TakeCARE – Dein Pflege-Podcast von Thieme
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TakeCARE – Dein Pflege-Podcast von Thieme

Thieme Gruppe

Beschreibung

Pflege ist ein toller Beruf! Damit ihr in dem Beruf auch lange zufrieden bleibt, haben wir etwas für euch: TakeCARE – dein Pflegepodcast von Thieme. Unsere Hostin Jenny Kuhnert ist Fachgesundheits- und Krankenpflegerin und stellt in TakeCARE die Fragen, die wirklich wichtig für euch und eure Gesundheit sind. Unsere Expert*innen geben euch jede Folge konkrete Antworten und spannende Tipps für euren herausfordernden Pflegealltag, damit ihr euch in eurem Beruf gut fühlen könnt.

#Thiemeistbeidir!

Schreib der Redaktion an: audio@thieme.de

Link CNE: https://cne.thieme.de/cne-webapp/p/home

Link I care plus: https://icare.thieme.de/favorites/organization

Link Thieme Webshop: https://shop.thieme.de/i-care

Jenny findest du bei Instagram: https://www.instagram.com/_jennykuhnert_/

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Disclaimer: Sprachnachrichten die im Intro des Podcast zu Hören sind, werden uns von Pflegenden als eigene Sprachnachricht oder Text, der redaktionell nachgesprochen wird, zur Verfügung gestellt.

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Without Thieme Group’s prior express written permission, the following use is strictly reserved: You shall not 1) use the content for commercial text and data mining as under § 44b German Copyright Act, i.e. use robots, spiders, scripts, service, software or any manual or automatic device, tool or process designed to data mine or scrape the content, data or information from the service, product or content, data or information using automated means; 2) use the content or any part thereof for the development of any software program, algorithm or other automated system, including, but not limited to, training a machine learning or artificial intelligence – AI – system, including generative AI.

Impressum:
Georg Thieme Verlag KG
Oswald-Hesse-Straße 50
70469 Stuttgart
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: +49 711 8931-0
Kontakt: audio@thieme.de
Umsatzsteuer-ID: DE 147 638 607

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Pflege in Krisengebieten – im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen

29.06.2026

Persönliche Motivation und Vorbereitung für Einsätze

Michael und Jonas diskutieren ihre Überlegungen zur Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen. Michael möchte zunächst seine Fachweiterbildung in der Intensivpflege abschließen, um sicherzustellen, dass er einen echten Mehrwert leisten kann. Beide betonen die wertvollen Erfahrungen und interkulturellen Einblicke, die man während solcher Einsätze gewinnen kann.

Einblicke in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen

Amadeus, ein erfahrener Pflegefachmann bei Ärzte ohne Grenzen, beschreibt die Herausforderungen und Bedingungen der Arbeit in Krisengebieten. Er hebt hervor, dass die Arbeit nicht nur um Hilfe geht, sondern auch um Koordination und Ausbildung von lokalem Personal. Die Arbeit in Krisengebieten erfordert eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umstände.

Der Bewerbungsprozess und die Anforderungen

Der Bewerbungsprozess bei Ärzte ohne Grenzen ist anspruchsvoll und umfasst neben medizinischen Qualifikationen auch psychologische Tests und Sprachkenntnisse. Amadeus betont, dass Bewerber*innen eine zweite Sprache beherrschen sollten und dass die Vorbereitung auf Einsätze umfassend ist, einschließlich gesundheitlicher Vorsorge und Informationen über das Einsatzland.

Emotionale Belastungen und persönliche Entwicklung

Die emotionale Belastung, die mit der Arbeit in Krisengebieten einhergeht, wird angesprochen. Amadeus schildert, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Trotz der Herausforderungen empfindet er seine Arbeit als bereichernd und sieht die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Rückkehr nach Deutschland und Perspektive auf den Pflegeberuf

Die Rückkehr nach Deutschland wird als herausfordernd beschrieben, da man sich an eine andere Realität anpassen muss. Amadeus reflektiert, wie seine Einsätze seinen Blick auf den Pflegeberuf verändert haben und dass Pflegekräfte weltweit unterschiedliche Qualifikationen und Herausforderungen haben. Er appelliert an die Wertschätzung des Pflegeberufs und der Möglichkeiten, die er bietet.

Persönliche Motivation und Vorbereitung für Einsätze

Michael und Jonas diskutieren ihre Überlegungen zur Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen. Michael möchte zunächst seine Fachweiterbildung in der Intensivpflege abschließen, um sicherzustellen, dass er einen echten Mehrwert leisten kann. Beide betonen die wertvollen Erfahrungen und interkulturellen Einblicke, die man während solcher Einsätze gewinnen kann.

Einblicke in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen

Amadeus, ein erfahrener Pflegefachmann bei Ärzte ohne Grenzen, beschreibt die Herausforderungen und Bedingungen der Arbeit in Krisengebieten. Er hebt hervor, dass die Arbeit nicht nur um Hilfe geht, sondern auch um Koordination und Ausbildung von lokalem Personal. Die Arbeit in Krisengebieten erfordert eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umstände.

Der Bewerbungsprozess und die Anforderungen

Der Bewerbungsprozess bei Ärzte ohne Grenzen ist anspruchsvoll und umfasst neben medizinischen Qualifikationen auch psychologische Tests und Sprachkenntnisse. Amadeus betont, dass Bewerber*innen eine zweite Sprache beherrschen sollten und dass die Vorbereitung auf Einsätze umfassend ist, einschließlich gesundheitlicher Vorsorge und Informationen über das Einsatzland.

Emotionale Belastungen und persönliche Entwicklung

Die emotionale Belastung, die mit der Arbeit in Krisengebieten einhergeht, wird angesprochen. Amadeus schildert, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Trotz der Herausforderungen empfindet er seine Arbeit als bereichernd und sieht die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Rückkehr nach Deutschland und Perspektive auf den Pflegeberuf

Die Rückkehr nach Deutschland wird als herausfordernd beschrieben, da man sich an eine andere Realität anpassen muss. Amadeus reflektiert, wie seine Einsätze seinen Blick auf den Pflegeberuf verändert haben und dass Pflegekräfte weltweit unterschiedliche Qualifikationen und Herausforderungen haben. Er appelliert an die Wertschätzung des Pflegeberufs und der Möglichkeiten, die er bietet.

Versorgung ohne Unterbrechung – Wie gelingt uns sektorenübergreifende Zusammenarbeit?

24.05.2026

Übergänge im Gesundheitssystem und Informationsdefizite

Aus Patientinnenperspektive werden Übergänge zwischen Klinik, Rehabilitation und Langzeitpflege oft als Brüche wahrgenommen. Vielfach fehlen zentrale Informationen, Anträge und Formulare erzeugen Frust, und wiederholte Nachfragen belasten Kranke zusätzlich. Kontinuität des Patientenpfades geht verloren, Unsicherheit wächst, wenn unklar ist, wer zuständig ist. Die Beschreibung dieser Brüche zeigt den Bedarf an klaren Abläufen und verlässlicher Informationsweitergabe über Sektoren hinweg.

Pflege als Kontinuitäts-Trägerin und notwendige Rahmenbedingungen

Die Pflege wird als zentrale Kontinuitätskraft gesehen, doch Feingliederungen der Zuständigkeiten fehlen. Strukturen existieren teils formal, doch der Übergang erfordert klare Prozessbeschreibungen, Verantwortlichkeiten und definierte Kommunikationswege. Pflegefachpersonen benötigen eindeutige Befugnisse und stabile Rahmen, damit sie nahtlos pflegerische Entscheidungen treffen, Patientinnen beraten und Informationen bündeln, ohne von Zweigstellen abhängig zu sein.

Beispiele, Modelle und konkrete Entwicklungen

In Modellregionen wie Lausitz werden Verantwortlichkeiten, Anlaufstellen und Kooperationspartner sichtbar organisiert. APNs und CHNs wirken als Koordinatoren, vernetzen Hausärztinnen, Pflege, Therapie und Langzeitpflege. Internationale Beispiele zeigen, wie zentrale Koordination funktionieren kann. Wichtig sind verlässliche Informationswege, klare Rollen und regionale Steuerung, damit Übergänge besser gelingen und Informationen nicht verloren gehen.

Drei Hebel: Struktur, Professionalität, Politik

Für gelungene sektorenübergreifende Versorgung braucht es: erstens klare strukturnationale Rahmenbedingungen in Einrichtungen und über Settings hinweg; zweitens die volle Verantwortung und Kompetenzen der Pflege in allen Qualifikationen; drittens politisch unterstützte Reformfenster, um Befugnisse, Recht und Finanzierung aufeinander abzustimmen. Ziel ist eine patientenorientierte Versorgung, die Kontinuität sichert und Brüche minimiert.

Übergänge im Gesundheitssystem und Informationsdefizite

Aus Patientinnenperspektive werden Übergänge zwischen Klinik, Rehabilitation und Langzeitpflege oft als Brüche wahrgenommen. Vielfach fehlen zentrale Informationen, Anträge und Formulare erzeugen Frust, und wiederholte Nachfragen belasten Kranke zusätzlich. Kontinuität des Patientenpfades geht verloren, Unsicherheit wächst, wenn unklar ist, wer zuständig ist. Die Beschreibung dieser Brüche zeigt den Bedarf an klaren Abläufen und verlässlicher Informationsweitergabe über Sektoren hinweg.

Pflege als Kontinuitäts-Trägerin und notwendige Rahmenbedingungen

Die Pflege wird als zentrale Kontinuitätskraft gesehen, doch Feingliederungen der Zuständigkeiten fehlen. Strukturen existieren teils formal, doch der Übergang erfordert klare Prozessbeschreibungen, Verantwortlichkeiten und definierte Kommunikationswege. Pflegefachpersonen benötigen eindeutige Befugnisse und stabile Rahmen, damit sie nahtlos pflegerische Entscheidungen treffen, Patientinnen beraten und Informationen bündeln, ohne von Zweigstellen abhängig zu sein.

Beispiele, Modelle und konkrete Entwicklungen

In Modellregionen wie Lausitz werden Verantwortlichkeiten, Anlaufstellen und Kooperationspartner sichtbar organisiert. APNs und CHNs wirken als Koordinatoren, vernetzen Hausärztinnen, Pflege, Therapie und Langzeitpflege. Internationale Beispiele zeigen, wie zentrale Koordination funktionieren kann. Wichtig sind verlässliche Informationswege, klare Rollen und regionale Steuerung, damit Übergänge besser gelingen und Informationen nicht verloren gehen.

Drei Hebel: Struktur, Professionalität, Politik

Für gelungene sektorenübergreifende Versorgung braucht es: erstens klare strukturnationale Rahmenbedingungen in Einrichtungen und über Settings hinweg; zweitens die volle Verantwortung und Kompetenzen der Pflege in allen Qualifikationen; drittens politisch unterstützte Reformfenster, um Befugnisse, Recht und Finanzierung aufeinander abzustimmen. Ziel ist eine patientenorientierte Versorgung, die Kontinuität sichert und Brüche minimiert.

Examen, Weiterbildung und Co. – Wie lernen wir nachhaltig?

26.04.2026

Nachhaltiges Lernen und Lernstrategien

Zuhörerinnen beschreiben, dass Lernen über längere Zeit vernetzt und wiederholt werden sollte, um Inhalte zu verinnerlichen. Bulimie-Lernen, bei dem Inhalte nur kurz vor Prüfungen aufgefrischt werden, wird als weniger wirksam gesehen. Die persönliche Erfahrung zeigt, wie ausformulierte Notizen, lautes Vorlesen und wiederholtes Hören als Memo hilfreich sein können, besonders bei komplexen Themen. Ziel ist ein Zusammenhang zwischen Wissen und Anwendung herzustellen, ohne rein auswendig zu lernen.

Gehirn, Emotionen und Motivation

Es wird deutlich, dass Vernetzung von Neuronen durch wiederholte, unterschiedliche Kontextbezüge das Erinnern stärkt. Emotionen spielen eine zentrale Rolle: Sinn oder Relevanz erhöhen Motivation und Lernerfolg, während Stress Lernprozesse stark hemmt. Sich sinnhaft mit dem Lernstoff zu beschäftigen und den Lernkontext zu reflektieren, unterstützt nachhaltiges Verankern statt reines Abrufen.

Wirkung von Stress, Pruefungsangst und Lernumgebung

Stress führt in der Regel in einen Überlebensmodus, in dem logische Verknüpfungen eingeschränkt sind. Pruefungsangst kann zu leerem Kopf führen, obwohl zuvor gelernt wurde. Atem- oder Entspannungsübungen sowie eine ruhige Lernumgebung helfen, das autonome Nervensystem zu beruhigen. Eine konsequente Schlafhygiene und regelmäßige Wiederholung aus verschiedenen Perspektiven fördern nachhaltiges Lernen.

Praxisnahe Ansätze und individuelle Lernwege

Lernkreise, Austausch mit anderen und Feedback helfen, Inhalte in eigene Worte zu fassen und zu verankern. Die Lernweise ist individuell unterschiedlich: Manche bevorzugen visuelle Hilfen, andere Dialog oder Bewegung. Welche Lernformen funktionieren, lässt sich durch Reflexion erkennen: Faktoren wie Raum, Medien, Gruppenlernen und Pausen sollten an persönliche Präferenzen angepasst werden, um Lernen effizient und motivierend zu gestalten.

Nachhaltiges Lernen und Lernstrategien

Zuhörerinnen beschreiben, dass Lernen über längere Zeit vernetzt und wiederholt werden sollte, um Inhalte zu verinnerlichen. Bulimie-Lernen, bei dem Inhalte nur kurz vor Prüfungen aufgefrischt werden, wird als weniger wirksam gesehen. Die persönliche Erfahrung zeigt, wie ausformulierte Notizen, lautes Vorlesen und wiederholtes Hören als Memo hilfreich sein können, besonders bei komplexen Themen. Ziel ist ein Zusammenhang zwischen Wissen und Anwendung herzustellen, ohne rein auswendig zu lernen.

Gehirn, Emotionen und Motivation

Es wird deutlich, dass Vernetzung von Neuronen durch wiederholte, unterschiedliche Kontextbezüge das Erinnern stärkt. Emotionen spielen eine zentrale Rolle: Sinn oder Relevanz erhöhen Motivation und Lernerfolg, während Stress Lernprozesse stark hemmt. Sich sinnhaft mit dem Lernstoff zu beschäftigen und den Lernkontext zu reflektieren, unterstützt nachhaltiges Verankern statt reines Abrufen.

Wirkung von Stress, Pruefungsangst und Lernumgebung

Stress führt in der Regel in einen Überlebensmodus, in dem logische Verknüpfungen eingeschränkt sind. Pruefungsangst kann zu leerem Kopf führen, obwohl zuvor gelernt wurde. Atem- oder Entspannungsübungen sowie eine ruhige Lernumgebung helfen, das autonome Nervensystem zu beruhigen. Eine konsequente Schlafhygiene und regelmäßige Wiederholung aus verschiedenen Perspektiven fördern nachhaltiges Lernen.

Praxisnahe Ansätze und individuelle Lernwege

Lernkreise, Austausch mit anderen und Feedback helfen, Inhalte in eigene Worte zu fassen und zu verankern. Die Lernweise ist individuell unterschiedlich: Manche bevorzugen visuelle Hilfen, andere Dialog oder Bewegung. Welche Lernformen funktionieren, lässt sich durch Reflexion erkennen: Faktoren wie Raum, Medien, Gruppenlernen und Pausen sollten an persönliche Präferenzen angepasst werden, um Lernen effizient und motivierend zu gestalten.