
Learn, Unlearn, Repeat
Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger
Beschreibung
Profis, die sich mit Lernprozessen, Veränderungsbereitschaft und der Entwicklung neuer Kompetenzen auseinandersetzen, treffen auf eine Welt, die sich dreht – rasanter denn je. Welche Tools, Methoden und wirksamen Konzepte ermöglichen es erwachsenen Menschen, permanent Neues dazuzulernen und Altes zu verlernen? Immer wieder. Überall. Damit beschäftigen sich Business-Trainer:innen, Workshop-Facilitators, Referent:innen, Dozent:innen und Fachtrainer:innen. Aber auch deren Alliierte in Organisationen, allen voran die Mitarbeiter:innen in den Abteilungen People & Development. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde in so kurzer Zeit so viel, so grundlegend verändert und erneuert. Technologien, Prozesse, Formen der Kollaboration, gesellschaftliche und soziale Abkommen. Schon jetzt leben und arbeiten wir in weiten Teilen der Welt vollkommen anders als noch vor zehn Jahren. Sabine Venske-Hess und Jürgen Schulze-Seeger, beide Autoren und Trainerausbilder, sind seit Jahrzehnten Teil dieser Allianz. Sie sprechen in diesem Podcast darüber, was beim Lehren und Lernen funktionieren kann und was eher nicht. Learn, unlearn, repeat - der Podcast für Lernarchitekt:innen und alle die das Lernen leichter, das Verlernen schneller machen wollen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Evaluation von Trainings
29.09.2026
Transfererfolg messen: Das LTEM-Modell
Evaluation von Trainings
Transfererfolg messen: Das LTEM-Modell
War das Training erfolgreich? Die Antwort darauf ist deutlich anspruchsvoller als ein gut ausgefüllter Feedbackbogen. Besonders dann, wenn wir nicht nur Zufriedenheit oder Wissen betrachten wollen, sondern die Frage: Was verändert sich durch das Training tatsächlich in der Praxis?
Wir schauen uns das Learning-Transfer Evaluation Model (LTEM) von Will Thalheimer an. Seine acht Ebenen führen von der Teilnahme und Aktivität über Wahrnehmung und Wissen bis zu Entscheidungskompetenz, Aufgabenkompetenz, Transfer und schließlich den Effekten dieses Transfers.
Besonders interessant finden wir die Decision Making Competency. Denn zu wissen, wie etwas geht, bedeutet noch lange nicht, im richtigen Moment zu erkennen, wann und wie wir dieses Wissen einsetzen sollten. Genau dieses Urteilsvermögen lässt sich bereits im Training anhand praxisnaher Situationen überprüfen.
Ein zweiter wichtiger Gedanke: Evaluation beginnt nicht erst nach dem Training. Sie gehört schon in die Auftragsklärung. Welche Veränderung wollen wir überhaupt erreichen? Woran könnten wir erkennen, dass sie eingetreten ist? Und welche Aufgaben oder Situationen brauchen wir im Training, damit Teilnehmende nicht nur Wissen erwerben, sondern Anwendung und Entscheidungen erproben können?
Auch beim Transfer lohnt sich ein genauerer Blick. Umsetzung muss nicht immer allein passieren. Führungskräfte, interne Coaches oder andere Unterstützer:innen können dabei helfen, das Gelernte in den Arbeitsalltag zu bringen. Wir teilen dazu Erfahrungen aus unserer eigenen Arbeit und sprechen darüber, warum es sinnvoll sein kann, Führungskräfte bereits vor einem Trainingsprogramm einzubeziehen.
Und schließlich geht LTEM über die reine Anwendung hinaus: Welche Effekte entstehen durch den Transfer? Für die Teilnehmenden selbst, für Kolleg:innen und Teams oder für die Organisation? Nicht jeder dieser Effekte lässt sich sinnvoll in Geld ausdrücken. Trotzdem können wir uns schon bei der Konzeption fragen, woran eine gewünschte Wirkung später erkennbar wäre.
Für uns liegt darin eine besondere Stärke des Modells: Evaluation wird nicht zum nachträglichen Pflichtprogramm, sondern kann helfen, Trainings klarer auf Wirkung und Transfer auszurichten.
Also: Kopfhörer auf und los!
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Sabine und Jürgen
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Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger
Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com
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Weitergehende Informationen
Lachen garantiert: Will Thalheimers Mom spricht ihrem Sohn das Vertrauen aus – für seine Kickstarter-Kampagne.
https://www.youtube.com/watch?v=6IfZBP_3_oc
Das Modell:
https://www.worklearning.com/ltem/
Episodenbeschreibungen und Kapitel sind KI-generiert.

Online trainieren
15.09.2026
Präsenz zeigen, Menschen aktivieren, Lernen ermöglichen
Wie gelingt es, Menschen auch online wirklich ins Lernen zu bringen? Genau darum geht es in dieser Folge.
Wir sprechen darüber, warum Online-Formate schnell ins »Zuguck-Theater« kippen können – und was Du dagegen tun kannst. Dazu gehören klare Ansprache, kurze Interaktionen, Breakout-Räume, Chat, Emojis und bewusste Check-ins. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die dafür sorgen, dass Menschen wirklich beteiligt bleiben.
Ein weiterer Punkt: Technik darf unterstützen, aber nicht dominieren. Wir schauen darauf, warum weniger manchmal mehr ist, wie Du Nähe auch online entstehen lassen kannst und weshalb die eigene Energie als Trainer:in eine besondere Rolle spielt.
Außerdem geht es um Pausen, Fokus, Gruppengröße und die Gestaltung von Lernmomenten, die nicht nur effizient, sondern auch menschlich sind.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Tools Du beherrschst. Entscheidend ist, ob es Dir gelingt, Menschen ins Lernen, Ausprobieren und Reflektieren zu bringen.
Na dann los, hör direkt rein!
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Weiterführende Links und Ressourcen zum Thema: »80 Spiele für Live-Online-Trainings« | Verlag ManagerSeminare | https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1059530504
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Unglaublich realistisch, diese Rollenspiele
01.09.2026
Seminarschauspieler, Transferbooster im Training. Mit Wilma Pokorny van Lochem
»So echt wie in echt« – Seminarschauspiel macht Verhalten sichtbar und spürbar. Und genau darin liegt seine besondere Stärke: Statt nur über Kommunikation, Konflikte oder Führung zu sprechen, erleben Teilnehmende unmittelbar, welche Wirkung ihr Verhalten tatsächlich hat.
Mit Wilma Pokorny van Lochem, DER Expertin für Seminarschauspiel, sprechen wir darüber, weshalb diese Methode ein echter Transferbooster im Training ist.
Wie gelingt es professionellen Seminarschauspielern, Verhaltensmuster innerhalb kürzester Zeit wahrzunehmen, aufzunehmen und präzise zu spiegeln? Warum entstehen dabei Aha-Momente, die ein klassisches Rollenspiel mit Kolleg:innen kaum erzeugen kann? Und weshalb reicht auch eine Videoaufnahme nicht an diesen »lebendigen Spiegel« heran?
Wilma erzählt, wie sie das Seminarschauspiel vor rund 20 Jahren aus den Niederlanden nach Deutschland brachte und welche hohen Anforderungen Schauspieler erfüllen müssen, bevor sie in Trainings eingesetzt werden. Denn gutes Seminarschauspiel bedeutet gerade nicht, möglichst eindrucksvoll zu spielen. Entscheidend sind Fingerspitzengefühl, genaue Wahrnehmung und die Fähigkeit, die eigene emotionale Reaktion auf das Verhalten des Gegenübers zurückzumelden.
Und auch für Trainer:innen gilt: Seminarschauspieler einfach dazuzubuchen reicht nicht aus. Wer mit dieser Methode arbeitet, muss führen können, einen gut gefüllten Werkzeugkoffer mitbringen – und gelegentlich das eigene Ego deutlich aus dem Rampenlicht nehmen.
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