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Pressestelle Stadt Bottrop
Beschreibung
Host & Redaktion: Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#19 50 Jahre Museum Quadrat – Ein Haus mit internationaler Strahlkraft
Jubiläum und Bedeutung des Quadrat
In Bottrop wird das Museumszentrum Quadrat zum Jubiläum gefeiert. Zwei Gäste diskutieren persönliche Verbindungen zur Einrichtung, ihrer Architektur und der Rolle des Quadrats als lebendiger Lernort. Es geht um Identität, lokale Verwurzelung und internationale Strahlkraft der Sammlungen, die beide Bereiche verbinden: Eiszeitfunde und Kunst von Josef Albers. Die Folge betont Öffnung, Zugänglichkeit und Bildungsauftrag als zentrale Werte.
Historische Entwicklung des Museumszentrums
Das Quadrat entstand aus Heimatmuseum, Eiszeitsammlung und Albers-Werken. Bernhard Küppers entwarf drei Baukörper, orientiert am Quadrat als Leitidee. 1976 wurde das Museumszentrum eröffnet, später kamen Erweiterungen hinzu. Die Architektur mit Glasflächen und offener Atmosphäre prägte die Präsentation von Kunst und Geschichte und machte das Haus zu einem Treffpunkt mit internationaler Anerkennung.
Josef Albers, Arno Heinrich und lokale Verbindungen
Albers’ Bottrop-Wurzeln, seine frühe künstlerische Entwicklung und sein internationaler Einfluss werden erläutert. Arno Heinrichs Fossiliensammlung und wissenschaftliche Haltung ergänzen die Eiszeit-Sammlung. Die Ausstellungsgeschichte zeigt enge Verbindungen zur Stadt, zur Bergbaukultur und zur regionalen Bildung. Die Dorfgeschichte Bottrops wird durch Briefe, Leihgaben und lokale Persönlichkeiten mit Leben erfüllt.
Ausblick: Jubiläumstipps und Bildungsauftrag
Zum 50-jährigen Bestehen plant das Haus eine umfassende Präsentation aller Facetten: Architekturmodelle, Werke Anni Albers, Leihgaben und neue Ausstellungen. Es sollen Begegnungen mit Nachfahren, Publikationen und interaktive Stationen gezeigt werden. Der Fokus liegt auf der Weitergabe von Wissen, Engagement der Besucherinnen und Besucher sowie der beständigen Öffnung des Museums als Ort der Bildung, Begegnung und demokratischer Teilhabe.

#18 Die Vermessung der Stadt
Aufgaben des Katasteramts und Wandel des Vermessungswesens
Das Katasteramt dokumentiert Veränderungen der Erdoberfläche, erstellt Planungsgrundlagen und sorgt für amtliche Vermessungen, damit Grundstücke und Grenzen zuverlässig nachvollziehbar bleiben. Der Wandel der Landschaft erfordert ständige Aktualisierung, etwa bei neuen Straßen, Gebäuden oder Abbruchmaßnahmen. Die Aufgabe besteht darin, Lage, Größe und Nutzung von Grundstücken festzuhalten und daraus belastbare Grundlagen für Eigentum und Planung zu liefern.
Begriffe, Einheiten und Abgrenzungen im Katasterwesen
Wesentliche räumliche Begriffe sind Katasterbezirk, Gemarkung, Flur und Flurstück. Ein Flurstück ist die kleinste Vermessungseinheit, während Grundstücke grundbuchrechtliche Einheiten darstellen. Grundbuch verzeichnet Eigentümer und Belastungen, doch liegt die Lage und Größe im Liegenschaftskataster. Ziel ist, beides konsistent zu verknüpfen, damit Eigentum sicher dokumentiert und genutzt werden kann.
Gutachterausschuss, Marktbericht und Marktdaten
Der Gutachterausschuss ermittelt Grundstückswerte unabhängig und neutral, basierend auf notariellen Kaufverträgen und ergänzenden Unterlagen. Der Grundstücksmarktbericht fasst Preise, Transaktionen und Marktentwicklungen zusammen. Dazu gehören spezielle Daten für Wertermittlung, sowie Richtwerte für normierte Objekte, die als Orientierung dienen und Transparenz schaffen.
Marktentwicklung, Nutzung der Berichte und Weg in den Beruf
In Bottrop zeigen die Berichte Umsatzanstiege trotz stabiler Kaufläle, mit Kaufpreisen über dem Durchschnitt im Ruhrgebiet. Die Berichte helfen Bürgern, Maklern und Behörden, Marktverhältnisse besser einzuschätzen. Für den Weg in das Katasteramt spielen Vermessungstechniker, Ingenieure und Beamtentum eine Rolle; Ausbildungswege und Praxisalternativen führen zu einer Tätigkeit mit Außen- und Innensicht auf die Stadt.

#17 Ein nachhaltiger Mobilitätsplan für Bottrop
Einführung in den nachhaltigen Mobilitätsplan
Im Podcast wird der nachhaltige Mobilitätsplan für Bottrop thematisiert, mit Christina Kleinert, der Leiterin des Stadtplanungsamtes. Es wird betont, dass Mobilität eine zentrale Rolle in der Stadtplanung spielt und alle Generationen betrifft, von Säuglingen bis zu älteren Menschen.
Integrierter Mobilitätsplan
Der nachhaltige Mobilitätsplan, auch SAMP (Sustainable Urban Mobility Plan), zielt darauf ab, alle Verkehrsmittel und die Lebenssituation aller Bürger zu berücksichtigen. Die EU fordert, dass Städte über 100.000 Einwohner bis 2027 einen solchen Plan entwickeln, um die Erreichbarkeit und Lebensqualität zu verbessern.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung
Christina berichtet von Workshops und Online-Befragungen, die bereits durchgeführt wurden, um die Meinungen der Bürger einzuholen. Die Themen Verkehrssicherheit und Erreichbarkeit stehen im Vordergrund. Es wird betont, dass die Bürgerbeteiligung entscheidend für die Gestaltung des Plans ist.
Herausforderungen und Ziele
Die Diskussion um Mobilität ist oft konfliktbeladen, da verschiedene Gruppen unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche haben. Das Ziel ist, eine höhere Lebensqualität zu erreichen, ohne die Mobilität einzelner Gruppen zu beeinträchtigen. Der Plan soll dazu beitragen, die Mobilität für alle Bürger zu verbessern.
Langfristige Vision
Der Mobilitätsplan wird als Chance gesehen, Bottrop attraktiver zu gestalten, insbesondere durch mehr Grünflächen und Aufenthaltsqualität. Es wird angestrebt, die Bürger aktiv in den Planungsprozess einzubinden, um eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zu gewährleisten.