Der Wolfspodcast
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Der Wolfspodcast

Sabine Sebald

Beschreibung

Der Wolf ist wieder da, und er ist gekommen, um zu bleiben. Die Diskussion um seine Rückkehr ist jedoch politisch und gesellschaftlich mehr als aufgeladen. Dieser Podcast macht sich für den aktiven Wolfsschutz stark. Mit vielen wissenschaftlichen Fakten, spannenden Informationen rund um das Leben der wilden Wölfe, sowie politische und juristische Hintergründe und News. Gespräche mit Expertinnen und Experten liefern die unterschiedlichsten Perspektiven zum Thema Wolf. Denn nur, was wir kennen, können wir lieben und nachhaltig schützen. Folgt uns auf den Spuren unserer wilden Wölfe.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

109: Wölfe vor der Wiederausrottung?

11.10.2026
Jäger ohne Wolfswissen. Redaktionen unter Korrekturdruck. Eine Fähe in Barnim, brutal getötet. Die Lage für die Wölfe in Deutschland wird langsam richtig ernst. Jetzt heißt es, alles und jeden zu mobilisieren, damit der Feldzug von Politik und Jägerschaft nicht mit einer Wiederausrottung der Wölfe endet. Zu Gast ist zum dritten Mal Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster, die Redaktionen und den Deutschen Presserat mit ihren Beschwerden inzwischen ordentlich auf Trab hält. Ihr Update kann sich sehen lassen: Das Engagement gegen Desinformation über Wölfe in den Medien trägt erste Früchte, und manche Redaktion wurde erst durch ihre Hinweise auf eigene Fehler aufmerksam. Weniger erfreulich ist ein neues Webinar des Deutschen Jagdverbands, das die Jägerschaft für kommende Wolfsjagden fit machen soll. Es offenbart deutliche Wissenslücken in Sachen Wolf, und das ausgerechnet bei denen, die künftig über Leben und Tod einzelner Wölfe entscheiden sollen. Da wird doch allen Ernstes eine Fähe, die ihren Nachwuchs im Maul umher trägt, als 1-2 Monate alter Welpe verkauft, der einen Futterhappen in Sicherheit bringt. Untragbar, findet Sabine und Kerstins Konsequenz ist klar: Den Jägern sollte die Hoheit über die Wölfe schleunigst entzogen werden. Dazu kommt, dass in den vergangenen Wochen auffallend viele tote Wölfe gefunden wurden. Nicht jeder davon wurde illegal getötet, doch genau hinzuschauen bleibt Pflicht. Besonders erschütternd ist ein Fall aus dem brandenburgischen Landkreis Barnim, der bislang kaum Beachtung fand. Was Sabines Presseanfrage an den Tag brachte, lässt keinen kalt: Die tote Wölfin war die Mutter des Rudels Barnimer Heide, und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Eine Folge über Fakten, Frust und die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.). Mit einer Spende über PayPal an: info@derwolfspodcast.de könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Herzlichen Dank! Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald, Kerstin Frohoff-Hülsmann Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Die Online-Schulung des Deutschen Jagdverbands über Grundlagen für die Bejagung von Wölfen in Deutschland (bei TC 1:06 seht ihr die Sequenz, über die in dieser Folge gesprochen wird): https://www.youtube.com/watch?v=LFdiXCM2JkY Den O-Ton von Kai Hamann vom Landesjagdverband Brandenburg findet ihr auf dem Instagram-Account der Taskforce: Artenschutz. (Im Original wurde er in einem Beitrag des rbb veröffentlicht) https://www.instagram.com/reels/DXjVhTjjYYE/ Das ist die Email-Adresse von Kerstin Frohoff-Hülsmann, über die ihr direkt mit ihr in Kontakt treten könnt: fairtowolves@t-online.de Hier findet ihr für jedes Bundesland die zuständigen Behörden und Ansprechpartner. Auch für den Fall, dass ihr einen toten oder verletzten Wolf in der Natur oder am Straßenrand findet: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/bundeslaender/ansprechpartner Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf: https://www.dbb-wolf.de/ Maske Deutscher Presserat Beschwerden: https://www.presserat.de/beschwerde.html Deutscher Pressekodex: https://www.presserat.de/pressekodex.html Das Verfassen eines Leserbriefs gibt dir die Möglichkeit, auf einen Artikel, z. B. einen Bericht oder einen Kommentar in einer Zeitung oder auch auf einer Website, inhaltlich zu reagieren und dazu Stellung zu beziehen. Hier bekommst du Tipps dazu: https://studyflix.de/deutsch/leserbrief-schreiben-2668 Über den Fall des illegal getöteten Wolfs in Treuenbrietzen (September 2024): https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/treuenbrietzen/treuenbrietzen-wolf-wohl-brutal-getoetet-wolfsallianz-erstattet-anzeige-6X3O3GVWONFP3J7TMWEKALPIFY.html Untersuchung ergibt: Auf den Schluchsee-Wolf wurde nicht geschossen: https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/untersuchung-ergibt-auf-den-schluchsee-wolf-wurde-nicht-geschossen/
Jäger ohne Wolfswissen. Redaktionen unter Korrekturdruck. Eine Fähe in Barnim, brutal getötet.

Die Lage für die Wölfe in Deutschland wird langsam richtig ernst. Jetzt heißt es, alles und jeden zu mobilisieren, damit der Feldzug von Politik und Jägerschaft nicht mit einer Wiederausrottung der Wölfe endet. Zu Gast ist zum dritten Mal Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster, die Redaktionen und den Deutschen Presserat mit ihren Beschwerden inzwischen ordentlich auf Trab hält. Ihr Update kann sich sehen lassen: Das Engagement gegen Desinformation über Wölfe in den Medien trägt erste Früchte, und manche Redaktion wurde erst durch ihre Hinweise auf eigene Fehler aufmerksam. Weniger erfreulich ist ein neues Webinar des Deutschen Jagdverbands, das die Jägerschaft für kommende Wolfsjagden fit machen soll. Es offenbart deutliche Wissenslücken in Sachen Wolf, und das ausgerechnet bei denen, die künftig über Leben und Tod einzelner Wölfe entscheiden sollen. Da wird doch allen Ernstes eine Fähe, die ihren Nachwuchs im Maul umher trägt, als 1-2 Monate alter Welpe verkauft, der einen Futterhappen in Sicherheit bringt. Untragbar, findet Sabine und Kerstins Konsequenz ist klar: Den Jägern sollte die Hoheit über die Wölfe schleunigst entzogen werden. Dazu kommt, dass in den vergangenen Wochen auffallend viele tote Wölfe gefunden wurden. Nicht jeder davon wurde illegal getötet, doch genau hinzuschauen bleibt Pflicht. Besonders erschütternd ist ein Fall aus dem brandenburgischen Landkreis Barnim, der bislang kaum Beachtung fand. Was Sabines Presseanfrage an den Tag brachte, lässt keinen kalt: Die tote Wölfin war die Mutter des Rudels Barnimer Heide, und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Eine Folge über Fakten, Frust und die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann.

Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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Redaktion: Sabine Sebald, Kerstin Frohoff-Hülsmann

Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

Cover-Design und Foto: Matthias Kays

Sprecher: Steffen Schambach

Die Online-Schulung des Deutschen Jagdverbands über Grundlagen für die Bejagung von Wölfen in Deutschland (bei TC 1:06 seht ihr die Sequenz, über die in dieser Folge gesprochen wird):

https://www.youtube.com/watch?v=LFdiXCM2JkY

Den O-Ton von Kai Hamann vom Landesjagdverband Brandenburg findet ihr auf dem Instagram-Account der Taskforce: Artenschutz. (Im Original wurde er in einem Beitrag des rbb veröffentlicht)

https://www.instagram.com/reels/DXjVhTjjYYE/

Das ist die Email-Adresse von Kerstin Frohoff-Hülsmann, über die ihr direkt mit ihr in Kontakt treten könnt:

fairtowolves@t-online.de

Hier findet ihr für jedes Bundesland die zuständigen Behörden und Ansprechpartner. Auch für den Fall, dass ihr einen toten oder verletzten Wolf in der Natur oder am Straßenrand findet:

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Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf:

https://www.dbb-wolf.de/

Maske Deutscher Presserat Beschwerden:

https://www.presserat.de/beschwerde.html

Deutscher Pressekodex:

https://www.presserat.de/pressekodex.html

Das Verfassen eines Leserbriefs gibt dir die Möglichkeit, auf einen Artikel, z. B. einen Bericht oder einen Kommentar in einer Zeitung oder auch auf einer Website, inhaltlich zu reagieren und dazu Stellung zu beziehen. Hier bekommst du Tipps dazu:

https://studyflix.de/deutsch/leserbrief-schreiben-2668

Über den Fall des illegal getöteten Wolfs in Treuenbrietzen (September 2024):

https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/treuenbrietzen/treuenbrietzen-wolf-wohl-brutal-getoetet-wolfsallianz-erstattet-anzeige-6X3O3GVWONFP3J7TMWEKALPIFY.html

Untersuchung ergibt: Auf den Schluchsee-Wolf wurde nicht geschossen:

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108: Mitten im Glorialand: Schafhaltung im Wolfsterritorium Schermbeck

25.09.2026
Schäfer Moritz Specht aus Hünxe über Herdenschutz und den Wolf im Jagdrecht Moritz Specht ist Schäfer in Hünxe im Kreis Wesel – und war jahrelang direkt konfrontiert mit der Wölfin GW954f, besser bekannt als „Gloria von Wesel“. Von Beginn an setzte er auf Herdenschutz, baute Zäune, passte seine Haltung an. Doch Gloria lernte schneller: 120 cm hohe Elektrozäune? Kein Problem. Trotz aller Vorsicht verlor Moritz viele Schafe. In dieser Episode erzählt er, wie es sich anfühlt, als Schäfer zwischen Wolfsrissen, hitziger Stimmung und politischem Aktionismus zu stehen. Die Region kochte: Ein Schaf wurde im Wald angepflockt, Wölfe sollten an Weiden gelockt werden, Videos von wolfsähnlichen Tieren beim Überwinden hoher Zäune gingen viral. Was lief schief? Wie konnte die Lage so eskalieren? Und wie blickt Moritz heute darauf zurück? Sabine und Moritz sprechen außerdem über die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Jagdverbände und Politik versprechen mehr Sicherheit für Weidetierhalter:innen – doch hat sich seit April wirklich etwas verbessert? Wie steht der 37-Jährige, der Landschaftsökologie studiert und für die Grünen bei der Landtagswahl in NRW kandidiert, zu diesen Entwicklungen? Moritz setzt trotz aller Herausforderungen auf die Zukunft der Weidetierhaltung. Auf eine Zukunft, in der Schafhaltung möglich bleibt – und in der man lernt, mit dem Wolf zu leben, statt die Realität zu verdrängen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.). Mit einer Spende über PayPal an: info@derwolfspodcast.de könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Herzlichen Dank! Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Schafzucht Specht: https://szspecht.wordpress.com/ Moritz Specht bei Instagram: https://www.instagram.com/moritz.specht/ Mitglieder der AG-West vom Freundeskreis freilebender Wölfe haben ein Seminar zum Zaunbau bei Schäfer Moritz besucht: https://www.nrz.de/lokales/wesel-hamminkeln-schermbeck/article413124207/das-bedeutet-dauerhaft-arbeit-wolfsschuetzer-ueben-zaunaufbau-bei-huenxer-schaefer.html Weitere Wolfspodcast-Folgen zum Thema Gloria: Folge 32: Gloria – ein Wolfsleben am Niederrhein Folge 33: Schermbeck, Brüssel, Brandenburg Eigene, zum Teil investigative Recherchen, bringen Unglaubliches ans Tageslicht. Ein wahrscheinlich von Menschen schwer verletzter Wolf mit drei Beinen wurde von einer vorbeifahrenden Autofahrerin auf einer Wiese beobachtet. Sabine hat sich auf die Suche nach einem potenziellen Täter gemacht und mit Zeugen gesprochen. Folge 71: Ein Jahr nach dem Verschwinden von Gloria - Warum Problemwölfe menschengemacht sind Am 5. November 2024, wurde die bekannte Wölfin Gloria zum letzten Mal nachgewiesen — an dem Tag hatte sie zwei ungeschützte Zwergziegen gerissen. Dieses Datum markiert nun den traurigen Jahrestag ihres Verschwindens aus dem Schermbecker Wolfsterritorium. Die AG „NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ hat eine außergewöhnliche Dokumentation zu Glorias Leben veröffentlicht. Auf 75 Seiten erzählen sie die ganze Geschichte von GW954f alias „Gloria von Wesel. Die Doku mit vielen Fotos, Grafiken und Originalquellen beleuchtet beispielhaft, wie aus Wölfen „Problemwölfe“ werden — menschengemacht und vermeidbar. Die Dokumentation könnt ihr hier abrufen: https://nabu-borken.de/das-leben-der-woelfin-gloria-dokumentation-aus-sicht-des-regionalen-naturschutzes/
Schäfer Moritz Specht aus Hünxe über Herdenschutz und den Wolf im Jagdrecht

Moritz Specht ist Schäfer in Hünxe im Kreis Wesel – und war jahrelang direkt konfrontiert mit der Wölfin GW954f, besser bekannt als „Gloria von Wesel“. Von Beginn an setzte er auf Herdenschutz, baute Zäune, passte seine Haltung an. Doch Gloria lernte schneller: 120 cm hohe Elektrozäune? Kein Problem. Trotz aller Vorsicht verlor Moritz viele Schafe. In dieser Episode erzählt er, wie es sich anfühlt, als Schäfer zwischen Wolfsrissen, hitziger Stimmung und politischem Aktionismus zu stehen. Die Region kochte: Ein Schaf wurde im Wald angepflockt, Wölfe sollten an Weiden gelockt werden, Videos von wolfsähnlichen Tieren beim Überwinden hoher Zäune gingen viral. Was lief schief? Wie konnte die Lage so eskalieren? Und wie blickt Moritz heute darauf zurück?

Sabine und Moritz sprechen außerdem über die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Jagdverbände und Politik versprechen mehr Sicherheit für Weidetierhalter:innen – doch hat sich seit April wirklich etwas verbessert? Wie steht der 37-Jährige, der Landschaftsökologie studiert und für die Grünen bei der Landtagswahl in NRW kandidiert, zu diesen Entwicklungen?

Moritz setzt trotz aller Herausforderungen auf die Zukunft der Weidetierhaltung. Auf eine Zukunft, in der Schafhaltung möglich bleibt – und in der man lernt, mit dem Wolf zu leben, statt die Realität zu verdrängen.

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Moritz Specht bei Instagram:

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Mitglieder der AG-West vom Freundeskreis freilebender Wölfe haben ein Seminar zum Zaunbau bei Schäfer Moritz besucht:

https://www.nrz.de/lokales/wesel-hamminkeln-schermbeck/article413124207/das-bedeutet-dauerhaft-arbeit-wolfsschuetzer-ueben-zaunaufbau-bei-huenxer-schaefer.html

Weitere Wolfspodcast-Folgen zum Thema Gloria:

Folge 32: Gloria – ein Wolfsleben am Niederrhein

Folge 33: Schermbeck, Brüssel, Brandenburg Eigene, zum Teil investigative Recherchen, bringen Unglaubliches ans Tageslicht. Ein wahrscheinlich von Menschen schwer verletzter Wolf mit drei Beinen wurde von einer vorbeifahrenden Autofahrerin auf einer Wiese beobachtet. Sabine hat sich auf die Suche nach einem potenziellen Täter gemacht und mit Zeugen gesprochen.

Folge 71: Ein Jahr nach dem Verschwinden von Gloria - Warum Problemwölfe menschengemacht sind Am 5. November 2024, wurde die bekannte Wölfin Gloria zum letzten Mal nachgewiesen — an dem Tag hatte sie zwei ungeschützte Zwergziegen gerissen. Dieses Datum markiert nun den traurigen Jahrestag ihres Verschwindens aus dem Schermbecker Wolfsterritorium. Die AG „NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ hat eine außergewöhnliche Dokumentation zu Glorias Leben veröffentlicht. Auf 75 Seiten erzählen sie die ganze Geschichte von GW954f alias „Gloria von Wesel. Die Doku mit vielen Fotos, Grafiken und Originalquellen beleuchtet beispielhaft, wie aus Wölfen „Problemwölfe“ werden — menschengemacht und vermeidbar.

Die Dokumentation könnt ihr hier abrufen:

https://nabu-borken.de/das-leben-der-woelfin-gloria-dokumentation-aus-sicht-des-regionalen-naturschutzes/

107: Sind uns Wölfe zu nah?

12.09.2026
Dr. Andreas Moser über Wölfe, Hunde, Menschen und die Angst In dieser Folge trifft Sabine Dr. Andreas Moser – Biologe, Wissenschaftsjournalist und vielen als Moderator aus Jahrzehnten beim Schweizer Fernsehen bekannt. In zahlreichen Dokumentationen hat er sich mit Wölfen beschäftigt. Seit 2021 im Ruhestand, setzt er seine langjährige Recherche in seinem neuen Buch fort: „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen“. Das Gespräch rückt den Wolf in ein anderes Licht. Moser betrachtet ihn nicht nur als Predator, sondern vor allem als soziales, lernfähiges und fürsorgliches Tier. Wölfe leben in Familien, kommunizieren, lernen voneinander und kümmern sich um ihren Nachwuchs und um Schwächere. In vielem, so berichtet der Biologe, ähneln sie uns Menschen mehr, als wir vermuten. Doch der Wolf, über den wir sprechen, ist nicht immer der reale Wolf. In unseren Köpfen und in der Politik dient er längst als Projektionsfläche – für biologische Ängste, kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Konflikte. Der „böse Wolf“ aus Märchen und Schlagzeilen hat mit dem wirklichen Tier wenig gemein. Andreas Moser spricht über die evolutionäre Reise vom Wolf zum Hund und darüber, was diese besondere Beziehung über uns Menschen verrät. Er zeigt, woher unsere tiefe Wolfsangst stammt, wie sie psychologisch wächst und kulturell immer wieder neu entsteht – und warum wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Wolfsbilder so oft auseinanderklaffen. Ein intensives und ehrliches Gespräch über Wölfe, Hunde und Menschen, über Jahrzehnte filmischer und journalistischer Arbeit – und über die Frage, ob wir den Wolf erst dann wirklich verstehen, wenn wir bereit sind, unsere eigenen Vorstellungen von ihm zu hinterfragen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.). Mit einer Spende über PayPal an: info@derwolfspodcast.de könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Herzlichen Dank! Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Über den Gast dieser Folge: Dr. Andreas Moser ist Biologe, Tierfilmer und war über 33 Jahre lang Redaktionsleiter und Moderator der SRF-Dokumentarreihe „Netz Natur". Für seine Verdienste um die naturwissenschaftliche Dokumentation erhielt er 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Seit 1995 begleitet er die Rückkehr der Wölfe in die Schweiz filmisch und publizistisch. Im März 2026 erschien sein umfassendes Werk „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen" (Hier und Jetzt Verlag). Auch nach seiner Pensionierung 2021 bleibt er als Vortragsredner, Berater und Autor zu Themen wie Wolfmanagement und Naturschutz aktiv. Die Kompetenz- und Wissensplattform für Naturfragen, die Andreas Moser nach seiner Zeit beim Schweizer Fernsehen gegründet hat: https://www.amonat.ch/ https://www.linkedin.com/in/andreas-moser-643808211 Das neue Buch von Andreas Moser: Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen: https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/wolfe-sind-sie-uns-zu-nah_25000035/ Die Rezension von Elli H. Radinger: https://www.elli-radinger.de/buchtipp-woelfe-sind-sie-uns-zu-nah/ Die besprochene Dokumentation vom Schweizer Fernsehen aus der Sendereihe "Netz Natur" von 2020. "Erklärungen zum Wolf": https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/video/erklaerungen-zum-wolf-hochdeutsch?urn=urn:srf:video:f1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31&showUrn=urn%3Asrf%3Ashow%3Atv%3Af1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31 Weitere Dokumentationen von Andreas Moser: https://www.playsuisse.ch/de/show/830959 https://www.srf.ch/sendungen/school/physik-chemie-biologie/wolf https://www.srf.ch/sendungen/dok/srf-dok-woelfe-und-das-alte-spiel-mit-aengsten Publikationen über Andreas Moser: https://www.watson.ch/wissen/schweiz/837951621-der-boese-wolf-warum-das-ein-grosses-missverstaendnis-ist https://www.watson.ch/schweiz/interview/607711696-andreas-moser-die-bergbevoelkerung-kennt-den-wolf-nicht-richtig https://www.watson.ch/wissen/schweiz/403856156-andreas-moser-die-bejagung-von-woelfen-duerfte-extreme-kosten-verursachen Das angesprochene Buch über die Aborigines von Bill Gammage: The Biggest Estate on Earth: How Aborigines Made Australia* Verlag: Allen & Unwin, 2011: https://books.google.de/books?id=aUddY9fGkNMC&printsec=frontcover&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false Die wissenschaftliche Arbeit von Bridgett M Vonholdt zu Varianten in Genen bei Hunden, die mit dem menschlichen Williams-Beuren-Syndrom assoziiert sind: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.1700398 Die bibliografische Referenz der Dingo-Studie: Koungoulos, L. (2021). Domestication Through Dingo Eyes: An Australian Perspective on Human-Canid Interactions Leading to the Earliest Dogs. Human Ecology, 49(6), 691–705. https://doi.org/10.1007/s10745-021-00262-9 https://link.springer.com/article/10.1007/s10745-021-00262-9 Leider ist der Artikel nur über registrier- und Bezahlplattfomen zugänglich. Bei JSTOR kann man sich registrieren und monatlich 10 Papers gratis downloaden. Wenn man auf den Download-Button klickt, kommt die Anmeldeplattform. Das wäre der Link zu JSTOR: https://www.jstor.org/stable/48761087
Dr. Andreas Moser über Wölfe, Hunde, Menschen und die Angst

In dieser Folge trifft Sabine Dr. Andreas Moser – Biologe, Wissenschaftsjournalist und vielen als Moderator aus Jahrzehnten beim Schweizer Fernsehen bekannt. In zahlreichen Dokumentationen hat er sich mit Wölfen beschäftigt. Seit 2021 im Ruhestand, setzt er seine langjährige Recherche in seinem neuen Buch fort: „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen“.

Das Gespräch rückt den Wolf in ein anderes Licht. Moser betrachtet ihn nicht nur als Predator, sondern vor allem als soziales, lernfähiges und fürsorgliches Tier. Wölfe leben in Familien, kommunizieren, lernen voneinander und kümmern sich um ihren Nachwuchs und um Schwächere. In vielem, so berichtet der Biologe, ähneln sie uns Menschen mehr, als wir vermuten.

Doch der Wolf, über den wir sprechen, ist nicht immer der reale Wolf. In unseren Köpfen und in der Politik dient er längst als Projektionsfläche – für biologische Ängste, kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Konflikte. Der „böse Wolf“ aus Märchen und Schlagzeilen hat mit dem wirklichen Tier wenig gemein.

Andreas Moser spricht über die evolutionäre Reise vom Wolf zum Hund und darüber, was diese besondere Beziehung über uns Menschen verrät. Er zeigt, woher unsere tiefe Wolfsangst stammt, wie sie psychologisch wächst und kulturell immer wieder neu entsteht – und warum wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Wolfsbilder so oft auseinanderklaffen.

Ein intensives und ehrliches Gespräch über Wölfe, Hunde und Menschen, über Jahrzehnte filmischer und journalistischer Arbeit – und über die Frage, ob wir den Wolf erst dann wirklich verstehen, wenn wir bereit sind, unsere eigenen Vorstellungen von ihm zu hinterfragen.

Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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Kontakt zur Redaktion:

info@derwolfspodcast.de

Redaktion: Sabine Sebald

Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

Cover-Design und Foto: Matthias Kays

Sprecher: Steffen Schambach

Über den Gast dieser Folge:

Dr. Andreas Moser ist Biologe, Tierfilmer und war über 33 Jahre lang Redaktionsleiter und Moderator der SRF-Dokumentarreihe „Netz Natur". Für seine Verdienste um die naturwissenschaftliche Dokumentation erhielt er 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Seit 1995 begleitet er die Rückkehr der Wölfe in die Schweiz filmisch und publizistisch. Im März 2026 erschien sein umfassendes Werk „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen" (Hier und Jetzt Verlag). Auch nach seiner Pensionierung 2021 bleibt er als Vortragsredner, Berater und Autor zu Themen wie Wolfmanagement und Naturschutz aktiv.

Die Kompetenz- und Wissensplattform für Naturfragen, die Andreas Moser nach seiner Zeit beim Schweizer Fernsehen gegründet hat:

https://www.amonat.ch/

https://www.linkedin.com/in/andreas-moser-643808211

Das neue Buch von Andreas Moser: Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen:

https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/wolfe-sind-sie-uns-zu-nah_25000035/

Die Rezension von Elli H. Radinger:

https://www.elli-radinger.de/buchtipp-woelfe-sind-sie-uns-zu-nah/

Die besprochene Dokumentation vom Schweizer Fernsehen aus der Sendereihe "Netz Natur" von 2020. "Erklärungen zum Wolf":

https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/video/erklaerungen-zum-wolf-hochdeutsch?urn=urn:srf:video:f1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31&showUrn=urn%3Asrf%3Ashow%3Atv%3Af1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31

Weitere Dokumentationen von Andreas Moser:

https://www.playsuisse.ch/de/show/830959

https://www.srf.ch/sendungen/school/physik-chemie-biologie/wolf

https://www.srf.ch/sendungen/dok/srf-dok-woelfe-und-das-alte-spiel-mit-aengsten

Publikationen über Andreas Moser:

https://www.watson.ch/wissen/schweiz/837951621-der-boese-wolf-warum-das-ein-grosses-missverstaendnis-ist

https://www.watson.ch/schweiz/interview/607711696-andreas-moser-die-bergbevoelkerung-kennt-den-wolf-nicht-richtig

https://www.watson.ch/wissen/schweiz/403856156-andreas-moser-die-bejagung-von-woelfen-duerfte-extreme-kosten-verursachen

Das angesprochene Buch über die Aborigines von Bill Gammage: The Biggest Estate on Earth: How Aborigines Made Australia* Verlag: Allen & Unwin, 2011:

https://books.google.de/books?id=aUddY9fGkNMC&printsec=frontcover&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

Die wissenschaftliche Arbeit von Bridgett M Vonholdt zu Varianten in Genen bei Hunden, die mit dem menschlichen Williams-Beuren-Syndrom assoziiert sind:

https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.1700398

Die bibliografische Referenz der Dingo-Studie:

Koungoulos, L. (2021). Domestication Through Dingo Eyes: An Australian Perspective on Human-Canid Interactions Leading to the Earliest Dogs. Human Ecology, 49(6), 691–705. https://doi.org/10.1007/s10745-021-00262-9

https://link.springer.com/article/10.1007/s10745-021-00262-9

Leider ist der Artikel nur über registrier- und Bezahlplattfomen zugänglich. Bei JSTOR kann man sich registrieren und monatlich 10 Papers gratis downloaden. Wenn man auf den Download-Button klickt, kommt die Anmeldeplattform. Das wäre der Link zu JSTOR:

https://www.jstor.org/stable/48761087