
Food Facts – der Lebensmittelchemie-Podcast der TU Dresden
Thomas Henle
Beschreibung
Alle Infos rund um „Food Facts – Der Lebensmittelchemie-Podcast“ unter:
https://tu-dresden.de/mn/chemie/lc/aktuelles/podcast-food-facts
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 32: Muss Wissenschaft kommunizieren? Eine Diskussion über Aufwand, Nutzen und Verantwortung.
Einführung in die Wissenschaftskommunikation
In dieser Episode wird der Fokus auf die Wissenschaftskommunikation gelegt, die als zentrale Aufgabe von Universitäten und Forschungseinrichtungen betrachtet wird. Die Teilnehmer diskutieren, ob Wissenschaft kommunizieren muss und ob der Nutzen den Aufwand rechtfertigt.
Vorstellung des Gastes
Professor Klaus Reinhardt, ein Experte für angewandte Zoologie an der TU Dresden, wird vorgestellt. Er diskutiert seine Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Definition und Bedeutung der Wissenschaftskommunikation
Thomas Hähnle erklärt, dass Wissenschaftskommunikation den Austausch von Informationen zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit umfasst. Es ist wichtig, wissenschaftliche Ergebnisse verständlich zu machen, um Fehlinformationen entgegenzuwirken.
Erfahrungen der Wissenschaftler
Beide Wissenschaftler teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit der Kommunikation ihrer Forschungsergebnisse. Klaus erwähnt, dass seine Sichtbarkeit durch Wissenschaftskommunikation gestiegen ist, während Thomas betont, dass es notwendig ist, Fehlinformationen zu bekämpfen.
Aufwand vs. Nutzen
Die Diskussion dreht sich um den Aufwand, der in die Wissenschaftskommunikation investiert wird, und ob dieser Aufwand gerechtfertigt ist. Klaus ist skeptisch, ob der gesellschaftliche Nutzen den enormen Aufwand ausgleicht, während Thomas eine positive Sichtweise hat.
Zukunft der Wissenschaftskommunikation
Die Wissenschaftler diskutieren, wie die Zukunft der Wissenschaftskommunikation aussehen sollte. Es wird die Notwendigkeit einer Professionalisierung betont, während gleichzeitig die Rolle der Forschenden gestärkt werden soll.

Folge 31: Sommer, Sonne, Biergarten: Zwischen Genuss und Klimastress - inkl. sensorischer Bierverkostung
Sensorische Bierverkostung und Sommergenuss
Im Podcast geht es um den Genuss von Bier im Sommer und eine sensorische Verkostung von alkoholfreien Bieren. Die Moderatoren Per Kittel und Jule Wendig begrüßen Prof. Thomas Hinde und diskutieren die Besonderheiten der Biergärten, insbesondere in München, und die damit verbundenen Traditionen.
Herausforderungen der Brauwirtschaft
Es wird auf den Rückgang des Bierkonsums in Deutschland eingegangen, der auf ein verändertes Freizeitverhalten und ein höheres Gesundheitsbewusstsein zurückzuführen ist. Zudem kämpfen viele kleine Brauereien mit den Herausforderungen des Klimawandels, der die Rohstoffverfügbarkeit und die Qualität beeinträchtigt.
Alkoholfreies Bier und neue Herstellungsverfahren
Die Herstellung von alkoholfreiem Bier wird erklärt, einschließlich der verschiedenen Verfahren zur Alkoholentfernung und der Entwicklung neuer Hefestämme, die weniger Alkohol produzieren. Der Geschmack alkoholfreier Biere hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.
Die Zukunft der Bierproduktion
Die Diskussion dreht sich um die Anpassung der Brauereien an neue Verbraucherwünsche und innovative Ansätze, um die Qualität und Vielfalt von Bieren zu erhalten. Es wird auch das Reinheitsgebot hinterfragt und die Möglichkeit einer Flexibilisierung in der Zukunft thematisiert.
Wissenschaftliche Verkostung
In einem praktischen Teil des Podcasts werden zwei alkoholfreie Biere verkostet und die Geschmackseigenschaften analysiert. Die Zuhörer werden ermutigt, bewusster zu genießen und die Aromen des Bieres wahrzunehmen.

Folge 30: Käse – Warum die meisten keine Löcher haben
Vielfalt des Käses
Die Episode befasst sich mit der unglaublichen Vielfalt des Käses, der in unterschiedlichen Texturen, Geschmäckern und Formen vorkommt. Dies ist das Ergebnis komplexer Herstellungsprozesse und der Einwirkung von Enzymen und Mikroorganismen.
Lebensmittelchemische Grundlagen
Professor Thomas Hähnle erklärt, dass Käse ein konzentriertes Milchprodukt ist, das durch die Gerinnung von Casein entsteht. Die Käseverordnung definiert Käse als Erzeugnisse mit unterschiedlichen Reifegraden, die aus dickgelegter Käserei-Milch hergestellt werden.
Herstellungsprozesse
Die Käseherstellung beginnt mit der Gerinnung der Milch, die durch das Enzym Lab oder durch Säuerung erfolgt. Der Käsebruch wird dann verarbeitet, gepresst und gereift, was die unterschiedlichen Käsesorten hervorbringt.
Reifung und Aromenbildung
Während der Reifung entwickeln sich die typischen Käsesorten durch den Abbau von Eiweißen und Fetten. Verschiedene Mikroorganismen spielen eine entscheidende Rolle bei der Geschmacksbildung.
Fakten zu Käse und Konsum
Weltweit werden jährlich zwischen 22 und 26 Millionen Tonnen Käse produziert, wobei Deutschland die größte Käseproduktion in der EU hat. Der Käsekonsum in Deutschland liegt bei etwa 25 Kilogramm pro Person jährlich.
Käsealternativen und Zukunftsperspektiven
Pflanzliche Käsealternativen gestalten sich als Herausforderung, da die Textur und Aromen von Käse nachgebildet werden müssen. Biotechnologische Ansätze könnten in Zukunft eine Rolle bei der Herstellung von Käse spielen.