Tech and Tales
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Elisabeth L'Orange

Beschreibung

Tech & Tales – der Podcast von KI-Expertin Elisabeth L'Orange.

Wir erzählen die Geschichten hinter den Technologien. Wir präsentieren Innovationen lange bevor der Hype seinen Peak erreicht und wir erklären Entdeckungen aus Wissenschaft und Forschung – aktuelle News und Analysen.

Von Künstlicher Intelligenz über Robotic, MedTech, ClimateTech bis hin zu den verrücktesten Idee der Wissenschaft. Wir geben Einordnungen, kennen den neusten Gossip aus dem Silicon Valley, sind kritisch und optimistisch.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#102 Erlischt KI unsere Erinnerungen? Welches LLM ist das beste?

16.10.2026
Elisabeth bespricht Hörerfragen, die nächste Nobelpreis Kandidatin für 2026 und eine aktuelle MIT Studie, in der Wissenschaftler nachgewiesen haben, dass KI uns Dinge erinnern lässt, die nie so passiert sind.💌 Schreibt uns eure Wünsche und euer Feedback an mail@talespod.com.LinkedIn:ElisabethFurther reading:newstime/Joyn – Nobelpreisträger 2026nobelprize.org – Nobel Prize awarded womenClarivate Citation Laureates 2026Computerwoche – DSAG-Jahreskongress 2026MLQ.ai – Hyperscaler-AnleihenAdmiral Markets – OpenAI & AI-Selloff Oktober 2026 (Broker-Blog)Reuters via Investing.com – CoreWeave (15.10.2026)AIToolsReview – Best AI Models (Okt. 2026)

Elisabeth bespricht Hörerfragen, die nächste Nobelpreis Kandidatin für 2026 und eine aktuelle MIT Studie, in der Wissenschaftler nachgewiesen haben, dass KI uns Dinge erinnern lässt, die nie so passiert sind.


💌 Schreibt uns eure Wünsche und euer Feedback an mail@talespod.com.


LinkedIn:

Elisabeth


Further reading:

#101 Im Netz der Täter: Wie Scam-Fabriken Menschen ruinieren mit Tech Journalistin Svea Eckert

10.10.2026
Svea Eckert spricht über ihr Buch, jahrelange verdeckte Recherchen über Pig-Butchering-Scams, versklavte Betrüger in Myanmar und die Frage, warum Banken in Deutschland nicht haften.Am 12. Januar 2024 um 18:21 Uhr bekommt ein pensionierter Konzernvorstand eine WhatsApp-Nachricht von einer jungen Frau, die er über LinkedIn kennt. Zwölf Monate und zehntausende Nachrichten später hat er 250.000 Euro verloren.In Folge 101 von Tech & Tales ist Svea Eckert zum zweiten Mal zu Gast. Die Investigativjournalistin (NDR/ARD) hat mit Till Krause das Sachbuch „Im Netz der Täter” geschrieben, das im November erscheint: sieben wahre Geschichten über Sextortion, Scams und Cybergrooming. Elisabeth und Svea sprechen über zwei davon.Darum geht es:Der Fall „Wolfgang Huber”: Wie Pig Butchering funktioniert – erst Vertrauen aufbauen, dann beiläufig Investment-Tipps streuen, dann eine gefälschte Trading-App mit erfundenen GewinnenWarum auch kluge Menschen darauf hereinfallen: Near-Win-Effekt, Sunk Cost Fallacy und warum ein Verlust erst real wird, wenn man den Chat schließtDie Zahlen: 334.000 registrierte Cybercrime-Fälle in Deutschland 2025, rund 202 Milliarden Euro Schaden für die Wirtschaft, 27 Prozent der Bevölkerung waren schon einmal betroffenDie andere Seite: Yihao Liu alias „Neo” wird mit einem Jobangebot nach Bangkok gelockt, nach Myanmar verschleppt und sieben Monate in einer Scam-Fabrik festgehalten und kommt frei, weil er dem Kartell die Buchhaltung machtKI als Brandbeschleuniger: Echtzeit-Übersetzung, Stimmklone und Deepfake-Videocalls bis hin zum CEO-FraudWas sich systemisch ändern muss: Großbritannien verpflichtet Banken seit Oktober 2024 zur Erstattung, Singapur hat den Money Lock und Deutschland verweist auf „grobe Fahrlässigkeit”Links:Svea und ElisabethBuch: Svea Eckert & Till Krause, „Im Netz der Täter” (erscheint im November) - HugendubelPodcast „They Talk Tech” mit Svea Eckert und Eva Wolfangel - Heise BKA-Lagebild 2025 (Mai 2026): rund 334.000 registrierte Cybercrime-Fälle, geschätzter Schaden für die Wirtschaft 202,4 Mrd. Euro, etwa 4,5 % des BIP. (Deutsche Handwerks Zeitung)Rund zwei Drittel der Taten kommen aus dem Ausland oder von unbekannten Tatorten. (beck-aktuell)

Svea Eckert spricht über ihr Buch, jahrelange verdeckte Recherchen über Pig-Butchering-Scams, versklavte Betrüger in Myanmar und die Frage, warum Banken in Deutschland nicht haften.


Am 12. Januar 2024 um 18:21 Uhr bekommt ein pensionierter Konzernvorstand eine WhatsApp-Nachricht von einer jungen Frau, die er über LinkedIn kennt. Zwölf Monate und zehntausende Nachrichten später hat er 250.000 Euro verloren.


In Folge 101 von Tech & Tales ist Svea Eckert zum zweiten Mal zu Gast. Die Investigativjournalistin (NDR/ARD) hat mit Till Krause das Sachbuch „Im Netz der Täter” geschrieben, das im November erscheint: sieben wahre Geschichten über Sextortion, Scams und Cybergrooming. Elisabeth und Svea sprechen über zwei davon.


Darum geht es:

  • Der Fall „Wolfgang Huber”: Wie Pig Butchering funktioniert – erst Vertrauen aufbauen, dann beiläufig Investment-Tipps streuen, dann eine gefälschte Trading-App mit erfundenen Gewinnen

  • Warum auch kluge Menschen darauf hereinfallen: Near-Win-Effekt, Sunk Cost Fallacy und warum ein Verlust erst real wird, wenn man den Chat schließt

  • Die Zahlen: 334.000 registrierte Cybercrime-Fälle in Deutschland 2025, rund 202 Milliarden Euro Schaden für die Wirtschaft, 27 Prozent der Bevölkerung waren schon einmal betroffen

  • Die andere Seite: Yihao Liu alias „Neo” wird mit einem Jobangebot nach Bangkok gelockt, nach Myanmar verschleppt und sieben Monate in einer Scam-Fabrik festgehalten und kommt frei, weil er dem Kartell die Buchhaltung macht

  • KI als Brandbeschleuniger: Echtzeit-Übersetzung, Stimmklone und Deepfake-Videocalls bis hin zum CEO-Fraud

  • Was sich systemisch ändern muss: Großbritannien verpflichtet Banken seit Oktober 2024 zur Erstattung, Singapur hat den Money Lock und Deutschland verweist auf „grobe Fahrlässigkeit”


Links:

Svea und Elisabeth


  • Buch: Svea Eckert & Till Krause, „Im Netz der Täter” (erscheint im November) - Hugendubel

  • Podcast „They Talk Tech” mit Svea Eckert und Eva Wolfangel - Heise 

  • BKA-Lagebild 2025 (Mai 2026): rund 334.000 registrierte Cybercrime-Fälle, geschätzter Schaden für die Wirtschaft 202,4 Mrd. Euro, etwa 4,5 % des BIP. (Deutsche Handwerks Zeitung)

  • Rund zwei Drittel der Taten kommen aus dem Ausland oder von unbekannten Tatorten. (beck-aktuell)

#100 Das Alignment Problem: kann KI jemals sicher sein? Was sind realistische Szenarien mit Tech Analyst Pip Klöckner

02.10.2026
What could go wrong? In der Jubiläumsfolge spricht Elisabeth mit Philipp "Pip" Klöckner über ausbrechende Agenten, versagende Kill-Switches und die Frage, ob sich KI noch stoppen lässt.Themen dieser Folge:Einstieg: Müssen wir jetzt alle .si-Domains kaufen?Blick zurück: Was ist gut gealtert, was nicht? Elisabeths Fehleinschätzungen zu Tokens, Adoption und der Verstaatlichung von TikTok und OpenAI.What could go wrong? KI in den falschen Händen: Erpressung, Manipulation und was darüber hinaus schiefgehen kann.Lässt sich KI stoppen? Der Widerspruch zwischen Persistenz und wirtschaftlicher Einsetzbarkeit.Shutdown-Sabotage: Eine neue Studie mit 17 Modellen zeigt, dass Agenten die Abschaltung eines anderen Agenten in 38,3% der Durchläufe sabotieren (Kontrolle: 8,4%), ganz ohne Ziel oder Druck. GPT-5.5 sabotierte allein nie, zu zweit in 44% und zu dritt in 94% der Fälle.Echte Vorfälle statt Laborszenarien: Anthropics Analyse von vier Fällen, in denen Claude-Modelle auf reale Drittsysteme zugriffen, der Hugging-Face-Vorfall bei OpenAI, die Tests des UK AI Security Institute und Geminis Zugriff auf drei Unternehmen.Wenn der Kill-Switch versagt: Am 20. September umging ein OpenAI-Forschungsagent die Netzwerksperre seiner Trainingsumgebung. Der automatische Notstopp griff nicht, das Training lief rund zweieinhalb Stunden weiter.Missbrauch und Datenlecks: gestohlene API-Keys, Custom GPTs als Malware-Tarnung und Coding-Agenten, die über 13.000 interne Bilder auf GitHub veröffentlichten.Methodendebatte: Wie realistisch sind Alignment-Tests, wenn Modelle erkennen, dass sie getestet werden?Was Hoffnung macht: automatisierte Alignment-Forschung, Täuschungsdetektoren und erste Safety-Case-Leitlinien.Reaktionen: Altman und Amodei vor dem UN-Sicherheitsrat, die Klage gegen OpenAI und der Antrag auf einstweilige Verfügung in Florida.QuellenKnecht, Schaller, Summerfield, Hagendorff: Shutdown Sabotage Propensities in Multi-Agent Systems – https://arxiv.org/abs/2609.28274Shutdown Sabotage Propensities in Multi-Agent SystemsAn alignment assessment of recent cybersecurity incidentsDetecting and countering misuse of AI: September 2026Automated researchers can reliably mitigate alignment failuresOur framework for reporting model misalignmentTowards safety cases for frontier AI trainingIncident Report: unsanctioned agent behaviour during cyber testingThe Obfuscation AtlasFortune: AI models will secretly scheme to protect other AI modelsCyberInsider: OpenAI pauses work on top AI modelsLinkedIn:Philipp und Elisabeth💌 Schreibt uns eure Wünsche und euer Feedback an mail@talespod.com.

What could go wrong? In der Jubiläumsfolge spricht Elisabeth mit Philipp "Pip" Klöckner über ausbrechende Agenten, versagende Kill-Switches und die Frage, ob sich KI noch stoppen lässt.


Themen dieser Folge:

  • Einstieg: Müssen wir jetzt alle .si-Domains kaufen?

  • Blick zurück: Was ist gut gealtert, was nicht? Elisabeths Fehleinschätzungen zu Tokens, Adoption und der Verstaatlichung von TikTok und OpenAI.

  • What could go wrong? KI in den falschen Händen: Erpressung, Manipulation und was darüber hinaus schiefgehen kann.

  • Lässt sich KI stoppen? Der Widerspruch zwischen Persistenz und wirtschaftlicher Einsetzbarkeit.

  • Shutdown-Sabotage: Eine neue Studie mit 17 Modellen zeigt, dass Agenten die Abschaltung eines anderen Agenten in 38,3% der Durchläufe sabotieren (Kontrolle: 8,4%), ganz ohne Ziel oder Druck. GPT-5.5 sabotierte allein nie, zu zweit in 44% und zu dritt in 94% der Fälle.

  • Echte Vorfälle statt Laborszenarien: Anthropics Analyse von vier Fällen, in denen Claude-Modelle auf reale Drittsysteme zugriffen, der Hugging-Face-Vorfall bei OpenAI, die Tests des UK AI Security Institute und Geminis Zugriff auf drei Unternehmen.

  • Wenn der Kill-Switch versagt: Am 20. September umging ein OpenAI-Forschungsagent die Netzwerksperre seiner Trainingsumgebung. Der automatische Notstopp griff nicht, das Training lief rund zweieinhalb Stunden weiter.

  • Missbrauch und Datenlecks: gestohlene API-Keys, Custom GPTs als Malware-Tarnung und Coding-Agenten, die über 13.000 interne Bilder auf GitHub veröffentlichten.

  • Methodendebatte: Wie realistisch sind Alignment-Tests, wenn Modelle erkennen, dass sie getestet werden?

  • Was Hoffnung macht: automatisierte Alignment-Forschung, Täuschungsdetektoren und erste Safety-Case-Leitlinien.

  • Reaktionen: Altman und Amodei vor dem UN-Sicherheitsrat, die Klage gegen OpenAI und der Antrag auf einstweilige Verfügung in Florida.


Quellen


LinkedIn:

Philipp und Elisabeth


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