Der Preis ist heiß – Der ökonomische Klimapodcast
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Der Preis ist heiß – Der ökonomische Klimapodcast

Denkfabrik R21

Beschreibung

Der weltweite CO2-Ausstoß steigt. Dabei müsste er stetig und nachhaltig sinken, um den Klimawandel zu begrenzen. Wie kann das gelingen? – Der Klimapodcast der Denkfabrik R21 (https://denkfabrik-r21.de/) "Der Preis ist heiß" geht dieser Frage nach. Und zwar aus dem Blickwinkel der Ökonomik. Die hat einen Schlüssel gefunden, um den weltweiten CO2-Ausstoß nachhaltig und zu denkbar geringen Kosten zu senken: den Emissionshandel. Was ist dieser Emissionshandel? Wie funktioniert er? Was sind die Vorteile, was die Herausforderungen? Antworten geben Gesprächspartner aus Wissenschaft, Politik, Medien.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#33 David Bothe: Plan B für die Energiewende und den Emissionshandel

07.04.2026

Anpassung des Emissionshandels

Im Podcast wird diskutiert, wie der Emissionshandel reformiert werden kann, um volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch akzeptabel zu bleiben. Es wird betont, dass der Zielpfad zur Erreichung der Klimaziele möglicherweise angepasst werden muss, um nicht vom Kurs abzukommen.

Vorschlag von David Bothe

Nils Hesse und David Bothe sprechen über einen Plan B für die Energiewende, den Bothe im Auftrag des DIHK entwickelt hat. Der Fokus liegt auf der Balance zwischen der Wirtschaftskraft und der Energiewende, um die Transformation zu ermöglichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.

Kosten und Investitionen

Die Studie nennt beeindruckende Zahlen: Bis zu 300 Milliarden Euro jährlich seien nötig, um die Energiewende bis 2035 zu finanzieren, mit Gesamtkosten von bis zu 5.000 Milliarden Euro bis 2050 im Energiesektor. Diese Summen könnten die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft überfordern.

Reformvorschläge für den Emissionshandel

Bothe und Hesse erörtern, wie der Emissionshandel als zentrales Steuerungselement für die Klimaziele ausgebaut werden kann. Der Vorschlag umfasst eine Flexibilisierung des Systems und die Möglichkeit internationaler Kooperation, um Leakage-Problematiken zu vermeiden.

Internationale Kooperation und Anreize

Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Schaffung von Anreizen für andere Länder zur Einhaltung von Klimazielen. Der Vorschlag sieht vor, dass europäische Ambitionen als Maßstab für andere Länder dienen, um die globalen Emissionen effektiv zu reduzieren und Wettbewerbsnachteile für die europäische Industrie zu minimieren.

Ausblick auf die Zukunft

Abschließend wird die Hoffnung geäußert, dass die Reformvorschläge einen Einfluss auf die aktuelle Debatte in Brüssel haben werden. Es wird betont, dass es wichtig ist, die Marktmechanismen des Emissionshandels zu bewahren und gleichzeitig globalen Klimaschutz zu fördern.

Anpassung des Emissionshandels

Im Podcast wird diskutiert, wie der Emissionshandel reformiert werden kann, um volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch akzeptabel zu bleiben. Es wird betont, dass der Zielpfad zur Erreichung der Klimaziele möglicherweise angepasst werden muss, um nicht vom Kurs abzukommen.

Vorschlag von David Bothe

Nils Hesse und David Bothe sprechen über einen Plan B für die Energiewende, den Bothe im Auftrag des DIHK entwickelt hat. Der Fokus liegt auf der Balance zwischen der Wirtschaftskraft und der Energiewende, um die Transformation zu ermöglichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.

Kosten und Investitionen

Die Studie nennt beeindruckende Zahlen: Bis zu 300 Milliarden Euro jährlich seien nötig, um die Energiewende bis 2035 zu finanzieren, mit Gesamtkosten von bis zu 5.000 Milliarden Euro bis 2050 im Energiesektor. Diese Summen könnten die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft überfordern.

Reformvorschläge für den Emissionshandel

Bothe und Hesse erörtern, wie der Emissionshandel als zentrales Steuerungselement für die Klimaziele ausgebaut werden kann. Der Vorschlag umfasst eine Flexibilisierung des Systems und die Möglichkeit internationaler Kooperation, um Leakage-Problematiken zu vermeiden.

Internationale Kooperation und Anreize

Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Schaffung von Anreizen für andere Länder zur Einhaltung von Klimazielen. Der Vorschlag sieht vor, dass europäische Ambitionen als Maßstab für andere Länder dienen, um die globalen Emissionen effektiv zu reduzieren und Wettbewerbsnachteile für die europäische Industrie zu minimieren.

Ausblick auf die Zukunft

Abschließend wird die Hoffnung geäußert, dass die Reformvorschläge einen Einfluss auf die aktuelle Debatte in Brüssel haben werden. Es wird betont, dass es wichtig ist, die Marktmechanismen des Emissionshandels zu bewahren und gleichzeitig globalen Klimaschutz zu fördern.

#32 David Stadelmann: Nüchterner politökonomischer Blick auf unsere Klima- und Energiepolitik

29.03.2026

Einführung und Gesprächsinhalt

In diesem Podcast spricht der Gastgeber mit Professor David Stadelmann, einem politischen Ökonomen von der Uni Bayreuth, über verschiedene Aspekte der Klimaökonomie. Die Diskussion behandelt unter anderem die Ethik von Negativpreisen, die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise, sowie die Vor- und Nachteile von CO2-Steuern im Vergleich zu Emissionshandelssystemen.

Negative Strompreise und Ethik

Professor Stadelmann äußert Bedenken hinsichtlich negativer Strompreise, die durch übermäßige Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen entstehen. Er argumentiert, dass dies unethisch sei, da die Erzeugung von Strom immer Kosten verursacht, und Verbraucher sogar dafür bezahlen müssen, um überschüssigen Strom abzunehmen.

CO2-Preis und Mehrwertsteuer

Die Diskussion dreht sich auch um die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise. Stadelmann ist der Meinung, dass die Steuer ungerechtfertigt ist, da Klimaschutzleistungen, die für Deutschland erbracht werden, globalen Nutzen haben. Er plädiert dafür, die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise abzuschaffen.

Effizienz von Klimaschutzmaßnahmen

Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist, wie Klimaschutzmaßnahmen effizient gestaltet werden können. Stadelmann argumentiert, dass eine CO2-Steuer eine bessere Lösung sein könnte als ein Emissionshandel, da sie mehr Preissicherheit bietet und weniger politische Interventionen erfordert.

Klimaziele und Wohlfahrtsmaximierung

Der Gesprächspartner kritisiert das 1,5-Grad-Ziel als potenziell wohlfahrtsmindernd und betont, dass das Hauptziel die Maximierung des Wohlstands für die Bürger sein sollte. Er fordert eine Abkehr von übermäßigen Regulierungen und eine Konzentration auf Preislösungen.

Fazit und Ausblick

Insgesamt zeigt die Diskussion die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Klimaökonomie auf. Der Gastgeber ermutigt die Zuhörer, über die vorgestellten Ideen nachzudenken und die Debatte über Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv zu gestalten.

Einführung und Gesprächsinhalt

In diesem Podcast spricht der Gastgeber mit Professor David Stadelmann, einem politischen Ökonomen von der Uni Bayreuth, über verschiedene Aspekte der Klimaökonomie. Die Diskussion behandelt unter anderem die Ethik von Negativpreisen, die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise, sowie die Vor- und Nachteile von CO2-Steuern im Vergleich zu Emissionshandelssystemen.

Negative Strompreise und Ethik

Professor Stadelmann äußert Bedenken hinsichtlich negativer Strompreise, die durch übermäßige Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen entstehen. Er argumentiert, dass dies unethisch sei, da die Erzeugung von Strom immer Kosten verursacht, und Verbraucher sogar dafür bezahlen müssen, um überschüssigen Strom abzunehmen.

CO2-Preis und Mehrwertsteuer

Die Diskussion dreht sich auch um die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise. Stadelmann ist der Meinung, dass die Steuer ungerechtfertigt ist, da Klimaschutzleistungen, die für Deutschland erbracht werden, globalen Nutzen haben. Er plädiert dafür, die Mehrwertsteuer auf CO2-Preise abzuschaffen.

Effizienz von Klimaschutzmaßnahmen

Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist, wie Klimaschutzmaßnahmen effizient gestaltet werden können. Stadelmann argumentiert, dass eine CO2-Steuer eine bessere Lösung sein könnte als ein Emissionshandel, da sie mehr Preissicherheit bietet und weniger politische Interventionen erfordert.

Klimaziele und Wohlfahrtsmaximierung

Der Gesprächspartner kritisiert das 1,5-Grad-Ziel als potenziell wohlfahrtsmindernd und betont, dass das Hauptziel die Maximierung des Wohlstands für die Bürger sein sollte. Er fordert eine Abkehr von übermäßigen Regulierungen und eine Konzentration auf Preislösungen.

Fazit und Ausblick

Insgesamt zeigt die Diskussion die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Klimaökonomie auf. Der Gastgeber ermutigt die Zuhörer, über die vorgestellten Ideen nachzudenken und die Debatte über Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv zu gestalten.

#31 Julius Böhm: Funktioniert der Emissionshandel nur in der Theorie?

22.03.2026

Diskussion über den Emissionshandel

Im Podcast wird die Wirksamkeit des Emissionshandels (ETS) als Instrument zur Bekämpfung der Klimaerwärmung erörtert. Nils Hesse und Julius Böhm diskutieren über die marktwirtschaftliche Natur des ETS und die Herausforderungen, die sich aus der politischen Realität ergeben. Böhm äußert Skepsis über die marktwirtschaftliche Funktionsweise des ETS in der Praxis und argumentiert, dass die Bedingungen nicht ideal sind, was zu Ineffizienzen führt.

Kritik am Emissionshandel

Böhm kritisiert, dass der Emissionshandel oft politisch instrumentalisiert wird und nicht die versprochenen Ergebnisse liefert. Er sieht die Notwendigkeit, die tatsächlichen Kosten und den Einfluss von politischen Entscheidungen auf die Wirtschaft zu berücksichtigen. Hesse betont hingegen die Effizienz des ETS, wenn es richtig angewendet wird, und dass es das beste verfügbare Instrument ist, um CO2-Emissionen zu reduzieren.

Globale Perspektiven und Herausforderungen

Beide diskutieren die Notwendigkeit eines globalen Ansatzes zur Bekämpfung des Klimawandels. Der Emissionshandel könnte ein zentraler Bestandteil solcher Bemühungen sein, aber die politische Realität erschwert die Umsetzung. Die Diskussion beleuchtet auch den Wettbewerb zwischen Ländern und die verschiedenen Motivationen für Klimaschutzmaßnahmen.

Zukunft der Klimapolitik

Die Gesprächspartner sind sich einig, dass eine ehrliche Debatte über die Kosten und den Nutzen von Klimaschutzmaßnahmen erforderlich ist. Die Herausforderung besteht darin, alle Länder in den Prozess einzubeziehen und die Klimapolitik so zu gestalten, dass sie sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch umweltfreundlich ist.

Diskussion über den Emissionshandel

Im Podcast wird die Wirksamkeit des Emissionshandels (ETS) als Instrument zur Bekämpfung der Klimaerwärmung erörtert. Nils Hesse und Julius Böhm diskutieren über die marktwirtschaftliche Natur des ETS und die Herausforderungen, die sich aus der politischen Realität ergeben. Böhm äußert Skepsis über die marktwirtschaftliche Funktionsweise des ETS in der Praxis und argumentiert, dass die Bedingungen nicht ideal sind, was zu Ineffizienzen führt.

Kritik am Emissionshandel

Böhm kritisiert, dass der Emissionshandel oft politisch instrumentalisiert wird und nicht die versprochenen Ergebnisse liefert. Er sieht die Notwendigkeit, die tatsächlichen Kosten und den Einfluss von politischen Entscheidungen auf die Wirtschaft zu berücksichtigen. Hesse betont hingegen die Effizienz des ETS, wenn es richtig angewendet wird, und dass es das beste verfügbare Instrument ist, um CO2-Emissionen zu reduzieren.

Globale Perspektiven und Herausforderungen

Beide diskutieren die Notwendigkeit eines globalen Ansatzes zur Bekämpfung des Klimawandels. Der Emissionshandel könnte ein zentraler Bestandteil solcher Bemühungen sein, aber die politische Realität erschwert die Umsetzung. Die Diskussion beleuchtet auch den Wettbewerb zwischen Ländern und die verschiedenen Motivationen für Klimaschutzmaßnahmen.

Zukunft der Klimapolitik

Die Gesprächspartner sind sich einig, dass eine ehrliche Debatte über die Kosten und den Nutzen von Klimaschutzmaßnahmen erforderlich ist. Die Herausforderung besteht darin, alle Länder in den Prozess einzubeziehen und die Klimapolitik so zu gestalten, dass sie sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch umweltfreundlich ist.