
Risiko - Der BfR-Podcast
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

[kompakt] Küchenhygiene bei Eiern: Nicht nur zu Ostern relevant (014)
Ostern und die Bedeutung von Eiern
Ostern steht vor der Tür und Eier spielen eine zentrale Rolle, sei es als dekoratives Element oder als Teil der Feiertagsküche. Bei der Zubereitung und Handhabung von Eiern ist jedoch die Einhaltung von Hygieneregeln von entscheidender Bedeutung, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
Gefahren durch Bakterien
Eier können Krankheitserreger wie Salmonellen und Campylobacter tragen, die Magen-Darm-Erkrankungen verursachen können. Diese Bakterien sind weit verbreitet und können durch den Kontakt mit Tieren oder in Abpackbetrieben auf die Eierschale gelangen. Das Risiko einer Infektion besteht besonders beim Auspusten von Eiern oder der Verarbeitung von rohen Eiern.
Wichtige Hygienemaßnahmen
Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollten Eier richtig gelagert werden – idealerweise im Kühlschrank. Es ist wichtig, die Eier in geschlossenen Behältern aufzubewahren und sich nach dem Umgang mit Eiern die Hände zu waschen. Hitze ist ein effektives Mittel zur Abtötung von Bakterien, weshalb richtig gekochte oder gebratene Eier in der Regel sicher sind.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen
Besonders gefährdet sind Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Beim Auspusten von Eiern sollte der direkte Kontakt mit dem Mund vermieden werden, und es empfiehlt sich, Hilfsmittel wie Strohhalme zu verwenden. Frische Eier sollten bevorzugt und vor dem Auspusten gründlich gewaschen werden.
Alternativen und kreative Ideen
Für diejenigen, die keine rohen Eier verwenden möchten, gibt es zahlreiche Alternativen, wie das Färben von hartgekochten Eiern oder das Nutzen von Deko-Eiern aus verschiedenen Materialien. Der Podcast bietet zudem Links zu weiteren Informationen über Küchenhygiene und den sicheren Umgang mit Ostereiern.

Vergiftungsunfälle bei Kindern: Was im Ernstfall zu tun ist (013)
Einleitung zu Vergiftungsunfällen
Der Podcast behandelt die besorgniserregenden Situationen, in denen Kinder mit giftigen Substanzen in Kontakt kommen. Experten von Giftnotrufen bieten wichtige Unterstützung, indem sie schnell das Gesundheitsrisiko einschätzen und Anweisungen geben, was zu tun ist.
Die Rolle der Giftnotrufe
Die Giftnotrufe sind 24/7 erreichbar und helfen sowohl Eltern als auch medizinischem Fachpersonal bei Vergiftungsanfragen. In Deutschland gibt es mehrere solcher Notrufzentralen, die kooperativ arbeiten.
Erste Hilfe bei Vergiftungen
Die wichtigste Maßnahme ist, Ruhe zu bewahren und die Symptome des Kindes zu beobachten. In den meisten Fällen ist es nicht nötig, ins Krankenhaus zu gehen. Die Giftnotrufe unterstützen dabei, ob eine Beobachtung zu Hause ausreichend ist.
Häufige Missverständnisse und Mythen
Es wird darauf hingewiesen, dass einige gängige Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie das Auslösen von Erbrechen oder das Geben von Salzwasser, gefährlich sein können. Stattdessen sollten Eltern sich an die Experten wenden.
Präventionsmaßnahmen
Eltern sollten ihr Zuhause kindersicher machen, indem sie gefährliche Substanzen außer Reichweite aufbewahren. Zudem wird empfohlen, sich im Vorfeld über den Giftnotruf und mögliche Vergiftungsrisiken zu informieren.
Das Deutsche Vergiftungsregister
Das neu eingeführte Vergiftungsregister erfasst Anrufe und hilft, Muster und Trends bei Vergiftungen zu erkennen. Dies ermöglicht eine schnellere und effektivere Reaktion auf potenzielle Gefahren.
Schlussfolgerung und Tipps
Im Falle einer Vergiftung sollte man Ruhe bewahren, die Symptome beobachten und den Giftnotruf kontaktieren, wenn keine akute Lebensgefahr besteht. Im Notfall sollte sofort die 112 gewählt werden.

Mykotoxine: Über Schimmelpilze und Schimmelpilzgifte (012)
Einführung in Schimmelpilze und Mykotoxine
Schimmelpilze und deren Gifte, die Mykotoxine, stellen ein ernstes Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar. Obwohl viele Menschen Schimmel mit verdorbenen Lebensmitteln verbinden, sind die Gifte oft unsichtbar und können in verschiedenen Nahrungsmitteln vorkommen.
Das PARC-Projekt
Das Forschungsprojekt PARC, an dem zahlreiche EU-Mitgliedsländer beteiligt sind, hat das Ziel, die Sicherheit von Chemikalien und Lebensmitteln zu verbessern. Dabei wird auch auf Tierversuche weitestgehend verzichtet.
Chemische Natur von Mykotoxinen
Mykotoxine sind chemische Substanzen, die von Schimmelpilzen produziert werden. Diese können gesundheitliche Risiken bergen, auch wenn sie aus natürlichen Quellen stammen.
Gesundheitliche Auswirkungen von Mykotoxinen
Der Verzehr von mit Mykotoxinen kontaminierten Lebensmitteln kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, von Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs.
Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz
Lebensmittelüberwachung und Hersteller sind verpflichtet, auf die Sicherheit von Lebensmitteln zu achten. Schimmelpilzgifte können in Lebensmitteln vorhanden sein, auch wenn kein sichtbarer Schimmel zu sehen ist.
Zusammenarbeit in der Forschung
Durch die Zusammenarbeit im PARC-Projekt können Daten zu den Risiken von Mykotoxinen effizienter gesammelt und ausgewertet werden, um Grenzwerte festzulegen und die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.
Schlussfolgerungen
Verbraucher sollten beim Entdecken von Schimmel in Lebensmitteln vorsichtig sein und diese entsorgen. Mykotoxine sind ein ernstes Thema, das sowohl die Lebensmittelindustrie als auch die Forschung beschäftigt.