
BoldWay – Public Design zwischen Gestaltung und Gesellschaft
von Studierenden der HTW Berlin
Beschreibung
Herzlich willkommen zur vierten Staffel von BoldWay, dem Podcast von Studierenden des Masterstudiengangs Public Design an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Was bedeutet Gestaltung für das Gemeinwohl in einer Stadt wie Berlin? In dieser Staffel zeigen wir in vier Folgen anhand alltäglicher Beispiele, was Public Design in der Realität bedeutet.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Zwischennutzung – Wie wird Leerstand gestaltet? | 03
07.08.2026
Was bedeutet es, einen Ort für die Gemeinschaft aufzubauen, von dem man weiß, dass er bald wieder verschwindet?Leerstehende Gebäude gibt es in jeder Stadt, auch in Berlin, wo der Raum knapp ist. Doch statt ungenutzt zu bleiben, können sie für eine begrenzte Zeit zu Kulturorten und Treffpunkten werden. Unser Gast in Folge 3 ist Moritz Senff, Geschäftsführer von ZIK – Zeit ist knapp, einem Konzept zur Zwischennutzung leerstehender Ladenflächen. Er erzählt, wie ZIK entstanden ist und welche Chancen Zwischennutzungen zwischen Gemeinwohl, Eigentum und Stadtentwicklung mit sich bringen. Dabei geht es aber auch um die Hürden und Widersprüche: Wem nützen solche Zwischennutzungen eigentlich – und wie viel Zukunft steckt in einem Ort auf Zeit?Projekt ZIK – Zeit ist knapp: https://zeitistknapp.de/Artikel über ZIK: https://www.tip-berlin.de/kultur/ausstellungen/zeit-ist-knapp-zik-steglitzer-kreisel-kulturzentrum-ausstellung/Urban Catalyst (Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer, Philipp Misselwitz): Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln*. DOM Publishers, 2013.Instagram: @boldway.podcast

Beteiligung – Wer entscheidet mit im Kiez? | 02
24.07.2026
Was macht gute Bürger:innenbeteiligung aus? Und warum reicht es nicht, Menschen einfach nur nach ihrer Meinung zu fragen?In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Bürger:innenbeteiligung in der Stadtentwicklung gelingen kann – und wo ihre Grenzen liegen. Gemeinsam mit unserem Gast Marco Mehlin, Stadtplaner und Geschäftsführer des Büros raumscript, sprechen wir darüber, warum Beteiligung nur dann Vertrauen schafft, wenn sie zu sichtbaren Ergebnissen führt. Anhand konkreter Beispiele – von der Umgestaltung der Bergmannstraße bis zum Wettbewerb Mittendrin Berlin! – erfahren wir, wie komplex Beteiligungsprozesse sind. Es geht um unterschiedliche Interessen, politische Entscheidungen, bürokratische Hürden und die Frage, wie möglichst viele Menschen erreicht werden können – auch diejenigen, die sich bislang kaum einbringen.Außerdem werfen wir einen Blick auf Projekte wie den Kultursommer am Mehringplatz, die zeigen, wie aus lokalem Engagement neue Begegnungsorte entstehen können. Gemeinsam diskutieren wir, warum Beteiligung heute neu gedacht werden muss – digital, niedrigschwellig und mit ausreichend Zeit und Ressourcen, damit aus guten Ideen langfristige Veränderungen werden.Weitere Hintergrundinformationen findet ihr hier und auf unserem Instagram-Account:Weiterführende Infos & QuellenWettbewerb mittendrin Berlin!: https://www.berlin.de/mittendrin/Informationen zu Stufen der Bürger:innenbeteiligung:https://www.beteiligen.sachsen.de/die-stufen-der-buergerbeteiligung-7362.htmlInformationen zur Autofreien Friedrichstraße:https://www.youtube.com/watch?v=Er5kYIYhdNk, Umstrittener Verkehrsversuch in Berlin-Mitte: Die Autos kommen zurück, der Zank geht weiter, Video-Reportage von Thies Schnack und Marte Michaelis für Der Spiegel, 30.06.2023https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/strassen/artikel.1475680.phphttps://www.entwicklungsstadt.de/friedrichstrasse-wird-bis-2024-fuer-autoverkehr-geoeffnet-mindestens/#google_vignetteKultursommer am Mehringplatz: https://kultursommer-mehringplatz.de/ An der Folge gearbeitet haben:Produktionsleitung: Constanze SoederRegie: Luise PannRecherche und Moderation: Luise Pann, Constanze SoederSchnitt und Sounddesign: Dorothee KaserDesign und PR: Anna-Marie Zimmermann und Melissa Albuzlu

Dritte Orte – Was hat der Kiosk mit Demokratie zu tun? | 01
17.07.2026
Was wäre, wenn ein Kiosk mehr wäre als nur ein Ort zum Einkaufen? Wenn er zum Treffpunkt für Ideen, Gespräche und Zukunftsfragen wird?Unsere Auftaktfolge nimmt die Funktion von Kiosken, Spätis oder Trinkhallen genauer unter die Lupe - ganz gleich, wie sie genannt werden. Kioske können ein Ort außerhalb der Arbeit und der eigenen vier Wände sein, an dem man sich aufhalten kann, ohne etwas kaufen zu müssen: ein sogenannter dritter Ort.Unsere Gäste sind Meike Langer und Moritz Ahlert. Meike Langer ist Associate Professor an der German International University in Berlin und hat mit Studierenden die Inititaive DemokratieKioske unterstützt. Moritz Ahlert ist seit drei Jahren Initiator und Kurator des Projekts Kiosk of Solidarity, das aus dem Forschungsprojekt Transforming Solidarities hervorgegangen ist. Sie erzählen uns mehr über die Möglichkeiten, die ein einfacher Kiosk bieten kann.Weitere Hintergrundinformationen findet ihr hier und auf unserem Instagram-Account:https://demokratiekiosk.de/https://www.kioskofsolidarity.net/Weiterführende Infos https://constructlab.net/projects/2nd-messy-kiosk-as-kiosk-of-solidarity/ Inspiriert war die Folge von dem Artikel “Ist der Kioskbesitzer Public Interest Designer” (Daria Henken, Maria Musiol) aus dem Buch “Was ist Public Interest Design?” https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4576-7/was-ist-public-interest-design/ Was sind Dritte Orte ? https://courier.unesco.org/en/articles/third-places-true-citizen-spaces An der Folge gearbeitet haben: Produktionsleitung: Constanze SoederRegie: Dustin Eikmeier Recherche und Moderation: Sara Scholl Schnitt und Sounddesign: Marie Goretzky und Sara Scholl