
Maschinenhort
Johannes und Sascha
Beschreibung
Der erste hörbare Wellnessbereich für Menschen mit automobilen Emotionsstörungen. Johannes (auf Instagram "johannes_Maennerhort") und Sascha (auf Instagram "Der_Maschinenraum") sprechen über Autos, die es so wohl nie wieder geben wird.
Echte Gefühle - jeden Freitag neu in Deinem Autoradio.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Auf der Suche nach dem billigen Gral
16.10.2026
Nach der 100. Folge wollten wir eigentlich wieder ganz normal weitermachen.Hat hervorragend funktioniert.Denn kaum ist die Truckerforelle offiziell in freier Wildbahn, fährt Hannes natürlich selbst zur Tankstelle, bestellt eine und bekommt die Frage:„Ach, hat da einer gehört?“Antwort:„Ich bin der Podcast.“Damit wäre Folge 101 eigentlich schon ausreichend erklärt.Die Truckerforellen Aktion läuft, die ersten Fotos erreichen uns und tatsächlich fahren Menschen dafür sogar von Dresden nach Leipzig. Postkarte, Aufkleber, Wurst. Alles funktioniert. Und weil es offenbar noch nicht absurd genug ist, steht Hannes kommenden Mittwoch um 19 Uhr an der Shell Tankstelle in der Merseburger Straße und macht dort eine Stunde Hort vor Ort.Danach widmen wir uns wieder einem Thema aus den allerersten Folgen:Wie viel Auto bekommt man heute eigentlich noch für sehr wenig Geld?Vor zwei Jahren lag die magische Grenze bei 500 Euro. Die Inflation zwingt uns diesmal zu großzügigen 800.Und siehe da: Es gibt sie noch.Lupo. Polo 6N2. Golf 4 Variant. Renault Espace. Daihatsu Cuore. Nissan Micra. Seat Ibiza. Twingos in sämtlichen Stadien zwischen „eigentlich ganz vernünftig“ und „bitte nur mit Handschuhen anfassen“.Der Star der Suche ist allerdings ein Golf 2 Diesel.Baujahr 1987. TÜV bis 2027. 347.000 Kilometer. Früher offenbar bei der Post. Innen noch gelb, außen irgendwann weiß übergeduscht, Radläufe knusprig und mit Dachgepäckträger.Preis: 350 Euro.Hannes möchte ihn natürlich sofort haben.Noch schlimmer wird es beim Twingo. Denn inzwischen hat sich herausgestellt, dass man einen Twingo offenbar so bauen kann, dass selbst Hannes’ Sohn sagt: Für mich ist der zu schade.Tief. Schwarzer Lack. Porsche Telefonfelgen. Faltdach. Ein Auto, mit dem man vor der Oper genauso stehen kann wie am Baggersee.Und dann kommt plötzlich eine Nachricht:„Du suchst doch ein Auto für deinen Sohn. Ich hätte da was.“Golf 3.GTI.Seit zehn Jahren abgestellt.Nicht inseriert.Eigentlich ist noch gar nichts entschieden.Hannes spricht allerdings bereits über originale Gamma Radios, CD Wechsler, Fahrwerk, Felgen, Innenraumreinigung und den bestmöglichen Originalzustand.Wir sagen deshalb mal vorsichtig:Er ist emotional vollkommen neutral.Zwischendurch klären wir außerdem, wann Folge 1000 erscheint: am 8. Januar 2044. Wir beantworten eure Fragen zu YouTube, Live Treffen, vergangenen Lieblingsmomenten und der Zukunft des Podcasts.Und Saschas 126er Felgen sind endlich fertig.Hochglanzpolierte Betten, silberne Sterne und Mercedes Nabendeckel auf Felgen, die eigentlich keine BBS sind und deshalb selbstverständlich auch niemals BBS Embleme bekommen werden.Also eigentlich eine völlig normale Folge Maschinenhort.Truckerforelle, Winterautos, Postgolf, Twingo Gefühle und ein Golf 3 GTI, den Hannes selbstverständlich noch nicht gekauft hat.Noch nicht.Viel Spaß mit Folge 101.
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Folge 100
09.10.2026
100 Folgen. Eine Truckerforelle.Ganz ehrlich: Damit haben wir am Anfang selbst nicht gerechnet.Was als ziemlich steifer Versuch begann, zwei Freunden beim Reden über Autos zuzuhören, ist in knapp zwei Jahren zu etwas geworden, das wir damals überhaupt nicht auf dem Schirm hatten.Zu einer Gemeinschaft aus Menschen mit einem ziemlich rostigen Nagel im Kopf, die jeden Freitag zusammenkommt, Geschichten teilt, Autos zeigt, kommentiert, kritisiert und manchmal einfach nur für eine Stunde den Rest der Welt draußen lässt.Deshalb ist Folge 100 keine normale Folge.Wir schauen zurück auf die ersten Aufnahmen, technische Katastrophen, unsere einzige Backup Folge, nächtliche Schnittaktionen, Tonprobleme am Gardasee, Glühwein auf Eis, Deep on Track, Falkenhausen, Salzburg, Männerhort und Folgen, bei denen wir uns hinterher gefragt haben, warum zur Hölle ihr das eigentlich immer noch hört.Vor allem aber hören wir diesmal euch.Patrick, unser Generalkritiker. Frank, der Schmuckbussard. Verena. Timo. Thilo. Adi. Gerry und Madeleine. Kevin. Enrico und Diana. Franzi. Frohlix. Pascal. Die Marshalls. Daniel. Jan.Menschen, die im Laufe dieser 100 Folgen Teil dieser kleinen bekloppten Welt geworden sind und uns mit ihren O Tönen daran erinnern, dass es längst nicht mehr nur um Autos geht.Es geht um Freundschaften. Um gemeinsame Erinnerungen. Um Toffifee und Eierlikör. Um Menschen, die man ohne dieses Hobby nie getroffen hätte. Um Autos, die objektiv keinen Sinn ergeben und subjektiv vollkommen unverzichtbar sind.Und um dieses Gefühl, jemanden fünf Minuten zu kennen und trotzdem sofort zu wissen:Der hat den gleichen Nagel im Kopf.Zum Jubiläum wollten wir euch deshalb auch etwas zurückgeben.Und natürlich ist es kein Tankrabatt.Noch nicht.Ab dem 9. Oktober gibt es an teilnehmenden Tankstellen in Leipzig und Umgebung unsere Truckerforelle zum Maschinenhort Preis.Einfach den Flüstercode „Truckerforelle“ sagen.Kleine Bockwurst: 2,99 Euro.Große Bockwurst: 3,49 Euro.Dazu gibt es, solange der Vorrat reicht, eine limitierte Maschinenhort Postkarte und Aufkleber. Die Aktion läuft bis Ende Oktober.Wir verdienen daran nichts.Wir wollen einfach nur Fotos von Menschen sehen, die an einer Tankstelle vollkommen ernst sagen:„Einmal Truckerforelle, bitte.“Nach 100 Folgen bleibt eigentlich nur Danke.Danke fürs Hören. Für die Nachrichten. Für die Kritik. Für die Fotos. Für die Geschichten. Für jedes Abo, jede Bewertung und jedes Mal, wenn ihr uns irgendwo weiterempfohlen habt.Maschinenhort war von Anfang an unsere kleine Insel.Inzwischen stehen dort ziemlich viele Leute herum.Und genau so soll es bleiben.Wir haben euch lieb.Auf die nächsten 100.

Ab 4000 U/min geht die Oper los
02.10.2026
Folge 99.Also fehlen nur noch wenige Meter bis zur magischen 100 und wir machen vorher natürlich noch einen Umweg ins Jahr 1999.Die Vengaboys laufen im Radio, das Abi rückt näher, der Führerschein wird zum wichtigsten Projekt des Lebens und langsam dämmert einem, dass zwölf Jahre Schule irgendwann tatsächlich vorbei sind.Automobil war 1999 ebenfalls ziemlich stark: Porsche bringt den ersten 911 GT3, Nissan den Skyline R34, Honda den S2000 und BMW den ersten X5.Autos, die damals teilweise so weit weg wirkten wie ein Einfamilienhaus mit Hubschrauberlandeplatz und heute plötzlich auf persönlichen „hätte ich irgendwann gerne mal“ Listen auftauchen.Womit wir bei Hannes wären.Der durfte am Wochenende zum ersten Mal einen schwarzen Porsche 964 Turbo fahren.Bad Boys Porsche.Bis ungefähr 3.500 Touren passiert nicht viel. Dann wacht der Lader auf und, wie sein Besitzer vorher sehr treffend erklärt:Ab 4000 geht die Oper los.Hannes steigt danach mit einem neuen Lebensziel aus.Sascha erlebt wenige Tage später etwas Ähnliches. Ein Interessent für einen Stellplatz im Maschinenraum kommt mit einem handgeschalteten Audi R8 vorbei. Wenige Minuten später sitzt Sascha selbst am Steuer und stellt fest: Das ist ziemlich genau so gut, wie man gehofft hat.Und wieder passiert etwas, das wahrscheinlich jeder kennt, der dieses Hobby lebt: Man trifft einen Menschen zum ersten Mal, redet fünf Minuten über Autos und hat anschließend das Gefühl, sich seit zehn Jahren zu kennen.Ähnlich läuft es bei einem vermeintlich kurzen Termin in Saschas Nachbarschaft. Ein grüner Range Rover Classic steht zum Verkauf. Sascha sagt zu Hause: „Ich bin eine Viertelstunde weg.“Dreieinhalb Stunden später sitzt er immer noch mit dem Verkäufer in der Garage.Denn natürlich besitzt der Mann zusätzlich einen originalen Cayenne Transsyberia und einen völlig unvernünftigen Bentley Arnage.Was soll man da machen?Vielleicht ist genau das eine der schönsten Seiten unseres Hobbys.Hannes hält an, als ein junges Paar mit einem alten G Modell Hilfe braucht. Er spricht den Besitzer des gelben Audi A2 an, den er seit Monaten bewundert. Und an der Ampel reicht manchmal ein ehrliches „geile Karre“, damit aus zwei grimmig dreinschauenden Autofahrern plötzlich zwei Leute werden, die sich gegenseitig angrinsen.Mehr davon.Zwischendurch erinnern wir uns an Ende der 90er, erste eigene Kohle, Zivildienst, MiniDisc und dieses alte eBay Gefühl, wenn man fünf Sekunden vor Auktionsende mit röchelndem Modem auf „Gebot abgeben“ klickte und hoffte, dass das Internet schnell genug war.Und dann wäre da noch der vierte Polo.Ein weißer 86C Steilheck Fox. Zehn Jahre feucht in einer Garage gestanden. Viel Rost. Preisvorstellung: 700 Euro.Hannes entscheidet vernünftig: Den kaufe ich nicht.Dann bietet sein Kumpel 50 Euro für die Anhängerkupplung.Der Verkäufer sagt: Dann nehmt das ganze Auto mit.Und damit besitzt Hannes plötzlich für 50 Euro eine Anhängerkupplung mit Polo drumherum.Natürlich wird das Auto gewaschen. Natürlich werden originale Radkappen montiert. Natürlich sitzt Hannes später mit Verdünnung und Lappen da, um bei einem 50 Euro Auto die weißen Zierleisten wieder sichtbar zu machen.Und natürlich fällt der Abschied danach wieder schwer.Weil genau da das Problem anfängt: Sobald man ein Auto nach Hause bringt, sauber macht und seine erste kleine Geschichte damit erlebt, ist es eben nicht mehr irgendein alter Polo.Dann ist es deiner.Auch wenn es nur kurz ist.Folge 99. Zwischen Vengaboys, MiniDisc, Porsche Turbo, R8, gelbem Audi A2 und einer Anhängerkupplung, an der versehentlich noch ein ganzes Auto hing.Und nächste Woche?100!Viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.