Stethoskop - Medizin zum Nachhören
Podcast
de

Stethoskop - Medizin zum Nachhören

PD Dr. Christoph Österreicher

Beschreibung

Für alle Medizininteressierten

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

ESVM-Leitlinie: interventionelle Therapie der VTE

22.08.2026

Einführung und Hintergrund

Oliver Schlager, Primar der Abteilung für Innere Medizin I mit Angiologie in Wien, diskutiert die neue internationale Leitlinie zur interventionellen Therapie der venösen Thromboembolie (VTE). Diese Leitlinie wurde von ihm und Markus Teuerl sowie anderen Experten aus mehreren Fachrichtungen erstellt, um Kliniker bei der Behandlung von VTE zu unterstützen.

Notwendigkeit der Leitlinie

Die Leitlinie ist notwendig, weil sich die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Venenthrombose und Lungenembolie in den letzten Jahren verbessert haben. Es wurde ein multidisziplinäres Team gebildet, um eine ausgewogene Sichtweise zu gewährleisten.

Therapieziele und Interventionen

Bei der Behandlung von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien unterscheiden sich die Therapieziele. Kurzfristige Ziele sind die Symptombesserung, während langfristige Ziele die Verhinderung von Komplikationen sind. Interventionelle Therapien ergänzen die Antikoagulation, ersetzen sie jedoch nicht.

Patientenauswahl

Die Auswahl geeigneter Patienten für interventionelle Therapien hängt von Faktoren wie der Anatomie der Thrombose und der Schwere der Symptome ab. Jüngere, mobile Patienten mit schweren Symptomen profitieren in der Regel mehr von Interventionen.

Interventionelle Methoden

Es stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, darunter mechanische Thrombektomien und pharmakologisch unterstützte Lösungen. Mechanische Verfahren sind oft ausreichend und reduzieren die Notwendigkeit für thrombolytische Medikamente.

Rolle von Teamstrukturen

Die Leitlinie empfiehlt die Bildung von Pulmonary Embolism Response Teams (PERT), um eine strukturierte Behandlung durch verschiedene Fachrichtungen zu gewährleisten.

Zukünftige Herausforderungen

Es gibt noch Evidenzlücken, insbesondere hinsichtlich des optimalen Zeitpunkts für interventionelle Behandlungen und der Behandlung von Therapieversagern. Die kontinuierliche Forschung ist entscheidend, um die Behandlungsrichtlinien zu verbessern.

Appell an Fachkollegen

Schlager betont die Bedeutung einer individualisierten Herangehensweise an die Behandlung von Venenthrombosen und Lungenembolien. Jeder Patient sollte eine sorgfältige Bewertung erhalten, um festzustellen, ob eine interventionelle Therapie sinnvoll ist.

Einführung und Hintergrund

Oliver Schlager, Primar der Abteilung für Innere Medizin I mit Angiologie in Wien, diskutiert die neue internationale Leitlinie zur interventionellen Therapie der venösen Thromboembolie (VTE). Diese Leitlinie wurde von ihm und Markus Teuerl sowie anderen Experten aus mehreren Fachrichtungen erstellt, um Kliniker bei der Behandlung von VTE zu unterstützen.

Notwendigkeit der Leitlinie

Die Leitlinie ist notwendig, weil sich die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Venenthrombose und Lungenembolie in den letzten Jahren verbessert haben. Es wurde ein multidisziplinäres Team gebildet, um eine ausgewogene Sichtweise zu gewährleisten.

Therapieziele und Interventionen

Bei der Behandlung von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien unterscheiden sich die Therapieziele. Kurzfristige Ziele sind die Symptombesserung, während langfristige Ziele die Verhinderung von Komplikationen sind. Interventionelle Therapien ergänzen die Antikoagulation, ersetzen sie jedoch nicht.

Patientenauswahl

Die Auswahl geeigneter Patienten für interventionelle Therapien hängt von Faktoren wie der Anatomie der Thrombose und der Schwere der Symptome ab. Jüngere, mobile Patienten mit schweren Symptomen profitieren in der Regel mehr von Interventionen.

Interventionelle Methoden

Es stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, darunter mechanische Thrombektomien und pharmakologisch unterstützte Lösungen. Mechanische Verfahren sind oft ausreichend und reduzieren die Notwendigkeit für thrombolytische Medikamente.

Rolle von Teamstrukturen

Die Leitlinie empfiehlt die Bildung von Pulmonary Embolism Response Teams (PERT), um eine strukturierte Behandlung durch verschiedene Fachrichtungen zu gewährleisten.

Zukünftige Herausforderungen

Es gibt noch Evidenzlücken, insbesondere hinsichtlich des optimalen Zeitpunkts für interventionelle Behandlungen und der Behandlung von Therapieversagern. Die kontinuierliche Forschung ist entscheidend, um die Behandlungsrichtlinien zu verbessern.

Appell an Fachkollegen

Schlager betont die Bedeutung einer individualisierten Herangehensweise an die Behandlung von Venenthrombosen und Lungenembolien. Jeder Patient sollte eine sorgfältige Bewertung erhalten, um festzustellen, ob eine interventionelle Therapie sinnvoll ist.

Resmetirom

06.08.2026

Einführung in Resmethirom

In dieser Folge wird Resmethirom, ein innovatives Medikament zur Behandlung der entzündlichen Fettleber (Masel-D), vorgestellt. Der Gastgeber und der Experte diskutieren die Relevanz und den Wirkmechanismus dieses First-in-Class-Moleküls.

Hintergrund zu Masel-D

Masel-D, oder Metabolic Dysfunction Associated Steatotic Liver Disease, wird als zunehmendes Gesundheitsproblem beschrieben, das durch metabolische Störungen verursacht wird. Die Krankheit hat in den letzten Jahren an Prävalenz zugenommen und führt häufig zu Leberzirrhosen.

Wirkmechanismus von Resmethirom

Resmethirom wirkt als selektiver Schilddrüsenhormon-Rezeptor-Agonist, der gezielt an die Beta-Rezeptoren in der Leber bindet. Dies führt zu einer Reduktion der Lipogenese und einer Erhöhung der Fettsäureoxidation, was den intrahepatischen Fettgehalt senkt und entzündliche Prozesse hemmt.

Studienergebnisse

Die Maestro-Nes-Studie, eine Phase-3-Zulassungsstudie, zeigte signifikante Verbesserungen in der Entzündungsaktivität und Fibrose bei Patienten, die Resmethirom erhielten. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit des Medikaments und dessen potenziellen Nutzen für die Patienten.

Sicherheitsprofil

Resmethirom wurde als sicher eingestuft, wobei die meisten Nebenwirkungen mild und vorübergehend waren. Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Tachykardien beobachtet, was die Verträglichkeit des Medikaments unterstützt.

Ausblick

Die Zulassung von Resmethirom bietet neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Masel-D. Zukünftige Forschungen könnten auch Synergien mit anderen Medikamenten aufzeigen und die Therapie weiter optimieren.

Einführung in Resmethirom

In dieser Folge wird Resmethirom, ein innovatives Medikament zur Behandlung der entzündlichen Fettleber (Masel-D), vorgestellt. Der Gastgeber und der Experte diskutieren die Relevanz und den Wirkmechanismus dieses First-in-Class-Moleküls.

Hintergrund zu Masel-D

Masel-D, oder Metabolic Dysfunction Associated Steatotic Liver Disease, wird als zunehmendes Gesundheitsproblem beschrieben, das durch metabolische Störungen verursacht wird. Die Krankheit hat in den letzten Jahren an Prävalenz zugenommen und führt häufig zu Leberzirrhosen.

Wirkmechanismus von Resmethirom

Resmethirom wirkt als selektiver Schilddrüsenhormon-Rezeptor-Agonist, der gezielt an die Beta-Rezeptoren in der Leber bindet. Dies führt zu einer Reduktion der Lipogenese und einer Erhöhung der Fettsäureoxidation, was den intrahepatischen Fettgehalt senkt und entzündliche Prozesse hemmt.

Studienergebnisse

Die Maestro-Nes-Studie, eine Phase-3-Zulassungsstudie, zeigte signifikante Verbesserungen in der Entzündungsaktivität und Fibrose bei Patienten, die Resmethirom erhielten. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit des Medikaments und dessen potenziellen Nutzen für die Patienten.

Sicherheitsprofil

Resmethirom wurde als sicher eingestuft, wobei die meisten Nebenwirkungen mild und vorübergehend waren. Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Tachykardien beobachtet, was die Verträglichkeit des Medikaments unterstützt.

Ausblick

Die Zulassung von Resmethirom bietet neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Masel-D. Zukünftige Forschungen könnten auch Synergien mit anderen Medikamenten aufzeigen und die Therapie weiter optimieren.

Atemnot

27.07.2026

Einführung in das Thema Atemnot

Dr. Christoph Österreicher diskutiert mit Dr. Rosa Bader-Esslern und Dr. Marcel Rouhani die Ursachen und die medizinische Abklärung von Atemnot, die häufiges Symptom bei Patienten ist. Atemnot kann durch Lungenerkrankungen oder Herzprobleme verursacht werden und erfordert eine umfassende Untersuchung.

Medizinische Definition von Atemnot

Atemnot, auch Dyspnoe genannt, ist ein subjektives Empfinden, das nicht direkt messbar ist. Die medizinische Evaluation erfordert das Verständnis der Beschwerden des Patienten, einschließlich der Umstände, die die Atemnot auslösen, und der zeitlichen Entwicklung der Symptome.

Akute vs. chronische Atemnot

Es wird zwischen akuter und chronischer Atemnot unterschieden. Akute Dyspnoe tritt plötzlich auf und kann durch Ereignisse wie Lungenembolie verursacht werden, während chronische Dyspnoe sich über Wochen oder Monate verschlechtert.

Interdisziplinäre Betrachtung

Die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Pulmologen ist entscheidend, um die kardiologischen und pulmonalen Ursachen von Atemnot zu klären. Beide Fachrichtungen müssen in die Beurteilung des Patienten einbezogen werden, um optimale Therapien zu entwickeln.

Risikofaktoren und Begleiterkrankungen

Die häufigsten Risikofaktoren für Atemnot sind COPD, Herzinsuffizienz, Adipositas und Bewegungsmangel. Diese Faktoren können sowohl zu pulmonalen als auch zu kardiovaskulären Erkrankungen führen, was eine umfassende Diagnostik erfordert.

Diagnostik und Behandlung

Die Diagnostik umfasst Anamnese, körperliche Untersuchungen, Bildgebung und Laboruntersuchungen. Eine schnelle und präzise Diagnostik ist notwendig, insbesondere wenn akute Dyspnoe vorliegt. Rehabilitation und Atemphysiotherapie sind entscheidend für die Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Zusammenarbeit und Vernetzung

Ein effektives Behandlungsteam sollte Fachärzte aus verschiedenen Disziplinen, einschließlich Psychologen, Physiotherapeuten und Internisten, umfassen. Eine enge Zusammenarbeit verbessert die Patientenversorgung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten die notwendige Unterstützung erhalten.

Schlussfolgerung

Die Behandlung von Atemnot erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen, das sowohl die individuellen Bedürfnisse der Patienten als auch die gemeinsamen Risikofaktoren berücksichtigt. Durch die enge Zusammenarbeit können bessere Ergebnisse für Patienten erzielt werden.

Einführung in das Thema Atemnot

Dr. Christoph Österreicher diskutiert mit Dr. Rosa Bader-Esslern und Dr. Marcel Rouhani die Ursachen und die medizinische Abklärung von Atemnot, die häufiges Symptom bei Patienten ist. Atemnot kann durch Lungenerkrankungen oder Herzprobleme verursacht werden und erfordert eine umfassende Untersuchung.

Medizinische Definition von Atemnot

Atemnot, auch Dyspnoe genannt, ist ein subjektives Empfinden, das nicht direkt messbar ist. Die medizinische Evaluation erfordert das Verständnis der Beschwerden des Patienten, einschließlich der Umstände, die die Atemnot auslösen, und der zeitlichen Entwicklung der Symptome.

Akute vs. chronische Atemnot

Es wird zwischen akuter und chronischer Atemnot unterschieden. Akute Dyspnoe tritt plötzlich auf und kann durch Ereignisse wie Lungenembolie verursacht werden, während chronische Dyspnoe sich über Wochen oder Monate verschlechtert.

Interdisziplinäre Betrachtung

Die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Pulmologen ist entscheidend, um die kardiologischen und pulmonalen Ursachen von Atemnot zu klären. Beide Fachrichtungen müssen in die Beurteilung des Patienten einbezogen werden, um optimale Therapien zu entwickeln.

Risikofaktoren und Begleiterkrankungen

Die häufigsten Risikofaktoren für Atemnot sind COPD, Herzinsuffizienz, Adipositas und Bewegungsmangel. Diese Faktoren können sowohl zu pulmonalen als auch zu kardiovaskulären Erkrankungen führen, was eine umfassende Diagnostik erfordert.

Diagnostik und Behandlung

Die Diagnostik umfasst Anamnese, körperliche Untersuchungen, Bildgebung und Laboruntersuchungen. Eine schnelle und präzise Diagnostik ist notwendig, insbesondere wenn akute Dyspnoe vorliegt. Rehabilitation und Atemphysiotherapie sind entscheidend für die Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Zusammenarbeit und Vernetzung

Ein effektives Behandlungsteam sollte Fachärzte aus verschiedenen Disziplinen, einschließlich Psychologen, Physiotherapeuten und Internisten, umfassen. Eine enge Zusammenarbeit verbessert die Patientenversorgung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten die notwendige Unterstützung erhalten.

Schlussfolgerung

Die Behandlung von Atemnot erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen, das sowohl die individuellen Bedürfnisse der Patienten als auch die gemeinsamen Risikofaktoren berücksichtigt. Durch die enge Zusammenarbeit können bessere Ergebnisse für Patienten erzielt werden.