Your MIND & ME
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Your MIND & ME

Andreas Knuf & Larissa Henschel

Beschreibung

Your MIND & ME ist ein Podcast von MINDEMY - der Online-Akademie für psychosoziale Berufe. MINDEMY bietet Onlinekurse für alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, aber auch für Betroffene und ihre Angehörigen. In unserem Podcast findest du kurze Inputs zu verschiedenen psychosozialen Themen und Herausforderungen im sozialpsychiatrischen Arbeitsalltag.

Alle unsere Kurse und mehr Infos findest du auf:
www.MINDEMY.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Was Hitze mit psychischen Erkrankungen zu tun hat – und wie wir Betroffene unterstützen können

15.07.2026

Einführung in das Thema

Der Kompaktkurs thematisiert den Zusammenhang zwischen Hitze und psychischen Erkrankungen, insbesondere bei schwerer psychischer Erkrankung wie Schizophrenie und Depressionen. Die Herausforderungen für Betroffene während Hitzewellen werden untersucht und Strategien zur Unterstützung vorgestellt.

Forschungsbefunde zur Übersterblichkeit

Eine Studie aus Kanada berichtete von einer Übersterblichkeit von 600 Personen während einer Hitzewelle, wobei etwa 16 Prozent der Verstorbenen an Schizophrenie litten. Dies zeigt das erhöhte Risiko für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in solchen extremen Wetterbedingungen.

Einfluss der Erkrankung und Medikamente

Schizophrenie kann die Thermoregulation beeinträchtigen, wodurch Betroffene Schwierigkeiten haben, Überhitzung zu erkennen und zu reagieren. Zudem können viele Psychopharmaka die Fähigkeit zum Schwitzen reduzieren, was das Risiko einer Hitzeschädigung erhöht.

Verhaltens- und Umweltfaktoren

Das Verhalten der Betroffenen während Hitzewellen ist entscheidend. Isolation, unzureichende Wohnbedingungen und die Unfähigkeit, die Hitze wahrzunehmen, können die Situation weiter verschärfen. Soziale Isolation kann den Zugang zu Unterstützung während Hitzewellen einschränken.

Negative Auswirkungen von Hitze auf psychische Gesundheit

Hitze kann nicht nur zu physischen Erkrankungen führen, sondern auch psychische Krisen hervorrufen, wie Schlafstörungen, erhöhte Aggressivität und Suizidalität. Studien zeigen, dass Hitzewellen mit einer Zunahme von Krisenaufnahmen in psychiatrischen Einrichtungen einhergehen.

Strategien zur Unterstützung

Fachkräfte sollten regelmäßige Überprüfungen der Medikation vor Sommermonaten durchführen, hydrationsfördernde Maßnahmen ergreifen und geeignete kühlende Umgebungen für Betroffene schaffen. Auch das Einrichten von „Hitzepatenschaften“ zur gegenseitigen Unterstützung wird empfohlen.

Notfallmaßnahmen und Vorsorge

Der Kurs beleuchtet Notfallsituationen wie Hitzeschläge und Hitzeerschöpfung. Fachkräfte sollten sich der Symptome bewusst sein und wissen, wie sie bei kritischen Situationen reagieren können. Es ist wichtig, präventive Maßnahmen in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen zu implementieren.

Schlussfolgerung

Die Sensibilisierung für die Auswirkungen von Hitze auf psychisch Erkrankte ist entscheidend. Informationen müssen breit gestreut werden, um eine angemessene Unterstützung sicherzustellen.

Einführung in das Thema

Der Kompaktkurs thematisiert den Zusammenhang zwischen Hitze und psychischen Erkrankungen, insbesondere bei schwerer psychischer Erkrankung wie Schizophrenie und Depressionen. Die Herausforderungen für Betroffene während Hitzewellen werden untersucht und Strategien zur Unterstützung vorgestellt.

Forschungsbefunde zur Übersterblichkeit

Eine Studie aus Kanada berichtete von einer Übersterblichkeit von 600 Personen während einer Hitzewelle, wobei etwa 16 Prozent der Verstorbenen an Schizophrenie litten. Dies zeigt das erhöhte Risiko für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in solchen extremen Wetterbedingungen.

Einfluss der Erkrankung und Medikamente

Schizophrenie kann die Thermoregulation beeinträchtigen, wodurch Betroffene Schwierigkeiten haben, Überhitzung zu erkennen und zu reagieren. Zudem können viele Psychopharmaka die Fähigkeit zum Schwitzen reduzieren, was das Risiko einer Hitzeschädigung erhöht.

Verhaltens- und Umweltfaktoren

Das Verhalten der Betroffenen während Hitzewellen ist entscheidend. Isolation, unzureichende Wohnbedingungen und die Unfähigkeit, die Hitze wahrzunehmen, können die Situation weiter verschärfen. Soziale Isolation kann den Zugang zu Unterstützung während Hitzewellen einschränken.

Negative Auswirkungen von Hitze auf psychische Gesundheit

Hitze kann nicht nur zu physischen Erkrankungen führen, sondern auch psychische Krisen hervorrufen, wie Schlafstörungen, erhöhte Aggressivität und Suizidalität. Studien zeigen, dass Hitzewellen mit einer Zunahme von Krisenaufnahmen in psychiatrischen Einrichtungen einhergehen.

Strategien zur Unterstützung

Fachkräfte sollten regelmäßige Überprüfungen der Medikation vor Sommermonaten durchführen, hydrationsfördernde Maßnahmen ergreifen und geeignete kühlende Umgebungen für Betroffene schaffen. Auch das Einrichten von „Hitzepatenschaften“ zur gegenseitigen Unterstützung wird empfohlen.

Notfallmaßnahmen und Vorsorge

Der Kurs beleuchtet Notfallsituationen wie Hitzeschläge und Hitzeerschöpfung. Fachkräfte sollten sich der Symptome bewusst sein und wissen, wie sie bei kritischen Situationen reagieren können. Es ist wichtig, präventive Maßnahmen in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen zu implementieren.

Schlussfolgerung

Die Sensibilisierung für die Auswirkungen von Hitze auf psychisch Erkrankte ist entscheidend. Informationen müssen breit gestreut werden, um eine angemessene Unterstützung sicherzustellen.

Warum sozialpsychiatrische Klient*innen nur schwer Psychotherapie bekommen - Praxishäppchen

01.07.2026

Schwierigkeiten bei der Psychotherapie-Suche

Die Diskussion dreht sich um die Herausforderungen, die sozialpsychiatrische Klienten bei der Suche nach Psychotherapieplätzen erfahren. In Deutschland und Österreich ist es besonders schwierig, während die Situation in der Schweiz nicht ganz so extrem ist.

Ursachen für die Schwierigkeiten

Die Wartezeiten auf Therapieplätze betragen oft mehrere Monate, trotz einer Zunahme der Psychotherapeuten. Dies ist auf die steigende Zahl von Menschen mit psychischen Erkrankungen zurückzuführen, die eine Therapie benötigen, insbesondere unter jungen Leuten.

Stigma und Diagnosevergabe

Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen hat abgenommen, was dazu führt, dass mehr Menschen psychische Diagnosen anstreben. Dies hat zur Folge, dass oft weniger schwer erkrankte Klienten in die Praxen strömen, während schwerer erkrankte Personen Schwierigkeiten haben, einen Platz zu finden.

Strukturelle Diskriminierung

Das System begünstigt gesündere Klienten, da Psychotherapeuten häufig kürzere Therapien für weniger komplexe Fälle annehmen. Dies führt dazu, dass Klienten mit schwereren Erkrankungen, wie Psychosen oder Suchterkrankungen, oft keinen Zugang zu Therapieplätzen erhalten.

Notwendigkeit politischer Änderungen

Es wird betont, dass strukturelle Diskriminierung vorliegt und dass auf politischer Ebene Änderungen notwendig sind, um den Zugang zur Psychotherapie für schwerer erkrankte Klienten zu verbessern.

Zusätzliche Ressourcen

Eine Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer wird als zusätzliche Ressource empfohlen, um Informationen über den Zugang zu Psychotherapieplätzen zu erhalten.

Schwierigkeiten bei der Psychotherapie-Suche

Die Diskussion dreht sich um die Herausforderungen, die sozialpsychiatrische Klienten bei der Suche nach Psychotherapieplätzen erfahren. In Deutschland und Österreich ist es besonders schwierig, während die Situation in der Schweiz nicht ganz so extrem ist.

Ursachen für die Schwierigkeiten

Die Wartezeiten auf Therapieplätze betragen oft mehrere Monate, trotz einer Zunahme der Psychotherapeuten. Dies ist auf die steigende Zahl von Menschen mit psychischen Erkrankungen zurückzuführen, die eine Therapie benötigen, insbesondere unter jungen Leuten.

Stigma und Diagnosevergabe

Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen hat abgenommen, was dazu führt, dass mehr Menschen psychische Diagnosen anstreben. Dies hat zur Folge, dass oft weniger schwer erkrankte Klienten in die Praxen strömen, während schwerer erkrankte Personen Schwierigkeiten haben, einen Platz zu finden.

Strukturelle Diskriminierung

Das System begünstigt gesündere Klienten, da Psychotherapeuten häufig kürzere Therapien für weniger komplexe Fälle annehmen. Dies führt dazu, dass Klienten mit schwereren Erkrankungen, wie Psychosen oder Suchterkrankungen, oft keinen Zugang zu Therapieplätzen erhalten.

Notwendigkeit politischer Änderungen

Es wird betont, dass strukturelle Diskriminierung vorliegt und dass auf politischer Ebene Änderungen notwendig sind, um den Zugang zur Psychotherapie für schwerer erkrankte Klienten zu verbessern.

Zusätzliche Ressourcen

Eine Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer wird als zusätzliche Ressource empfohlen, um Informationen über den Zugang zu Psychotherapieplätzen zu erhalten.

Wie können wir KI in der psychosozialen Arbeit nutzen? - Praxishäppchen

17.06.2026

Einführung in die Nutzung von KI in der psychosozialen Arbeit

Der Podcast beleuchtet, wie künstliche Intelligenz (KI) effektiv in der psychosozialen Arbeit eingesetzt werden kann, insbesondere in der Gratis-Version. Es wird erklärt, dass KI mehr ist als nur eine schnelle Informationsabfrage und dass sie als wertvolles Werkzeug zur Unterstützung von Fachkräften dienen kann.

Der Denkmodus der KI

Ein zentraler Tipp ist die Aktivierung des Denkmodus der KI, der es ermöglicht, dass diese über eine Anfrage nachdenkt, bevor sie antwortet. Dies führt zu differenzierteren und hilfreichen Antworten, wenn der Nutzer der KI ausreichend Kontext zu einer Situation bietet.

Prompt-Formulierung und Kontextualisierung

Die Qualität der Antworten hängt stark von der Formulierung der Anfrage ab. Ausführliche und kontextreiche Prompts führen zu kreativeren und relevanteren Vorschlägen, während einfache Fragen oft nur Standardantworten liefern.

Datenschutz und Faktenüberprüfung

Datenschutz ist ein wichtiges Thema bei der Nutzung von KI. Nutzer sollten keine persönlichen Informationen preisgeben und sich bewusst sein, dass KI manchmal falsche Informationen generiert, sogenannte „Halluzinationen“. Eine kritische Überprüfung der erhaltenen Informationen ist daher essenziell.

KI als Anregung, nicht als Ersatz

Die KI sollte als Ergänzung zum eigenen Denken betrachtet werden. Sie kann neue Perspektiven eröffnen, ersetzt jedoch nicht das eigenständige Nachdenken und die persönliche Reflexion in der Intervision oder Supervision.

Ermutigung zur Nutzung von KI

Abschließend wird dazu ermutigt, mit KI zu experimentieren, um deren Potenzial in der psychosozialen Arbeit zu entdecken. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen.

Einführung in die Nutzung von KI in der psychosozialen Arbeit

Der Podcast beleuchtet, wie künstliche Intelligenz (KI) effektiv in der psychosozialen Arbeit eingesetzt werden kann, insbesondere in der Gratis-Version. Es wird erklärt, dass KI mehr ist als nur eine schnelle Informationsabfrage und dass sie als wertvolles Werkzeug zur Unterstützung von Fachkräften dienen kann.

Der Denkmodus der KI

Ein zentraler Tipp ist die Aktivierung des Denkmodus der KI, der es ermöglicht, dass diese über eine Anfrage nachdenkt, bevor sie antwortet. Dies führt zu differenzierteren und hilfreichen Antworten, wenn der Nutzer der KI ausreichend Kontext zu einer Situation bietet.

Prompt-Formulierung und Kontextualisierung

Die Qualität der Antworten hängt stark von der Formulierung der Anfrage ab. Ausführliche und kontextreiche Prompts führen zu kreativeren und relevanteren Vorschlägen, während einfache Fragen oft nur Standardantworten liefern.

Datenschutz und Faktenüberprüfung

Datenschutz ist ein wichtiges Thema bei der Nutzung von KI. Nutzer sollten keine persönlichen Informationen preisgeben und sich bewusst sein, dass KI manchmal falsche Informationen generiert, sogenannte „Halluzinationen“. Eine kritische Überprüfung der erhaltenen Informationen ist daher essenziell.

KI als Anregung, nicht als Ersatz

Die KI sollte als Ergänzung zum eigenen Denken betrachtet werden. Sie kann neue Perspektiven eröffnen, ersetzt jedoch nicht das eigenständige Nachdenken und die persönliche Reflexion in der Intervision oder Supervision.

Ermutigung zur Nutzung von KI

Abschließend wird dazu ermutigt, mit KI zu experimentieren, um deren Potenzial in der psychosozialen Arbeit zu entdecken. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen.