Kreide. KI. Klartext.
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Kreide. KI. Klartext.

Diana Knodel & Cynthia Weißflog

Beschreibung

Kreide, KI, Klartext ist der Podcast über Bildung und Zukunft mit Dr. Diana Knodel und Cynthia Weißflog. Diana ist CEO von fobizz, Informatik- und KI-Expertin. Cynthia verantwortet bei fobizz die Fortbildungsinhalte, bringt einen Hintergrund in Kultur- und Medienvermittlung mit und beschäftigt sich intensiv mit Künstlicher Intelligenz in der Bildung.
In jeder Folge diskutieren wir mit Expert*innen aus Schule, Wissenschaft und Politik, wie KI Unterricht, Schulentwicklung und Kompetenzen verändert. Unser Ziel: Orientierung geben, Ängste abbauen und fundiertes Wissen vermitteln, damit Schule zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Der Podcast richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, EdTech-Interessierte, Forschende und die Bildungspolitik.

Jetzt abonnieren und mit uns die Bildung von morgen gestalten.

Mehr über uns:
fobizz → https://fobizz.com
Diana Knodel → https://www.linkedin.com/in/dianaknodel
Cynthia Weißflog → https://www.linkedin.com/in/cynthia-weissflog/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Erst die Haltung, dann die Technik: KI in der Schulentwicklung

29.07.2026

Einführung und Gastvorstellung

In dieser Episode wird Felix Urban, KI-Koordinator des Karl-Fuhlroth-Gymnasiums in Wuppertal, willkommen geheißen. Seine Schule hat den KI-Schulpreis gewonnen, und Felix gibt Einblicke in die Entwicklungen und Strategien seiner Schule im Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

Digitale Transformation und Schulentwicklung

Felix erläutert, wie seine Schule bereits vor dem KI-Durchbruch digitale Transformationen vorangetrieben hat, darunter die Einführung eines iPad-Führerscheins und die Teilnahme an Projekten wie LEMAS, um talentierte Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu fördern. Diese Initiativen legten den Grundstein für den Erfolg beim KI-Schulpreis.

Das Prisma-Modell

Das Prisma-Modell wurde entwickelt, um die dynamischen Anforderungen an Schulen bei der Integration von KI zu berücksichtigen. Es umfasst die Analyse von Potenzialen und Risiken sowie die Implementierung von KI-Tutoren, die als didaktische Coaches fungieren, um Schüler beim Lernen zu unterstützen.

Dynamische Schulentwicklung

Felix betont die Notwendigkeit einer dynamischen Schulentwicklung, die sich an den schnelllebigen Veränderungen im Bereich KI orientiert. Die Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Kompetenzen der Schüler zu fördern und Risiken zu managen.

Kooperationen und Forschung

Die Zusammenarbeit mit Universitäten wie Siegen und Wuppertal spielt eine zentrale Rolle bei der empirischen Überprüfung von KI-Anwendungen im Unterricht. Felix betont die Bedeutung von datengestützter Schulentwicklung und der kritischen Reflexion über den Einsatz von KI.

Fortbildung und Lehrerentwicklung

Die Schule setzt auf interne Fortbildung, bei der Lehrkräfte ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen. Hospitationen und Workshops fördern die berufliche Weiterbildung und die Implementierung von KI im Unterricht.

Schülereinbindung und zukünftige Perspektiven

Die Schüler spielen eine aktive Rolle in der Schulentwicklung, indem sie als Coaches arbeiten und ihre Erfahrungen weitergeben. Felix sieht die Zukunft darin, dass KI individuelle Lernwege unterstützt und gleichzeitig die zwischenmenschliche Interaktion in den Vordergrund stellt.

Einführung und Gastvorstellung

In dieser Episode wird Felix Urban, KI-Koordinator des Karl-Fuhlroth-Gymnasiums in Wuppertal, willkommen geheißen. Seine Schule hat den KI-Schulpreis gewonnen, und Felix gibt Einblicke in die Entwicklungen und Strategien seiner Schule im Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

Digitale Transformation und Schulentwicklung

Felix erläutert, wie seine Schule bereits vor dem KI-Durchbruch digitale Transformationen vorangetrieben hat, darunter die Einführung eines iPad-Führerscheins und die Teilnahme an Projekten wie LEMAS, um talentierte Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu fördern. Diese Initiativen legten den Grundstein für den Erfolg beim KI-Schulpreis.

Das Prisma-Modell

Das Prisma-Modell wurde entwickelt, um die dynamischen Anforderungen an Schulen bei der Integration von KI zu berücksichtigen. Es umfasst die Analyse von Potenzialen und Risiken sowie die Implementierung von KI-Tutoren, die als didaktische Coaches fungieren, um Schüler beim Lernen zu unterstützen.

Dynamische Schulentwicklung

Felix betont die Notwendigkeit einer dynamischen Schulentwicklung, die sich an den schnelllebigen Veränderungen im Bereich KI orientiert. Die Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Kompetenzen der Schüler zu fördern und Risiken zu managen.

Kooperationen und Forschung

Die Zusammenarbeit mit Universitäten wie Siegen und Wuppertal spielt eine zentrale Rolle bei der empirischen Überprüfung von KI-Anwendungen im Unterricht. Felix betont die Bedeutung von datengestützter Schulentwicklung und der kritischen Reflexion über den Einsatz von KI.

Fortbildung und Lehrerentwicklung

Die Schule setzt auf interne Fortbildung, bei der Lehrkräfte ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen. Hospitationen und Workshops fördern die berufliche Weiterbildung und die Implementierung von KI im Unterricht.

Schülereinbindung und zukünftige Perspektiven

Die Schüler spielen eine aktive Rolle in der Schulentwicklung, indem sie als Coaches arbeiten und ihre Erfahrungen weitergeben. Felix sieht die Zukunft darin, dass KI individuelle Lernwege unterstützt und gleichzeitig die zwischenmenschliche Interaktion in den Vordergrund stellt.

Feedback mit KI - Was geht und was nicht?

24.06.2026

Einführung in das Thema KI-Feedback

In dieser Episode diskutieren die Gäste Hendrik Haferkamp und Kira Weber, wie künstliche Intelligenz (KI) im Bildungsbereich, insbesondere im Kontext von Feedback, eingesetzt werden kann. Beide Gäste bringen unterschiedliche Perspektiven aus Schule und Hochschule mit und beleuchten die Chancen und Herausforderungen der Integration von KI in den Lehr- und Lernprozess.

Die Rolle der Gäste

Hendrik Haferkamp, Lehrer und Koordinator für Digitalität, beschreibt seine Erfahrungen an einer digitalen Vorreiterschule und den Einsatz von KI-Tools wie Fellowfish. Kira Weber, Professorin für Erziehungswissenschaften, spricht über ihre Arbeit mit videobasiertem Feedback und den Einsatz von KI zur Unterstützung von Studierenden. Beide betonen die Notwendigkeit, KI als Sparring-Partner in der Lehre zu nutzen.

Feedback durch KI

Beide Gäste erläutern, dass KI-Feedback viele Vorteile bietet, darunter die zeitnahe Bereitstellung von Rückmeldungen und die Möglichkeit, Feedback an individuelle Lernbedürfnisse anzupassen. Kira hebt hervor, dass gutes Feedback spezifisch, aktivierend und empathisch sein muss, während Hendrik warnt, dass nicht jedes Feedback lernförderlich ist.

Herausforderungen im Feedbackprozess

Die Diskussion geht auf die Schwierigkeiten ein, die Schülerinnen und Schüler beim Umgang mit Feedback haben, egal ob es von Lehrkräften oder KI stammt. Beide betonen die Wichtigkeit einer Feedback-Kultur, die den Lernenden ermöglicht, ihre Ergebnisse zu reflektieren und aktiv an ihrem Lernprozess teilzunehmen.

Prüfungsformate und KI

Hendrik und Kira diskutieren die Notwendigkeit, traditionelle Prüfungsformate zu überdenken und neue Ansätze zu entwickeln, die sowohl KI als auch persönliche Interaktionen einbeziehen. Hendrik teilt Beispiele für innovative Prüfungsformate, die KI nutzen, um den Lernenden zu helfen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Zukunftsausblick

Die Episode endet mit dem Aufruf, die Chancen der KI im Bildungsbereich zu nutzen und gleichzeitig eine Balance zu finden, um die menschliche Komponente im Lernprozess nicht zu verlieren. Es wird betont, dass sowohl Lehrkräfte als auch Studierende lernen müssen, wie sie KI effektiv nutzen können, um ihre Lernziele zu erreichen.

Einführung in das Thema KI-Feedback

In dieser Episode diskutieren die Gäste Hendrik Haferkamp und Kira Weber, wie künstliche Intelligenz (KI) im Bildungsbereich, insbesondere im Kontext von Feedback, eingesetzt werden kann. Beide Gäste bringen unterschiedliche Perspektiven aus Schule und Hochschule mit und beleuchten die Chancen und Herausforderungen der Integration von KI in den Lehr- und Lernprozess.

Die Rolle der Gäste

Hendrik Haferkamp, Lehrer und Koordinator für Digitalität, beschreibt seine Erfahrungen an einer digitalen Vorreiterschule und den Einsatz von KI-Tools wie Fellowfish. Kira Weber, Professorin für Erziehungswissenschaften, spricht über ihre Arbeit mit videobasiertem Feedback und den Einsatz von KI zur Unterstützung von Studierenden. Beide betonen die Notwendigkeit, KI als Sparring-Partner in der Lehre zu nutzen.

Feedback durch KI

Beide Gäste erläutern, dass KI-Feedback viele Vorteile bietet, darunter die zeitnahe Bereitstellung von Rückmeldungen und die Möglichkeit, Feedback an individuelle Lernbedürfnisse anzupassen. Kira hebt hervor, dass gutes Feedback spezifisch, aktivierend und empathisch sein muss, während Hendrik warnt, dass nicht jedes Feedback lernförderlich ist.

Herausforderungen im Feedbackprozess

Die Diskussion geht auf die Schwierigkeiten ein, die Schülerinnen und Schüler beim Umgang mit Feedback haben, egal ob es von Lehrkräften oder KI stammt. Beide betonen die Wichtigkeit einer Feedback-Kultur, die den Lernenden ermöglicht, ihre Ergebnisse zu reflektieren und aktiv an ihrem Lernprozess teilzunehmen.

Prüfungsformate und KI

Hendrik und Kira diskutieren die Notwendigkeit, traditionelle Prüfungsformate zu überdenken und neue Ansätze zu entwickeln, die sowohl KI als auch persönliche Interaktionen einbeziehen. Hendrik teilt Beispiele für innovative Prüfungsformate, die KI nutzen, um den Lernenden zu helfen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Zukunftsausblick

Die Episode endet mit dem Aufruf, die Chancen der KI im Bildungsbereich zu nutzen und gleichzeitig eine Balance zu finden, um die menschliche Komponente im Lernprozess nicht zu verlieren. Es wird betont, dass sowohl Lehrkräfte als auch Studierende lernen müssen, wie sie KI effektiv nutzen können, um ihre Lernziele zu erreichen.

KI-Kompetenzen im Lehramt: Ein Muss für die Zukunft?

27.05.2026

KI im Lehramtsstudium: zentrale Beobachtungen

Aus der Diskussion geht hervor, dass KI das Lehren und Lernen grundlegend verändern kann. Schon früh wurde erkannt, dass KI Lernprozesse erleichtern und zugleich neue Kompetenzen erfordern kann. Fortbildungen wurden etabliert, um Lehrkräfte und Studierende fit zu machen, didaktische Nutzung zu verankern und KI als Lernwerkzeug zu begreifen – mit Fokus auf Praxisnähe und Reflexion.

Stand der Verankerung und Praxis in der Lehre

Berichte zeigen Fortschritte bei der Medienkompetenz als Teil des Lehramtsstudiums, jedoch bleibt ein Drittel der Hochschulen KI-Module nicht verbindlich. An vielen Hochschulen existieren bislang nur optionale Angebote, während in anderen Einrichtungen praxisnahe Formate und Portfolios stärker integriert werden, um Theorie mit schulischer Praxis zu verbinden.

Kognitive Belastung, Lernkompetenz und Reflexion

Kognitive Belastung wird unterschiedlich von KI beeinflusst: KI kann entlasten, aber auch Überforderung verursachen. Der Ansatz betont lernförderliche Belastung und Metakognition, sodass Lernende besser einschätzen, was sie selbst tun können und wo KI unterstützen soll. Lernkompetenz wird als Schlüsselelement gesehen, um KI sinnvoll in Lernprozesse einzubinden.

Ausblick: Strukturen, Interdisziplinarität und Zukunftsbildung

Es wird betont, dass alle Fachrichtungen – Informatik, Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken – gemeinsam an einem KI-Curriculum arbeiten sollten. Interdisziplinäre Netzwerke und koordinierte Hochschullehre sind nötig, um Lernende auf Schulebene gezielt zu befähigen. Der Blick richtet sich auf langfristige Strukturen, reflexive Praxis und eine nachhaltige Lernkultur.

KI im Lehramtsstudium: zentrale Beobachtungen

Aus der Diskussion geht hervor, dass KI das Lehren und Lernen grundlegend verändern kann. Schon früh wurde erkannt, dass KI Lernprozesse erleichtern und zugleich neue Kompetenzen erfordern kann. Fortbildungen wurden etabliert, um Lehrkräfte und Studierende fit zu machen, didaktische Nutzung zu verankern und KI als Lernwerkzeug zu begreifen – mit Fokus auf Praxisnähe und Reflexion.

Stand der Verankerung und Praxis in der Lehre

Berichte zeigen Fortschritte bei der Medienkompetenz als Teil des Lehramtsstudiums, jedoch bleibt ein Drittel der Hochschulen KI-Module nicht verbindlich. An vielen Hochschulen existieren bislang nur optionale Angebote, während in anderen Einrichtungen praxisnahe Formate und Portfolios stärker integriert werden, um Theorie mit schulischer Praxis zu verbinden.

Kognitive Belastung, Lernkompetenz und Reflexion

Kognitive Belastung wird unterschiedlich von KI beeinflusst: KI kann entlasten, aber auch Überforderung verursachen. Der Ansatz betont lernförderliche Belastung und Metakognition, sodass Lernende besser einschätzen, was sie selbst tun können und wo KI unterstützen soll. Lernkompetenz wird als Schlüsselelement gesehen, um KI sinnvoll in Lernprozesse einzubinden.

Ausblick: Strukturen, Interdisziplinarität und Zukunftsbildung

Es wird betont, dass alle Fachrichtungen – Informatik, Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken – gemeinsam an einem KI-Curriculum arbeiten sollten. Interdisziplinäre Netzwerke und koordinierte Hochschullehre sind nötig, um Lernende auf Schulebene gezielt zu befähigen. Der Blick richtet sich auf langfristige Strukturen, reflexive Praxis und eine nachhaltige Lernkultur.