Leben ist mehr
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Leben ist mehr

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Beschreibung

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ist die Bibel out?

28.10.2026
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich mit der Bibel sehr viele Jahre meines Lebens überhaupt nichts anfangen konnte. Sie war für mich sprichwörtlich ein »Buch mit sieben Siegeln«, also undurchschaubar, unverständlich und rätselhaft. Selbst bei einem Versuch, darin zu lesen, wurde mein »Zustand« nicht besser. Ich denke, das geht vielen Menschen so. Sie halten die Bibel für von Menschen erfunden, für ein altes, »staubiges« Buch – vollkommen überholt und in der heutigen Zeit nicht mehr zu gebrauchen.Doch wenn man sich ein wenig intensiver mit der Bibel beschäftigt, gibt es tatsächlich eine Vielzahl von Dingen, die aktuell in unsere Zeit passen. Stellen Sie sich vor, jeder würde seinen Nächsten so lieben wie sich selbst. Wie würde die Welt dann aussehen? Was wäre mit Kriegen, Feindschaften und der oft beschworenen »Spaltung der Gesellschaft«? Was wäre, wenn keiner töten oder stehlen würde, wenn jeder seine Eltern ehrte? Wie wäre der Umgang untereinander, wenn er von Demut gegenüber dem anderen geprägt wäre? Was wäre, wenn nicht jeder nur seinen Vorteil suchte, sondern sich auch einmal benachteiligen ließe? Was wäre, wenn wir unsere Feinde segnen und für sie beten würden, anstatt sie zu verfluchen? Wenn wir nicht Böses mit Bösem vergälten, sondern mit Gutem? Wenn Hass der Liebe weichen würde?Ja, das mag etwas ambitioniert oder gar fantastisch klingen. Man könnte mir zurecht vorwerfen: »Du bist ein Träumer! Siehst du nicht, was in der Welt vorgeht?« Ich höre und schaue regelmäßig Nachrichten und informiere mich. Doch ich sehe auch, wie Menschen, die die Bibel ernst nehmen und Jesus vertrauen, tatsächlich nach dem Maßstab der Bibel leben können. Das ist letztendlich Gottes Ziel mit jedem Menschen – auch mit Ihnen!Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich mit der Bibel sehr viele Jahre meines Lebens überhaupt nichts anfangen konnte. Sie war für mich sprichwörtlich ein »Buch mit sieben Siegeln«, also undurchschaubar, unverständlich und rätselhaft. Selbst bei einem Versuch, darin zu lesen, wurde mein »Zustand« nicht besser. Ich denke, das geht vielen Menschen so. Sie halten die Bibel für von Menschen erfunden, für ein altes, »staubiges« Buch – vollkommen überholt und in der heutigen Zeit nicht mehr zu gebrauchen.

Doch wenn man sich ein wenig intensiver mit der Bibel beschäftigt, gibt es tatsächlich eine Vielzahl von Dingen, die aktuell in unsere Zeit passen. Stellen Sie sich vor, jeder würde seinen Nächsten so lieben wie sich selbst. Wie würde die Welt dann aussehen? Was wäre mit Kriegen, Feindschaften und der oft beschworenen »Spaltung der Gesellschaft«? Was wäre, wenn keiner töten oder stehlen würde, wenn jeder seine Eltern ehrte? Wie wäre der Umgang untereinander, wenn er von Demut gegenüber dem anderen geprägt wäre? Was wäre, wenn nicht jeder nur seinen Vorteil suchte, sondern sich auch einmal benachteiligen ließe? Was wäre, wenn wir unsere Feinde segnen und für sie beten würden, anstatt sie zu verfluchen? Wenn wir nicht Böses mit Bösem vergälten, sondern mit Gutem? Wenn Hass der Liebe weichen würde?

Ja, das mag etwas ambitioniert oder gar fantastisch klingen. Man könnte mir zurecht vorwerfen: »Du bist ein Träumer! Siehst du nicht, was in der Welt vorgeht?« Ich höre und schaue regelmäßig Nachrichten und informiere mich. Doch ich sehe auch, wie Menschen, die die Bibel ernst nehmen und Jesus vertrauen, tatsächlich nach dem Maßstab der Bibel leben können. Das ist letztendlich Gottes Ziel mit jedem Menschen – auch mit Ihnen!

Axel Schneider

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Mit einem KI-Jesus sprechen

27.10.2026
Von August bis Oktober 2024 konnte man in Luzern mit einem KI-Jesus reden, nämlich in der katholischen Peterskapelle. Das bislang Unmögliche macht die Künstliche Intelligenz möglich. In einem kleinen Raum konnte man gegenüber dem KI-Jesus Platz nehmen und sich von Angesicht zu Angesicht mit ihm unterhalten. Ein Kommentar in der Berichterstattung lautete: »Vielleicht kann so ein heiliger Moment erschaffen werden.« Bei dieser Aussage kam ich ins Nachdenken: Ist Jesus tatsächlich (Teil) eine(r) Maschine? Ist er auf diese Weise immer abrufbar bzw. verfügbar? Außerdem: Kann man Jesus programmieren?Wenn wir uns Jesu Verhalten und Aussagen über sich selbst im Neuen Testament der Bibel ansehen, entdecken wir vor allem Folgendes: Jesus Christus ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist der Baumeister der Schöpfung und damit viel größer als wir Geschöpfe und unsere Erzeugnisse – einschließlich KI. Diesem echten Jesus Christus konnte und kann man tatsächlich begegnen (und das nicht nur in Luzern zwischen August und Oktober 2024). Er macht sich nahbar, ergreift die Initiative und sucht aktiv die Begegnung mit den Menschen.Im Alten Testament durfte bereits Mose erleben, dass Gott mit ihm von Angesicht zu Angesicht redete (siehe Tagesvers). Damit stellte er allerdings eine einzigartige Ausnahme dar. Doch durch Jesu Kommen auf die Erde und seinen Opfertod am Kreuz kann jeder Gott begegnen, der an ihn glaubt: »Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist« (Hebräer 11,6). Man kann also Gott nahen, muss aber glauben, dass er wirklich da ist. – Wäre so eine Reaktion und Haltung gegenüber einem KI-Jesus möglich bzw. sinnvoll?Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Von August bis Oktober 2024 konnte man in Luzern mit einem KI-Jesus reden, nämlich in der katholischen Peterskapelle. Das bislang Unmögliche macht die Künstliche Intelligenz möglich. In einem kleinen Raum konnte man gegenüber dem KI-Jesus Platz nehmen und sich von Angesicht zu Angesicht mit ihm unterhalten. Ein Kommentar in der Berichterstattung lautete: »Vielleicht kann so ein heiliger Moment erschaffen werden.« Bei dieser Aussage kam ich ins Nachdenken: Ist Jesus tatsächlich (Teil) eine(r) Maschine? Ist er auf diese Weise immer abrufbar bzw. verfügbar? Außerdem: Kann man Jesus programmieren?

Wenn wir uns Jesu Verhalten und Aussagen über sich selbst im Neuen Testament der Bibel ansehen, entdecken wir vor allem Folgendes: Jesus Christus ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist der Baumeister der Schöpfung und damit viel größer als wir Geschöpfe und unsere Erzeugnisse – einschließlich KI. Diesem echten Jesus Christus konnte und kann man tatsächlich begegnen (und das nicht nur in Luzern zwischen August und Oktober 2024). Er macht sich nahbar, ergreift die Initiative und sucht aktiv die Begegnung mit den Menschen.

Im Alten Testament durfte bereits Mose erleben, dass Gott mit ihm von Angesicht zu Angesicht redete (siehe Tagesvers). Damit stellte er allerdings eine einzigartige Ausnahme dar. Doch durch Jesu Kommen auf die Erde und seinen Opfertod am Kreuz kann jeder Gott begegnen, der an ihn glaubt: »Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist« (Hebräer 11,6). Man kann also Gott nahen, muss aber glauben, dass er wirklich da ist. – Wäre so eine Reaktion und Haltung gegenüber einem KI-Jesus möglich bzw. sinnvoll?

Martin Reitz

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Die Mäusefamilie im Flügel

26.10.2026
Ein Mäusefamilie lebt seit Generationen in einem Flügel. Seit jeher hören sie immer wieder Musik, und es gibt eine alte Überlieferung, dass es Menschen seien, die die Musik machen. Bisher hat jedoch noch nie eine Maus einen Menschen gesehen – sie glauben einfach, dass es sie gibt. Eines Tages gehen zwei Mäuseforscher aus dem Flügel einen Raum weiter und kommen ganz ernüchtert mit neuen Erkenntnissen zurück: Das sind gar keine Menschen. Das sind in Wirklichkeit nur kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen – das ist die Musik. Und seitdem wissen sie es alle: Es gibt gar keine Menschen. Es ist nur eine schöne Geschichte, die man gern geglaubt hat. Einmal im Jahr – zu Weihnachten – erzählen die großen Mäuse den kleinen Mäusen noch das Märchen von den Menschen, und die glauben es dann eine Zeit lang.Was ist schief gelaufen bei den Mäusen? Ihre Erkenntnis war richtig: Es sind tatsächlich kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen. Aber sie haben alle dahinterliegenden Wirklichkeitsebenen ausgeblendet. Sie haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass es vielleicht jemanden gibt, der die Hämmerchen bewegt; vielleicht sogar jemanden, der den Flügel konstruiert oder die Musik komponiert hat. Die Mäuse haben uns Menschen »abgeschafft«, doch – es ist kaum zu glauben – wir sind trotzdem da!Haben wir in Bezug auf Gott vielleicht eine ähnlich begrenzte Sichtweise? Muss es hinter den Naturgesetzen nicht jemanden geben, der sie eingesetzt hat? Max Planck, der Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte treffend: »Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander« (siehe https://www.weloennig.de/MaxPlanck.html).Stefan HasewendDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein Mäusefamilie lebt seit Generationen in einem Flügel. Seit jeher hören sie immer wieder Musik, und es gibt eine alte Überlieferung, dass es Menschen seien, die die Musik machen. Bisher hat jedoch noch nie eine Maus einen Menschen gesehen – sie glauben einfach, dass es sie gibt. Eines Tages gehen zwei Mäuseforscher aus dem Flügel einen Raum weiter und kommen ganz ernüchtert mit neuen Erkenntnissen zurück: Das sind gar keine Menschen. Das sind in Wirklichkeit nur kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen – das ist die Musik. Und seitdem wissen sie es alle: Es gibt gar keine Menschen. Es ist nur eine schöne Geschichte, die man gern geglaubt hat. Einmal im Jahr – zu Weihnachten – erzählen die großen Mäuse den kleinen Mäusen noch das Märchen von den Menschen, und die glauben es dann eine Zeit lang.

Was ist schief gelaufen bei den Mäusen? Ihre Erkenntnis war richtig: Es sind tatsächlich kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen. Aber sie haben alle dahinterliegenden Wirklichkeitsebenen ausgeblendet. Sie haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass es vielleicht jemanden gibt, der die Hämmerchen bewegt; vielleicht sogar jemanden, der den Flügel konstruiert oder die Musik komponiert hat. Die Mäuse haben uns Menschen »abgeschafft«, doch – es ist kaum zu glauben – wir sind trotzdem da!

Haben wir in Bezug auf Gott vielleicht eine ähnlich begrenzte Sichtweise? Muss es hinter den Naturgesetzen nicht jemanden geben, der sie eingesetzt hat? Max Planck, der Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte treffend: »Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander« (siehe https://www.weloennig.de/MaxPlanck.html).

Stefan Hasewend

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