
Ton & Wirkung
Sebastian Kroggel & Chris Schmid
Beschreibung
„Ton & Wirkung“ ist kein Plauderformat. Hier trifft Substanz auf Präzision – für Entscheiderinnen und Entscheider, die verstanden haben: Führung ist Rede und Antwort. Denn wer Wirkung erzielen will, braucht mehr als Argumente. Es geht um Haltung, Präsenz und den richtigen Ton.
Unsere Zielgruppe? Menschen in Wirtschaft, Politik und anderen Schlüsselrollen, die wissen, dass jede Botschaft ein Auftritt ist. Die nicht nur leiten, sondern überzeugen wollen – nach innen und außen. Unsere Themen? Flughöhe statt Maschinenraum. Kein Klein-Klein, sondern der Blick aufs Wesentliche: Wie wird aus einer Botschaft eine Bewegung? Wie wird aus einem Auftritt nachhaltige Wirkung? Denn: Wirkung ist Pflicht, keine Kür.
An Ihrer Seite? Zwei Profis mit klarem Fokus:
Chris Schmid, der Audiovisionär, sorgt mit einem untrüglichen Gespür und technischer Brillanz dafür, dass Ihr Sound nicht nur klingt, sondern trägt.
Und Sebastian Kroggel, Ihr Executive Coach für Auftritt und Wirkung. Er bringt Führungspersönlichkeiten in den Modus, der Botschaften nicht nur hörbar, sondern spürbar macht – klar, authentisch, souverän.
„Ton & Wirkung“ ist mehr als ein Podcast. Es ist ein Werkzeugkasten für alle, die Wert schaffen und Wirkung erzielen wollen.
Impulse, die Sie direkt umsetzen können, und Methoden, die aus Kommunikation Führung machen.
Hören Sie rein – und machen Sie den Unterschied.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#082 Fehlerfrei ist nicht merkwürdig — Executive Presence im Assessment Center
Der Reflex der Vollständigkeit
Im Assessment Center neigen Kandidaten dazu, alles zu zeigen und nichts auszulassen, was in ihrer Expertenkarriere belohnt wurde. Auf der Executive-Ebene wird jedoch genau das zum Ballast, da die Kommunikation nicht nur informativ, sondern auch wirkungsvoll sein muss.
Schweigen als Urteil
Ein Beispiel zeigt, wie ein Kandidat 28 Minuten spricht, ohne dass das Panel reagiert. Dieses Schweigen kann ein Urteil über die Qualität des Gesagten sein, und es ist entscheidend, dass Kandidaten diese subtile Kommunikation erkennen.
Die Falle der Experten
Oftmals fallen die besten Kandidaten in die Falle, weil sie ihre Expertise im Assessment Center nicht angemessen kommunizieren können. Vollständigkeit wird nicht mehr geschätzt, stattdessen muss die Botschaft klar und merkwürdig sein, um im Gedächtnis zu bleiben.
Das Beispiel des Geigers
Das Experiment mit dem Geiger Joshua Bell in der U-Bahn verdeutlicht, dass ohne Kontext und Anhaltspunkte Qualität oft übersehen wird. Die Menschen benötigten Hinweise, um die wahre Qualität zu erkennen, was auch im Assessment relevant ist.
Vorbereitung auf das Assessment
Anstatt Antworten auswendig zu lernen, sollten Kandidaten Themen und Module definieren, um flexibel und anpassungsfähig zu sein. Ein klarer innerer Plan ist entscheidend, um im Assessment zu überzeugen.
Führung vs. Expertenstatus
Der Unterschied zwischen einem Experten und einem Executive liegt in der Fähigkeit, Inhalte einzuordnen und eine klare Richtung zu kommunizieren. Wer nur informiert, bleibt ein Experte, während Führungskräfte eine Vision präsentieren müssen.
Schlussfolgerungen
Die Prinzipien des Assessments sind nicht nur theoretisch, sondern prägen auch die tägliche Kommunikation in Führungspositionen. Die Fähigkeit, klar und wirkungsvoll zu kommunizieren, ist entscheidend für den Erfolg.

#081 Voice Cloning: Meine Stimme gehört mir. Oder?
Einleitung in das Thema Voice Cloning
Die eigene Stimme ist leicht klonbar, besonders für Personen, die öffentlich sprechen. Schutz bieten Abläufe wie Rückrufe, Codewörter und eine offene Kommunikationskultur. Kommunikation muss verstanden werden, um Wirkung zu erzielen.
Voice Cloning und seine Herausforderungen
Im Podcast diskutieren die Sprecher Sebastian und Chris über die Herausforderungen und Risiken von Voice Cloning, insbesondere durch KI. Sebastian erklärt, wie er sein Intro mit seiner eigenen Stimme klonen konnte, was Fragen zur Authentizität und Kontrolle aufwirft.
Die Gefahren des Voice Cloning
Voice Cloning kann für betrügerische Zwecke missbraucht werden, wie in einem konkreten Fall, in dem eine geklonte Stimme eine Überweisung auslöste. Es gibt auch dokumentierte Fälle, bei denen Unternehmen durch Voice Cloning großen finanziellen Schaden erlitten haben.
Sicherheitsmechanismen und Kultur
Die Sprecher betonen, dass die Sicherheitslücke nicht in der Technologie, sondern in der Unternehmenskultur liegt. Eine Kultur, die Rückfragen als Misstrauen betrachtet, ist besonders anfällig für solche Angriffe.
Technische Aspekte und Grenzen von Voice Cloning
Technisch ist es möglich, Emotionen und Timing in geklonte Stimmen einzufügen, jedoch bleibt die Herausforderung, dass Maschinen keine echten Reaktionen zeigen können. Die Sprecher diskutieren auch, dass die Authentizität von Stimmen und die menschliche Verbindung entscheidend sind.
Berufsgruppen und die Auswirkungen von Voice Cloning
Die Synchronsprecherbranche ist stark betroffen von Voice Cloning, was zu Protesten geführt hat. Die Sprecher diskutieren auch die Möglichkeit, dass KI Stimmen von Verstorbenen nutzt, was ethische Fragen aufwirft.
Fazit und Ausblick
Voice Cloning bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Es kann zur Barrierefreiheit beitragen, birgt aber auch die Gefahr von Missbrauch. Transparenz und verantwortungsvoller Umgang mit Technologie sind entscheidend für die Zukunft.

#080 Führen, ohne zu entscheiden. Executive-Rhetorik für Mediatoren.
Wortwahl und ihre Wirkung
Die bewusste Wortwahl ist entscheidend in der Mediation. Ein Mediator muss sich der Reizwörter bewusst sein und eine innere Liste führen, um Missverständnisse und negative Assoziationen zu vermeiden.
Die Rolle des Mediators
Der Mediator agiert als Prozessführer, der den Rahmen für Gespräche vorgibt, ohne Partei zu ergreifen. Seine Aufgabe ist es, die Struktur des Gesprächs zu gestalten und sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört werden.
Neutralität vs. Allparteilichkeit
Neutralität wird oft mit Passivität verwechselt. Ein Mediator muss allparteilich sein, was bedeutet, dass er beiden Seiten verpflichtet ist, ohne eine Seite zu bevorzugen. Dabei ist es wichtig, den inneren Eindruck nicht zur Beurteilung des Gesprächs zu nutzen.
Die Architektur des Gesprächs
Ein Mediator strukturiert das Gespräch in drei Phasen: Erst erzählen beide Seiten, dann wird das Gehörte verdichtet, und schließlich wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Diese Struktur verhindert, dass das Gespräch in einen Schlagabtausch umschlägt.
Umgang mit Konflikten und Pausen
Pausen sind ein wichtiges Werkzeug in der Mediation. Sie können helfen, Spannungen abzubauen und neue Perspektiven zu eröffnen. Ein Mediator nutzt Pausen, um den Raum für konstruktiven Dialog zu schaffen.
Schlussfolgerung
Die Fähigkeit, einen Raum zu führen, in dem man nichts entscheiden darf, ist eine anspruchsvolle Kunst. Sowohl Mediatoren als auch Führungskräfte können von den Techniken der jeweils anderen lernen, um effektiver zu kommunizieren und Konflikte zu lösen.