
Wirtschaft mit Weisbach
Annette Weisbach
Beschreibung
In einer Welt, die sich durch Informationsflut, Geopolitik und Multikrisen immer komplexer gestaltet, bietet der Podcast "Wirtschaft mit Weisbach" eine klare und kompakte Analyse der aktuellen Themen und Hintergründe. Dieser unabhängige und sachliche Wirtschaftspodcast steht für eine unvoreingenommene Berichterstattung und richtet sich an Hörer, die sich ihre Meinung gerne selbst bilden.
Jede Episode bietet spannende Interviews mit CEOs, Unternehmern, Fondsmanagern, Experten und Analysten. Informationen zu neusten Entwicklungen in der Wirtschaft, welche Faktoren die Märkte beeinflussen und Wechselwirkungen mit der Politik.
Bleiben Sie informiert und einen Schritt voraus: Jede Woche werfen wir einen Blick auf die wichtigen Ereignisse der kommenden Tage. "Wirtschaft mit Weisbach" ist der ideale Podcast für alle, die Interesse und Spaß an Wirtschaft und Politik haben.
Lassen Sie sich informieren und unterhalten mit ausgewählten Themen aus Wirtschaft und Politik.
Disclaimer:
Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts und die Gäste übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der im Podcast gehörten Informationen treffen.
Jede Episode bietet spannende Interviews mit CEOs, Unternehmern, Fondsmanagern, Experten und Analysten. Informationen zu neusten Entwicklungen in der Wirtschaft, welche Faktoren die Märkte beeinflussen und Wechselwirkungen mit der Politik.
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Proteste, Schulden, Wahlkampf: Steht Frankreich vor einer Krise? Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im Gespräch
22.10.2026
Frankreich in Aufruhr: Was hinter den Massenprotesten steckt und was sie für die Finanzmärkte bedeuten. Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es aus aktuellem Anlass nur um ein Land: Frankreich.Rund eine halbe Million Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, in mehreren Städten kam es zu Gewalt und Plünderungen. Präsident Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt und zur Ruhe vor der anstehenden Präsidentschaftswahl aufgerufen. An den Finanzmärkten hinterlässt die Lage deutliche Spuren: Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist zum ersten Mal seit 2002 über 5 Prozent gestiegen.Ich spreche mit Dr. Manuel Steinbrink, Volkswirt bei der Union Investment. Er erklärt, warum die Unzufriedenheit in Frankreich so groß ist wie in keinem anderen europäischen Land. Laut einer aktuellen Pew-Research-Umfrage sind 85 Prozent der Franzosen mit der Wirtschaft unzufrieden, in Deutschland sind es 65 Prozent. Die wichtigsten Gründe sind der Verlust an Kaufkraft, die Sorge vor einem Rückbau des Sozialstaats und die hohe Staatsverschuldung.Wir sprechen darüber, warum die Löhne in Frankreich schwächer gestiegen sind als in Deutschland, warum hohe Staatsausgaben nicht automatisch bessere Leistungen bedeuten und warum ausgerechnet die Rentner nicht auf die Straße gehen. Manuel Steinbrink zeigt außerdem, wer vom vergleichsweise soliden Wachstum der letzten Jahre profitiert hat und wer nicht.Im weiteren Verlauf geht es um die politische Lage seit den Neuwahlen 2024, um die Frage, was die Proteste für die Wahl im nächsten Jahr bedeuten, und darum, warum Manuel Steinbrink trotz der steigenden Renditen noch keine Krise sieht und keinen Grund für ein Eingreifen der EZB.Außerdem im Podcast:Warum die Franzosen mit ihrer Wirtschaft unzufriedener sind als jedes andere Land in EuropaWarum den Menschen in Frankreich real tatsächlich weniger im Geldbeutel bleibtWeshalb die hohen Staatsausgaben nicht zu einer besseren Versorgung führenWarum die Jungen protestieren und die Rentner nichtWelche Branchen und Regionen vom Wachstum profitiert haben und welche Rolle der Brexit für Paris spieltWarum Beschäftigte in der Industrie besonders offen für politische Ränder sindWie Emmanuel Macron ohne eigene Mehrheit im Parlament regiertWelche Auswirkungen die Proteste auf die Präsidentschaftswahl haben dürftenWarum die Auktionen französischer Staatsanleihen trotz Renditen über 5 Prozent gut laufenWarum die EZB aus Sicht von Manuel Steinbrink keinen Grund zum Eingreifen hatEin Gespräch über die Ursachen der Proteste, die wirtschaftliche Lage Frankreichs, die politische Zukunft des Landes und die Frage, wie nervös die Finanzmärkte wirklich sein müssen.🎧 Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt.📩 Themenvorschläge an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deVielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!

Steigende Renditen - Ist das ein Regimewechsel an den Anleihemärkten? Alexander Raviol von Lupus Alpha
29.09.2026
Warum die steigenden Renditen einen Regimewechsel an den Finanzmärkten markieren. Alexander Raviol von Lupus Alpha im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und um die Frage, ob die alte Korrelation zwischen Anleihen und Aktien überhaupt noch hält.Die Renditen steigen und steigen, vor allem in den USA, wo die zehnjährigen Staatsanleihen inzwischen über 5 Prozent liegen. Die US-Regierung, allen voran der Finanzminister, sieht darin den Ausdruck einer starken Wirtschaft. Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, denn höhere Zinsen verteuern auch die Kredite der traditionell hoch verschuldeten US-Konsumenten, und ein immer größerer Teil der Staatsausgaben fließt in Zinszahlungen.Ich spreche mit Alexander Raviol, Mitglied des Executive Committees bei Lupus Alpha in Frankfurt. Er blickt auf rund 150 Jahre Kapitalmarktdaten zurück und ordnet ein, warum die vier Jahrzehnte von 1980 bis 2020 mit fallenden Zinsen und niedriger Inflation eine Ausnahme waren und warum wir aus seiner Sicht keinen normalen Zinszyklus erleben, sondern einen Regimewechsel.Wir sprechen über eine US-Verschuldung von rund 40 Billionen Dollar, die gemessen an der Wirtschaftsleistung zuletzt nur im Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch war, über ein Haushaltsdefizit, wie es sonst nur in Kriegsphasen vorkam, und darüber, warum aus seiner Sicht am Ende nur Inflation als Ausweg bleibt. Alexander Raviol geht davon aus, dass die Notenbanken eingreifen werden, sobald es an den Märkten zu Brüchen kommt, und dass wir uns bereits mitten in einer Schuldenkrise befinden.Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, für welche Anleger Anleihen noch sinnvoll sind, warum Aktien als reale Assets in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Auswahl von Unternehmen jetzt ankommt.Außerdem im Podcast:Warum die US-Regierung die hohen Renditen als Zeichen einer starken Wirtschaft siehtWarum Aktien und Anleihen seit 2020 immer häufiger gleichzeitig fallenWarum die Phase von 1980 bis 2020 für Anleihen so außergewöhnlich warWie hoch die Verschuldung der USA im historischen Vergleich wirklich istWarum aus Sicht von Alexander Raviol nur Inflation als Weg aus den Schulden bleibtWeshalb die Fed die Zinsen kaum bis in eine Rezession hinein anheben dürfteWarum wir uns laut Alexander Raviol bereits in einer Schuldenkrise befindenWelches wenig bekannte dritte Ziel im Federal Reserve Act stehtFür welche Anleger Anleihen trotz über 5 Prozent Rendite noch attraktiv sindWarum Aktien in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Unternehmensauswahl ankommtEin Gespräch über steigende Renditen, eine historisch hohe Staatsverschuldung, die Rolle der Notenbanken und die Frage, wie sich Anleger in einem neuen Umfeld an den Finanzmärkten aufstellen können.🎧 Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt.📩 Themenvorschläge an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deVielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!

Autonome Waffensysteme, Kill-Switch und die Frage nach Europas Souveränität – KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im Gespräch
22.09.2026
Wie gefährlich künstliche Intelligenz im militärischen Einsatz ist. KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um einen differenzierten Blick auf künstliche Intelligenz im militärischen Bereich und um die Frage, wie gefährlich ihr Einsatz sein kann, wenn man die Ergebnisse einfach unkritisch nutzt und nicht hinterfragt.Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.Außerdem im Podcast:Warum ein falscher KI-Bericht im April fast zu einer Eskalation im Nahen Osten geführt hätteWarum künstliche Intelligenz im Militär schon seit den 90er Jahren im Einsatz istWas die erste, zweite und dritte Welle der KI unterscheidetWarum Large Language Models keine Absicht haben und nicht planen könnenWeshalb die Frage Claude oder ChatGPT im militärischen Einsatz der falsche Ansatz istWarum der AI-Act der EU aus Sicht von Yvonne Hofstetter schon wieder überholt istWarum am Ende alles auf ein Sicherheitsproblem und die Frage der Haftung hinausläuftOb sich außer Kontrolle geratene KI-Systeme mit einem Kill-Switch überhaupt noch stoppen lassenWarum an autonomen Waffensystemen kein Weg mehr vorbeiführtWo Europa im KI-Wettlauf steht und warum synthetische Daten und Physical AI eine Chance sindEin Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.📩 Themenvorschläge an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deVielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!