Von Pfeifen und Pfaffen
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Von Pfeifen und Pfaffen

Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg

Beschreibung

"Von Pfeifen und Pfaffen" - das Evangelische Gesangbuch auf dem Prüfstand!

Von "Macht hoch die Tür" bis "Danke für diesen guten Morgen" – das Evangelische Gesangbuch (EG) gehört zum evangelischen Gottesdienst wie das Vaterunser. Im Jahr 2024 hat das EG seinen 500. Geburtstag gefeiert. Anlass für Pastor Jaan Thiesen und Kirchenmusiker Tom Buchholz, einzelne Titel des Liederbuchs genauer unter die Lupe nehmen.
Was singen wir da überhaupt? Woher kommt die Musik und woher der Text? Wie berührend oder vielleicht sogar nervig sind manche Stücke aus dem Gesangbuch? Welche haben die Chance, in die neue Ausgabe des EG (in Arbeit!) aufgenommen zu werden und auf welche können wir getrost verzichten? Wie cringe (peinlich/ zum Fremdschämen) sind die Lieder heutzutage?
Die Hosts diskutieren lebhaft, kontrovers und manchmal auch nachdenklich und tiefgründig über Themen wie Glaube und Religion, Tradition und Moderne. Die Stücke aus dem Gesangbuch bilden dabei die Projektionsfläche. Hier erfahrt ihr garantiert etwas, das ihr noch nicht über die Titel wusstet – unnützes Partywissen inklusive!

Dieser Podcast wird produziert vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.
Jaan Thiesen ist Pastor in der Kirchengemeinde Berkenthin.
Tomke David Buchholz ist Kirchenmusiker in der Kirchengemeinde St. Petri in Ratzeburg.

Redaktion und Schnitt: Tim Karweick und Annkathrin Bornholdt // Medienabteilung des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Gib dich zufrieden und sei stille" (EG 371) - der Underdog

20.07.2026

Einführung in die Episode

In der dritten Staffel des Podcasts diskutieren Tom, ein Kirchenmusiker, und Jan, ein Pastor, über das evangelische Gesangbuch und das Lied „Gib dich zufrieden und sei stille“. Die beiden sprechen über ihre unterschiedlichen Sichtweisen und emotionalen Reaktionen auf den Text und die Melodie.

Das Lied und seine Bedeutung

Der Titel des Liedes hat einen elterlichen Ton und vermittelt eine Botschaft, die im aktuellen Kontext, insbesondere während des Pride Months, als problematisch empfunden wird. Jan und Tom reflektieren über die Herausforderungen und die Negativität, die der Text vermittelt und diskutieren, wie dieser in der heutigen Zeit interpretiert werden kann.

Paul Gerhardt und Jakob Hinze

Paul Gerhardt, der Autor des Liedes, hatte ein schwieriges Leben im 17. Jahrhundert, geprägt von Verlust und Leid. Diese Erfahrungen spiegeln sich in seinen Texten wider. Jakob Hinze, der Komponist der Melodie, bleibt ein eher unbekannter Zeitgenosse, dessen Werke nur spärlich überliefert sind.

Musikalische Analyse

Tom und Jan analysieren die Melodie und den musikalischen Kontext des Liedes. Während Jan die Melodie schätzt, empfindet Tom sie als sperrig und nicht eingängig. Die Diskussion über die musikalischen Herausforderungen und die Aufführung des Liedes in der heutigen Zeit wird intensiv geführt.

Seelsorgliche Aspekte des Liedes

Das Lied wird als seelsorglich betrachtet, wobei seine Botschaft nicht als Aufforderung zur Passivität interpretiert werden soll. Stattdessen wird die Notwendigkeit hervorgehoben, in schwierigen Zeiten Trost in Gott zu suchen und das Leid ernst zu nehmen.

Persönliche Reflexionen und Schlussfolgerungen

Beide sprechen darüber, inwiefern das Lied heute noch relevant ist und in welchen Kontexten es Anwendung finden könnte, sei es in Gottesdiensten oder in persönlichen Meditationen. Die Episode schließt mit dem Aufruf zur Reflexion über den Text und die persönliche Bedeutung für die Hörer.

Einführung in die Episode

In der dritten Staffel des Podcasts diskutieren Tom, ein Kirchenmusiker, und Jan, ein Pastor, über das evangelische Gesangbuch und das Lied „Gib dich zufrieden und sei stille“. Die beiden sprechen über ihre unterschiedlichen Sichtweisen und emotionalen Reaktionen auf den Text und die Melodie.

Das Lied und seine Bedeutung

Der Titel des Liedes hat einen elterlichen Ton und vermittelt eine Botschaft, die im aktuellen Kontext, insbesondere während des Pride Months, als problematisch empfunden wird. Jan und Tom reflektieren über die Herausforderungen und die Negativität, die der Text vermittelt und diskutieren, wie dieser in der heutigen Zeit interpretiert werden kann.

Paul Gerhardt und Jakob Hinze

Paul Gerhardt, der Autor des Liedes, hatte ein schwieriges Leben im 17. Jahrhundert, geprägt von Verlust und Leid. Diese Erfahrungen spiegeln sich in seinen Texten wider. Jakob Hinze, der Komponist der Melodie, bleibt ein eher unbekannter Zeitgenosse, dessen Werke nur spärlich überliefert sind.

Musikalische Analyse

Tom und Jan analysieren die Melodie und den musikalischen Kontext des Liedes. Während Jan die Melodie schätzt, empfindet Tom sie als sperrig und nicht eingängig. Die Diskussion über die musikalischen Herausforderungen und die Aufführung des Liedes in der heutigen Zeit wird intensiv geführt.

Seelsorgliche Aspekte des Liedes

Das Lied wird als seelsorglich betrachtet, wobei seine Botschaft nicht als Aufforderung zur Passivität interpretiert werden soll. Stattdessen wird die Notwendigkeit hervorgehoben, in schwierigen Zeiten Trost in Gott zu suchen und das Leid ernst zu nehmen.

Persönliche Reflexionen und Schlussfolgerungen

Beide sprechen darüber, inwiefern das Lied heute noch relevant ist und in welchen Kontexten es Anwendung finden könnte, sei es in Gottesdiensten oder in persönlichen Meditationen. Die Episode schließt mit dem Aufruf zur Reflexion über den Text und die persönliche Bedeutung für die Hörer.

"So nimm denn meine Hände" (EG 376) - der Beerdigungs-Dauerbrenner

24.06.2026

Einführung in die Podcast-Episode

Im Podcast sprechen Tom, ein Kirchenmusiker, und Jan, ein Pastor, über das evangelische Gesangbuch und das Lied "So nimm denn meine Hände" (EG 376), das häufig bei Beerdigungen gesungen wird.

Persönliche Erfahrungen mit dem Lied

Beide Moderatoren teilen ihre unterschiedlichen Hintergründe im Umgang mit dem Lied. Tom ist mit dem evangelischen Gesangbuch aufgewachsen, während Jan erst im Vikariat mit dem Lied in Berührung kam. Sie diskutieren, wie das Lied oft als Trauerlied betrachtet wird, aber im Gesangbuch in der Kategorie "Glaube, Liebe, Hoffnung" verzeichnet ist.

Die Komponistin Juli Hausmann

Die Episode beleuchtet das Leben von Juli Hausmann, die das Lied komponierte. Sie lebte im 19. Jahrhundert und war stark von Pietismus und Erweckungsbewegungen geprägt. Ihr Leben war von persönlichem Leid und Demut geprägt, und sie hat ihre Gedichte anonym veröffentlicht.

Die Melodie und die Verbreitung des Liedes

Die Melodie des Liedes wurde von Philipp Friedrich Silcher vertont und fand schnell große Verbreitung. Es wird diskutiert, wie das Lied ursprünglich für Hochzeiten geschrieben wurde, bevor es sich zu einem Trauermusikstück entwickelte.

Kritik und Relevanz des Liedes

Das Lied wird als sentimental kritisiert, jedoch wird auch die Stärke des Textes hervorgehoben, da er Verletzlichkeit und das Bedürfnis nach göttlicher Führung in schwierigen Zeiten ausdrückt. Die Moderatoren reflektieren über die Bedeutung von Verletzlichkeit und Emotionen in der heutigen Gesellschaft.

Abschließende Gedanken zur Zukunft des Liedes

Die Moderatoren diskutieren, ob das Lied in zukünftige Gesangbücher aufgenommen werden sollte, und erkennen an, dass es trotz seiner Beliebtheit möglicherweise an Relevanz verliert. Es wird betont, dass Lieder Platz für neue Ausdrucksformen schaffen sollten.

Einführung in die Podcast-Episode

Im Podcast sprechen Tom, ein Kirchenmusiker, und Jan, ein Pastor, über das evangelische Gesangbuch und das Lied "So nimm denn meine Hände" (EG 376), das häufig bei Beerdigungen gesungen wird.

Persönliche Erfahrungen mit dem Lied

Beide Moderatoren teilen ihre unterschiedlichen Hintergründe im Umgang mit dem Lied. Tom ist mit dem evangelischen Gesangbuch aufgewachsen, während Jan erst im Vikariat mit dem Lied in Berührung kam. Sie diskutieren, wie das Lied oft als Trauerlied betrachtet wird, aber im Gesangbuch in der Kategorie "Glaube, Liebe, Hoffnung" verzeichnet ist.

Die Komponistin Juli Hausmann

Die Episode beleuchtet das Leben von Juli Hausmann, die das Lied komponierte. Sie lebte im 19. Jahrhundert und war stark von Pietismus und Erweckungsbewegungen geprägt. Ihr Leben war von persönlichem Leid und Demut geprägt, und sie hat ihre Gedichte anonym veröffentlicht.

Die Melodie und die Verbreitung des Liedes

Die Melodie des Liedes wurde von Philipp Friedrich Silcher vertont und fand schnell große Verbreitung. Es wird diskutiert, wie das Lied ursprünglich für Hochzeiten geschrieben wurde, bevor es sich zu einem Trauermusikstück entwickelte.

Kritik und Relevanz des Liedes

Das Lied wird als sentimental kritisiert, jedoch wird auch die Stärke des Textes hervorgehoben, da er Verletzlichkeit und das Bedürfnis nach göttlicher Führung in schwierigen Zeiten ausdrückt. Die Moderatoren reflektieren über die Bedeutung von Verletzlichkeit und Emotionen in der heutigen Gesellschaft.

Abschließende Gedanken zur Zukunft des Liedes

Die Moderatoren diskutieren, ob das Lied in zukünftige Gesangbücher aufgenommen werden sollte, und erkennen an, dass es trotz seiner Beliebtheit möglicherweise an Relevanz verliert. Es wird betont, dass Lieder Platz für neue Ausdrucksformen schaffen sollten.

"Weißt du, wieviel Sternlein stehen" (EG 511) - das Schlaflied

01.08.2025

Einführung

Im Podcast diskutieren Almut, eine Kirchenmusikerin, und Jan, ein Pastor, über die Bedeutung und den Ursprung des Liedes "Weißt du, wie viele Sternlein stehen?" aus dem evangelischen Gesangbuch, das kürzlich 500 Jahre alt wurde.

Das Lied im Kontext

Das Lied wird als Gute-Nacht-Lied betrachtet, doch die Sprecher diskutieren, ob es nicht auch als Natur- und Schöpfungslied gedeutet werden kann. Es wird die Frage aufgeworfen, warum es im Gesangbuch zu finden ist und welche kulturelle und emotionale Bedeutung es hat.

Hintergrund des Liedes

Wilhelm Hey, der Autor des Gedichts, wird als bedeutende Figur des 19. Jahrhunderts beschrieben, der sich für Kinder und soziale Themen engagierte. Das Lied enthält viele biblische Anspielungen und soll Kindern Trost spenden und sie an das Wohlwollen Gottes erinnern.

Musikalische Aspekte

Das Lied hat eine einfache Melodie und wird als leicht mitsingbar beschrieben. Es wird über die Volksliedbewegung des 19. Jahrhunderts gesprochen und wie solche Lieder in den Alltag integriert wurden.

Relevanz heute

Die Relevanz des Liedes in der heutigen Zeit wird hinterfragt. Es gibt Überlegungen, ob es weiterhin in Gottesdiensten verwendet werden sollte oder ob es besser im digitalen Anhang des Gesangbuchs platziert werden sollte.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Ankündigung einer längeren Pause des Podcasts und dem Aufruf an die Hörer, Feedback zu geben und Ideen für zukünftige Themen einzureichen.

Einführung

Im Podcast diskutieren Almut, eine Kirchenmusikerin, und Jan, ein Pastor, über die Bedeutung und den Ursprung des Liedes "Weißt du, wie viele Sternlein stehen?" aus dem evangelischen Gesangbuch, das kürzlich 500 Jahre alt wurde.

Das Lied im Kontext

Das Lied wird als Gute-Nacht-Lied betrachtet, doch die Sprecher diskutieren, ob es nicht auch als Natur- und Schöpfungslied gedeutet werden kann. Es wird die Frage aufgeworfen, warum es im Gesangbuch zu finden ist und welche kulturelle und emotionale Bedeutung es hat.

Hintergrund des Liedes

Wilhelm Hey, der Autor des Gedichts, wird als bedeutende Figur des 19. Jahrhunderts beschrieben, der sich für Kinder und soziale Themen engagierte. Das Lied enthält viele biblische Anspielungen und soll Kindern Trost spenden und sie an das Wohlwollen Gottes erinnern.

Musikalische Aspekte

Das Lied hat eine einfache Melodie und wird als leicht mitsingbar beschrieben. Es wird über die Volksliedbewegung des 19. Jahrhunderts gesprochen und wie solche Lieder in den Alltag integriert wurden.

Relevanz heute

Die Relevanz des Liedes in der heutigen Zeit wird hinterfragt. Es gibt Überlegungen, ob es weiterhin in Gottesdiensten verwendet werden sollte oder ob es besser im digitalen Anhang des Gesangbuchs platziert werden sollte.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Ankündigung einer längeren Pause des Podcasts und dem Aufruf an die Hörer, Feedback zu geben und Ideen für zukünftige Themen einzureichen.