
#mutigesherz
Turid Müller
Beschreibung
Der Podcast gibt locker und fundiert theoretische und praktische Hilfe zur Selbsthilfe. Differenziertheit in diesem medial umkämpften Themenfeld, ist ihm ebenso ein Anliegen, wie Sensibilisierung für missbräuchliche Dynamiken.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Psychologische Begleitung
Mythos 1: Therapie und Coaching sind für "Mackige" Menschen
Der erste Mythos, den die Sprecherin anspricht, ist die Vorstellung, dass nur Menschen mit psychischen Problemen Therapie oder Coaching in Anspruch nehmen sollten. Sie argumentiert, dass es ebenso wichtig ist, seelische Gesundheit zu pflegen wie körperliche, und dass es gesellschaftlich an der Zeit sei, diese Stigmatisierung abzubauen. Hilfe zu suchen, sei ein Zeichen von Selbstfürsorge und keine Schwäche.
Mythos 2: Psychologen sind merkwürdige Menschen
Der zweite Mythos besagt, dass Psychologen und Coaches steif und schwer zu erreichen sind. Die Sprecherin betont, dass viele Fachleute in diesem Bereich entgegen dem Klischee sehr zugänglich und menschlich sind. Sie ermutigt Hörer, bei der Wahl eines Therapeuten auf die persönliche Chemie zu achten und verschiedene Ansätze auszuprobieren, um die passende Unterstützung zu finden.
Wichtigkeit von Selbstreflexion und Unterstützung
Die Diskussion unterstreicht, wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und gegebenenfalls externe Hilfe in Anspruch zu nehmen, insbesondere nach toxischen Beziehungen. Die Sprecherin bietet an, in einer anonymisierten Form weiterführende Unterstützung zu leisten.

Geschlechterrollen
Einführung in Narzissmus und Geschlechterrollen
In dieser Episode wird die Verbindung zwischen Patriarchat und Narzissmus thematisiert. Es wird erläutert, dass es verschiedene Typen von Narzissmus gibt, darunter grandiosen und vulnerablen Narzissmus, die sich in offener und verdeckter Form zeigen können. Diese Typen sind nicht statisch, sondern können sich über Lebensphasen hinweg verändern.
Geschlechterrollen und Narzissmus
Die Diskussion beleuchtet, wie Geschlechterrollen die Ausprägung von Narzissmus beeinflussen. Während männlicher Narzissmus oft als dominant und offen wahrgenommen wird, zeigt sich weiblicher Narzissmus häufig als verdeckt und verletzlich. Es wird argumentiert, dass Männer gesellschaftlich ermutigt werden, ihre Stärken auszuleben, während Frauen dazu neigen, ihre Aggressionen zurückzuhalten und altruistisch zu handeln.
Veränderungen in der Wahrnehmung
Die Wahrnehmung von Narzissmus bei Frauen könnte sich ändern, da immer mehr Frauen auch grandiose und offene narzisstische Eigenschaften zeigen. Diese Entwicklung wird als sowohl positiv als auch problematisch angesehen, da sie zu einer Verschiebung der statistischen Zahlen führt. Es bleibt unklar, ob dies auf eine tatsächliche Zunahme von Narzissmus bei Frauen oder auf eine erhöhte Sensibilisierung zurückzuführen ist.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit der Einladung, Fragen zu stellen und auf die Vielfalt der Narzissmusfacetten hinzuweisen, die in gesellschaftlichen Zusammenhängen sichtbar werden können. Der Sprecher kündigt an, weitere Impulse zu diesem Thema zu geben und verweist auf zusätzliche Ressourcen in den Shownotes.

Bleiben oder Gehen?
Einführung in das Modell des inneren Teams
In dieser Folge wird das Modell des inneren Teams von Friedemann Schulz von Thun vorgestellt, das als Selbstklärungsmethode dient. Es hilft dabei, innere Konflikte und Entscheidungsprozesse, besonders in toxischen Beziehungen, besser zu verstehen.
Das Konzept des inneren Teams
Das innere Team ist eine Metapher für die verschiedenen Stimmen und Anteile in uns, die zu bestimmten Fragestellungen Stellung nehmen. Durch das Visualisieren dieser inneren Teammitglieder können wir Klarheit gewinnen und besser Entscheidungen treffen.
Fragestellungen zur Selbstklärung
Die Art der Fragestellung ist entscheidend, um innere Klarheit zu erlangen. Fragen wie "Was bräuchte ich, um mich zu trennen?" helfen, die inneren Stimmen zu aktivieren und den Entscheidungsprozess zu fördern.
Vorsicht bei der Anwendung
Obwohl das Modell eine kreative und zugängliche Methode ist, sollte man vorsichtig sein, insbesondere bei schweren psychischen Belastungen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Unterstützung von außen zu suchen.
Ressourcen und Unterstützung
Die Zuhörer werden ermutigt, das Modell auszuprobieren und sich bei Bedarf Unterstützung zu holen. Es gibt zudem Literaturtipps und Kontaktinformationen für weitere Hilfe.