
Eindeutig Coaching - für Menschen, die Coaching nutzen (wollen).
Margot Böhm
Beschreibung
Ich bin Margot Böhm, Diplom-Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, DCV-zertifizierte Coach und Coachausbilderin. Seit 2002 begleite ich Menschen und Organisationen in Entwicklungsprozessen – und engagiere mich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik.
Darüberhinaus inszeniere ich als "Clown4Change" zentrale Themen von Veränderungsprozessen auf clowneske Art und Weise.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#102 Braucht es Coaching noch?
Einführung ins Coaching
Margot Böhm und Anja Mumm diskutieren die Rolle des Coachings in der heutigen Zeit, insbesondere im Hinblick auf die Verbreitung von Coaching-Methoden und den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) in diesem Bereich.
Coaching-Methoden und ihre Verbreitung
Die beiden Sprecherinnen reflektieren über die weit verbreiteten Coaching-Methoden und die Frage, ob die Funktion eines Coaches in der modernen Arbeitswelt noch notwendig ist. Sie erörtern, dass gut ausgebildete Führungskräfte ähnliche Fähigkeiten wie Coaches besitzen und dass auch KI in der Lage ist, Fragen zu stellen und Diskussionen zu führen.
Der Unterschied zwischen Coach und KI
Eine zentrale Frage ist, was einen professionellen Coach von KI unterscheidet. Während KI Informationen und Muster analysieren kann, fehlt ihr die menschliche Empathie und das tiefere Verständnis für versteckte Konflikte und Dynamiken in einem Coaching-Prozess. Coaches bringen eine menschliche Perspektive ein, die KI nicht leisten kann.
Die Rolle der Haltung im Coaching
Die Diskussion hebt hervor, dass die Haltung eines Coaches entscheidend für den Erfolg eines Coaching-Prozesses ist. Die Fähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten und eine respektvolle Beziehung zu Klienten aufzubauen, ist für die Wirksamkeit von Coaching unerlässlich.
Gesellschaftliche Aspekte des Coachings
Das Gespräch endet mit der Überlegung, dass Coaching nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt. Coaching kann dazu beitragen, den Umgang der Menschen miteinander zu verbessern und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Fazit
Zusammenfassend wird betont, dass es beim Coaching mehr um das Wie als um das Was geht. Die Art und Weise, wie Coaching durchgeführt wird, hat einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse und die zwischenmenschliche Dynamik.

#101 Coaching ist ein Schoggi-Job
Einblick in die DCV-zertifizierte Coaching-Ausbildung
Die Episode behandelt die Erfahrungen und Erkenntnisse der Teilnehmerinnen der DCV-zertifizierten Coaching-Ausbildung. Der Abschluss besteht aus einer praktischen Coaching-Demonstration vor der Gruppe, bei der jede Teilnehmerin ihr individuelles Coaching-Konzept vorstellt und reflektiert.
Coaching als Schoggi-Job
Ein zentrales Thema ist die Auffassung, dass Coaching ein "Schoggi-Job" ist, was bedeutet, dass Coaches sich zurücklehnen und wirklich zuhören sollen, anstatt ständig aktiv etwas zu liefern. Dies erfordert eine Veränderung der Denkweise, besonders in einer leistungsorientierten Kultur.
Erfahrungen der Teilnehmerinnen
Die Teilnehmerinnen, wie Carina, Marion, Katharina und Claudia, teilen ihre persönlichen Learnings aus der Ausbildung. Sie sprechen über die Bedeutung des aktiven Zuhörens, den Aufbau von Vertrauen und die Anwendung der erlernten Methoden in ihrem Leben und zukünftigen Coaching-Praxen.
Künftige Pläne
Viele der Teilnehmerinnen planen, Coaching in ihrem beruflichen Umfeld zu integrieren, sei es in Unternehmen oder im Gesundheitssektor. Sie betonen die Relevanz von Coaching für Menschen in Übergangsphasen und für hochsensible Personen.
Der besondere Lernort
Die Ausbildung fand auf der Insel Sylt statt, was den Lernprozess durch die entspannende Umgebung und das Meer bereichert hat. Die Location wird als inspirierend und entschleunigend beschrieben.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Episode schließt mit dem Hinweis auf weitere Weiterbildungsmöglichkeiten, wie die Mastercoach-Weiterbildung, die auf Sylt angeboten wird. Dies unterstreicht die fortwährende Entwicklung im Coaching-Bereich und die Möglichkeit, das eigene Wissen zu vertiefen.

#100 Mündigkeit voraussetzen - der Schlüssel für selbstbestimmtes Lernen
Einleitung und persönliche Reflexion
In der hundertsten Episode des Podcasts äußert Margot Böhm ihre Aufregung und Freude über das Gespräch mit Friedrich Heemeyer, einem prägenden Lehrer aus ihrer Schulzeit. Sie reflektiert, wie seine Lehrmethoden und Haltungen sie sowohl beruflich als auch persönlich beeinflusst haben.
Coaching und Beziehungsgestaltung
Das Gespräch thematisiert die Bedeutung von Beziehungen im Coaching-Prozess sowie den Einfluss von Haltungen auf Lern- und Entwicklungsprozesse. Heemeyer betont, dass Mündigkeit im Unterricht vorausgesetzt werden muss und dass eine Augenhöhe zwischen Lehrer und Schüler entscheidend für gelingende Kommunikation ist.
Entwicklung und Reflexion
Heemeyer erzählt von seinen Erfahrungen als Lehrer und Berater, seiner Sensibilität für die Perspektiven anderer und der Bedeutung der Reflexion für die persönliche und berufliche Entwicklung. Er diskutiert die Notwendigkeit, Schüler zu ermutigen, ihre eigenen Perspektiven zu reflektieren und zu hinterfragen.
Schulbildung und Coaching
Das Gespräch beleuchtet die Rolle von Coaching im Bildungssystem und Heemeyers Engagement in der Lehrerfortbildung. Er sieht Coaching als einen Weg, um die Lehrer in ihrer Rolle zu unterstützen und eine positive Schul- und Lernkultur zu fördern.
Zukunft der Bildung
Heemeyer äußert Visionen für eine reformierte Bildungslandschaft, in der individuelle Bedürfnisse der Schüler im Mittelpunkt stehen. Er spricht sich für eine stärkere Integration von persönlichen, sozialen und kommunikativen Fähigkeiten in die Lehrerausbildung aus.