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Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov

Beschreibung

Dr. Ridwan aus Deutschland und Dr. Motov aus der Schweiz sind zwei Neurochirurgen und Wirbelsäulenspezialisten. In diesem Podcast, bieten wir medizinischem Fachpersonal, Fachärzt*innen und Weiterbildungsassistent*innen Fach-Diskussionen auch mit ausgewählten Gästen zu Erkrankungen und Themen der konservativen und operativen Wirbelsäulentherapie.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Rapid Fire: Schraubenosteosynthese

23.08.2026

Einführung in die Schraubenosteosynthese

In dieser Episode diskutieren die Gastgeber Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die Technik der Schraubenosteosynthese, insbesondere die Verwendung von Pedickelschrauben in der Wirbelsäulenchirurgie. Sie betonen die Wichtigkeit, die Schrauben nicht lediglich 'einzulegen', sondern 'hineinzudrehen'.

Techniken der Pedickelschraube

Die klassische Pedickelschraube wird als die am häufigsten angewandte Methode beschrieben, deren Technik sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Die korrekte Platzierung erfordert ein gutes Verständnis der Anatomie, insbesondere der Lenden- und thorakalen Wirbelsäule, um Nervenverletzungen zu vermeiden.

Cortical Bone Trajectory

Eine neue Technik, die Cortical Bone Trajectory, wird vorgestellt, die eine abweichende Ausrichtung der Schraubenplatzierung vorsieht. Diese Technik wird oft mit Navigationssystemen verwendet und zielt darauf ab, die Festigkeit der Schrauben bei Patienten mit Osteoporose zu verbessern.

Alternative Methoden

Weitere Methoden wie die Translaminäre Technik und die Verwendung von Massa lateralis Schrauben an der Halswirbelsäule werden ebenfalls erörtert. Die Diskussion beinhaltet auch die Vor- und Nachteile verschiedener Techniken und deren Anwendbarkeit bei unterschiedlichen Patientenbedingungen.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit der Betonung der Notwendigkeit, sich mit verschiedenen Techniken und deren Anwendbarkeit vertraut zu machen, um die besten Ergebnisse in der Wirbelsäulenchirurgie zu erzielen.

Einführung in die Schraubenosteosynthese

In dieser Episode diskutieren die Gastgeber Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov die Technik der Schraubenosteosynthese, insbesondere die Verwendung von Pedickelschrauben in der Wirbelsäulenchirurgie. Sie betonen die Wichtigkeit, die Schrauben nicht lediglich 'einzulegen', sondern 'hineinzudrehen'.

Techniken der Pedickelschraube

Die klassische Pedickelschraube wird als die am häufigsten angewandte Methode beschrieben, deren Technik sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Die korrekte Platzierung erfordert ein gutes Verständnis der Anatomie, insbesondere der Lenden- und thorakalen Wirbelsäule, um Nervenverletzungen zu vermeiden.

Cortical Bone Trajectory

Eine neue Technik, die Cortical Bone Trajectory, wird vorgestellt, die eine abweichende Ausrichtung der Schraubenplatzierung vorsieht. Diese Technik wird oft mit Navigationssystemen verwendet und zielt darauf ab, die Festigkeit der Schrauben bei Patienten mit Osteoporose zu verbessern.

Alternative Methoden

Weitere Methoden wie die Translaminäre Technik und die Verwendung von Massa lateralis Schrauben an der Halswirbelsäule werden ebenfalls erörtert. Die Diskussion beinhaltet auch die Vor- und Nachteile verschiedener Techniken und deren Anwendbarkeit bei unterschiedlichen Patientenbedingungen.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit der Betonung der Notwendigkeit, sich mit verschiedenen Techniken und deren Anwendbarkeit vertraut zu machen, um die besten Ergebnisse in der Wirbelsäulenchirurgie zu erzielen.

Rapid Fire: Laminoplastie

09.08.2026

Einführung in die Laminoplastie

Die Laminoplastie hat in der degenerativen Wirbelsäulenchirurgie, insbesondere an der Halswirbelsäule, an Bedeutung gewonnen. Die Technik wurde erstmals 1977 von Kiyoshi Hirabayashi beschrieben und umfasst die Open Door und French-Door-Techniken, wobei die Open Door häufiger angewendet wird.

Indikationen und Limitationen

Die Hauptindikationen für Laminoplastie sind intraduralen Tumoren und zentrale Spinalkanalstenosen. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Bildung von Schwanenhalsdeformitäten, insbesondere bei mehreren Ebenen. Die Indikationsstellung ist entscheidend, und die Technik ist nicht für alle Patienten geeignet.

Technische Aspekte und Durchführung

Die Laminoplastie wird bevorzugt durchgeführt, wenn keine Foramenstenose besteht, um Nervenwurzeln zu schützen. Bei degenerativen Erkrankungen bietet die Methode Vorteile, da sie bewegungserhaltend ist und eine geringere Einschränkung nach der Operation verursacht.

Erfahrungen und Komplikationen

Die Durchführung von Laminoplastien ist im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet, während sie in anderen Regionen, wie dem amerikanischen Sprachraum, populärer ist. Langzeitkomplikationen sind selten, und die Erholung der Patienten ist meist gut, auch wenn gelegentlich Nackenschmerzen auftreten.

Abschluss und Feedback

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass Laminoplastie ein spannendes Thema ist, das nicht häufig behandelt wird. Hörer sind eingeladen, Feedback zu geben und ihre Erfahrungen zu teilen.

Einführung in die Laminoplastie

Die Laminoplastie hat in der degenerativen Wirbelsäulenchirurgie, insbesondere an der Halswirbelsäule, an Bedeutung gewonnen. Die Technik wurde erstmals 1977 von Kiyoshi Hirabayashi beschrieben und umfasst die Open Door und French-Door-Techniken, wobei die Open Door häufiger angewendet wird.

Indikationen und Limitationen

Die Hauptindikationen für Laminoplastie sind intraduralen Tumoren und zentrale Spinalkanalstenosen. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Bildung von Schwanenhalsdeformitäten, insbesondere bei mehreren Ebenen. Die Indikationsstellung ist entscheidend, und die Technik ist nicht für alle Patienten geeignet.

Technische Aspekte und Durchführung

Die Laminoplastie wird bevorzugt durchgeführt, wenn keine Foramenstenose besteht, um Nervenwurzeln zu schützen. Bei degenerativen Erkrankungen bietet die Methode Vorteile, da sie bewegungserhaltend ist und eine geringere Einschränkung nach der Operation verursacht.

Erfahrungen und Komplikationen

Die Durchführung von Laminoplastien ist im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet, während sie in anderen Regionen, wie dem amerikanischen Sprachraum, populärer ist. Langzeitkomplikationen sind selten, und die Erholung der Patienten ist meist gut, auch wenn gelegentlich Nackenschmerzen auftreten.

Abschluss und Feedback

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass Laminoplastie ein spannendes Thema ist, das nicht häufig behandelt wird. Hörer sind eingeladen, Feedback zu geben und ihre Erfahrungen zu teilen.

Rapid Fire: 10 Mythen

26.07.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast SpineDocs behandelt Themen der Wirbelsäulenchirurgie und bietet fachliche Diskussionen sowie Expertenmeinungen. Die Moderatoren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov präsentieren in dieser Episode die 10 Mythen der Wirbelsäulenchirurgie.

Mythos 1: Jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden

Das ist nicht korrekt. Nur ein Teil der Bandscheibenvorfälle erfordert eine Operation, insbesondere wenn neurologische Defizite oder nicht behandelbare Schmerzen vorliegen.

Mythos 2: Ein MRT zeigt immer die Ursachen für die Schmerzen

Ein MRT kann nicht immer die Schmerzursache erkennen, da Schmerzen auch andere Ursachen haben können, die nicht im Bild sichtbar sind.

Mythos 3: Nach einer Wirbelsäulenoperation darf man sich monatelang kaum bewegen

Frühere Praktiken sind überholt. Heutzutage werden Patienten schnell mobilisiert, um Komplikationen zu vermeiden.

Mythos 4: Minimalinvasive Chirurgie ist immer besser

Minimalinvasive Techniken sind vorteilhaft, aber nicht immer die beste Wahl. Die Entscheidung sollte individuell getroffen werden.

Mythos 5: Bettruhe ist die beste Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Bettruhe kann in bestimmten Fällen hilfreich sein, jedoch sollte Mobilisierung und eine angemessene Schmerztherapie im Vordergrund stehen.

Mythos 6: Jede Spinalkanalstenose muss operiert werden

Nicht jede Spinalkanalstenose erfordert eine Operation. Der Leidensdruck des Patienten ist entscheidend für die Behandlungsentscheidung.

Mythos 7: Jede Skoliose muss operativ behandelt werden

Skoliosen erfordern nicht immer eine Operation. Die Behandlung hängt vom Schweregrad und den Beschwerden des Patienten ab.

Mythos 8: Nach einer Bandscheibenoperation darf man nie wieder Sport treiben

Sport ist nach einer Bandscheibenoperation möglich, jedoch muss dies individuell angepasst werden, abhängig von der Sportart und dem Befund.

Mythos 9: Mehr Implantate bedeuten automatisch ein besseres Ergebnis

Die Anzahl der Implantate ist nicht entscheidend für den Behandlungserfolg. Es sollte darauf geachtet werden, nur notwendige Implantate zu verwenden.

Mythos 10: Knacken im Rücken ist gefährlich

Das Knacken ist meist harmlos und hat in der Regel keine pathologische Bedeutung. Es kann durch normale Gelenkbewegungen oder Luftansammlungen entstehen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast SpineDocs behandelt Themen der Wirbelsäulenchirurgie und bietet fachliche Diskussionen sowie Expertenmeinungen. Die Moderatoren Dr. Sami Ridwan und Dr. Stefan Motov präsentieren in dieser Episode die 10 Mythen der Wirbelsäulenchirurgie.

Mythos 1: Jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden

Das ist nicht korrekt. Nur ein Teil der Bandscheibenvorfälle erfordert eine Operation, insbesondere wenn neurologische Defizite oder nicht behandelbare Schmerzen vorliegen.

Mythos 2: Ein MRT zeigt immer die Ursachen für die Schmerzen

Ein MRT kann nicht immer die Schmerzursache erkennen, da Schmerzen auch andere Ursachen haben können, die nicht im Bild sichtbar sind.

Mythos 3: Nach einer Wirbelsäulenoperation darf man sich monatelang kaum bewegen

Frühere Praktiken sind überholt. Heutzutage werden Patienten schnell mobilisiert, um Komplikationen zu vermeiden.

Mythos 4: Minimalinvasive Chirurgie ist immer besser

Minimalinvasive Techniken sind vorteilhaft, aber nicht immer die beste Wahl. Die Entscheidung sollte individuell getroffen werden.

Mythos 5: Bettruhe ist die beste Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Bettruhe kann in bestimmten Fällen hilfreich sein, jedoch sollte Mobilisierung und eine angemessene Schmerztherapie im Vordergrund stehen.

Mythos 6: Jede Spinalkanalstenose muss operiert werden

Nicht jede Spinalkanalstenose erfordert eine Operation. Der Leidensdruck des Patienten ist entscheidend für die Behandlungsentscheidung.

Mythos 7: Jede Skoliose muss operativ behandelt werden

Skoliosen erfordern nicht immer eine Operation. Die Behandlung hängt vom Schweregrad und den Beschwerden des Patienten ab.

Mythos 8: Nach einer Bandscheibenoperation darf man nie wieder Sport treiben

Sport ist nach einer Bandscheibenoperation möglich, jedoch muss dies individuell angepasst werden, abhängig von der Sportart und dem Befund.

Mythos 9: Mehr Implantate bedeuten automatisch ein besseres Ergebnis

Die Anzahl der Implantate ist nicht entscheidend für den Behandlungserfolg. Es sollte darauf geachtet werden, nur notwendige Implantate zu verwenden.

Mythos 10: Knacken im Rücken ist gefährlich

Das Knacken ist meist harmlos und hat in der Regel keine pathologische Bedeutung. Es kann durch normale Gelenkbewegungen oder Luftansammlungen entstehen.