die rbb Dachlounge im 14. Stock des rbb Fernsehzentrums Podcast-Tipp 12-teilige Lesung von "Trost", gesprochen von Corinna Harfouch, in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/angelika-kluessendorf-trost/urn:ard:show:0c93631496f7b34d/

Es ist die absolute Horrorvorstellung für Angelika Klüssendorf: Aus Versehen eine Wespe zu verschlucken. Immer schon warnt sie jeden in ihrem Umfeld davor, nicht ungeprüft aus geöffneten Getränkedosen zu trinken. Aus dieser Angst ist nun die Anfangsszene ihres neuen Romans "Trost" geworden.

Ziemlich abrupt versetzt die in Mecklenburg lebende Schriftstellerin ihre Hauptfigur ins Koma. Es ist das Jahr 2022, die Corona-Pandemie hallt nach, der russische Angriffskrieg auf die ganze Ukraine beginnt. Ritas Angehörige sind überfordert und suchen Trost auf ganz unterschiedliche Weise. Wo die Autorin Trost findet und wie sie ihre Bücher schreibt, erzählt sie Nadine hoch oben in unserem "Wohnzimmer", der rbb Dachlounge im 14. Stock.

Das Buch
Angelika Klüssendorf: "Trost", Piper, 208 Seiten, 24,00 Euro.

Die Bücher, über die Nadine und Angelika Klüssendorf sonst noch sprechen:

Angelika empfiehlt
J.D. Salinger: "Neun Erzählungen", aus dem amerikanischen Englisch von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 15,00 Euro.

Nadine empfiehlt
Lutz Rathenow: "Zangengeburt. Gedichte aus einem anderen Jahrtausend", Verlag Ralf Liebe, 20,00 Euro.

Die Autorin
Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, aufgewachsen in Leipzig, 1985 aus der DDR ausgereist, veröffentlicht seit 1990 Erzählbände und wurde vor allem für ihre autofiktionale Roman-Trilogie "Mädchen", "April" und "Jahre später" von Kritik und Publikum gefeiert. "Trost" ist ihr sechster Roman.

Der Ort
Die rbb Dachlounge im 14. Stock des rbb Fernsehzentrums

Podcast-Tipp
12-teilige Lesung von "Trost", gesprochen von Corinna Harfouch, in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/angelika-kluessendorf-trost/urn:ard:show:0c93631496f7b34d/

Mit Lutz Seiler auf der Frankfurter Buchmesse

09.10.2026
Lutz Seiler ist mit seinem neuen Roman "Das tickende Herz" auf die Frankfurter Buchmesse gereist und hat mit Nadine auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3Sat darüber gesprochen . Der Büchnerpreisträger, Lyriker und Schriftsteller erzählt von Trennungsschmerz und neuer Liebe, von radioaktiver Strahlung in Thüringen, und einem Dichter und einer Schamanentochter auf einer Reise bis ins winterlich eisige Kasachstan. Wer seine Bestseller "Kruso" und "Stern 111" gelesen hat, wird hier einiges an Personal und Themen wieder erkennen. Das Buch Lutz Seiler: "Das tickende Herz", Suhrkamp, 464 Seiten, 28,00 Euro. Der Autor Lutz Seiler wurde 1963 in Gera in Thüringen geboren, die Region war in der DDR ein Uran-Abbaugebiet. Strahlung und Radioaktivität spielen in Lutz Seilers Werk schon seit seinem Gedichtband "pech und blende" immer wieder eine wichtige Rolle. Seine Romane "Kruso" (2014) und "Stern 111" (2020) sind preisgekrönte Bestseller. Der Ort Frankfurter Buchmesse

Lutz Seiler ist mit seinem neuen Roman "Das tickende Herz" auf die Frankfurter Buchmesse gereist und hat mit Nadine auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3Sat darüber gesprochen . Der Büchnerpreisträger, Lyriker und Schriftsteller erzählt von Trennungsschmerz und neuer Liebe, von radioaktiver Strahlung in Thüringen, und einem Dichter und einer Schamanentochter auf einer Reise bis ins winterlich eisige Kasachstan.

Wer seine Bestseller "Kruso" und "Stern 111" gelesen hat, wird hier einiges an Personal und Themen wieder erkennen.

Das Buch
Lutz Seiler: "Das tickende Herz", Suhrkamp, 464 Seiten, 28,00 Euro.

Der Autor
Lutz Seiler wurde 1963 in Gera in Thüringen geboren, die Region war in der DDR ein Uran-Abbaugebiet. Strahlung und Radioaktivität spielen in Lutz Seilers Werk schon seit seinem Gedichtband "pech und blende" immer wieder eine wichtige Rolle. Seine Romane "Kruso" (2014) und "Stern 111" (2020) sind preisgekrönte Bestseller.

Der Ort
Frankfurter Buchmesse

Mit Ilija Matusko beim Kroaten zum Essen

01.10.2026
Djuvec-Reis, Pleskavica und Pommesduft sind die Gerüche von Ilija Matuskos Kindheit. Damit ist er aufgewachsen, sie sind Makel, Leistungsmerkmale und Schichtmerkmal zugleich. Immer waren die Gäste die Nummer Eins, die Dienstleistung oberste Priorität. "Jugo" ist eine zärtliche Annäherung zwischen Vater und Sohn, eine Würdigung der Lebensleistungen des Migranten, der nach der Rückkehr an die Adria keine Heimat findet, sondern im "Dazwischen" lebt. Nicht mehr dort, nicht mehr hier. Zwei Männer ringen um ihren Platz und um die Liebe, die Vater und Sohn verbindet. Eine Reflexion über der Speisekarte. Das Buch Ilija Matusko: Jugo, Suhrkamp, 191 Seiten, 24 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Ilija sonst noch sprechen: Ilija empfiehlt: Lejla Kalamujic: Nennt mich Esteban, Eta-Verlag, 120 Seiten, 17,90 Euro. Stephan empfiehlt: David Vajda: Diamanten, Hanser Berlin, 176 Seiten, 24 Euro. Manik Sarkar: Ochsenkopf, Zsolnay, 177 Seiten, 24 Euro. Der Autor Ilija Matusko, 1980 in München geboren. Er ist gleichsam im Pommesduft groß geworden. Sein bosnisch-kroatischer Vater und seine deutsche Mutter haben eine Gastwirtschaft in Bayern betrieben. In seinen Texten setzt er sich immer wieder mit seiner Herkunft auseinander. Er selbst studierte in München Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie. Er schreibt für die "taz". Sein erstes Buch "Verdunstung in der Randzone" ist eine Collage aus der Gastro-Szene. In seinem Debütroman "Jugo" geht es um die Beziehung von Vater und Sohn. Der Ort Restaurant "Split" am Blücherplatz in Berlin-Kreuzberg. Podcast-Tipp Alexandra Bidian: Schon lange kein Frühling. Unser Vater, das Haus in Rumänien und wir. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:60a8ef6817c9121b/

Djuvec-Reis, Pleskavica und Pommesduft sind die Gerüche von Ilija Matuskos Kindheit. Damit ist er aufgewachsen, sie sind Makel, Leistungsmerkmale und Schichtmerkmal zugleich. Immer waren die Gäste die Nummer Eins, die Dienstleistung oberste Priorität. "Jugo" ist eine zärtliche Annäherung zwischen Vater und Sohn, eine Würdigung der Lebensleistungen des Migranten, der nach der Rückkehr an die Adria keine Heimat findet, sondern im "Dazwischen" lebt. Nicht mehr dort, nicht mehr hier. Zwei Männer ringen um ihren Platz und um die Liebe, die Vater und Sohn verbindet. Eine Reflexion über der Speisekarte.

Das Buch
Ilija Matusko: Jugo, Suhrkamp, 191 Seiten, 24 Euro.

Die Bücher, über die Stephan und Ilija sonst noch sprechen:

Ilija empfiehlt:
Lejla Kalamujic: Nennt mich Esteban, Eta-Verlag, 120 Seiten, 17,90 Euro.

Stephan empfiehlt:
David Vajda: Diamanten, Hanser Berlin, 176 Seiten, 24 Euro.
Manik Sarkar: Ochsenkopf, Zsolnay, 177 Seiten, 24 Euro.

Der Autor
Ilija Matusko, 1980 in München geboren. Er ist gleichsam im Pommesduft groß geworden. Sein bosnisch-kroatischer Vater und seine deutsche Mutter haben eine Gastwirtschaft in Bayern betrieben. In seinen Texten setzt er sich immer wieder mit seiner Herkunft auseinander. Er selbst studierte in München Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie. Er schreibt für die "taz". Sein erstes Buch "Verdunstung in der Randzone" ist eine Collage aus der Gastro-Szene. In seinem Debütroman "Jugo" geht es um die Beziehung von Vater und Sohn.

Der Ort
Restaurant "Split" am Blücherplatz in Berlin-Kreuzberg.

Podcast-Tipp
Alexandra Bidian: Schon lange kein Frühling. Unser Vater, das Haus in Rumänien und wir. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:60a8ef6817c9121b/