WICA Podcast
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Wissenschaftscampus NRW gGmbH

Beschreibung

An jedem ersten Freitag im Monat diskutiert WICA Geschäftsführer Prof. Dr. Martin Florack über gesellschaftliche Beharrungskräfte und Treiber. Mit wechselnden ExpertInnen und Experten verschiedenster Disziplinen betrachtet er sowohl revolutionäre als auch evolutionäre Aspekte der großen Transformationen. Dabei wird nicht das Was zum Gegenstand, sondern vielmehr das Warum und Wie.
Im WICA Podcast sind Menschen aus Wissenschaft, Journalismus, Gemeinnützigkeit, Wirtschaft und Verwaltung zu Gast.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#20 "Bücher schmutzig schreiben“ – Wie Führung in der Verwaltung echte Optionen schafft

05.05.2026

Krisen als Spiegel kommunaler Handlungsfähigkeit

Kurzfristige Krisensituationen zeigen, wie agil Kommunen agieren und wie Entscheidungsprozesse funktionieren. Krisenmanagement offenbart, ob Strukturen und Mindsets eine zeitnahe Lenkung ermöglichen, auch wenn formale Zuständigkeiten komplex sind. Polykrisen verstärken den Blick darauf, wie effizient Ressourcen mobilisiert werden und wie Abläufe in Notlagen priorisiert werden, ohne das Normalgeschäft zu vernachlässigen.

Rollen, Strukturen und Bürokratieabbau

Die Diskussion fokussiert darauf, wie Organisationsstrukturen, Checks and Balances und Ressortinteressen das Tempo beeinflussen. Bürokratieabbau und klares Priorisieren sollen Wiederholungsverzögerungen reduzieren, ohne Rechts- und Verfahrensgrundsätze zu gefährden. Krisen offenbaren, wo Regelwerk zu langsam wirkt und wie Routineprozesse so angepasst werden können, dass Entscheidungen schneller möglich sind, ohne die Stabilität zu gefährden.

Führung, Verantwortung und Fehlertoleranz

Führungskräfte tragen Verantwortung, Entscheidungen transparent zu dokumentieren und Mitarbeitende in einer Kultur der Fehlerakzeptanz zu unterstützen. Brauchbare Illegalität wird als pragmatisches Spannungsfeld beschrieben: Regelwerke sind sinnvoll, aber situativ notwendige Abweichungen können gelingen, wenn Vertrauen, Ausbildung und klare Haftungsrahmen vorhanden sind.

Zukünftige Perspektiven und externe Impulse

Zusätzliche Perspektiven können helfen, das Thema weiter zu beleuchten. Vorschläge nennen prominente Expertinnen und Experten, deren Blick auf kommunale Handlungsfähigkeit neue Einblicke bietet und politische sowie verwaltungsspezifische Erfahrungen zusammenführt, um Prozesse weiter zu reflektieren.

Krisen als Spiegel kommunaler Handlungsfähigkeit

Kurzfristige Krisensituationen zeigen, wie agil Kommunen agieren und wie Entscheidungsprozesse funktionieren. Krisenmanagement offenbart, ob Strukturen und Mindsets eine zeitnahe Lenkung ermöglichen, auch wenn formale Zuständigkeiten komplex sind. Polykrisen verstärken den Blick darauf, wie effizient Ressourcen mobilisiert werden und wie Abläufe in Notlagen priorisiert werden, ohne das Normalgeschäft zu vernachlässigen.

Rollen, Strukturen und Bürokratieabbau

Die Diskussion fokussiert darauf, wie Organisationsstrukturen, Checks and Balances und Ressortinteressen das Tempo beeinflussen. Bürokratieabbau und klares Priorisieren sollen Wiederholungsverzögerungen reduzieren, ohne Rechts- und Verfahrensgrundsätze zu gefährden. Krisen offenbaren, wo Regelwerk zu langsam wirkt und wie Routineprozesse so angepasst werden können, dass Entscheidungen schneller möglich sind, ohne die Stabilität zu gefährden.

Führung, Verantwortung und Fehlertoleranz

Führungskräfte tragen Verantwortung, Entscheidungen transparent zu dokumentieren und Mitarbeitende in einer Kultur der Fehlerakzeptanz zu unterstützen. Brauchbare Illegalität wird als pragmatisches Spannungsfeld beschrieben: Regelwerke sind sinnvoll, aber situativ notwendige Abweichungen können gelingen, wenn Vertrauen, Ausbildung und klare Haftungsrahmen vorhanden sind.

Zukünftige Perspektiven und externe Impulse

Zusätzliche Perspektiven können helfen, das Thema weiter zu beleuchten. Vorschläge nennen prominente Expertinnen und Experten, deren Blick auf kommunale Handlungsfähigkeit neue Einblicke bietet und politische sowie verwaltungsspezifische Erfahrungen zusammenführt, um Prozesse weiter zu reflektieren.

#19 Die Kraft der Städte. Warum Reformen vor Ort beginnen.

18.03.2026

Engagement in Städten

Aktive Akteure sind entscheidend für das Funktionieren vieler Städte und Kommunen. Der Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Politik ist notwendig, um neue Perspektiven zu entwickeln.

Uwe Schneidewind als Gast

Uwe Schneidewind, ehemaliger Oberbürgermeister von Wuppertal und Transformationsforscher, diskutiert die kommunale Handlungsfähigkeit, die durch verschiedene Dimensionen geprägt ist. Seine Erfahrungen und sein neues Buch "Dienstschluss" bieten Einblicke in die Herausforderungen und Mechanismen der kommunalen Transformation.

Transformation und Kommunikation

Schneidewind stellt fest, dass trotz der Schwierigkeiten in der Kommunalpolitik viele positive Entwicklungen durch engagierte Akteure möglich sind. Er betont die Notwendigkeit, über Dysfunktionen offen zu sprechen und Lösungen zu entwickeln, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu stärken.

Verwaltung und Akteure

Die Unterscheidung zwischen administrativen Partisanen und kreativen Verwaltungsgerillia ist wichtig. Während Partisanen oft innovativen Ideen im Weg stehen, tragen Guerillakräfte zur Lösung von Problemen in der Verwaltung bei. Der Austausch und das Lernen von anderen Kommunen sind entscheidend, um Fortschritte zu erzielen.

Zukünftige Herausforderungen

Schneidewind warnt vor der finanziellen Situation vieler Kommunen und dem Mangel an Personal. Er fordert ein Umdenken und innovative Ansätze, um die Städte auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu halten. Die Rolle des Oberbürgermeisters wird als wichtig für die Gestaltung und Unterstützung von Akteuren in der Stadt beschrieben.

Empfohlene Gesprächspartner

Für zukünftige Diskussionen empfiehlt Schneidewind verschiedene Experten, darunter Frauke Burgdorf, Vertreter von Veränderungsministerien und junge Bürgermeister. Diese Personen könnten wertvolle Perspektiven zur kommunalen Handlungsfähigkeit und zu innovativen Ansätzen beisteuern.

Engagement in Städten

Aktive Akteure sind entscheidend für das Funktionieren vieler Städte und Kommunen. Der Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Politik ist notwendig, um neue Perspektiven zu entwickeln.

Uwe Schneidewind als Gast

Uwe Schneidewind, ehemaliger Oberbürgermeister von Wuppertal und Transformationsforscher, diskutiert die kommunale Handlungsfähigkeit, die durch verschiedene Dimensionen geprägt ist. Seine Erfahrungen und sein neues Buch "Dienstschluss" bieten Einblicke in die Herausforderungen und Mechanismen der kommunalen Transformation.

Transformation und Kommunikation

Schneidewind stellt fest, dass trotz der Schwierigkeiten in der Kommunalpolitik viele positive Entwicklungen durch engagierte Akteure möglich sind. Er betont die Notwendigkeit, über Dysfunktionen offen zu sprechen und Lösungen zu entwickeln, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu stärken.

Verwaltung und Akteure

Die Unterscheidung zwischen administrativen Partisanen und kreativen Verwaltungsgerillia ist wichtig. Während Partisanen oft innovativen Ideen im Weg stehen, tragen Guerillakräfte zur Lösung von Problemen in der Verwaltung bei. Der Austausch und das Lernen von anderen Kommunen sind entscheidend, um Fortschritte zu erzielen.

Zukünftige Herausforderungen

Schneidewind warnt vor der finanziellen Situation vieler Kommunen und dem Mangel an Personal. Er fordert ein Umdenken und innovative Ansätze, um die Städte auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu halten. Die Rolle des Oberbürgermeisters wird als wichtig für die Gestaltung und Unterstützung von Akteuren in der Stadt beschrieben.

Empfohlene Gesprächspartner

Für zukünftige Diskussionen empfiehlt Schneidewind verschiedene Experten, darunter Frauke Burgdorf, Vertreter von Veränderungsministerien und junge Bürgermeister. Diese Personen könnten wertvolle Perspektiven zur kommunalen Handlungsfähigkeit und zu innovativen Ansätzen beisteuern.

#18 Von Marktplätzen und Dritten Orten.

04.04.2025

Begegnung in der Demokratie

In dieser Folge des Vika Podcasts diskutiert Martin Florak mit Reinhard Manthe über die Bedeutung von Begegnung für die Demokratie. Manthe hat ein Buch veröffentlicht, das sich mit Alltagsorten des sozialen Zusammenhalts beschäftigt. Sie beleuchten, wie entscheidend Begegnungsorte für demokratische Entscheidungsprozesse sind und dass deren Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat.

Rückgang der Begegnungsorte

Der Rückgang öffentlicher Orte wie Cafés, Bibliotheken und Schwimmbäder wird als Folge von Individualisierung, Staatsabbau und gesellschaftlichem Wandel identifiziert. Diese Entwicklung führt zu weniger sozialen Interaktionen und damit zu einer Schwächung der demokratischen Kultur.

Polarisierung und gesellschaftlicher Wandel

Die Diskussion umfasst auch die Gefahr der Polarisierung in Deutschland, die im Vergleich zu den USA als weniger ausgeprägt beschrieben wird. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass der Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen fehlt, was demokratische Prozesse gefährden könnte.

Gestaltung von Begegnungsorten

Reinhard Manthe betont die Notwendigkeit, öffentliche Räume und Begegnungsorte aktiv zu gestalten. Beispiele wie das Mewa-Bad in Ostritz zeigen, wie Bürgerinitiativen erfolgreich öffentliche Infrastruktur erhalten und beleben können. Es wird diskutiert, dass sowohl Bottom-Up-Initiativen als auch staatliche Unterstützung notwendig sind.

Herausforderungen der Bürgerbeteiligung

Die Hemmnisse, die Bürgerbeteiligung oft behindern, sind bürokratische Vorgaben und eine mangelnde Durchlässigkeit der politischen Strukturen. Es wird betont, dass ein Kulturwandel innerhalb der Kommunen nötig ist, um Bürgerengagement zu fördern und effektive Mitbestimmung zu ermöglichen.

Vertrauen als Schlüssel

Ein zentrales Thema ist das Vertrauen zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen. Der Podcast schließt mit der Hoffnung auf neue Impulse für Demokratie und Bürgerbeteiligung durch innovative Ansätze und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.

Begegnung in der Demokratie

In dieser Folge des Vika Podcasts diskutiert Martin Florak mit Reinhard Manthe über die Bedeutung von Begegnung für die Demokratie. Manthe hat ein Buch veröffentlicht, das sich mit Alltagsorten des sozialen Zusammenhalts beschäftigt. Sie beleuchten, wie entscheidend Begegnungsorte für demokratische Entscheidungsprozesse sind und dass deren Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat.

Rückgang der Begegnungsorte

Der Rückgang öffentlicher Orte wie Cafés, Bibliotheken und Schwimmbäder wird als Folge von Individualisierung, Staatsabbau und gesellschaftlichem Wandel identifiziert. Diese Entwicklung führt zu weniger sozialen Interaktionen und damit zu einer Schwächung der demokratischen Kultur.

Polarisierung und gesellschaftlicher Wandel

Die Diskussion umfasst auch die Gefahr der Polarisierung in Deutschland, die im Vergleich zu den USA als weniger ausgeprägt beschrieben wird. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass der Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen fehlt, was demokratische Prozesse gefährden könnte.

Gestaltung von Begegnungsorten

Reinhard Manthe betont die Notwendigkeit, öffentliche Räume und Begegnungsorte aktiv zu gestalten. Beispiele wie das Mewa-Bad in Ostritz zeigen, wie Bürgerinitiativen erfolgreich öffentliche Infrastruktur erhalten und beleben können. Es wird diskutiert, dass sowohl Bottom-Up-Initiativen als auch staatliche Unterstützung notwendig sind.

Herausforderungen der Bürgerbeteiligung

Die Hemmnisse, die Bürgerbeteiligung oft behindern, sind bürokratische Vorgaben und eine mangelnde Durchlässigkeit der politischen Strukturen. Es wird betont, dass ein Kulturwandel innerhalb der Kommunen nötig ist, um Bürgerengagement zu fördern und effektive Mitbestimmung zu ermöglichen.

Vertrauen als Schlüssel

Ein zentrales Thema ist das Vertrauen zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen. Der Podcast schließt mit der Hoffnung auf neue Impulse für Demokratie und Bürgerbeteiligung durch innovative Ansätze und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.