Psychotherapie einfach erklärt
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Psychotherapie einfach erklärt

Frank Godemann

Beschreibung

Psychotherapie einfach erklärt. Warum bin ich so, wie ich bin? Wie kann ich das, womit ich nicht zufrieden bin, ändern? Diese beiden Fragen beschäftigen viele von uns und stehen bei seelischen Erkrankungen im Zentrum aller Überlegungen einer Psychotherapie. Professor Dr. Frank Godemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie stellt in dem Podcast kurzweilig Fragen und sucht Antworten. Unabhängig davon, ob eine seelische Erkrankung vorliegt oder nicht. Sein Anliegen, dass Sie Expertin und Experte der eigenen Seele werden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Resilienz einer Patientin mit Zwangsstörung

22.07.2026

Einführung in die Resilienz

In dieser Episode wird das Thema Resilienz behandelt, insbesondere im Kontext der Überwindung von Zwangsstörungen. Die ehemalige Patientin Tabea spricht über ihre Erfahrungen und wie sie nach einer intensiven Therapie lernt, ihr Leben resilient zu gestalten.

Tabeas Zwangserkrankung

Tabea berichtet von ihrer Zwangserkrankung, die sie seit etwa 18 Jahren begleitet. Sie beschreibt ihre Ängste und Zwänge, die sich auf Wasch- und Kontrollverhalten konzentrieren. Trotz erfolgreicher Therapien gab es Rückschläge, besonders während herausfordernder Lebensphasen wie der Corona-Pandemie.

Der Kampf mit der Zwangserkrankung

Tabea schildert anschaulich, wie der Zwang ihr Leben dominierte, einschließlich extrem langer Kontrollrituale. Sie reflektiert über die immense Kraft, die es erforderte, den Alltag zu bewältigen, während die Zwangsgedanken immer präsenter wurden.

Resilienzfaktoren

Im Gespräch werden verschiedene Resilienzfaktoren angesprochen, die Tabea geholfen haben, wie Durchhaltevermögen, familiäre Unterstützung und die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen. Sie betont, dass soziale Kontakte und kreative Aktivitäten für ihr Wohlbefinden entscheidend sind.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Feststellung, dass Resilienz ein fortlaufender Prozess ist und dass die besprochenen Faktoren Tabea helfen werden, auch in Zukunft stabil zu bleiben. Der Podcast ermutigt die Zuhörer, sich mit den eigenen Resilienzfaktoren auseinanderzusetzen.

Einführung in die Resilienz

In dieser Episode wird das Thema Resilienz behandelt, insbesondere im Kontext der Überwindung von Zwangsstörungen. Die ehemalige Patientin Tabea spricht über ihre Erfahrungen und wie sie nach einer intensiven Therapie lernt, ihr Leben resilient zu gestalten.

Tabeas Zwangserkrankung

Tabea berichtet von ihrer Zwangserkrankung, die sie seit etwa 18 Jahren begleitet. Sie beschreibt ihre Ängste und Zwänge, die sich auf Wasch- und Kontrollverhalten konzentrieren. Trotz erfolgreicher Therapien gab es Rückschläge, besonders während herausfordernder Lebensphasen wie der Corona-Pandemie.

Der Kampf mit der Zwangserkrankung

Tabea schildert anschaulich, wie der Zwang ihr Leben dominierte, einschließlich extrem langer Kontrollrituale. Sie reflektiert über die immense Kraft, die es erforderte, den Alltag zu bewältigen, während die Zwangsgedanken immer präsenter wurden.

Resilienzfaktoren

Im Gespräch werden verschiedene Resilienzfaktoren angesprochen, die Tabea geholfen haben, wie Durchhaltevermögen, familiäre Unterstützung und die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen. Sie betont, dass soziale Kontakte und kreative Aktivitäten für ihr Wohlbefinden entscheidend sind.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Feststellung, dass Resilienz ein fortlaufender Prozess ist und dass die besprochenen Faktoren Tabea helfen werden, auch in Zukunft stabil zu bleiben. Der Podcast ermutigt die Zuhörer, sich mit den eigenen Resilienzfaktoren auseinanderzusetzen.

Blind und glücklich – kein Widerspruch

10.06.2026

Einführung in das Thema

In dieser Episode wird das Thema Resilienz behandelt, insbesondere im Kontext der Erfahrungen von Rainer Vogt, einem späterblindeten Radiologen. Professor Dr. Frank Godemann führt ein Gespräch mit ihm über seine Lebensgeschichte und die Entwicklung seiner Resilienz.

Angst vor der Erblindung

Rainer schildert seine Ängste während der medizinischen Untersuchungen, die ihn über viele Jahre begleiteten. Diese Ängste verschwanden jedoch nach seiner Erblindung, was für ihn eine Erleichterung darstellte.

Flexibilität als Resilienzfaktor

Die Fähigkeit, sich an veränderte Lebensumstände anzupassen, wird als entscheidend erachtet. Rainer betont, dass er stets versuchte, positive Aspekte in schwierigen Situationen zu finden und sich flexibel anzupassen.

Einfluss der Familie

Rainer führt seine resiliente Haltung teilweise auf die Erfahrungen seiner Eltern zurück, die ebenfalls Herausforderungen überwunden haben. Diese Prägung hat ihn darin bestärkt, nicht aufzugeben.

Veränderung der Sinne

Er berichtet, dass seine Sinne sich durch die Erblindung verändert haben. Das Sehen hat zwar aufgehört, doch er nimmt Geräusche und Geschmack intensiver wahr, was ihm eine neue Perspektive auf das Leben gibt.

Humor und soziale Kontakte

Rainer beschreibt, wie Humor ihm hilft, mit seiner Situation umzugehen, und dass sein Blindenführhund Verdi ihm neue soziale Kontakte eröffnet hat. Der Hund fungiert als Katalysator für Begegnungen mit anderen Menschen.

Persönliche Beziehungen

Die Erblindung hat auch seine Sicht auf Beziehungen beeinflusst. Rainer hat Angst davor gehabt, neue Menschen kennenzulernen, doch er hat überrascht festgestellt, dass Liebe und Blindheit sich nicht ausschließen.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass Resilienz eine wichtige Fähigkeit ist, um mit Lebensveränderungen umzugehen. Hörer werden ermutigt, sich mit dem Thema Resilienz auseinanderzusetzen und die nächste Episode zu hören, in der weitere Perspektiven vorgestellt werden.

Einführung in das Thema

In dieser Episode wird das Thema Resilienz behandelt, insbesondere im Kontext der Erfahrungen von Rainer Vogt, einem späterblindeten Radiologen. Professor Dr. Frank Godemann führt ein Gespräch mit ihm über seine Lebensgeschichte und die Entwicklung seiner Resilienz.

Angst vor der Erblindung

Rainer schildert seine Ängste während der medizinischen Untersuchungen, die ihn über viele Jahre begleiteten. Diese Ängste verschwanden jedoch nach seiner Erblindung, was für ihn eine Erleichterung darstellte.

Flexibilität als Resilienzfaktor

Die Fähigkeit, sich an veränderte Lebensumstände anzupassen, wird als entscheidend erachtet. Rainer betont, dass er stets versuchte, positive Aspekte in schwierigen Situationen zu finden und sich flexibel anzupassen.

Einfluss der Familie

Rainer führt seine resiliente Haltung teilweise auf die Erfahrungen seiner Eltern zurück, die ebenfalls Herausforderungen überwunden haben. Diese Prägung hat ihn darin bestärkt, nicht aufzugeben.

Veränderung der Sinne

Er berichtet, dass seine Sinne sich durch die Erblindung verändert haben. Das Sehen hat zwar aufgehört, doch er nimmt Geräusche und Geschmack intensiver wahr, was ihm eine neue Perspektive auf das Leben gibt.

Humor und soziale Kontakte

Rainer beschreibt, wie Humor ihm hilft, mit seiner Situation umzugehen, und dass sein Blindenführhund Verdi ihm neue soziale Kontakte eröffnet hat. Der Hund fungiert als Katalysator für Begegnungen mit anderen Menschen.

Persönliche Beziehungen

Die Erblindung hat auch seine Sicht auf Beziehungen beeinflusst. Rainer hat Angst davor gehabt, neue Menschen kennenzulernen, doch er hat überrascht festgestellt, dass Liebe und Blindheit sich nicht ausschließen.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass Resilienz eine wichtige Fähigkeit ist, um mit Lebensveränderungen umzugehen. Hörer werden ermutigt, sich mit dem Thema Resilienz auseinanderzusetzen und die nächste Episode zu hören, in der weitere Perspektiven vorgestellt werden.

Die Sprache der Emotionen

13.05.2026

Die Sprache der Emotionen und das Mehrkomponentenmodell

In der Folge wird erläutert, wie Emotionen Denken, Körper und Verhalten beeinflussen. Das Mehrkomponentenmodell beschreibt vier Bestandteile einer Emotion: Gedanke, Körperreaktion, Gefühl und Handlungsimpuls. Diese Perspektive hilft, zu verstehen, wie sich Gefühle im Alltag bemerkbar machen und wie sie auf innere Zustände und äußere Situationen reagieren.

Vier Komponenten im Alltag verstehen

Ein Beispiel zeigt, wie Angst, ein mulmiges Bauchgefühl und ein Gedanke an Gefahr zusammenkommen. Der Verhaltensimpuls könnte Flucht oder Vermeidung sein. Oft tritt eine Mischung aus Komponenten auf, wodurch Gefühle komplex wirken. Durch das Modell lässt sich erfassen, was eine Situation emotional auslöst und wie die Person darauf reagiert.

Basisemotionen und therapeutische Zugänge

Es wird auf zentrale Basisemotionen wie Freude, Angst, Traurigkeit, Wut, Ekel, Überraschung und Verachtung verwiesen. In der Therapie wird oft zuerst am Körperempfinden gearbeitet, um das betreffende Gefühl leichter zu benennen. Darauf aufbauend werden Gedanke, Körperreaktion und Impuls gemeinsam reflektiert, um eine klare emotionale Zuordnung zu ermöglichen.

Praxisbeispiele und Lebenskontext

Anhand eines depressiven Patienten wird gezeigt, wie Gefühle, Erwartungen und Erschöpfung zusammenwirken. Die Therapie zielt darauf, Gefühle zu benennen, Alltagstrukturen zu verbessern und Pausen zu schaffen, damit Beziehungen stabiler werden. Eine klare, gemeinsame Sprache über Emotionen erleichtert Verständnis und ermöglicht realistische Veränderungen im Alltag.

Die Sprache der Emotionen und das Mehrkomponentenmodell

In der Folge wird erläutert, wie Emotionen Denken, Körper und Verhalten beeinflussen. Das Mehrkomponentenmodell beschreibt vier Bestandteile einer Emotion: Gedanke, Körperreaktion, Gefühl und Handlungsimpuls. Diese Perspektive hilft, zu verstehen, wie sich Gefühle im Alltag bemerkbar machen und wie sie auf innere Zustände und äußere Situationen reagieren.

Vier Komponenten im Alltag verstehen

Ein Beispiel zeigt, wie Angst, ein mulmiges Bauchgefühl und ein Gedanke an Gefahr zusammenkommen. Der Verhaltensimpuls könnte Flucht oder Vermeidung sein. Oft tritt eine Mischung aus Komponenten auf, wodurch Gefühle komplex wirken. Durch das Modell lässt sich erfassen, was eine Situation emotional auslöst und wie die Person darauf reagiert.

Basisemotionen und therapeutische Zugänge

Es wird auf zentrale Basisemotionen wie Freude, Angst, Traurigkeit, Wut, Ekel, Überraschung und Verachtung verwiesen. In der Therapie wird oft zuerst am Körperempfinden gearbeitet, um das betreffende Gefühl leichter zu benennen. Darauf aufbauend werden Gedanke, Körperreaktion und Impuls gemeinsam reflektiert, um eine klare emotionale Zuordnung zu ermöglichen.

Praxisbeispiele und Lebenskontext

Anhand eines depressiven Patienten wird gezeigt, wie Gefühle, Erwartungen und Erschöpfung zusammenwirken. Die Therapie zielt darauf, Gefühle zu benennen, Alltagstrukturen zu verbessern und Pausen zu schaffen, damit Beziehungen stabiler werden. Eine klare, gemeinsame Sprache über Emotionen erleichtert Verständnis und ermöglicht realistische Veränderungen im Alltag.